Wie die Tradition es verlangt, erhält auch in diesem Jahr ein Ehrengast die Einladung, die Weihnachtstage im »24 Charming Street« auf der Isle of Skye verbringen zu dürfen – es ist Harold, der ebenso beliebte wie legendäre Busfahrer der Insel. Allerdings befindet sich das altehrwürdige Hotel in Mr. Fletcher, der neue Leiter, hat ein Filmteam engagiert, das die sonstige Beschaulichkeit gehörig durcheinanderbringt und auch noch dafür sorgt, dass ausgerechnet am Heiligen Abend der Strom ausfällt. Spontan bietet Harold den Anwesenden an, die Feier in seinen Bus zu verlegen und eine Art Weihnachtspicknick auf Rädern zu veranstalten. Und während er die Gäste bei Punsch und Pudding durch die romantisch verschneite Winternacht kutschiert, geht nicht nur für ihn ein Traum in Erfüllung, von dem er gar nicht wusste, dass er ihn überhaupt hatte …
Auf einer schottischen Insel im kleinsten Grandhotel der Welt wird jedes Jahr ein Überraschungsgast eingeladen, der sich über die Weihnachtstage verwöhnen lassen kann. Dieses Jahr ist es der Busfahrer der Insel, der solchen Luxus gar nicht gewöhnt ist aber sich bald gerne eine Auszeit nimmt und das Zusammensein mit den anderen Gästen genießt. Neben ihm stehen auch ein anspruchsvolles Ehepaar und eine Mutter mit Teenager-Sohn im Mittelpunkt. Außerdem spielen auch der Chefportier, die Barkeeperin und all die anderen Mitarbeiter/innen eine große Rolle im Geschehen, da sie den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt bescheren wollen.
Das war mein erster Roman der „Charming Street“-Reihe, auf den ich mich sehr gefreut habe und auch gut von den anderen gelöst gelesen werden kann. Das kleine Hotel ist wirklich bildhaft und lebendig beschrieben. Es hat nicht nur eine tolle Architektur und eine liebevolle Dekoration, sondern auch Hotelangestellte, die für ihre Arbeit brennen und den Gästen ein angenehmes und unvergessliches Weihnachtsfest zaubern wollen. Ein sehr weihnachtliches und zauberhaftes Ambiente! Wäre da doch nicht der neue Manager, der ein Filmteam engagiert hat, welches den ganzen Hotelalltag umschmeißt, und das während der arbeitsintensiven und zauberhaftesten Zeit im Jahr! Sogar Räume werden von dem Filmteam und ihrer Ausrüstung in Beschlag genommen, doch die engagierten Mitarbeiter bieten trotzdem eine Lösung für die Gäste. Immer wieder grätscht das Filmteam dazwischen, was ich anfangs noch amüsant fand, aber nach dem x-ten Mal einfach nur nervig wurde. Ich wollte den Charme des Hotels und die weihnachtliche Stimmung genießen, aber diese wurden für mich leider immer mehr gedämpft. Zum Schluss kommt aber wieder vermehrt Weihnachtsstimmung auf, was sehr schön und herzerwärmend ist.
Fazit: „Winterträume im kleinen Grandhotel“ hat eine sehr zauberhafte und weihnachtliche Stimmung, die durch das Filmteam leider immer mehr getrübt wird. Aber die Kulisse, die engagierten Mitarbeiter/innen und die sehr individuellen Hotelgäste bieten trotzdem ein wunderschönes Weihnachtsfest und eine angenehme Lektüre. (2024)
Das kleine Grandhotel öffnet wieder seine Türen und heißt seine Leser willkommen. Auch dieses Mal tauchen wir ein in die Welt von Chefconcierge Richard und begegnen den Bewohnern und Gästen der 24 Charming Street. Obwohl mir die Geschichte gut gefallen hat, kommt sie für mich doch nicht an die ersten beiden Romane heran. Das liegt vielleicht an der etwas unruhigen Stimmung durch die Film-Crew und die damit einhergehenden Filmaufnahmen oder mag auch an dem eher unsympathischen Ehepaar von Schwan liegen, dass natürlich eine Wandlung durchmacht. Etwas schade fand ich es auch, dass dieses Mal die Geschichte des Ehrengastes Harold eher am Rand stattfand und nicht der Hauptpart der Geschichte war. Zusätzlich habe mir die Entwicklungen um Richard und Oliver am Ende der Geschichte ein bisschen das Herz gebrochen. Ich bin gespannt, ob es weitere Romane rund um das kleiner Hotel geben wird und hoffe sehr, wenn ja, dass wir beide Figuren darin wieder finden werden.
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Die Weihnachtszeit ist nicht nur eine Jahreszeit sondern ein Gefühl. Zu diesem Gefühl gehören für mich außer Kekse und Weihnachtsfilme auch Weihnachtsromane.
Mit Felicity Pickfords "Winterträume im kleinen Grandhotel" kehre ich literarisch ins verschneite Örtchen auf der Isle of Skye zurück. Und wie jedes Jahr steht in dem idyllischen Hotel »24 Charming Street« ein ganz besonderer Ehrengast im Mittelpunkt.
Die Autorin hat einen ganz speziellen Schreibstil, der eine gewisse Magie über diese Geschichte und dieses Hotel legt. Als würde es aus einer anderen Epoche stammen. Jede Szene und jeder Charakter sind so real und plastisch beschrieben, dass man denkt mittendrin zu sein. Mit so viel Romantik und Zauber erlebt der Leser nicht nur ein Weihnachtswunder.
Dieses Buch ist perfekt für diese besondere, magische Atmosphäre, die eben nur Weihnachten schaffen kann.
Ich habe bisher jedes einzelne Buch geliebt. So auch dieses. Das Cover ist wunderschön weihnachtlich gestaltet und versprüht direkt Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres. Der Schreibstil ist meiner Meinung sehr besonders. Ich empfinde ihn als etwas gehoben was mir eine unglaubliche Freude beim Lesen bereitete. Das Wordbuilding so detailliert. Einfach unglaublich. Die Charaktere auch wieder wundervoll. Man trifft alte Bekannte und auf neue Gesichter. Ich hoffe die Autorin wird noch viele weitere Bücher schreiben. Eine ganz große Leseempfehlung meinerseits!