In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen. Wir treffen auf Killer wie Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische, um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten. Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen "Monster"? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?
Gut lesbar, wenn man die Hürde des irgendwie gar nicht zum Rest des Buches passenden und sehr "plapperigen" ersten Kapitels genommen hat. Erschreckende Inhalte, die Einsichten geben, auf die man vielleicht lieber verzichten würde, um sich seine eindeutig in Gut und Böse geteilte Weltsicht zu erhalten. Thematisch aber hoch interessant. Vielleicht hätte es etwas ausführlicher sein können, wenn es nicht gerade um die von Opfern/Tätern geschilderten Vorgänge geht, diese können schon belastend wirken. Aber das ist wohl dem Zielpublikum geschuldet, das wahrscheinlich mehr aus der Fernseh-Ecke kommt als aus der Bücher-Ecke. Ob ich die im Anhang (lobenswerterweise) angegebene weiterführende Literatur lesen werde, muss ich mir allerdings noch schwer überlegen.
Nebenbei gesagt, hätte der Verlag Lydia Benecke durchaus zubilligen können, auf dem Cover als gleichwertige Autorin dargestellt zu werden. Es gibt hier nur 3 Sterne, weil man das Thema nicht wirklich als Wohlfühlerlebnis empfindet kann und weil das erste Kapitel völlig unnötig ist und wie aufgepropft wirkt, um die Seiten zu füllen.
Hat mir sehr gut gefallen, informativ, aber trotzdem gut lesbarer, flüssiger Stil. Wieder Einiges dazu gelernt, wobei ich zugeben muss, dass mich Forensik weniger interessiert, die psychologischen Aspekte, die bei Verbrechen jedweder Couleur eine Rolle spielen umso mehr. Deswegen habe ich Lydia Beneckes Buch über Psychopathen definitiv noch auf meiner Wunschliste was künftige Lektüre angeht.
Sehr informatives Buch mit flüssigem Schreibstiel. True Crime Fans werden mit dem einen oder anderen Fall bereits vertraut sein. Dennoch bietet das Buch viele neue Einblicke in den Fachbereich der Forensik, sowohl auf biologischer als auch auf psychologischer Ebene, wobei die psychologischen Inhalte deutlich überwiegen. Die einzelnen Kapitel sind inhaltlich oft sehr unterschiedlich und dementsprechend oft mehr oder weniger interessant. Da einige Fälle sehr detailliert beschrieben sind, ist dieses Buch jedoch nichts für schwache Nerven.
Für Truecrime-Neulinge sicherlich ein tolles Buch!
Leider erscheint das Buch für Leser*innen der Lydia Benecke Bücher und von Hörer*innen von Truecrime-Podcasts redundant. Dennoch ist es interessant geschrieben und es finden sich auch neue Informationen. Das von vielen Leser*innen verschmälerte erste Kapitel fand ich nicht schlecht, auch wenn es weniger zum Rest des Buches passt.
Lohnt sich für Lydias Teile (die wesentlich umfangreicher sind, als die Schriftgröße ihres Namens auf dem Cover vermuten lässt). Kapitel 1, 8, 9 und 11 passen in den restlichen Buchverlauf nicht so wirklich; bei mir entstand hier leider der Eindruck, dass um des Marketings Willen ein eigentlich fertiges Buch um von Mark geschriebene Teile ergänzt wurde.
Hitlers Schädel als erster Fall macht die Leser neugierig, auch wenn ich den Fall stellenweise etwas konstruiert fand. Wäre der Rest des Buchs ähnlich gewesen, hätte es mir wahrscheinlich nicht so gut gefallen, wie es das getan hat.
Man sollte sich von Beneckes Ton nicht täuschen lassen. Der klingt manchmal ein wenig locker, genauso eben, wie ich ihn aus öffentlichen Auftritten kenne. Hinter dem lockeren Ton steckt aber zum einen ein beträchtliches Fachwissen, zum anderen auch ein neutraler Blick auf das Geschehen. Wie schon weiter oben erwähnt wurde: Mark und Lydia Benecke ergreifen keine Partei, sondern beschreibt nur die Ereignisse, die zu den jeweiligen Fällen geführt haben.
Die Art, wie das Ehepaar gemeinsam an die Fälle herangeht, hat mir gut gefallen. Lydia Benecke geht oft direkt auf das ein, was ihr Mann gerade erklärt hat und lässt ihre Leser so noch einmal einen anderen Blick auf das bereits Gelesene werfen. Dabei haben mir die beiden sehr gut gefallen, auch wenn ich in ihrer Geschichte keinen roten Faden gefunden habe.
Ich mag Mark Benecke sehr gern. Er schreibt und erzählt wahnsinnig interessant zu forensischen Themen. Außerdem sind er und seine Ausführungen auch für Laien verständlich und nachvollziehbar.
Daher war ich auch auf diese Buch gespannt. Es sei aber gesagt, dass der Klappentext etwas überzogen ist und eher Lydia Benecke erzähl. Das bedeutet nicht dass es schlecht ist, nur etwas anders als erwartet. Die Thematik ist und bleibt fesselnd und ist auch nicht unebdingt etwas für seichte Gemüter.
Denn neben den Ermittlungen geht es auch um die Psyche der Täter. Was treibt den Menschen dazu zum Serienkiller oder Vergewaltiger zu werden? Was macht denn eigentlich einen Psychopathen aus? Und wie kommt man darauf das Jemand unter gewissen Persönlichkeitsstörungen leidet. Auch solche Sachen werden grob erklärt. Dieses Hintergrundwissen zu bekommen, fand ich echt spannend.
Wen es interessiert, der ist mit diesem Buch genau richtig. Einzig die ersten Seiten über Hitler waren okay, aber passten für mich irgendwie nicht zum Rest.
Fazit
Nicht ganz seichte Lektüre, aber absolut fesselnd auch interessant, einmal aus der psychologischen Sicht hinter die Kulissen schauen zu können. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und eventuell werde ich demnächst mal direkt zu einem Buch von Lydia Benecke greifen.
Mark Benecke widmet sich den verschiedensten Mördern, Vergewaltigern, Nekrophilen und mehr und erläutert gemeinsam mit Lydia Benecke dabei Hintergründe, Lebensgeschichten und die Psyche der Täter. . Obwohl unglaublich viel Wissen in geballter Form vermittelt wird, sorgt der recht lockere und angenehme Schreibstil dafür, dass man sich nicht überfordert fühlt. Fachausdrücke werden vermieden oder ausführlich und verständlich erklärt, so dass auch Laien wie ich gut mitkommen. Die behandelten Themen sind teilweise durchaus brutal, aber trotzdem wirkt das Buch nicht reißerisch, sondern sehr sachlich. Das Zusammenspiel von Kriminalbiologie und forensischer Psychologie schafft es, über jeden einzelnen besprochenen Fall einen breitgefächerten und vor allem wertfreien Überblick zu verschaffen. . Ein hoch informatives True-Crime-Buch.
This book was written not only by Mark Benecke but also co-written by his former wife Lydia Benecke, who is a psychologist who specialized on trauma and personality disorder in connection of criminal cases.
So this books has different main subjects: - Hitler's skull - pedophils - rapist - necrophils - and always the search of the "why". Why did people turn the way they did. Could we as a society do things different to find (and help) this people before they kill, rape etc?
It was a very graphical book and deeply disturbing, but it was also really interesting and well written.
Das Buch ist perfekt für eine REHA dachte ich mir. Und so war es auch: In sich abgeschlossene Kapitel, ein spannendes Thema, fundiertes Fachwissen und einfach flüssig geschrieben. Ich denke das beschreibt das Buch am besten.
Es wurden einige bekannte aber auch einige unbekannte Kriminalfälle durchleuchtet und Hintergründe dazu erläutert. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, vorausgesetzt man interessiert sich für das Thema.
Selten ein so unzusammenhängendes Buch gelesen. Was war jetzt genau das Thema? Der rote Faden? Die einzelnen Kapitel waren an sich lesenswert, aber wie man auf die Idee kommt, die alle zusammen in einem Buch zu veröffentlichen, ist mir schleierhaft. Der Schreibstil war leider teilweise sehr unbeholfen. Lydia Benecke schreibt ständig von "gefühlsmäßig", das geht sogar so weit, dass gefühlsmäßig etwas gefühlt wird - aha? Ein strengeres Lektorat wäre hier sinnvoll gewesen.
Erschreckend, dieses Buch ist nichts für zart besaitete Gemüter. Sowohl er als auch seine Frau haben an diesem Buch mitgewirkt, wobei ich ihren Sprachstil nicht so toll fand. Interessant, aber viele Wiederholungen und Sprünge. Deshalb auch nur 3 Sterne. Ich werde als nächstes mal ein Buch versuchen, an dem er zum Grossteil mitgewirkt hat. Eventuell liegt mir das mehr.
Ich habe dieses Buch auf Empfehlung eines Freundes gelesen und kann es absolut empfehlen. So spannend, dass ich es innerhalb weniger Tage durchgelesen hatte. Allerdings eventuell nicht unbedingt die beste Bettlektüre! 😉
Sehr interessantes Buch. Die Schilderungen und Erklärung sind nachvollziehbar und gut lesbar. Durch den Wechsel zwischen psychologischen und kriminalbiologischen Abschnitten versteht man das Wer?, Wie?, Was?, Warum? der grauenvollen Taten, die in diesem Buch beschrieben werden.
So hab ich den Fall Fritzl und Kampusch noch nie gelesen, dazu weitere spannende Informationen und Hintergrundwissen, super aufgebaut und strukturiert. Ihre Handschrift erkennt man sofort.
Ich finde die Mischung zwischen der kühlen Nüchtern Sichtweise von Mark Benecke und die tiefen beleuchtenden Sichtweisen von Lydia Benecke sehr lesenswert, aber leider finde ich die Kapitel von Mark Benecke etwas lang gezogen und wenig auf den Inhalt bezogen, aber die Kapitel von Lydia Benecke sind das was versprochen wurde.
Serienmörder, Nekrophile und Kinderschänder. Wer ein Buch von Mark Benecke zur Hand nimmt braucht starke Nerven und mitunter einen starken Magen. Kann man sich doch hier nicht damit entschuldigen, dass all die Grausamkeiten einem gewieften Autor hinter seinem Schreibtisch eingefallen wären. Nein all die beschriebenen Gräueltaten sind Realität und damit schwerer zu schlucken, als manch blutrünstiger Krimi. Auch „Die Dunkelkammer des Bösen“ steht seinen Vorgängerbücher, in denen forensische Methoden erklärt werden, in nichts nach. Anders als in den anderen Büchern, wird hier die psychologische Komponente der Verbrechen beleuchtet, da das Buch in Zusammenarbeit mit Mark Beneckes Frau zu Stande kam. Das war das Faszinierende an diesem Buch. Man erhält einen kleinen Einblick wie sich die Rädchen in den Köpfen solcher Menschen drehen und das ist teilweise echt gruselig. Was bringt jemanden dazu die eigene Tochter vierundzwanzig Jahre im Keller einzusperren und mit ihr eine Zweitfamilie zu haben? Wie fühlt ein Mensch, der einen anderen tötet, aus dem Wunsch heraus seine Eingeweide zu berühren? Aber auch, was passiert mit einer Familie, deren Tochter vor vierzehn Jahren ermordet wurde und der Täter durch grobe Fehler nie verhaftet wurde. Hatte ich gedacht nach „Mordmethoden“, „Dem Täter auf der Spur“ und „Mordspuren“, es wäre schon alles zu diesen Themen erzählt, wurde ich durch „Aus der Dunkelkammer des Bösen“ eines Besseren belehrt. Es gibt weitaus mehr menschliche Abgründe als sich der Laie träumen lässt, die es noch zu beleuchten gilt, damit der Blick auf das Opfer im Täter geworfen und in Zukunft mehr Verständnis für Präventionen aufgebracht werden kann.
Wäre das erste Kapitel* nicht gewesen, hätte das Buch volle 5⭐️ bekommen (*definitiv nicht uninteressant, passt aber nicht wirklich zum gesamten Inhalt).
Ursachenforschung, faktischen Beweise und Aufklärung von Taten - immer mit dem Täter im Mittelpunkt. Spannend, informativ und auch für den Laien einfach zu verstehen. Mit vielen Fakten gespickt und deswegen nur bedingt geeignet für Leser mit schwache Nerven.
Auch wenn es zum Teil kritisiert wird, aber ich fand die Kooperation mit seiner Frau enorm gut in dem Buch. Neben der Kriminalbiologie ist die Kriminalpsychologie als zusätzliche Perspektive auf die Fälle ein echter Gewinn für das Buch.