"Fortsetzung konnte micht nicht mitreißen … (2-3 Sterne)"
Inhalt:
Venus ist zurück auf ihrem Planeten Kelari. Sie ist zu einer Unsterblichen geworden und soll als Prinzessin über ihr Land regieren, denn ihre Eltern und ihre Schwester wurden noch immer nicht gefunden. Währenddessen wird ihr Band zu Zaren stärker, doch dann taucht auf einmal wieder Michael auf und zerbricht Venus Welt, denn er behauptet zu wissen wo Venus Eltern sind … Dabei wird Venus klar, dass Michael nicht nur ihre einzige Chance ist, ihre Familie zu retten, sondern auch das Michael niemals ein ganz normaler Mensch sein kann …
Story 3
Spannung 2.5
Charaktere 2
Science Ficiton 2
Tiefgang 2
Meinung:
„Beguiled“ ist der zweite Band aus der „Immortal Essence“ Reihe von RaShelle Workman. Die Reihe ist eine Mischung aus Young Adult und Science Fiction und erscheint im ebook Format.
Der zweite Band aus der „Immortal Essence“ Reihe hinterlässt bei mir einen etwas bitteren Nachgeschmack. Die Geschichte ist ziemlich kurz geraten, wodurch ich die Fortsetzung von Venus Abenteuer schnell durch gelesen hatte.
Wishes are like the wings on a butterfly-frail and easily destroyed.
(Location 134)
Die Geschichte setzt im Grunde nahtlos an den ersten Band an. Venus ist wieder auf ihrem Heimatplaneten, sie ist zu einer Unsterblichen geworden, von Michael und ihren Eltern fehlt weiterhin jede Spur, sodass Venus als Prinzessin weiter regieren soll. Doch dann taucht Michael wieder auf und lüftet so manch ein Geheimnis. Zusammen begeben sie sich auf Rettungsmission, wodurch Venus erst recht in die Fänge des Bösen gerät. Doch erst dadurch weiß sie endlich wer Michael wirklich ist – und wer sie ist.
Den ersten Band „Exiled“ fand ich richtig gut. Venus fand ich interessant, ebenso wie die Thematik, da ich Science Fiction und Jugend Geschichten immer wieder gerne lese. Doch der zweite Band „Beguiled“ kann kaum mit dem Start mithalten, denn abgesehen davon, dass die Geschichte kurz ist, erscheint sie mir schlichtweg auch ein wenig übertrieben und vorhersehbar. Dadurch konnte ich mit dem Plot nicht wirklich warm werden. Venus ist plötzlich seltsam. Sie kann sich erst nicht zwischen Zaren und Michael entscheiden, dann soll sie regieren und gleichzeitig sucht sie ihre Familie. Mir ging das nach dem Abenteuer auf der Erde alles viel zu schnell und auch der Böse, der im zweiten Band auftritt, konnte mich nicht begeistern. Meiner Meinung nach wurde hier Potenzial verschwendet, da kein richtiger Showdown eintritt. Ich habe so manche Dinge schon geahnt …
Ramien read my hesitation. »I promise. This is the only way. Even your gods, Ith and Aetha, would concur that the only way to release a soul is through me.«
(Location 1563)
Insgesamt vergebe ich maximal 2-3 Sterne für eine nette Fortsetzung, die kurz und recht einfach strukturiert ist. Ich hatte mehr erwartet, als einen weiteren bösen Außerirdischen, der es auf Venus abgesehen hat. Vor allem dieses ganze Göttergehabe wirkte mir zu abstrakt.
Ein großes Manko an „Beguiled“ ist aber die Vermenschlichung von Science Fiction Elementen. Ich weißt nicht, ob die Autorin dies extra macht, aber viele Dinge sind zu identisch zur Erde, die Kelari haben zuviele ähnliche Merkmale zum Menschen und alles in allem wirkt der Plante Kelari wie eine exotischere Erde. Beispielweise gibt es einen Hai auf Kelari (… auf einem anderen Planeten!), der einfach nur viel größer und böser ist. Davon gibt es noch einige weitere Beispiele, die meiner Meinung nach leider von Einfallslosigkeit zeugen, schade.
I opened my eyes and stared into the fearful reflection of Angela. She’d dressed me in a steel gray unisa, and brought me over to the chair in front oft the vanity
(Location 3762)
Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass auch ungeübtere Leser das Englisch verstehen dürften. Allerdings gibt es so einige exotische Schilderungen, die ich selbst nicht so richtig nachvollziehen konnte. Wie schon in Band eins, wird auch hier die Geschichte aus Venus Sicht erzählt.
Das Cover ist unglaublich hässlich! Die vorherigen fand ich richtig hübsch. Ich finde es extrem schade, dass die Cover gewechselt wurden, denn dieses hässlich geschminkte Mädchen möchte ich nicht auf einem Buchcover betrachten müssen.
Michael shook is head. “I’ve come to end your existence.« As he spoke, the medallion heated against my neck. Lavender light shot from it and landed on a metal dagger in Michael’s hans. It radiated against the bade.
(Location 4000)
Fazit:
Ich habe alles in allem mehr erwartet. Venus und ihr Planet Kelari haben ein großes Potenzial für tolle Ideen, aber die Autorin hat leider kaum etwas umgesetzt. Alles wirkt zu menschlich, die Geschichte zu vorhersehbar und so wirklich konnte ich mich mit den anderen Charakteren, außer Venus, nichts anfangen. Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich den dritten Band noch lesen werde.