Die Verbrechen von HamburgElbtunnel, Ringbahn, Mönckebergstraß Im schwülen Frühsommer 1910 ist Hamburg eine einzige Baustelle. Auf den Straßen tuckern die ersten Automobile, und Rechtsanwalt Sören Bischop fährt jetzt ein Kraftrad der Marke Harley-Davidson. In der Hitze scheint auch das Verbrechen zu Die ganze Stadt spricht von dem Raubmord im Bankhaus Goldmann, bei dem der Seniorchef brutal erschlagen wurde. Kurze Zeit später meldet sich ein alter Kunde bei Sören, ein Panzerknacker. Er gesteht ohne Umschweife den Einbruch. Ein gut bezahlter Auftrag - aber Mord, damit habe er nichts zu tun. Dann spült ein heftiger Sommerregen eine kopflose Frauenleiche an einem Bahndamm frei. Und es wird nicht die letzte sein …
Boris Meyn ist ein deutscher Krimi-Autor und Historiker. Er studierte an der Universität Hamburg und beendete dieses Studium 1989 mit seiner Magisterarbeit „Paul Seitz - Studien zum öffentlichen Bauwesen, insbesondere zum Schulbau der Fünfziger und Sechziger Jahre in Hamburg“. Sein daran anschließendes Promotionsstudium im Bereich Kunst- und Bauhistorie konnte er 1996 mit seiner Dissertation „Die Entwicklungsgeschichte des Hamburger Schulbaus“ ebenfalls erfolgreich beenden. Neben der Veröffentlichung von historischen Kriminalromanen, hat er zahlreiche wissenschaftliche Fachpublikationen herausgegeben. Die Krimis des Autors spielen in der Commissarius-Bischop-Reihe in Hamburg des 19. Jahrhunderts sowie in der Reihe Sonntag, Herbst und Jensen in Ratzeburg und Umgebung.
1910, Hamburg erlebt den Umbruch zu einer modernen Stadt, die Einwohnerzahl hat die Million überschritten. Die Ringbahn ist eine riesige Baustelle, die Mönckebergstraße nimmt langsam Konturen an. Dieses ist die Zeit, da ein Bankraub Aufsehen erregt, es ist nicht nur die geraubte Summe, sondern auch der Mord am Bankier, er liegt tot neben dem Tresorraum. Gleichzeitig werden die Bauarbeiten an der Ringbahn durch Leichenfunde behindert, es sind kopflose Frauenleichen. Sören Bischop wird in die Fälle hineingezogen, seine ganze Familie ist hierbei involviert. Gleichzeitig ist er auch in der Modernen angekommen, seine neue Harley-Davidson zeugt davon. Boris Meyn, wer seine früheren Bücher um die Familie Bischop kennt, weiß es zu schätzen, benutzt wieder seine Kenntnisse der Hamburger Geschichte, um ein kriminalistisches Sittengemälde der vergangenen Zeit zu zeichnen. Es gibt noch den Kaiser, Autos verdrängen langsam aber stetig die Pferdefuhrwerke, die Polizei ist militärisch organisiert, dies alles wird mit Liebe zum Detail beschrieben, ohne das Hauptanliegen, einen Krimi zu schreiben, zu vergessen.
I liked this quite a bit, until the end motivation for the killer was made for him to have lost his wife to cannibalism by a New Guinea tribe. Unfortunately the people whose name was given, the Korowai, didn't even have contact with Europeans until the 1970s when this book takes place in 1910. Not to mention that I doubt the characterization of the ritual cannibalism as the racist cliche of randomly murdering and eating white European women has any basis in facts (and those were implied to be factual events, not racist, colonial projections of the time's characters).
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