Zieht euch warm an – hier kommt der Handabdruck! Sven Plöger, Meteorologe und Bestseller-Autor
„Gabriel Baunach trifft mit diesem Buch den Kern des gute Lösungen statt schlechtes Gewissen! Mehr jute Politik als Jutebeutel! Schlau machen, Mund aufmachen und den Handabdruck nutzen – all hands on deck!“ Dr. Eckart v. Hirschhausen, Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der StiftungGesunde Erde - Gesunde Menschen
Willst du was für den Klimaschutz tun, musst du deinen CO2-Fußabdruck reduzieren– so die gängige regional einkaufen, LED-Lampen verwenden, weniger konsumieren … Doch die bittere Wahrheit ist,mit individuellen CO2-Spartipps werden wir die Erderhitzung nicht stoppen. Schluss mit der Ohnmacht! Statt den Fokus auf unwesentliches Konsum-Kleinklein und ein kollektives schlechtes Gewissen zu legen, müssen wir wirkungsvollere Hebel betätigen.
Mit dem neuen und positivenKonzept des Klima-Handabdrucks kann jede*r Einzelne mehr Tonnen CO2 einsparen, als er oder sie selbst verursacht. Ob imprivaten Alltag, im Beruf, beim gesellschaftlichen Engagement oder mit der politischen Stimme– überall bieten sich Möglichkeiten,die eigenen Ressourcen, Talente, Rechte und Kontakte zum Klimaschutz im großen Stil vegane Alternativen in der Kantine einfü duzende Tonnen CO2 pro Jahr einsparen; eine Solaranlage für das Dach des Unternehmens hunderte Tonnen CO2 pro Jahr; den Standardstromtarif des lokalen Energieversorgers auf Ökostrom tausende Tonnen CO2 pro Jahr. So wird man zum Multiplikator für klimafreundliches Verhalten.
Der Klima-Experte Gabriel Baunach erklärt in seinem Buch, wie persönlicher Klimaschutz geht, der sich wirklich lohnt und Hoffnung mit Handabdruck-Hebeln statt Fußabdruck-Frust.
Die Wirksamkeit unseres Handelns wird ein entscheidender Schlüssel zur Bewältigung der Klimakrise sein. Hier können wir nachlesen, wie das psychologisch klug gelingen kann. Lea Dohm, Psychologin und Mitgründerin der Psychologists and Psychotherapists For Future
Dieses Buch lenkt den Blick auf das, wovon wir mehr Strukturen zu verändern – statt beim individuellen Verhalten um jedes Kilo CO2 zu kämpfen. Toralf Staud, Journalist und Bestseller-Autor von „Deutschland 2050. Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird“
Bald beginnt 2025 und wir haben das Problem mit dem Klimawandel immer noch nicht gelöst. Irgendwie bringen wir's einfach nicht auf die Reihe, oder? Langsam geht uns die Zeit aus, aber naja. Wir können auch gerne noch ein paar Jahre weiter nichts tun und darauf hoffen, dass uns irgendeine tolle neue Erfindung retten wird. Ist eine Möglichkeit. Aber wollen wir das wirklich? Ich weiß, dass ich lieber jetzt schon an diesem Problem arbeiten möchte.
Während meiner Schulzeit war es für uns Pflicht, jedes Jahr vor der ganzen Klasse den eigenen CO2-Fußabdruck zu präsentieren. Wir mussten unser Ergebnis analysieren und erklären, was wir im nächsten Jahr verändern wollten. Und ich weiß, warum der Lehrer wollte, dass wir das machen. Und ich halte es bis heute für sinnvoll, Kindern in der Schule ein bisschen ein Klimabewusstsein beizubringen. Doch abgesehen davon, dass der Fußabdruck an sich nicht unbedingt unproblematisch ist, hatte ich als Schülerin nicht besonders viel Macht über mein Ergebnis. Ich konnte nicht den Stromanbieter meiner Eltern wechseln, ich fuhr (oder flog) mit ihnen in den Urlaub und ich konnte auch nichts dagegen tun, dass ich jeden Tag ewig im Bus saß, was meinen Fußabdruck natürlich in die Höhe getrieben hat. Aber für diese Machtlosigkeit hatte dieser Lehrer leider kein Verständnis. Mir wäre es lieber gewesen, in dieser Zeit tatsächlich etwas über meine politischen Hebel zu lernen, über Demos und Petitionen, über strukturelle Änderungen und darüber, was ich wirklich verändern kann.
Der Autor dieses Buches hat einen ähnlichen Blick auf das Thema: Die wichtigsten Werkzeuge liegen woanders. Individuelle kleine Verzichtshandlungen können ein so großes Problem wie den Klimawandel nicht lösen. Dafür braucht es gesellschaftliche und politische Änderungen. Diese Behauptung belegt er mit verständlich erklärtem Sachwissen zum Klimawandel und den größten CO2-Verursachern. Auch spricht er darüber, wie wir andere vom Klimaschutz überzeugen können und was die wichtigsten Gründe sind, warum Leute nicht handeln. Baunach lädt dazu ein, statt einem Fußabdruck einen Handabdruck zu hinterlassen. Statt zu verzichten, motiviert er dazu, Aktionen ins Leben zu rufen, die größere Wirkungen haben als der reine Verzicht. Egal ob im familiären Kreis, am Arbeitsplatz oder in der Politik - hier gibt es sehr viele Denk- und Handlungsimpulse, um aktiv zu werden.
Dieses Buch motiviert und macht Hoffnung, ohne den Klimawandel zu verharmlosen. Egal ob neu im Thema oder FridaysForFuture-Mitglied: Dieses Buch wird euch gefallen.
"Hoch die Hände, Klimawende!" ist das Buch, das auf jedem Klima-Tischchen in den Buchländen noch fehlt. Es ist nicht nur ein weiteres Sachbuch zum Klimawandel, sondern ein essentieller Weckruf. Gabriel begräbt ein für alle Mal den Mythos, dass uns der Fußabdruck hin zur notwendigen Transformation begleiten kann und präsentiert stattdessen den revolutionären „Klima-Handabdruck“.
Das Buch betont, dass persönliche Anstrengungen zur Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdrucks oft unzureichend sind, um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. Dieser enge Fokus hindert uns oft sogar daran wahrlich aktiv zu werden. Statt auf individuelle Aktionen sollten wir den Blick auf umfangreichere, gemeinschaftliche Maßnahmen richten, die tatsächlich Transformation bewirken können. Das Buch macht Platz für wahre Selbstwirksamkeit und Mut zum Handeln. Es anerkennt, dass Schuld, Scham und Ohnmacht uns alle betreffen und gibt konkrete Vorschläge, wie man seinen ganz persönlichen Weg aus diesen lähmenden Emotionen findet.
„Hoch die Hände, Klimawende!“ ist die notwendige Antwort auf die falschen Versprechen des Fußabdrucks und ein bedeutsamer Leitfaden für unsere kommenden Schritte in der Transformation.
Während die Klimakrise mit jedem Tag drängender wird, lässt sich die Politik Zeit für effektive Klimaschutzmaßnahmen. Dieses Buch ermutigt dazu, die Dinge selbst anzupacken - aber nicht, indem man den eigenen Co2-Fußabdruck verkleinert, wie es so oft gepredigt wird. Sondern indem man den Co2-Handabdruck vergrößert, und zwar in vier Dimensionen: in der persönlichen, beruflichen, gesellschaftlichen und politischen. Auf diese Weise trägt man dazu bei, dass die Politik, der Stadtrat und der Arbeitgeber eine nachhaltige Lebensweise ermöglichen. Denn aktuell zerstört die "normale" Lebensweise unsere Lebensgrundlagen.
Baunach verbindet gut recherchiertes Wissen mit eigenen Erfahrungen und erschafft so ein sehr lesenswertes Sachbuch mit einem originellen und aktionsorientierten Thema. Das Buch ist ideal für alle, die etwas tun wollen, aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen.
Der CO2-Fussabdruck wurde von der fossilen Industrie gepusht, um die Klima-Verantwortung von ihnen auf den einzelnen Konsumenten zu lenken. Der Klima-Handabdruck kehrt dies um, in dem man sich an grösseren Projekten beteiligt, um so gemeinsam mehr Druck zu machen und viel mehr einzusparen, als es für den Einzelen möglich wäre.
"Hoch die Hände, Klimawende!" ist kein bequemes Buch. Es sagt auf keinen Fall, dass wir uns bequem zurücklehnen sollen, sondern motiviert den Leser zum Handeln. Dabei geht der Autor auch auf die Frustration und die Ohnmacht ein, die immer mal wieder aufkommt und er gibt Tipps, wie man damit umgehen kann. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen.
Das Buch war einer meiner Aufwach-Momente. Heutzutage ist es schwer angesichts der immensen Probleme nicht zu resignieren. "Es ist doch eh alles zu spät" oder "Was ich als Einzelperson mache hat sowieso keinen Einfluss auf das größere Geschehen". So ähnlich dachte ich auch lange, aber das Buch und insbesondere das Prinzip des Handabdrucks und der Welleneffekt haben mir geholfen eine neue Sicht auf die Dinge zu bekommen. Gedanklich bin ich jetzt im Aufbruch auch mitzuhelfen, Teil der Lösung zu sein, jetzt muss ich nur noch ins Handeln kommen. Aber auch dafür hat das Buch einige interessante und wichtige Anhaltspunkte geliefert. Das Buch sollte jeder lesen, der ähnliche resignierende Gedanken hat, oder nicht weiß, was er tun soll oder aber eigentlich sollten es alle lesen, denn jeder ist Teil dieser Welt und der Probleme und jeder kann zu ihrer Lösung beitragen!