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Die Hexe
/ / Novels / Duits / German / Allemand / Deutsch / hard cover / 14 x 21 cm / 447 .pp /
448 pages, Hardcover
First published January 1, 1998
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Community Reviews
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June 22, 2018
Ein distanzierter, fast nüchterner Roman, der sich auf diese Weise wohltuend von den zahlreichen pseudohistorischen Werken zeitgenössischer Bellestrik unterscheidet.
Der Roman befaßt sich ausführlich mit der Geschichte Kölns im dreißigjährigen Krieg und nur fast nebenbei mit der im Titel erwähnten Hexe. Zwar wird immer wieder auch mal erzählt wieso Katharina Henot wegen Hexerei und Zauberei angeklagt wird, aber die ganze Zeit hat man den Eindruck, dass auch der Stadtrat und der Vikar eigentlich der Meinung sind, dass die Anschuldigen nicht aufrecht zu halten sind und Katharina bald und ohne "peinliche Befragung" wieder freigelassen wird.
Erst ganz spät (nach fast 400 Seiten) geht Lohmeyer ausführlich auf dieser Befragung und dem Prozeß ein und nach weitere 30 Seiten ist Katharina dann auch schon abgeurteilt.
Die Geschichte dieser Frau, die lediglich durch ihr auffalendes Äußeres und ihre freie Meinung zu Fall kommt ist weder unaktuell noch einseitig. Auch heute werden Menschen aus nichtige Gründe von ganzen Heerscharen beschuldigt und verdammt. Dazu braucht man nur die Kom mentare in den Soziale Media zu lesen. Wie in Köln zum Schluß fast die ganze Bevölkering sich zum Urteil einfindet und dies begrüßt, ist jedser sofort dazu bereit eine im Netz geäußerte Behauptung und Vorverurteilung zu "liken" und immer öfter kommt es danach zu eine Zusmmenrottung mit dem Zweck Selbstjustiz auszuüben ohne Schuldbeweis.
Ein Roman voller Spannung, Historie und Information, der zum Nachdenken anregt.
Auf historischem Gebiet auch ein überzeugendes Porträt der Gestalt des Jesuitenpaters und Baroklyrikers Friedrich Spee von Langenfeld, welchetr tatsächlich in der Zeit in Köln lebte und wirkte.
Der Roman befaßt sich ausführlich mit der Geschichte Kölns im dreißigjährigen Krieg und nur fast nebenbei mit der im Titel erwähnten Hexe. Zwar wird immer wieder auch mal erzählt wieso Katharina Henot wegen Hexerei und Zauberei angeklagt wird, aber die ganze Zeit hat man den Eindruck, dass auch der Stadtrat und der Vikar eigentlich der Meinung sind, dass die Anschuldigen nicht aufrecht zu halten sind und Katharina bald und ohne "peinliche Befragung" wieder freigelassen wird.
Erst ganz spät (nach fast 400 Seiten) geht Lohmeyer ausführlich auf dieser Befragung und dem Prozeß ein und nach weitere 30 Seiten ist Katharina dann auch schon abgeurteilt.
Die Geschichte dieser Frau, die lediglich durch ihr auffalendes Äußeres und ihre freie Meinung zu Fall kommt ist weder unaktuell noch einseitig. Auch heute werden Menschen aus nichtige Gründe von ganzen Heerscharen beschuldigt und verdammt. Dazu braucht man nur die Kom mentare in den Soziale Media zu lesen. Wie in Köln zum Schluß fast die ganze Bevölkering sich zum Urteil einfindet und dies begrüßt, ist jedser sofort dazu bereit eine im Netz geäußerte Behauptung und Vorverurteilung zu "liken" und immer öfter kommt es danach zu eine Zusmmenrottung mit dem Zweck Selbstjustiz auszuüben ohne Schuldbeweis.
Ein Roman voller Spannung, Historie und Information, der zum Nachdenken anregt.
Auf historischem Gebiet auch ein überzeugendes Porträt der Gestalt des Jesuitenpaters und Baroklyrikers Friedrich Spee von Langenfeld, welchetr tatsächlich in der Zeit in Köln lebte und wirkte.
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