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Unterm Staub der Zeit

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Der vierzehnjährige Daniel kommt 1958 aus seiner ostdeutschen Heimatstadt, wo ihm als Pfarrerssohn das Abitur verwehrt wird, nach Berlin. Er zieht in ein Schülerheim in Grunewald, wo er auch das Gymnasium besucht, und lebt sich in der neuen Umgebung rasch ein. Mit seinen Zimmergenossen – die alle, wie er, aus der DDR stammen – drückt er nicht nur die Schulbank, sondern sie erkunden gemeinsam die Als Zeitungsverkäuferziehen sie allabendlich durch die Kneipen, und wenn das Essen im Schülerheim allzu fade schmeckt, geht es auf eine Erbsensuppe in Aschingers »Stehbierhalle«. Sie erleben den Erweckungsprediger Billy Graham, der die Massen im Tiergarten in Verzückung versetzt, und Bill Haley, der den Sportpalast zum Kochen bringt.
Der Regisseur und Liedermacher Wenzel über den Roman Unterm Staub der Zeit : »In Zeiten, da Ost und West noch mehr als zwei Himmelsrichtungen waren, geschah es, dass unliebsame Schüler oder Kinder von unliebsamen Eltern im Osten Deutschlands nicht das Abitur machen durften. Mit allerlei Geschick wurde ihnen in Westberlin ein alternativer Gymnasialplatz organisiert. Der Zusammenprall der beiden Weltreiche geschah nun im Internat, in der Klasse und den Kinosälen. Davon und von der Absurdität dieser Geschichte erzählt der Roman.«

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About the author

Christoph Hein

110 books60 followers
Christoph Hein is a German author and translator.

Growing up in Bad Düben near Leipzig as a clergyman's son and thus not allowed to attend the Erweiterte Oberschule in the communist East, he received secondary education at a gymnasium in the western part of Berlin. After jobbing as an assembler, bookseller and assistant director, he studied philosophy. Upon graduation he became dramatic adviser at the Volksbühne in Berlin, where he worked as a resident writer from 1974. Since 1979, he has worked as a freelance writer, becoming known for his 1982 novella Der fremde Freund (The Distant Lover).

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6 (9%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Great-O-Khan.
470 reviews128 followers
May 9, 2023
In einfachen und klaren Sätzen beschreibt der vierzehnjährige Ich-Erzähler aus dem Osten Berlins seine Internats- und Schulzeit in West-Berlin 1958. Drei Jahre später wird sich die Grenze schließen und die Mauer gebaut werden. "Unter dem Staub der Zeit" ist wieder einmal ein grandioser Roman, den Christoph Hein hier vorlegt.

Daniel ist ein Sohn eines Pfarrers. In der DDR bleibt ihm deshalb die höhere Schule versagt. Sein Vater organisiert ihm einen Gymnasiumsplatz im Westen. Er lebt bis zur Schließung der Grenze in einem Internat im Westen. Er schreibt an einem Theaterstück. Er erlebt den amerikanischen Evangelisten Billy Graham. Er verlässt mit seinen Schulkameraden ein Bill-Haley-Konzert kurz bevor das Publikum randaliert. Er hat eine erste Affäre mit einer jungen Schauspielerin. Er erlebt die Schließung der Grenze und die Drangsalierung durch den Staat gegenüber dem Westschüler.

Obwohl die Erlebnisse teils große Ereignisse der Geschichte darstellen, ist es unspektakulär erzählt. Alles wirkt "normal". Das ist es, was diesen Roman für mich so großartig macht. Die große Geschichte ist immer auch Bestandteil unser aller Leben.

Die Dialoge auf den ersten Seiten sind etwas übererklärend und wirken dadurch etwas hölzern. Aber aufgrund des Gesamttextes fällt es kaum ins Gewicht. So kann ich dem Roman die Bestwertung nicht verwehren.

Christoph Hein hat sich in den letzten Jahren zu einem meiner Lieblingsautoren entwickelt. Ich freue mich auf jeden neuen Roman und wurde bisher nie enttäuscht. Da es darüber hinaus noch frühere Werke gibt, die ich noch nicht kenne, lese ich jedes Jahr mindestens einen seiner Romane.
Profile Image for Alexander Carmele.
484 reviews455 followers
September 29, 2023
Eine sentimentalogische Reise in die Vergangenheit

Ausführlicher, vielleicht begründeter auf kommunikativeslesen.com

Eigentlich nach Selbstaussagen Dramatiker schreibt Christoph Hein seit 2002 nunmehr nur noch Romane und Prosatexte. Bekannt geworden durch „Der fremde Freund“ (auch erschienen als „Drachenblut“) behandelt Hein seitdem das Verhältnis Staat und Privatleben, also das Politische im Private, das Private im Politischen. 2021 erschien von ihm „Guldenberg“, in welchem er reichlich konstruiert, verwandt dem Lehrstück eines Bertold Brechts, Flüchtlinge, Vertriebene, Alteingesessene und bankrotte Unternehmer aufeinander pralllen lässt. In „Unterm Staub der Zeit“ schlägt er ganz andere, sanftere Töne an, die ihm mehr liegen:

„Ich ging zu der Straße Unter den Linden, um zum Brandenburger Tor zu gelangen. An diesem Sonntag stand dort zur Mittagszeit eine riesige Menschenmenge, die von Polizisten zweihundert Meter vor dem Tor aufgehalten wurde und die schweigend, eingeschüchtert und grimmig die Absperrarbeiten beobachtete. Große Rollen mit Stacheldraht standen rechts und links, zudem Blechplatten und Eisenstangen. Zwischen den Arbeitern, die den Stacheldraht befestigten, liefen Grenzpolizisten mit umgehängten Maschinenpistolen, die sie schussbereit in der rechten Hand hielten.“

Der Ich-Erzähler seines Romanes heißt Daniel. Er muss als Pfarrerssohn in West-Berlin auf ein Gymnasium gehen, da ihm in der sowjetischen Besatzungszone der Zugang zur höheren Bildung aufgrund seines familiären Hintergrundes verwehrt bleibt. Der Hauptteil des Buches umfasst seine Zeit in dem Internat. Es geht um Schulaufgaben, die erste Liebe. Es geht um Streber, Wege, Geld zu verdienen, Großmäuler und Lehrerfiguren wie der Griechisch-Lehrer Michalka:

„Die Jahre in Griechenland bestimmten fortan sein Leben. Entlassen aus der Kriegsgefangenschaft, studierte er Griechisch und, da es für das Neugriechische kaum einen Bedarf an Lehrern gab, auch Altgriechisch und erwarb die Facultas Docendi, die Lehrbefähigung. Durch seine Erzählungen und seine Begeisterung für Griechenland erwarb er sich den wohl nicht nur an unserem Gymnasium längsten Spitznamen eines Lehrers, hieß er seiner Geschichten wegen bei uns doch »Mit Kranichen zweispännig pflügen«.“

Am Ende geht es auch um den Ost-West-Konflikt, aber eben aus privater Perspektive, aus jener Daniels, der in die Untertertia (8. Klasse) geht und ganz andere Probleme hat, als sich um die Weltgeschichte zu sorgen. Die Fremdheit, die Verträumtheit zieht sich durch den Text hindurch. Etwas weltfremd taumelt er durch die Großstadt, die etwas von einem Märchenland in Dunst und Diesel erhält, hier Berlin, aber es könnte auch jede andere Millionenstadt sein, nur groß, unübersichtlich, aufregend, Konzerte im Sportpalast, amerikanische Prachtschlitten, und das Theater, die schillernde Bühnenwelt:

„Am Abend des Konzerts übernahm Frieder die Aufsicht im Internat, und wir fuhren mit Faro in die Potsdamer Straße. Wir trafen sehr zeitig am Sportpalast ein, fast eineinhalb Stunden vor Beginn, doch die Potsdamer Straße war in der Höhe des Sportpalastes bereits voller Menschen, fast nur Jugendliche, die meisten trugen Jeans und Jeansjacken. Wir hatten Mühe, als geschlossene Gruppe bis zum Eingang des Gebäudes zu kommen, und wurden immer wieder angesprochen, ob wir nicht eine Karte zu verkaufen hätten.“

Ganz im Gegensatz zu seinem Roman „Guldenberg“ schlägt Christoph Hein in „Unterm Staub der Zeit“ verträumt biographische Töne an. Alles bleibt vermittelt. Alles kindlich ummantelt, mysteriös, uneindeutig, nebelig. Auf diese Weise gelingt es ihm die Atmosphäre einer Großstadt aus der Sicht eines Schülers einzufangen – die Ecken, Nischen, Schatten, die Möglichkeiten, aber auch die Angst, erwischt zu werden, herumzustreichen, Geld zu machen. „Unterm Staub der Zeit“ erinnert an einen Erich Kästner aus „Emil und die Detektive“ und „Pünktchen und Anton“. Heins Roman erinnert auch an Heinrich Spoerls „Die Feuerzangenbowle“ oder stellenweise auch an Robert Walsers „Jakob von Gunten“ und das Institut Benjamenta.

Hein legt keinen schnellen, aufregenden, besonders elaborierten Text vor, aber das Muffige und doch Abenteuerliche, das Staubige und doch Schillernde, das Langsame und doch Utopische einer Großstadt im Übergang wird von ihm auf indirekte Weise narrativ erstaunlich überzeugend eingefangen.
Profile Image for Michael Madel.
547 reviews11 followers
May 9, 2023
Christoph Hein beschreibt auf ruhige und unaufgeregte Weise im Stil eines Chronisten das Schicksal eines Pfarrersohns in der DDR, der im Westen, noch vor dem Mauerbau, heimlich ein Gymnasium besucht und im Laufe der Jahre recht unspektakulär spektakuläre Ereignisse miterlebt.
Profile Image for Gavin Armour.
614 reviews129 followers
July 30, 2023
[Rezension bezieht sich auf die Hardcover-Ausgabe des Suhrkamp Verlags]

Vielleicht stimmt es ja, vielleicht kehren wir mit zunehmendem Alter immer weiter in die Jugend und Kindheit zurück. So mancher Autor, der seine Leserschaft im Laufe seiner Karriere mit möglicherweise sehr erwachsenen Themen begeistert hat, wendete sich in seinem Alterswerk der (eigenen) Jugend zu. Der Eindruck entsteht, dass dies auch bei Christoph Hein der Fall sein könnte. Denn schon in seinem Roman VERWIRRNIS (2018) kehrte er in die frühen Jahre der DDR zurück, erzählte von jugendlicher Homosexualität und bürgerlichem Opportunismus. Nun, in seinem vorerst letzten Roman UNTERM STAUB DER ZEIT (2023) wendet er sich erneut der Frühzeit der DDR zu und erzählt aus jener Zeit, da die Grenze, gerade in Berlin, noch durchlässig war und es Austausch zwischen Ost und West gab. Es waren die Jahre vor dem Mauerbau.

Daniel wird von seinem Vater, einem Pfarrer, im Jahr 1958 in ein Westberliner Internat gebracht, damit der Sohnemann dort das Abitur machen kann. Dies ist ihm in der DDR verboten, da er als Sohn eines Bürgerlichen keine Erlaubnis für die höhere Schule bekommen hat. Damals gängige Praxis in der DDR. Im Internat bleiben die „Ostler“ weitestgehend unter sich, es findet nur wenig Austausch mit den „Westlern“ statt, doch nehmen die Jungs aus dem östlichen deutschen Staat doch rege am Leben in Westberlin teil. Sie gehen mit ihrem „Adjunkten“, wie sie ihn nennen – ein Doktorand der Freien Universität, der im Internat wohnen darf und dafür einige erzieherische Aufgaben übernimmt – zu Bill Graham und hören den amerikanischen Erweckungsprediger; ebenso begleitet der Ältere sie zu einem Auftritt von Bill Haley und führt sie gerade rechtzeitig aus dem Saal, bevor die damals üblichen Randale losgehen; sie verdienen sich ein paar Pfennige als Zeitungsverkäufer; sie mobben ihren Klassen-Primus, den sie als überheblich wahrnehmen; sie trinken und feiern und lernen. Daniel erlebt seine erste Liebesbeziehung und entdeckt schließlich sein Interesse am Theater.

Hein reiht Anekdoten und kleine Erlebnisse aneinander, wobei der innere Zusammenhang manchmal undeutlich bleibt. Leider auch die Relevanz im Ost-West-Thema. Bis Daniel und sein zwei Jahre älterer Bruder David, auch er ein Absolvent des Internats, wieder zuhause schlafen dürfen, da die Familie nun dank einer Versetzung des Vaters im Ostteil der Stadt lebt und die Jungs deshalb nicht mehr im Internat nächtigen müssen. So werden sie im August 1961 vom Mauerbau überrascht und entscheiden sich, obwohl es Wege gäbe, in den Westen zurückzukehren und dort ansässig zu werden, bei der Familie im Osten zu bleiben. Auf den letzten Seiten beschreibt Hein, wie beide Brüder sich unabhängig voneinander als Schleuser betätigen und einzelnen Menschen und ganzen Familien zur Flucht in den Westen verhelfen. Für Daniel, der die gesamte Geschichte (wenn man diese Sammlung von Einzelgeschichten denn so nennen will) aus seiner subjektiven Perspektive erzählt, endet die Tätigkeit, als sein Bruder auffliegt und sich gerade noch vor Verhaftung und drohender Internierung retten kann. Damit endet nicht nur die Schleusertätigkeit, sondern auch der Roman und Daniel deutet an, dass er dann so oder so etwas anderes zu tun hatte – er lernt eine für sein Leben offenbar wichtige Frau kennen, doch, so sein Schlusswort, sei das eine ganz andere Geschichte.

Irgendwie, so der Eindruck am Ende des Romans, löst sich alles in Wohlgefallen auf. Als Leser bleibt man etwas ratlos zurück. Womit hat man es hier zu tun? Lausbubengeschichten? Oder wirklich relevanten Erzählungen aus einer – kurzen – Zwischenzeit? Sicher, es ist definitiv interessant, wenn man aus jenen Jahren erfährt, in denen die Mauer noch nicht stand, die Grenze zwischen Ost und West noch durchlässig war, es noch Austausch zumindest zwischen den beiden Teilen Berlins gab. Doch erzählt Hein erstaunlich wenig über diesen Austausch, der ja laut seinem Erzähler Daniel auch kaum stattgefunden hat. Was der Leser erfährt, sind juvenile Erlebnisse, wie sie so allerdings jeder Jugendliche jener Jahre wahrscheinlich erzählen könnte. Und die auch schon vielfach erzählt wurden. Erste Schritte, erste Riten, erste Küsse, erste sexuelle Erlebnisse, verbotene Spiele, erlaubte und unerlaubte Erlebnisse – man kennt das alles. So sinkt der Mehrwert des Romans doch deutlich.

Nun hat natürlich jeder Schriftsteller das Recht, von allem zu berichten, was ihn so umtreibt und beschäftigt. Auch Christoph Hein. Kritik an seinem Werk entspringt vielleicht immer auch einer besonderen Wertschätzung dieses Autors, dieses „Chronisten der DDR“, der wie vielleicht kein anderer in den Jahren vor und nach der Wende von dem Leben in diesem anderen Deutschland zu berichten wusste und dabei eine Sprache fand, die weder anklagend war, noch entschuldigend, nicht einmal erklärend oder erläuternd, sondern einfach eine berichtende Stimme. Er war einer der wenigen, die einem Nicht-Bürger der DDR vermitteln konnte, dass es da einen ganz normalen Alltag und ganz normale Lebensgeschichten gab, die nicht durchgängig von Widerstand, Stasi, Treffen in Dissidentenküchen oder dem Gegenteil, dem ständigen Aufbau des Sozialismus als Lebensziel kündeten, sondern manchmal schlicht von scheiternden Lieben, alltäglichen Geschehnissen, von Aufsteigern und Verlierern. Und dennoch blieben dies keine Allerweltgeschichten, sondern man spürte schon die Spezifik dieses anderen Deutschlands. Wenn man also Heins nun schon spätes Schreiben kritisiert, dann vermisst man manchmal vielleicht einfach die Schärfe, die Dringlichkeit, auch die Wucht, die man von ihm gewohnt ist. Hier ist das ganz sicher der Fall.
Profile Image for Franziska .
372 reviews
June 16, 2023
#reading #review #neuerscheinung2023 #christophhein

4*

Christoph Hein nimmt den Leser mit ans Ende der 50er Jahre und erzählt über die Schwierigkeiten, die Familien mit bestimmten Berufen hatten bezogen auf pädagogische Bildung und welche (Aus-) Wege es gab.

Hein besitzt diese wunderbare Gabe, solch wertvolle Sätze, die er natürlich Neben-Protagonisten sprechen lässt, einfach so ins Geschehen einzuflechten.

„Man sollte andere Nationen und Staaten nie leichtfertig verurteilen, sondern immer nach ihrer Geschichte fragen, denn nur so kann man verstehen, wie eine Nation zu dem geworden ist, was sie ist.“ (Seite 39)

Für mich natürlich besonders schön zu lesen:

„Dresden beeindruckte mich. …“ (Seite 190)

Da Thema des Mauerbaus hat Hein sehr nachvollziehbar skizziert.

„Sie erzählten mir, … , dass es keine Möglichkeit gäbe nach Westberlin zu kommen,“ (Seite 193)

„Hoffen wir, dass es nicht zum Krieg kommt. … Wir redeten nicht miteinander, denn wir wussten nicht, was kommen würde, und so gab es nichts zu besprechen.“ (Seite 194)
Profile Image for Lukas.
36 reviews2 followers
May 31, 2025
Vielleicht habe ich mir einfach mehr versprochen!

Bedauerlicherweise zieht sich die Handlung in Teilen so extrem ohne das sich ein richtiger Zusammenhang & ein richtiger roter Faden entdecken lässt.

Zudem gerät der zentrale Konflikt zwischen der Kirchenzugehörigkeit des Hauptcharakters & den Regelungen und Handlungen der regierenden bzw. entscheidenden in der DDR leider ebenfalls schnell in Vergessenheit, obwohl es sich bei dieser Thematik eigentlich um einen Hauptaspekt des Romans handelt.

Profile Image for Hans Bakker.
61 reviews13 followers
May 1, 2024
The book starts like just any story, like tales from the past. At first I tought what is special about it?! When the story becomes more political and mingles with daily life of growing up boys that's where it gets interesting. Altough i liked the stories with theatre. It reminded me very much of my own life. I was just lucky not to be at same spot at the same time as Christoph Hein.
Profile Image for Max.
20 reviews
January 22, 2025
- langatmig und selbsverliebt
- buch für nostalgische Opas
Profile Image for Gijs Zandbergen.
1,069 reviews27 followers
June 23, 2024
Op de omslag staat 'roman', maar in feite zijn het jeugdherinneringen van mijn favoriete Duitse schrijver. Domineeszoon 'Daniel' mag in de DDR niet naar het gymnasium en bezoekt die school derhalve in West-Berlijn. Vóór de bouw van De Muur kon dat nog, mits je dat stiekem deed. De beschreven avonturen gaan over meisjes, baantjes, vriendschappen, school- en internaatsleven, vakantie en bioscoop- en schouwburgbezoek. Kortom, afgezien van de omstandigheden, niks bijzonders in een jeugd. Alles bij elkaar is het een verslag van puberwederwaardigheden rond 1960 in de DDR en West-Berlijn. Nuchter opgeschreven, precies de reden waarom Hein een van mijn lievelingsschrijvers is.
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