Jump to ratings and reviews
Rate this book

Noir

Rate this book
Nino Sorokin war dabei, als der Unfall geschah. Seine Eltern starben, ihm blieb eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden Menschen voraus. Seitdem ist er besessen von dem Gedanken, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 26 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...Seine Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die die Seelen anderer Menschen kontrollieren. Nino begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht...

384 pages, Klappenbroschur

First published October 1, 2012

6 people are currently reading
183 people want to read

About the author

Jenny-Mai Nuyen

48 books169 followers
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Ihr literarisches Debüt "Nijura – Das Erbe der Elfenkrone" gilt sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre. Jenny-Mai Nuyen studiert Filmwissenschaft an der New York University.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
34 (11%)
4 stars
68 (22%)
3 stars
97 (32%)
2 stars
71 (23%)
1 star
30 (10%)
Displaying 1 - 30 of 31 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,180 reviews647 followers
September 1, 2022
Ich muss leider sagen, dass dieses Buch mich enttäuscht hat. Der Klappentext klang für mich sehr vielversprechend und hat mich neugierig gemacht. Die ersten Seiten des Buches haben mich auch durchaus noch fesseln können. Ich bin recht schnell in die Geschichte reingekommen, und der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen. Aber dann ging es leider bergab.
Die Geschichte wurde für mich immer verwirrender, trostloser, unverständlicher und irgendwann auch langweilig. Sie konnte mich nicht mehr fesseln.
Zunächst einmal hat mich die Stimmung, die dieses Buch verbreitet, sehr runtergezogen. Auch das Thema "Drogen" nimmt einen viel zu hohen Stellenwert ein und wird verharmlost; das hat mir nicht gefallen.
Dann konnte ich diese tiefe Liebe, die Nino ganz plötzlich zu Noir empfindet, obwohl er sie überhaupt nicht kennt, leider gar nicht nachvollziehen. Eigentlich berühren mich Liebesgeschichten immer, aber diese hat mich komplett kalt gelassen.
Auch die Figuren sind mir nicht nahe gekommen. Ich konnte mich in keine der Charaktere hineinversetzen; alles blieb seltsam distanziert.
Ich bin jetzt einfach nur froh, dass ich das Buch beendet habe. Das war leider kein Buch für mich.
Profile Image for Amelie.
Author 11 books560 followers
November 28, 2015
Wie das Cover des Romanes bereits vermuten lässt, schlägt Jenny-Mai Nuyen hier einen ganz anderen Ton an als bei ihren anderen Romanen. Es handelt sich nicht um High Fantasy, es ist kein Jugendroman und vor allem anderen ist das hier keine leichte Kost. Es ist nichts, was man mal eben nebenbei lesen kann ohne den Faden zu verlieren, das Buch verlangt einem höchste Konzentration ab, weil die Handlung so verworren ist. Nuyen beschreibt hier immer abwechseln ein paar Kapitel aus der Vergangenheit, dann ein Kaptel im "Jetzt". Wie Nino von Punkt A nach Z kommt, das ist einem aber zu Beginn durchaus schleierhaft, besonders, da der Prolog auch noch in der Vergangenheit spielt.
Ich persönlich muss leider sagen, dass mir das hier ein wenig zu verworren gewesen ist und die Stimmung ein wenig zu drückend. Das Ende ist eines dieser "Was zum Geier? HÄÄÄ? Wie?! Ich verstehe nur Bahnhof."-Enden. Und ich verstehe tatsächlich bis heute das Ende des Romanes nicht wirklich. Ich habe meine Theorien, ja, aber bei jeder Theorie gibt es irgendetwas, das dagegen spricht. Und aufgeklärt wurde das ganze nun mal nicht. Es endet genauso mysteriös wie das Buch auch begann. Ich glaube, dass das Leuten, die solch mysteriöse Bücher voller Geheimnisse und Verwicklungen, in denen das Ende vielerlei Bedeutungen haben kann, gut gefallen, richtig gut gefallen wird. Besonders, da es nun auch nicht schlecht geschrieben war (Aber das hätte mich bei der Autorin jetzt auch sehr überrascht) und die Geschichte auch sehr tiefgründig gewesen ist. Besonders im Bezug auf den Tod und das Leben. Fragen wie "Wie ist Leben definiert? Was macht Leben aus? Wieso leben wir?" werden hier intensiv behandelt. Auch war mir Nino als Hauptcharakter durchaus sympathisch. Man muss ihn einfach gern haben so viel wie er durchmachen musste und noch immer muss.
Aber mein Geschmack war das Buch trotzdem nicht. Auch einfach, weil es in Ninos Leben nicht eine einzige positive Sache gibt. Rein gar nichts. Sein Leben ist sowas von deprimierend, das ist fast schon unerträglich. Hinzu kommt, dass mir die "Liebe" zwischen Nino und Noir nicht wie Liebe vorgekommen ist. Von Ninos Seite aus vielleicht noch eher, aber bei Noir hatte man eher, das Gefühl, dass Nino für sie völlig ausstauschbar gewesen ist, sie ihn aber nun einmal braucht.
Aber mein Hauptkritikpunkt ist und bleibt das Ende. Für mich machte das Ende keinen Sinn. Wenn die Autorin da ein paar mehr Worte investiert und so ein paar offene Fragen mehr geklärt hätte, hätte ich den Roman viel besser gefunden. Aber wie gesagt: Es gibt ja genug Leute, die sowas sehr gern mögen. Ich aber bin einer von den Menschen, die Erklärungen und Logik brauchen. Und das hatte dieses Ende definitiv nicht.

FAZIT


Ein Roman, der aufgrund des Hauptcharakters und des tollen Schreibstils keineswegs schlecht gewesen ist, aber durch die drückende, depressive Stimmung, die verworrenen Handlungsstränge und das Ende, das so viele Fragen offen ließ, leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat.
Profile Image for Ivonne.
Author 1 book111 followers
March 25, 2013
Zu Beginn meiner Rezension muss ich mich gleich entschuldigen, da meine bei weitem nicht so gut ausfallen wird, wie die der vielen anderen Leser. Während des Lesens habe ich mir immer wieder Rezensionen anderer Jenny-Mai Nuyen Fans durchgelesen und etwa 90% aller Leser liebten dieses Buch. Sie konnten kaum genug davon bekommen, haben Nächte durchgelesen, nur um zu wissen, wie es mit dieser Geschichte weiter geht. Und obwohl Jenny-Mai Nuyen zu meinen absoluten Lieblingen gehört, ist dies bei mir nicht der Fall.

Die Idee an sich finde ich sehr interessant. Würde ich das nicht tun, hätte ich mir das Buch wahrscheinlich gar nicht gekauft. Es war nicht der Name der Autorin der mich dazu verleitet hat, dieses Buch zu kaufen, sondern der Inhalt des Klappentextes. Scheinbar jedoch habe ich mir hinsichtlich der Umsetzung etwas ganz anderes vorgestellt.

Der Schreibstil ist wieder einfach wunderbar. Es ist so unglaublich beeindruckend, mit welchem Talent Jenny-Mai Nuyen es schafft, mit Worten zu spielen. Sie hat so eine wunderbare Art zu schreiben, dass man gleich ins Träumen gerät und die Autorin schlichtweg darum beneidet, so unglaublich talentiert zu sein. Sie kann mit Worten umgehen, weiß was sie in welchem Augenblick zu sagen hat. Sie schafft es, Situationen auf so wunderbare Art und Weise miteinander zu verbinden, dass es den Anschein macht, die Situationen wären aus dem wahren Leben gegriffen, trotz der vielen Fantasyelemente. Und obwohl ich ihren Schreibstil einfach liebe konnte mich diese Geschichte nicht so fesseln, dass ich dieses Verlangen verspürte, weiter lesen zu müssen. Irgendwie erschien mir die Geschichte an sich doch etwas oberflächlich. Nino hat diese unglaublich außergewöhnliche Gabe. Er sieht, wann und woran ein Mensch stirbt. Leider jedoch kam mir diese Gabe zu kurz. Im Ganzen war mir die Geschichte viel zu kurzlebig. Man lernt kaum etwas über Nino oder die anderen Protagonisten. Man lernt weder deren Charakter richtig kennen, noch erfährt man viel über deren Leben, Träume, Wünsche und Gedanken. Alles worum es in der Geschichte geht, ist das Gläserrücken und eine verrückte Droge. Nicht mal Noir, in die Nino sich so unsterblich verliebt, kommt häufig genug in dem Buch darin vor, als das man es als eine richtige Liebesgeschichte bezeichnen könnte. Erst gegen Ende lernen sich die beiden richtig kennen und schließlich lieben, doch dann ist das Buch schon fast vorüber. Leider spielt genau das, was im Klappentext beschrieben ist, eine recht kleine Rolle, was mich doch sehr enttäuscht hat, da ich mich gerade auf diese Punkte gefreut hatte.

Das Buch zog sich viel zu sehr, Spannung war kaum vorhanden und trotz der interessanten Idee, gefiel mir die Umsetzung der Geschichte nicht gut genug, um ihr total zu verfallen; so wie es bei den anderen Geschichten von Jenny-Mai Nuyen der Fall gewesen war.

Es tut mir in der Seele weh, keine bessere Rezension schreiben zu können, da Jenny-Mai auf jeden Fall zu meinen literarischen Vorbildern gehört und ich sie unglaublich bewundere, trotz allem muss ich mir treu bleiben, ehrlich sein und meine Meinung auch dementsprechend versuchen, in Worte zu fassen.


Fazit:

Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Allerdings glaube ich, dass ich nur zu einer Minderheit gehöre und die Mehrheit dieses Buch vergöttert, weshalb ich mir sicher bin, dass ich dieses Buch an Fantasyfans weiterempfehlen würde. Für mich persönlich war es leider kein Highlight, trotz des unglaublich guten Schreibstils.
Profile Image for Ben.
5 reviews23 followers
March 15, 2013
‚Was, wenn dein Leben ein bestimmtes Schicksal hat?‘

INHALT:
Nino Sorokin lebt seit dem Autounfall seiner Eltern, bei dem er selbst mit im Auto saß, bei seiner großen Schwester. Seine Eltern starben bei diesem Unfall und auch er blieb nicht unversehrt. Seit diesem Ereignis sieht er den Tod anderer Menschen voraus, sowie auch seinen selbst. Er weiß also ganz genau wann er sterben wird und fragt sich, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, sein Schicksal zu ändern. Aus diesem Grund versucht er die verschiedensten Dinge. Er geht zu Wahrsagern, Therapeuten und anderen, bei denen er feststellen muss, dass sie ihn entweder enttäuschen oder belügen. Zuletzt gelangt er an einen Kreis, der scheinbar mit Gläserrücken Kontakt zur Geisterwelt aufnimmt. Nach anfänglichen Zweifeln und Misstrauen wird er dann aber von der Echtheit davon überzeugt und trifft auf einen echten Geist: Noir. Die geheimnisvolle Noir ist es, die ihn völlig in den Bann zieht und er verliebt sich sogar in sie. Da Noir zu einem Mentor gehört, der zu einem Zirkel gehört, der Seelen sammelt, beginnt eine Jagd, in der Nino versucht, Noir zu retten und selbst zu entkommen.

MEINUNG:
Die Idee rund um den Roman Noir ist tollen. Ein Junge, dessen Schicksal es ist, mit 24 Jahren zu sterben und dies auch noch zu wissen, berührt den Leser. Es macht Spaß zu lesen, wie Nino Sorokin hier zunächst versucht sein Schicksal auszutricksen und dann den Entschluss fasst, den Geist Noir aus den Händen des Bösen zu retten.
Die Charakterdarstellung ist gut gelungen und so baut man mit Leichtigkeit Sympathie und Antipathie gegenüber den verschiedenen Charakteren auf. Auch schafft es die Autorin, Fragen offen zu lassen, und so begegnet man unterschiedlichen Charakteren bei ihrer Erscheinung im Roman zunächst mit einer gesunden Portion Skepsis.
Die Geschichte braucht am Anfang etwas Zeit den Leser völlig zu fesseln, schafft dies dann aber nach kurzer Zeit immer mehr. Spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem Nino sich vollkommen auf Noir einlässt, wird der Leser in das Buch völlig hineingezogen. Die Autorin schafft es hier bis ins Herz des Lesers einzudringen und eine Welle von Gefühlen auszulösen. So fiebert man umso mehr mit und kann das Ende des Buchs kaum erwarten.
Der Schreibstil der Autorin ist detailiert, gefühlvoll und echt. Es sind keine Situationen zu erkennen, in denen man sich vorkommt, als sei man nur der Leser, man erlebt das Ganze selbst mit.

FAZIT:
Der Roman Noir ist für jeden was, der zum einen eine wahre Explosion und Achterbahnfahrt der Gefühle erleben möchte, sowie für jeden, der sich mit den Fragen beschäftigt, was der Tod zu bedeuten hat, was nach dem Tod geschieht, was Schicksal ist und ob man das Schicksal umgehen kann und was jeder Mensch selbst für einen Wert im Leben hat.
Profile Image for Nadjab.
2,222 reviews
December 2, 2021
Klappentext
Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht...

Meine Meinung
Das Buch erzählt aus der Sicht von Nino Sorokin, der seit dem Tod seiner Eltern den Tod von Menschen vorhersehen kann - auch seinen eigenen. Das isoliert ihn während seiner Kindheit, die er bei seiner deutlich älteren Schwester verbringt und bringt ihn auf die Suche nach Menschen, die eine ähnliche Gabe besitzen. Er ist klug, entschlossen, neugierig und mutig, seinen Weg zu gehen. Zudem erzählt das Buch auf zwei Zeitebenen: In der Gegenwart hat er bereits Noir getroffen und sich unsterblich verliebt, in der Vergangenheit begleiten wir ihn auf seinem Weg, der letztendlich zu ihr führt. Die Autorin schafft es aber auch durch ihren philosophischen Schreibstil voller Metaphern und Gefühle, der sich vor allem durch die Abschnitte der Gegenwart zieht, dass man niemals als Leser das Gefühl alles zu erfassen. Das macht diese Geschichte zu etwas Besonderem, während man Nino begleitet, wie er immer tiefer in diesen Strudel und die Welt eintaucht, die auch mit Noir zusammenhängt. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene Geschichte mit interessanten, philosophischen Aspekten, dass man als Leser nicht das Gefühl bekommt, letztendlich alles zu begreifen, mich aber dennoch wirklich richtig gut unterhalten und komplett überzeugen konnte, daher gibt es verdiente
5 von 5 Würmchen
13 reviews
October 27, 2023
Ich fand die Geschichte an sich eine coole Idee, da es mal etwas anderes ist. Allerdings blieb bis zuletzt offen, ob es sich tatsächlich um Fantasy handelt, das von Nino Erlebte also tatsächlich „real“ war, oder ob Nino schlussendlich nur unter einer Psychose leidet, worauf meiner Meinung nach so einiges deutet. Ich fand es sehr schade, dass das zum Ende hin nicht aufgelöst bzw. deutlicher hervorgegangen ist, da ich das Gelesene dadurch nur schwer einordnen kann. Sollte es sich tatsächlich um Fantasy handeln, stelle ich mir unter dem Genre eigentlich etwas ganz anderes vor. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, ist aber sicherlich kein Must-Read.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Shanoe.
1,951 reviews16 followers
July 23, 2016
Hm. Also meines war es leider nicht. Einerseits konnte ich mich überhaupt nicht in die Hauptfiguren einfühlen und ich finde auch die Liebesgeschichte leider nicht sehr überzeugend (vor allem nicht von Noirs Seite, das wirkt auf mich teilweise mehr wie eine Kosten-Nutzen-Rechnung). Andererseits bleiben viel zu viele Fragen offen, das System, das hier eingeführt wird (eben die Kommunikation mit dem Jenseits und alles was damit zu un hat), wird meines Erachtens zu wenig erklärt. Schade, bei dem Klappentext hatte ich mir irgendwie mehr erwartet.
Profile Image for Cindy.
8 reviews19 followers
September 26, 2016
Ich weiß echt nicht was ich von dem Roman halten soll. Ich mag Jenny-Mai Nuyens Schreibstil und Bücher eigentlich wirklich und bin vor allem ein großer Fan von Das Drachentor, doch dieser Roman hat mich garnicht mitgerissen. Vielleicht habe ich ihn nicht verstanden, das kann natürlich auch sein.
18 reviews1 follower
December 15, 2022
Drei Sterne sind für mich wirklich der perfekte Ausdruck für dieses Buch. Ich mochte es. Aber ich fand es nicht herausragend. Die Idee und der Anfang haben mich komplett gefesselt und auch der 'Twist' zum Ende hin hat mich zwar nicht überrascht, aber er fühlte sich einfach richtig an. Aber irgendwo dazwischen geht die Geschichte ein wenig verloren und wie andere LeserInnen anmerken, wird es dann irgendwie alles etwas zu trostlos, was zwar mit Nino's Situation gut zusammenpasst, aber für mich dann doch zu viel wurde.
Die Motivationen der einzelnen Charaktere, die teilweise nicht genug Aufmerksamkeit erhalten haben, waren auch nicht klar genug.
Wieder einmal eine wirklich interessante Idee von Nuyen, die sie nicht so ganz erfolgreich in eine Geschichte umgesetzt hat, die vollkommen überzeugen kann.
124 reviews
September 12, 2024
Habe das Buch erstaunlicher weise bis zu Ende gelesen, was wohl an dem guten schreibstil liegen mag. Ansonsten fehlte mir aber oft die Spannung, teilweise war die Handlung verwirrend bis unverständlich und Drogen wurden in dem Buch meiner Meinung nach extrem verharmlost und ständig mal nebenbei eingenommen...
30 reviews
April 21, 2025
Habe es jetzt aufgegeben; es war zwar prinzipiell nicht schlecht, schöne Prosa, aber das Sujet und die Charaktere haben mir einfach nicht zugesagt, es war irgendwie nicht so spannend für mich (obwohl ich mir sehr gut vorstellen kann, dass manche die Geschichte wirklich toll finden).
Profile Image for Jana.
80 reviews
January 2, 2024
Die ersten Fantasy Bücher von ihr habe ich geliebt & verschlungen, aber das war nichts für mich. Ich fand es spannend, mal was anderes zu lesen, aber irgendwas hat mir dabei gefehlt.
Profile Image for Stefanie Hasse hisandherbooks.de.
726 reviews217 followers
January 22, 2014
Zitat:
"Wieso nehme ich das alles auf mich? Wieso ist Noir wichtiger als ich? Wieso soll sie leben, wenn ich sterbe?"
(S. 177)

"Wie alt bist du?" [...]
"Zwanzig." [...]
"Du wirkst älter." [...]
"Ich bin schon lange zwanzig."
(S. 187)

Inhalt:
Nino war 5 Jahre alt, als ein Autounfall ihm seine Eltern nahm. Er saß mit im Auto, erhaschte aber nur einen kurzen Blick auf den schwarzen Fluss, der seine Eltern verschlang, bevor er zurück ins Leben gerissen wurde. Er sah auch diese Frau am Fluss stehen...

Nun ist Nino fast 24 und auf der Suche nach Antworten, denn er hat eine Gabe: er sieht die Todesart und den Todeszeitpunkt von anderen Menschen. Auch seinen eigenen: Er wird mit 24 Jahren sterben - noch 4 Tage. Die Zeit läuft ihm davon.

Bei einer illegalen Party nimmt er unter Drogen an einer Séance teil. Dort trifft er das erste Mal auf das geheimnisvolle Mädchen, das aber sofort wieder verschwunden ist.
Gemeinsam mit seinen Freunden "spielt" Nino erneut Gläserrücken - und erkennt, dass er die tragende Kraft ist: er ist ein Medium.
Und viele haben es auf ihn abgesehen.

Meinung:
Die vielen Drogen, die in dem Buch konsumiert wurden, schlugen sich auf mein Leseverhalten: Anfangs war ich berauscht, ich ließ mich hineinziehen in diese so andere Geschichte, doch dann folgte ein Zustand kontinuierlicher Verwirrung und vielen Fragezeichen, die mich irgendwie überforderten. Als der Nebel sich gelichtet hat, konnte ich gegen Ende klarer auf das große Gesamte blicken, doch an jedes Detail kann ich mich nicht erinnern.

"Noir" beginnt mit einem doppelten Prolog: Einmal dem des "Jetzt-Protagonisten", dann der Prolog 2, der kurz über den Unfall in Ninos Vergangenheit erzählt.
Sofort will man mehr erfahren: mehr über Ninos "Art zu sehen", mehr über diesen Fluss und natürlich, was aus diesem Jungen wird.

Nino ist zu Beginn des Buches nicht gerade ein verschlossener Charakter. Er riskiert viel, denn er weiß schließlich, dass "seine Zeit" noch nicht gekommen ist. Nachdem er versucht hatte, seiner Schwester diese Theorie mit einem Selbstmordversuch zu beweisen, wurde er in psychologische Obhut gegeben und soll seitdem Psychopharmaka einnehmen. Nino zieht durch die illegalen Drogenparties der Stadt und folgt jedem Gerücht über "schwarze Magie" und dergleichen. Schon zu oft vergeblich.
Als dann sein 24. Geburtstag da ist, lebt Nino nur noch in Angst. Jede Minute könnte seine letzte sein. Doch es gibt Hoffnung: Monsieur Samedi bietet ihm seine Hilfe an. Aber zu welchem Preis?

Der größte Teil des Buches wird im personalen Erzählstil aus Ninos Perspektive in Vergangenheit erzählt. Als besonderes Merkmal sind einzelne Kapitel mit Titel "JETZT" eingefügt. Diese sind direkt aus Ninos Perspektive in Ich-Form und im Präsens verfasst. Nino spricht den Leser sogar direkt an und bezieht ihn so mit ein.
Je mehr ich über die Hintergründe seiner Fähigkeiten erfuhr, desto mehr verstand ich diese Ansprache und die Angst um Noir.
Voller Erwartung sah ich dem Moment entgegen, in dem sich das Damals und das Jetzt verbinden.

Der Schreibstil von Frau Nuyen ist flüssig zu lesen. Sie stellt die Situationen ihrer Charaktere ohne Beschönigung dar und bringt die Verwirrung dieser unter anderem mit abgebrochenen Sätzen zum Ausdruck. Die Angst und das Gefühl zu wissen, wann einen der Tod ereilt sind sehr gut beschrieben. Die Panik und die Verzweiflung konnte die Autorin so gut einfangen, dass mir der Übergang zu den existentiellen Fragen sehr gut gelang. Mein größter Kritikpunkt fällt aber auch gleichzeit in diesen Bereich: Die Geschichte war mir irgendwann zu "überdreht", verwirrend... ich kann es nicht beschreiben. Dies schmälerte meinen Lesegenuss ungemein!

Der Klappentext verrät meiner Meinung nach schon zu viel von der Geschichte, so dass der Denkweg des Lesers bereits vorgegeben ist und sich die anfängliche Spannung nur sehr zäh steigern kann.

Was spannend und vielversprechend begann wurde immer mehr zur philosophischen Interpretation. Frau Nuyen hat hier einem uralten Thema modernes Leben eingehaucht und ihre eigene Interpretation geschaffen, die mitunter sehr schwere Kost war.
Nichtsdestotrotz war ich so in die Geschichte eingedrungen, dass ich weiterlesen wollte und musste. Und dafür wurde ich mit einer ganz wichtigen Antwort belohnt.

Das Cover und das Design ist in diesem Falle auch noch eine Erwähnung wert: Die zersprungene Scheibe, quasi DIE Szene aus dem Prolog zieht sich durch das ganze Buch. So bleibt dem Leser die Vorgeschichte stets im Hinterkopf.

Urteil:
"Noir" bot mir durchschnittlichen Lesegenuss, weil dieser durch oben genannte Kritikpunkte sehr geschmälert wurde. Das Buch kann mit seinem besonderen Stil sicherlich vielen eine top Unterhaltung bieten, doch für mich war er eher hinderlich. Da "Noir" aber durchaus das Lesen wert ist, gibt es von mir gute 3 Bücher.

Es ist eine Empfehlung für alle Fans von Spannung und guter Unterhaltung, die sich auf einen anderen Schreibstil gut einlassen und sich auf die teilweise verstörenden Träume von Nino einlassen können.
Profile Image for Sarah.
240 reviews5 followers
January 1, 2013
"Noir" von Jenny-Mai Nuyen ist ein spannender, düsterer Fantasy-Roman der mich mit einer gehörigen Portion Mystik vollkommen für sich einnehmen konnte.

Inhalt: Ninos Eltern starben bei einem Autounfall als er noch ein Kind war. Er selbst besitzt die Gabe zu erkennen, wann jemand sterben wird. Auch sein eigener Tod steht kurz bevor, denn er hat gesehen, dass er mit 24 Jahren sterben wird, und sein Geburtstag rückt näher. Auf der Suche nach einem Ausweg interessiert sich Nino für das Paranormale, hält das meiste allerdings für Scharlatanerie. Doch er gerät an einen Mann, der sich Monsieur Samedi nennt, der ihn dazu bringt, seine Ansichten zu überdenken, und ihm Hoffnung macht. Fasziniert ist Nino aber auch von einer jungen Frau, die für Samedi arbeitet. Sie umgibt ein Geheimnis und sich in sie zu verlieben, bringt ihn in Gefahr...

Mit "Noir" entfernt sich Nuyen eindeutig von ihren bisherigen Veröffentlichungen. Dies sind in erster Linie High-Fantasy-Romane für Jugendliche und unterscheiden sich somit in beiden Punkten von ihrem neuen Roman. Denn "Noir" spielt nicht in einer völlig erdachten Welt, sondern im modernen Berlin und ist zudem nicht als Jugendbuch einzustufen sondern zweifelsohne ein Roman für eine erwachsene Leserschaft. Ein so radikaler Schnitt mit der eigenen literarischen Vergangenheit ist mutig, aber er ist der Autorin auch hervorragend gelungen. "Noir" ist mit seiner düsteren Stimmung ein Roman, wie ich ihn noch nicht gelesen habe, und konnte mich mit seiner Einzigartigkeit an sich fesseln und begeistern.

Der Handlungsverlauf teilt sich in zwei Stränge auf. In den "normalen" Kapiteln wird Ninos Geschichte aus der dritten Person erzählt. Diese werden unterbrochen durch von einem zersplitterten Bild, dem ähnlich, welches das Cover zeigt, eingeleiteten und auch durch ein anderes Schriftbild hervorgehobenen Kapiteln, die mit "Jetzt" überschrieben sind, und nicht nur aus der Ich-Perspektive geschildert sind, sondern auch deutlich diffuser, später rasanter und gerade zu Beginn schwer einzuschätzen sind. Ich war beeindruckt davon, wie die Autorin diese verschiedenen Stränge zusammenführt, denn das Ende ist atemberaubend und gemeinsam mit einer auch insgesamt sehr gelungenen Sprache, zeugt dieser Aufbau für mich von einem großen Talent und einer bemerkenswerten Kreativität, die das Lesen für mich zu einer absoluten Freude machten.

Sehr angetan war ich auch von der Hauptfigur des Buches. Nino ist nicht unbedingt ein sympathischer Protagonist, aber durch seine zynisch-bissige Art unterhaltsam und zudem sehr facettenreich. Sein Charakter allein ist schon spannend, doch auch die meisten Nebencharaktere können mit ihm mithalten, insbesondere natürlich Monsieur Samedi und seine Bediensteten, zu denen Noir gehört. Die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen den beiden, die sich dann rasant steigert, hat mich überzeugen können. Allerdings muss man wohl auch eine kleine Warnung aussprechen: Wer moralische Unantastbarkeit bei seinen Protagonisten sucht, wird von denen in diesem Roman wahrscheinlich weniger angetan sein. Drogen, Gewalt und Sex spielen in "Noir" keine unwesentliche Rolle, unterstützen die Geschichte aber und sind dadurch nicht etwa unnötiges und verwerfliches schmückendes Beiwerk für Aufmerksamkeit.

Häufig zeichnet sich die Handlung von "Noir" durch das Rätselhafte aus. Der Leser bewegt sich innerhalb dieses Netzes aus Nicht-Verstehen, Düsternis und Übernatürlichem und wird zusammen mit Nino nur langsam in diese mysteriöse Welt eingeführt. Für mich entstand so eine greifbare Spannung und eine unheimliche Atmosphäre, die immer wieder Gänsehaut hervorrief. "Noir" ist ein Roman, der beim Lesen eine gewisse Aufmerksamkeit fordert, denn auch in den vermeintlichen Kleinigkeiten liegt manchmal eine Tiefe verborgen, die einem besser nicht entgehen sollte.

Fazit: Kein Wunder, dass dieses Buch gespaltene Reaktionen auslöst. Es ist ganz anders, als die bisherigen Bücher der Autorin. Leser, die nicht nur das Gewohnte suchen, sondern sich gerne auch einmal auf neues Terrain begeben und auf kleine Experimente einlassen, kann dieses Buch vielleicht ebenso begeistern wie mich. Es ist düster, manchmal ein einziges Rätsel, aber es ist spannend, intensiv und kaum aus der Hand zu legen. 5 Sterne
Profile Image for Tintenhain.
346 reviews24 followers
November 1, 2012
Seit dem Autounfall, bei dem seine Eltern starben und den Nino Sorokin nur knapp und schwer verletzt überlebte, kann er erkennen, wann jemand sterben muss. Auch sein eigener Todeszeitpunkt ist ihm bekannt. Mit 24 Jahren wird er sterben, er weiß nicht warum und wie, aber dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, sein Schicksal zu ändern. Kurz vor seinem 24. Geburtstag stoßen Nino und seine Freunde auf einen mysteriösen Zirkel, der mit Gläserrücken unter Drogeneinfluss, Kontakt zum Jenseits aufnimmt. Bei Nino funkioniert das so erstaunlich gut, dass der undurchsichtige Meister und Mentor Monsieur Samedi auf Nino aufmerksam wird. Nino lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, nicht zuletzt, weil die unnahbare Noir, ein zerbrechlich schönes Mädchen, das bei Monsieur Samedi lebt, eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn ausübt.

Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich sehr angetan von der schönen Aufmachung. Das Cover zeigt die zerbrochene Autoscheibe vom Unfall der Eltern. Dieses Motiv wiederholt sich im Buch als Ankündigung des zweiten Erzählstranges, der im JETZT aus der Ich-Perspektive Ninos erzählt. Der Haupterzählstrang findet in der dritten Person als Rückblende statt. Zum Ende des Buches finden die beiden Stränge zueinander und verschmelzen in der Gegenwart.

Ich muss sagen, ich habe mich zu Anfang doch sehr schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden. Die “Vorblenden” in das Jetzt habe ich nur schwerlich in einen Zusammenhang bringen können, sie haben mich eher verwirrt. Wirklich verstanden habe ich sie erst als ich sie nach Beenden des Buches noch einmal las.

Der Schreibstil Jenny-Mai Nuyens ist toll, auch wenn ich teilweise das Gefühl hatte, dass sie in der Konstruktion der Sätze übertrieben hat. Manches las sich wie aus einem Schreibseminar und wirkte eher aufgesetzt. Das hat mich beim Lesen auch gestört, aber etwa ab der Hälfte wurde das Lesen angenehmer und flüssiger. Ab und zu verliert sich die Autorin auch ins Philosophische, was der Geschichte den Drive nimmt. Andererseits bleibt soviel Spannung, dass ich mich nicht aufs Nachdenken und Philosophieren einlassen konnte.

Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren des Buches sind plastisch und bleiben im Gedächtnis, auch wenn mir das Gefühl in der Beziehung zwischen Nino und Noir gefehlt hat. Der Begriff der Liebe muss irgendwie ein anderer sein als in meiner Vorstellung. dafür dass Nino jemand ist, “der lieben kann”, bleibt er mir zu oberflächlich und sowohl die Liebe zu seiner Schwester als auch die zu Noir bleibt mir zu blass und emotionslos.

Ein wenig Schwieirgkeiten hatte ich auch mit dem sorglosen und unkritischen Umgang mit Drogen aller Art, auch wenn zum Ende des Buches klarer wird, warum Drogen und Zigaretten eine zentrale Rolle spielen müssen. Bis dahin wirkt es eher verherrlichend, was ich für bedenklich halte.

Hat man “Noir” erst einmal gelesen, ist es richtig gut, man muss nur dranbleiben. Vieles erschließt sich wirklich erst ganz zum Schluss und ich denke auch, dass “Noir” ein Buch ist, das man zweimal lesen muss. Ich kann mir gut vorstellen, das man dann mehr Muße hat, Jenny-Mai Nuyens Gedanken zu Leben, Seele, Unendlichkeit und dem “Tropfen im großen Fluss” besser zu folgen.

© Tintenelfe
www.tintenhain.wordpress.com
Profile Image for Svenja.
257 reviews
February 23, 2013
Die Autorin ist vielen Leseratten bekannt, mir war sie es auch, auch wenn ich vor Noir keines ihrer Werke gelesen habe. Sie waren mir alle zu Fantasy lastig, das mag ich nur selten. Von daher bin ich sehr froh, dass sich die Autorin mal an ein Werk getraut hat, das in der Realität spielt, hier sind mir gewisse fantastische Einflüsse durchaus willkommen. :)
War sehr gespannt auf das Buch, die Meinungen gehen hier sehr weit auseinander, ich glaube das hängt sehr stark davon ab ob man bereits von ihr gelesen hat oder nicht.
Ich bin ohne irgendwelche Erwartungen an das Buch heran gegangen, hatte keine Vorstellungen von dem was mich erwarten wird uns hab mich einfach mitreißen lassen.
Das mitreißen ist dem Buch wunderbar gelungen, nun dreht sich dieses Buch sehr um das Leben und um den Tod, was ist Leben? Was ist Tod? Und was liegt zwischen dem ganzen?
Für ein solches Thema bin ich ja ein bisschen anfällig, fands sehr interessant wie diese Fragen hier beantwortet wurden.
Das Buch bietet dadurch einige Denkanstöße und einige Punkte entsprachen so ziemlich meiner Vorstellung. Ich fand es wurde sehr philosophisch behandelt und dem ganzen Buch wurde dadurch eine gewisse Tiefgründigkeit verliehen.
Auch ansonsten konnte mich die Geschichte überzeugen, Nino als Charakter fand ich ziemlich interessant. Nicht zu durchsichtlich und dennoch konnte man ihn als Erzählperson gut fassen.
Anfängliche Probleme hatte ich schon mit ihm, einerseits wirkte er so gleichgültig mit allem, aber wäre er das wirklich gewesen würde er dieses ganze Abenteuer nicht auf sich nehmen.
Anfänglich fand ich vieles leicht verwirrend, es gab immer wieder Zeitsprünge ins jetzt, in denen er mit Noir zusammen war.
Hier wurden viele Hinweise gegeben was mit Noir eigentlich nicht stimmt, aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich mit denen nichts anzufangen.
Noir fand ich sehr blass und so recht wurde ich mit ihr auch nicht warm, sie kam einem einfach nicht nahe genug als das man irgendwie eine Bindung zu ihr hätte aufbauen können, aber das ist aufgrund ihres Seins, vollkommen okay, und wahrscheinlich auch beabsichtigt.
Die Liebe zwischen den beiden entwickelt sich schnell und es wird zu einer richtigen Abhängigkeit, dennoch ist es alles nicht kitschig oder ähnliches. Es bleibt sehr verhalten und es geht einem somit auch nicht auf den Keks.
Das Ende des Buches konnte mich dann nicht mehr ganz so überzeugen, ich fand das viele Fragen die ich mir im Laufe der Handlung gestellt haben wurden nicht beantwortet und viele Dinge hätte man noch weiter ausschmücken können, so kam das ganze Ende ziemlich rasant auf einen zu und das fand ich ein bisschen schade.
Ich hätte zu einigen Dingen noch mehr Informationen haben wollen aber gut. Das wichtigste war wohl gegeben.
Das Ende an sich ist dann schon wieder leicht verwirrend und lässt Interpretationen zu, hat mir aber gut gefallen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es gab einige Stellen in denen es der Autorin gelungen ist wunderschöne Sätze zu erstellen.
Man gibt sich mit Freuden ihren Worten hin und vertieft sich in die Geschichte. Sehr gelungen. :)
Fazit
Ein Buch mit minimalen Fantasy Einflüssen, die es allerdings sehr in sich haben, ein mystisches Buch, mit einer spannenden Story und philosophischen Hintergründen. :)
859 reviews7 followers
October 11, 2012
Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden ­Menschen voraus. Auch den eigenen. Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...

Nachdem ich bereits alle anderen Bücher der Autorin begeistert gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk "Noir" das ja so vollkommen anders ist, als man es von Jenny-Mai Nuyen gewohnt ist.
Doch leider hat mich dieses Buch eher enttäuscht zurückgelassen. Es vergehen 200 Seiten bis die Autorin ein wenig Licht ins Dunkel bringt und es schafft, ein wenig Spannung in die Handlung einzubringen. Vorher stellt man sich stets die Frage, worauf das alles hinauszulaufen vermag, denn ständig werden Drogen konsumiert und Gläser verrückt. Am Ende ist man nicht wirklich schlauer, sieht aber einen Zusammenhang zwischen den Geschehenissen in dieser Geschichte.
Zwar besitzt "Noir" dieses gewisse Etwas das den Leser zum weiterlesen animiert, dennoch fehlte mir die wirkliche Spannung und die Aussage am Ende.
"Noir" besitzt viel Philosophisches, es mutet wie eine Abhandlung über Leben, Tod und das Dazwischen an. Nebenbei enthält diese Geschichte viel Okkultes, sodass Fiktion und Wirklichkeit vor dem Auge das Lesers verschwimmen.
Die unterschiedlichen Abschnitte innerhalb der Kapitel werden mal im Präsens und mal im Perfekt geschildert, wodurch ein kleiner Einblick in die Zukunft des Protagonisten gegeben wird.
Im Großen und Ganzen erzählt aber der Klappentext schon die gesamte Handlung "Noirs", wodurch man nicht viel Neues erfährt.
Das Ende ist ziemlich offen und überlasst es dem Leser zu spekulieren, was nun geschehen mag.

Trotz der Erzählweise aus Nino's Sicht erfährt man nicht allzu viel über ihn und wird aus seinem Charakter einfach nicht schlau. Stets philosophiert er über Leben und Tod und versucht einen Ausweg aus dieser Misere zu finden, danach findet er sich in einem Strudel aus Okkultismus wieder und verliebt sich in "Noir". Er erscheint mir einfach zu blass, genau wie die anderen Charaktere dieses Buches und die Hintergründe der Mentoren über die man einfach zu wenig erfährt.

Lediglich der poetische und von sprachlicher Schönheit geprägte Schreibstil der Autorin hat dieses Buch am Leben gehalten und das gewisse Etwas verströmt. Die Sätze passen sich immer der jeweiligen Situation an und sind stets flüssig zu lesen. Dennoch schweifte die Autorin mir manches Mal zu stark vom roten Faden ab, fand aber zum Glück schnell wieder zurück.

Fazit: Ein leider eher durchschnittliches Buch der Autorin.
Profile Image for Galdursfrauchen.
8 reviews9 followers
September 22, 2012
Dies waren meine Gedanken, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte:

Der Titel und das Cover finde ich sehr ansprechend, es macht mich neugierig.

Ich bin neugierig, wie es weiter geht. Ich kann mir vorstellen, was alles dahinter steckt. Nino kann sehen, wie und wann die Menschen sterben. Aber, wie es dazu kam und was er noch alles kann, das konnte ich nicht ganz so herauslesen.

Der Anfang sehe ich sehr neutral, der Prolog hat mich animiert weiterzulesen, er hat mich neugierig gemacht, danach ging es interessant weiter, obwohl nicht ganz so spannend. Aber trotzdem hat es mir sehr gut gefallen, was ich gelesen habe.

Nach dem Tod seiner Eltern wächst Nino bei seiner älteren Schwerster auf. An dem Tag des Autounfalls stellt Nino fest, dass er den Tod der Menschen sehen kann und dass sein Leben mit 24 Jahren vorbei sein soll.

Nino war mir teilweise unheimlich, teilweise sympathisch. Ich kann verstehen, dass er einen Ausweg aus sein Situation sucht und dazu alles in Betracht zieht, was sich ihm bietet.

Er versucht durch Gläserrücken kontakt mit den Geistern aufzunehmen um einen Ausweg zu finden. Hier hat mich sehr gestört, dass es hieß “Gläserrücken spielen”. Spielen, dieser Begriff ist mir aufgestoßen. Spielen tue ich Monopoly, Mau Mau, Konsolenspiele, aber nicht Gläserrücken. Ich verbinde mit dem Begriff Spaß, Freude, Gesellschaft und nicht die Antwort auf eine überlebenswichtige Frage.

Aus meiner Sicht besteht das Buch aus drei Hauptmerkmalen. Drogen, Gläserrücken und Sex. Sehr schade. Ich habe von Ninos Gabe nicht viel mitbekommen, ich hätte mir mehr gewünscht, dass seine Depri-Phase kürzer sind, weil ich schon sehr langatmig fand und dafür seine “Gabe” in den Vordergrund tritt.

Ich habe in der Beziehung zwischen Noir und Nino keine Liebe gefunden, leider nur Abhängigkeit und das hat mir absolut gefallen. Wirklich fest begründen würde ich es gerne, aber dann müsste ich Spoilern. Ich gehe lieber davon aus, dass ihr, wenn es so weit ist, wisst was ich meinen könnte. Es entsprach einfach nicht meinen Vorstellungen.

Warum das Buch trotz meiner kleinen Kritik drei Sterne bekommt? Noir ist ne tolle Frau, Nino ist auch nicht falsch und bis auf mein Gemeckere war die Geschichte ja nicht schlecht.

Mein Fazit:

Wer den Klappentext ignoriert und nichts gegen übermäßigen Drogen- und Sexkonsum hat, der sollte es versuchen.
Profile Image for Kati.
105 reviews6 followers
January 12, 2013
Nino ist noch ein Kind, als er einen schweren Autounfall miterlebt. Für seine Eltern hat er tödliche Folgen. Ihm selbst bleibt eine grausame Gabe: Nino sieht den Tod anderer Menschen, aber auch seinen eigenen. Er wird mit 24 Jahren sterben und versucht nun alles, um dieses Schicksal abzuwenden. Dabei gerät Nino in zwielichtige Gesellschaft, er landet in der Drogenszene, testet schaurige Rituale – immer dem Tod auf der Spur. In dieser Zeit sorgt sich lediglich seine Schwester um ihn. Doch plötzlich gibt es einen Lichtblick. Er lernt die mysteriöse Noir kennen und sie hat Antworten!

"Man muss die Wälle der Vernunft erst niederreißen und die Gefahr eingehen, sich zu täuschen, bevor Wunder stattfinden können."

Mein letztes Buch von Jenny-Mai Nuyen liegt schon sehr lang zurück und war eine der typischen Jugendfantasy-Geschichten. NOIR ist komplett anders. Mir gefällt der neue, erwachsene Stil sehr gut. Besonders die düstere, melancholische, fast schon depressive Art im ersten Teil des Buches sprach mich an. Nino und seine schwierige Kindheit, der Kampf gegen das Schicksal, seine Erfahrungen mit Menschen und Ärzten, die ihn alle in eine Schublade steckten. Das war Gefühl pur, trotz Traurigkeit und Ängsten. Nino tat mir leid, aber ich bewunderte auch seinen Mut, sich mit dem Übersinnlichen zu befassen auf der Suche nach der Wahrheit.

Je mehr die Handlung fortschreitet und Antworten auftauchen, desto mehr verliert sich aber auch leider dieses Besondere. Das Buch wird etwas actionlastig und verwirrend. Man muss schon sehr Hirn und Phantasie einschalten, um mit dem Ende gut leben zu können. Das muss ja nicht schlecht sein, aber etwas mehr Sinn in der Auflösung hätte ich mir gewünscht. Wahrscheinlich habe ich auf dem Weg dorthin nicht alles verstanden bzw. mich zu sehr in wilden Spekulationen verstrickt.

Für mich lag der Reiz des Buches in seiner philosophischen, bedrückenden Ausdrucksweise. Sätze wie "Könnte man den Fluss atmen, er würde nach all den schmutzigen Hoffnungen schmecken, die in dieser Stadt vergossen werden." sind ein Traum und zeugen von viel Talent. Davon würde ich gern mehr lesen!
Profile Image for Bücher-Stöberia.
369 reviews
September 17, 2013
"Noir" ist grundsätzlich ein französisches Wort und bedeutet auf Deutsch übersetzt "Dunkelheit", "Finsternis" oder auch "Schwarz". Und genau so ist dieser neue Roman von Jenny-Mai Nuyen: dunkel, finster und schwarz. Von dem Buch geht eine ganz besondere Stimmung aus, die den Leser tief in ihren Bann zieht und nicht mehr loslässt.

Dies liegt zum Einen an dem bildgewaltigen Schreibstil der Autorin. Dieser ist schon fast poetisch und Jenny-Mai Nuyen malt mit Worten lebendige Bilder, die vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen. Die Autorin versteht es, mit wenigen Wörtern eine Menge auszudrücken, auch wenn man dabei teilweise zwischen den Zeilen lesen muss.

Zum Anderen ist die Handlung des Buches aber auch einfach fesselnd. Gläserrücken, Geisterbeschwörungen - wem läuft da nicht ein Schauer über den Rücken und wer fragt sich da nicht, ob solche Dinge wirklich möglich sind. Ob manche Menschen tatsächlich dazu in der Lage sind, Kontakt mit dem Jensseits aufzunehmen und mehr über das zu erfahren, was dort auf den Menschen wartet.

"Noir" ist ein sehr philosophisches Buch. Es handelt von Fragen, die sich wohl auch so mancher Leser bereits gestellt hat: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Wenn ja, was erwartet den Verstorbenen? Gibt es vielleicht sogar einen Weg zurück unter die Lebenden?

"Noir" ist jedoch nicht nur ein französisches Wort, sondern zugleich der Name der weiblichen Hauptperson in diesem Buch. Und diese gibt dem männlichen Hauptcharakter Nino so manche Rätsel auf. Und sorgt zugleich dafür, dass Nino die Lust am Leben wiederentdeckt. Doch er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Und deshalb ist er entschlossen, alles zu tun, um seinem Schicksal zu entkommen.

Das Ende ist leider recht offen und vieles bleibt unbeantwortet. Zugleich ist es sehr undurchsichtig und als Leser bleibt man nach Beenden des Buches etwas hilflos und unbefriedigt zurück.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist düster, dunkel und schwarz - und hält somit, was der Titel verspricht.
Profile Image for Sandy.
15 reviews20 followers
November 1, 2012
Mit dieser Rezension habe ich eine Weile gewartet, das Buch hatte ich schon vor einigen Wochen fertig gelesen. Ich hatte gehofft, meine Rezi würde etwas weniger hart ausfallen mit der Zeit. Aber dem wird wohl leider nicht ganz so sein.

Zum Inhalt werde ich nicht viel sagen, es gibt so etwas wie eine Inhaltsangabe, die jeder durchlesen kann und die überall gepostet ist, also muss ich sie nicht extra noch einmal einfügen. Das ganze Buch hat ein sehr schönes Design. Es ist schlicht und passt in seiner "Scherben-Optik" super zum Thema. Das "Durcheinander" der Kapitel ist auch super, wenn man bedenkt, dass das Thema lineare Zeit und Zeit ist immer und überall gleichzeitig präsent ein großes Thema ist. Auch das Thema Liebe wird sehr schön bearbeitet und im Allgemeinen gibt dieses Buch wahnsinnig viel Potential und Stoff zum Nachdenken her. Leider wurde dies in meinen Augen allerdings nicht besonders gut umgesetzt. Ein Vorurteil jagt das andere, Storygänge sind teilweise unlogisch und manche Schlussfolgerungen eine alles andere als philosophisch, obwohl das Thema durchaus ein philosophisches ist. Mir persönlich sind Schlussfolgerungen und Ende einfach viel zu Oberflächlich für so ein Thema - aber das ist eben meine Meinung. Eine Rezi ist immer subjektiv und ich möchte damit niemandem auf die Füße treten. Dies ist wie gesagt meine Meinung, wenn jemand anderes es anders sieht sind mir Kommentare und Diskussionen dazu (solange auf einem gewissen Level und ohne Beleidigungen) sehr willkommen!

Alles in Allem hat dieses Buch sich bei mir leider nur ganz haarscharf auf die 2 Sterne von 5 gerettet.
Profile Image for Erika.
67 reviews5 followers
December 7, 2013
Nino ist gerade 4 Jahre alt, als seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen und er selbst nur knapp dem Tod entrinnt.

Durch den Unfall verändert sich bei Nino etwas, einmal an der Schwelle des Todes, ist er nun in der Lage den Tod anderer Menschen zu sehen. Eine äußerst fragwürdige Gabe. Als junger Erwachsener hat Nino mittlerweile auch seinen eigenen Tod gesehen und wird dadurch zunehmend verstört und auch ängstlich, da er sich selbst mit 24 Jahren sterben sieht. Verzweifelt auf der Suche nach Erkenntnis und einem möglichen Ausweg gerät er in metaphysische Kreise, deren Ziele nicht nur auf den ersten Blick zwielichtig erscheinen.

Nuyen erschuf einen erfrischen anderen Roman in der großteils gleichgeschalteten Landschaft von Jugendbüchern. Ein sympathischer, männlicher Protagonist, auf der Suche nach sich selbst, führt die LeserInnen durch eine fremde Welt des Okkulten, die scheinbar unsichtbar neben unserem Alltag besteht.

Sie verzichtet auf die typische Rollenverteilung in Gut und Böse. Die Charaktere sind authentisch mit all ihren Fehlern und den Abgründen in die sie sich mitunter begeben dargestellt. Nuyen wirft einen schonungslosen Blick auf den menschlichen Ehrgeiz und dessen Neugier, die zu den verabscheuungswürdigsten Taten verleitet.

Die Autorin besticht durch einen mystisch gefärbten Schreibstil, der nicht verschachtelt und daher flüssig zu lesen ist. Noir ist ein ernster Roman, der durch mystische Elemente einen dunklen Zauber erschafft, dem sich die LeserInnen kaum entziehen können.
Profile Image for Michael Schmid.
Author 8 books96 followers
October 8, 2012
Gerade habe ich dieses Meisterwerk zu Ende gelesen und ich kann jetzt wirklich nachvollziehen, warum dieses Buch die Leserschaft so sehr spaltet. Denn bei Noir handelt es sich nicht einfach um einen Jugendroman, wo sich ein Junge mit einer ungewöhnlichen Gabe in einen Geist verliebt, sondern um eine philosophische Reise, die jeder Leser für sich selbst erleben muss.

Ich habe sehr schnell gemerkt und begriffen, dass man sich auf dieses Buch vollkommen einlassen muss, um es erstens zu genießen und zweitens zu verstehen. Normalerweise bin ich ein Leser, der sich während des Lesens Gedanken über einzelne Aussagen oder Handlungen macht, hier durfte ich das nicht. Hier musste ich mich einfach treiben lassen.

Vieles ergibt oft keinen Sinn, manche Sachen fingen auch an, mich zu nerven, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, dann war alles plötzlich wieder richtig und schön. Ich glaube, auch diese Tatsache spiegelt Ninos Werdegang recht gut wieder, denn auch ihm geht es während des Buches nicht anders.

Gestern wollte ich dem Buch noch 4 Sterne geben, da mir einfach irgendwas gefehlt hat, doch heute, nachdem ich den Schluss inhaliert habe, kann ich einfach nur 5 Sterne vergeben. Mich hat das Buch auf eine Reise geschickt, in der ich mich verloren und irgendwie auch wiedergefunden habe … nur ein bisschen anders.

Lasst euch einfach auf dieses Buch ein und ihr werdet verstehen, warum ich es so toll fand. ;)
Profile Image for Sonja.
10 reviews
September 17, 2015
Irgendwie... also irgendwie bin ich nicht zufrieden. Ich habe erwartet dass noch mehr Infos in dem Buch rüberkommt. was ist Nino eigentlich genau? Was sind die Mentoren? Was hat es mit der Mentorenschaft genau auf sich? Was ist ihr Ziel? Warum wollten sie alle Nino töten wenn er nicht kooperierte? Die Fragen wurden für mich nur angerissen, aber nicht sonderlich beantwortet. Was Noir ist, weiß man im letzten Drittel, aber hab ich wo verpasst dass Nino eine... explizite, genaue Bezeichnung verpasst bekommt?

Mir kam alles etwas schwammig vor, viel zu viel philosophiert, wobei das der Schwerpunkt wohl sein soll... aber mir hat eine Konkretisierung gefehlt. Da mir die Idee gefällt, 3 Sterne.
Profile Image for Ingrid.
832 reviews7 followers
January 22, 2016
Dieser Roman ist irgendwie anders. Ich kann ihn keiner Schublade zuordnen. Aber er gehört eindeutig zur phantastischen Literatur. Zwischendurch war er her verstörend und über das Ende muß ich wohl noch nachdenken. Wahrscheinlich lese ich das Buch in ein paar Jahren noch einmal.
Die Sprache von Jenny-May Nuyen ist bildgewaltig und zieht in den Bann. Ich bin aber nicht sicher, ob man dieses Buch lesen sollte, wenn man selber selische Probleme hat.
2 reviews
September 1, 2013
I really liked that book, it's really different to the other ones written by Jenny-Mai Nuyen (although I love the other ones too!).
However, it's an interesting story, but to my mind the drug usage is a little bit too much in the foreground - but it's definetly not convincing to take drugs too!
So it's a good book for adults and a very specific one. Read it! ;)
Profile Image for Riska Sleepless.
903 reviews7 followers
May 16, 2017
I liked this book. the writing style was almost poetic at times and the story was unique.
Displaying 1 - 30 of 31 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.