Kurzweilig und doch entschieden setzt Justus Geilhufe einen Eckpfeiler für den bürgerlichen Protestantismus. Erst Marx' Knie, man fühlt sich schon als stünde man in San Pietro in Vincoli und später fährt Geilhufe zum Requiem für Benedikt XVI. und macht Halt in Brixen. Ob das wirklich eine Anspielung auf Cusanus war oder nur eine interessante Koinzidenz?
Später werden Edmund und Bernhard Schlink verwechselt. Der Autor hat mir versichert dies für einen bedauerluchen Fehler zu halten. Als Leserin fühle ich mich aber dennoch als echter Nerd.
Absolut hingerissen. Es bleiben lediglich wilde Gedanken dazu, ob der bürgerlichen Protestantismus, den Geilhufe meint nicht doch ein Cafeteria Katholizismus ist, weil man dem Zölibat entgehen möchte. Allerdings wird das kaum die abschließende Interpretation sein, dazu bleibt zuviel Hintersinn, trotz aller Klarheit der Form.