Ein Kämpfer für Gerechtigkeit – wie Max Heller wurde, wer er ist
1917 kehrt der 21-jährige Max Heller verletzt und traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Im von Hunger, Gewalt und politischen Unruhen geprägten Dresden sucht er nach einem Weg zurück ins Leben, nach Ablenkung, nach Liebe und nach einer Aufgabe. Die Konfrontation mit brutaler Bandenkriminalität, sein großer Gerechtigkeitssinn und der Rat seines Großvaters Gustav Heller, einem Kriminalrat a.D., führen ihn in den Polizeidienst. Als frischgebackener Schupo verliebt sich Heller bei einem Elbdampferausflug in die junge Karin. Doch der Standesunterschied scheint eine Beziehung unmöglich zu machen ...
Die bewegende Vorgeschichte von Max Heller und ein eindringlicher Blick auf ein erschüttertes Deutschland und seine Menschen.
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren, machte aus Faulheit kein Abitur und bereute es sofort, als er sich stattdessen zum Maler und Lackierer ausbilden ließ. Mit Anfang 20 begann er zu schreiben, heiratete zwischendurch, ließ sich scheiden und wurde ein Meister in seinem Beruf. Außerdem hat er drei Kinder mit zwei verschiedenen Frauen. Kümmert er sich nicht gerade um seine Sippe, dann schreibt er.
Klappentext: 1917 kehrt der 21-jährige Max Heller verletzt und traumatisiert aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Im von Hunger, Gewalt und politischen Unruhen geprägten Dresden sucht er nach einem Weg zurück ins Leben, nach Ablenkung, nach Liebe und nach einer Aufgabe. Die Konfrontation mit brutaler Bandenkriminalität, sein großer Gerechtigkeitssinn und der Rat seines Großvaters Gustav Heller, einem Kriminalrat a.D., führen ihn in den Polizeidienst. Als frischgebackener Schupo verliebt sich Heller bei einem Elbdampferausflug in die junge Karin. Doch der Standesunterschied scheint eine Beziehung unmöglich zu machen.
„In Zeiten des Verbrechens“ ist die Vorgeschichte zu der Max Heller Reihe von Frank Goldammer.
Ich habe mich sehr gefreut und war gespannt als ich gesehen habe das Frank Goldammer seinen Protagonisten Max Heller noch einmal aufleben lässt.
Gekonnt hat der Autor die Rückkehr von Max Heller aus dem Krieg geschildert. Max ist mit einer schweren Verletzung an seinem Fuß nach Hause gekommen. An der Front tobt noch der Krieg. Max hatte ständig das Gefühl schräg angesehen zu werden, weil er zu Hause war und seine Kameraden an der Front kämpften. Nicht nur äußerlich sondern auch innerlich versehrt tut Max sich schwer wieder ins Leben zurückzufinden. Als sein bester Freund Armin aus dem Krieg heimkehrt hat Max jemand mit dem er reden kann. Auch hier zeigt der Autor wieder gut auf wie versehrt die Seelen der jungen Männer sind. Armin zieht alles ins Lächerliche und Max verschließt sich. Keiner will sein wahres Gesicht zeigen. Der Krieg ist aus und rundherum lebt das Verbrechen auf. Motiviert von seinem Großvater Gustav Heller, einem Kriminalrat a.D. entschließt Max sich zur Polizei zu gehen. Wie es mit Max weiterging wissen die treuen Leser*innen ja auch der Max Heller Reihe. Wer Max Heller noch nicht kannte hat jetzt die besten Voraussetzungen sich in die Krimireihe zu vertiefen.
Frank Goldammer hat mich wieder einmal mit seiner Geschichte begeistert. Als treue Leserin der Max Heller Reihe habe ich die Vorgeschichte mit Spannung gelesen. Sie hat mir Max noch einmal viel näher gebracht. Frank Goldammer lässt das Zeitgeschehen unterhaltsam in seinen Text einfließen. Die Nachwehen des Krieges, die Armut, Wohnungsnot und die Inflation sind überall zu spüren. Frank Goldammer hat einen flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil. Er beschreibt die Handlungsorte und die Charaktere immer sehr deutlich. Es ist eine Freude seine Geschichten zu lesen.
Ob Max Heller noch einmal in einer Geschichte zu den Leser*innen zurückkommt? Ich lass mich überraschen.
Ich habe die Kommissar Heller Krimis immer sehr gerne gelesen. Der vorliegende "Fall" ist eine Art Prequel und gibt Infos zur Hintergrundgeschichte des Protagonisten. Falls man die nachfolgenden Fälle bereits kennt und einem die Person ans Herz gewachsen ist, ist dies schon interessant. Falls man die nachfolgenden Fälle jedoch nicht kennt, ist es aus meiner Sicht eher semi spannend, da der Roman keinen richtigen Kriminalfall behandelt.
Daher kann ich den Band eher als nettes Nachspiel nach den eigentlichen Bänden empfehlen.
Hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn es nicht wirklich ein klassischer Krimi ist. Ja, es gibt schon Krimi-Elemente, vor allem im ersten und letzten Drittel des Buches. Am besten gefallen hat mir aber Max Hellers Geschichte - was hat er im 1. Weltkrieg erlebt? Wie verarbeitet er diese Erlebnisse? Wie ist das Verhältnis zu seinen Eltern? Wie das zu seinem Großvater? Wie entwickelt sich seine Liebesgeschichte zu Karin und welche Rolle spielen Eltern und Großeltern dabei? Ich fand das Buch sehr "rund" und es hat sich bestätigt, was ich vermutet habe: Die Geschichte hat ein wenig "Hulda Gold"-Vibes, einfach, weil es in der gleichen Zeit spielt. Ich fand es aber gut, dass die Geschichte mal nicht in Berlin, sondern in Dresden spielt. Ich kenne Dresden nicht, aber wenn das bei Dir anders ist, hast Du sicher noch mehr Spaß an diesem Buch. Und ja, ich habe richtig Lust, die ganze Reihe zu lesen, auch wenn ich vermute, dass die dann deutlich "kriminaliger" ist. Ein bissle befremdlich fand ich, dass Max immer mit dem Familiennamen angesprochen wird, wenn über ihn erzählt wird - also "Heller machte...", "Heller dachte..." - ist jetzt aber nicht ein Riesending. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternen.
Dresden, 1917: schwer verletzt und desillusioniert kehrt der Soldat Max Heller nach Hause zurück. Seine Eltern sind unendlich dankbar. Doch in Max regt sich Wut. Wut auf alles. Und die bahnt sich ihren Weg. Nicht zum Guten, wie es zunächst scheint…
„In Zeiten des Verbrechens“ ist der erste Fall für Max Heller und hat mir sehr gut gefallen. Frank Goldammer nimmt seine Leser:innen mit auf die Reise in Max‘ Vergangenheit und zeigt mit viel Gefühl und Spannung, wie aus dem verletzten Soldaten der Ermittler wurde, den wir kennen.
Ich fand es klasse, dass sich der Autor auf die Person Max Heller konzentriert hat. In weiten Teilen des Krimis spielen nicht die Verbrechen, sondern Hellers Entwicklung die Hauptrolle. So begeht man mit ihm kleinere Gaunereien, lernt seinen Großvater und seine Bestimmung kennen und trifft auf seine einzig wahre Liebe Karin. Dieser gewählte Fokus hat mich zunächst überrascht, dann aber vollkommen in seinen Bann gezogen.
Zum Ende hin löst Heller seinen ersten Fall und er tut das in der gleichen engagierten und sturen Art, wie in seinen späteren Fällen.
Der Krimi ist nicht nur was für die Fans von Max Heller, sondern auch für diejenigen, die neu in die Welt der historischen Krimis einsteigen möchten.
I love this series. All the Max Heller books take you though the history of the 20th century in Dresden, Germany. It depicts mainly the lives of ordinary people and their good and bad sides and how all the events of this tumultous century affects them.
In this book was the language used, i.e. using words and phrases and behaviours of the time. Clearly a lot of research went into this.
I read some or like this listened to two on Audible. The reading is very well done.
A look back at Max Heller's invaliding out of the army in 1917, his induction into the Dresden police force, his meeting with his wife Karin and the progress of his career to the Kriminalpolizei. Full of Dresden detail for those who know the city.