Владимир Каминер разсмива читателите си и в най-новата си книга. Въпреки че живее в Берлин от години, той си остава руснак не само по произход! Неговото славянско чувство за хумор е добре познато на българските читатели...
Сладки като мед дини, пчелни кошери, пияни от тежките гроздове на лозята, чанти Прада на дъмпингови цени…
В далечно кавказко селце живее тъщата на Каминер със своето задружно семейство. Там в дните има радост, приключения и необичайни срещи.
За жителите на това магично място, разказва така увлекателно писателят, че те веднага ни стават много близки… чичо Джо, готвачът от Столовата, художникът Глеб Михайлович, пчеларят Юрий… Всички тези колоритни образи, които създават неподражаемата атмосфера на село Бородиновка, всъщност са прокудени от родното място заради войната в Чечения.
Безгрижният селски живот е нарушен от появата на немската телевизия, която идва, за да снима документален филм. Всичко се преобръща с главата надолу.
Авторът винаги е печелил сърцата с дарбата да пише леко и забавно, но тази книга има своята сериозна цел – да разкаже за живота на обикновените люде и как войната се отразява върху битието им…
Вниманието на обществеността беше приковано от войната и армията, а за народа забравиха, твърди той.
Köstlich - Kaminer wirft einen ironisch-liebevollen Blick auf seine kaukasische Schwiegerfamilie. Witzige kleine Skizzen aus dem ex-sozialistischen, heute pseudo-kapitalistischen Leben in der ehemaligen Sowjetunion. Schnelle Lektüre, unterhaltsam, sympathisch.
Wladimir Kaminer zu Besuch bei seiner Schwiegermutter im Kaukasus. Auch hier gibt es wieder viel Ungewöhnliches mit einem Augenzwinkern zu berichten, denn die Russen sind einfach anders. Die Russen handeln gerne unlogisch, leben in großen Gemeinden und ziehen nicht immer eine Grenze zwischen Mein und Dein. So elektrifiziert sich ein Dorf schon mal selber, indem es den Strom von der nahegelegenen Eisenbahnlinie abzweigt. Neben dem Leben im Kaukasus geht es natürlich wieder um die Familie des Autors. Laut seinem Interview schreibt er ja ohnehin immer nur ein und dasselbe Buch, nur der Verlag gibt es immer unter einem neuen Namen heraus. Diesmal geht es um die große Sippschaft seiner Frau, wie um Onkel Joe und seine Kantine, die Nachbarn und natürlich das Leben im Kaukasus. So erfährt man als Leser, warum eine Braut nach ihrer Trauung möglichst unauffällig versucht dem Popen auf den Fuß zu treten, und welch schwere Arbeit man in den Melonenfresserbrigarden zu verrichten hatte.
Das Buch ist groß gedruckt, einfach und umgangssprachlich geschrieben und liest sich schnell und flüssig an einem Nachmittag. Wladimier Kaminer versteht es alltägliche Geschehnisse aus dem Blickwinkel eines in Deutschland lebenden Russen humorvoll zu beschreiben, und zu hinterfragen und mit der Zeit wächst einem seine Familie immer mehr ans Herz. Die im Buch erwähnte Reportage über seine Familie lief übrigens am 11. September 2010 um 14.00 Uhr auf Arte und war ganz unterhaltsam. Der Bericht umfasst in etwa die erste Hälfte des Buches und man hat so Gesichter zu den Geschichten.
Fazit: Nettes, kleines unterhaltsames Büchlein über die etwas andere Mentalität der Russen. Ironisch und mit einem Augenzwinkern erzählt, so wie alle Bücher Kaminers.
Die neueren Kaminer-Bücher fand ich meistens etwas entäuschend. Sie waren zwar nuch lustig aber kamen einfach nicht an seine ersten Werke heran bei denen ich mich oft vor Lachen nicht mehr halten konnte. Dazu kam noch, dass ich bei Russendisco & Co noch glauben konnte, dass die Anekdoten die er erzählt im Großen und Ganzen stimmen und nur ein bisschen aufpoliert worden sind während das bei den späteren Büchern das nur noch schwer vorstellbar war. Deswegen wurde Kaminer als vom Autor, dessen neue Bücher ich kaufe sobald ich sie im Laden sehe zu einem den ich vielleicht kaufe wenn mir danach ist und/oder auf Flohmärkten finde. Meine kaukasische Schwiegermutter hab ich auch dort gefunden und noch am selben Tag angefangen...und auch fertiggelesen. Vom Humor kommt es auch nicht so ganz an die ersten Bücher ran, ein paar mal musste ich zwar laut lachen aber die meisten Kapitel waren irgendwo zwischen 'amüsant' und 'zum grinsen', aber die Geschichten sind wieder um einiges glaubwürdiger. Nachdem ich nach den letzten paar Kaminer-Büchern schon kurz davor war den Autor ganz aufzugeben hat mich das hier davon überzeugt ihm vielleicht doch noch eine weitere Chance zu geben.
Some of Kaminer's better stories recently. Fun as always, Kaminer manages to build in his very subtle jokes, criticism, or overall observation of German habits while he seems to be talking about the Caucasus only.
Mein erster Kaminer, vielleicht auch mein letzter, aber enttäuscht bin ich nicht. Es ist ein von Anfang an sehr unterhaltsames, ironisches Buch, das mich beim Lesen Kaminers Stimme und Erzählweise, die ich aus Talkshow und Dokus kenne, mithören ließ.
Страхотна книга!! Сатира за душата и успокоение за прецаканата нервна система; готино четиво, особено подходящо за типично отегчителния и смазващ ден в битието на човека.