Bearbeitete Original RomaneMacabros 11 - Im Leichen-LabyrinthMacabros rettet in allerletzter Sekunde der Grafikerin Regina Träser, die das erklärte Opfer des okkulten Fanatikers Hans Leibold ist. Doch er begeht den großen Fehler die verletzte Person zu betreuen. So schafft es Leibold doch noch, einen Unbeteiltigten zu töten, um den einstigen Massenmörder Josef Burger, der sich gerne Herr der Toten nennt, durch dieses Opfer und dessen Blut wiederzuerwecken. Burger hatte im neunzehnten Jahrhundert mehr als achtzig Menschen in der Umgebung von Kumberg/Österreich umgebracht. Allesdings geht Leibolds Rechnung nicht der Herr der Toten erweckt seine alten Opfer und fällt über den Okkultisten her. Dann setzt sich der untote Tross in Marsch, um in der Unterwelt in in das Leichenlabyrinth zu gelangen. Einen Zugang gibt es in einer Höhle in der Nähe des Ortes Krumberg. Eine tückische Falle für die Menschen der Umgebung!Macabros 12 - Molochs TotenkarusselDer CIA-Mann Phil Hunter erlebt während einer komplizierten Herzoperation er landet in einer grausamen Welt, wo er an das Totenkarussell - ein riesiger Totenschädel, an dem seitlich Gebeine wie Windmühlenflügel rotieren und an denen Menschen gebunden sind - gefesselt werden soll. Die Operation gut überstanden, forscht er nach dem möglichen Realitätsgehalt des Geträumten. In der Zwischenzeit wird Björn Hellmark durch den Verleger Richard Patrick auf Phil Hunters Erlebnis aufmerksam gemacht und reist nach Houston/USA. Und tatsächlich findet Hunter eine die Krankenschwester Janine Thompson, welche als Dämonendienerin in der Vision kräftig aktiv war, scheint ein Geheimnis zu haben. Und der Agent Hunter kommt dahinter, dass er bei seinem letzten Auftrag nicht nur den einfachen Spion namens Serge Pawlowitcz tötete, sondern den Menschenkörper des schwarzen Totenpriester Manko Tarlep! Und dieser will sich nun an der gesamten Familie von Phil Hunter rächen! www.gruselromane.de
Sein Debüt gelang Grasmück 1956 mit der Kurzgeschichte Atomkrieg auf dem Mars im Andromeda-Magazin (Nr. 69) von Walter Ernsting. 1957 erschien dann sein erster Roman „Die Macht im Kosmos“ im Leihbuchverlag Bewin. Es folgten eine Reihe von Leihbüchern, bis ihn der Rückgang des Leihbücher-Geschäfts und das Aufkommen der Romanhefte zwang, sich neu zu orientieren. So schrieb er Heftromane im Zauberkreis Verlag und in den Serien „Ad Astra“ und „Rex Corda“. Darüber hinaus schrieb er für den Rolf Mauerhardt Verlag Gerry-Thook-Kriminalromane und einen Western.
Bereits in seinen ersten Büchern verband er Science-Fiction mit Horror-Elementen. Besonders auffällig war das Frankenstein-Thema in dem Leihbuchzweiteiler "Testament des Grauens" und "Die Angst geht um" bei Bewin 1962. In seinen bekanntesten Serien Larry Brent und Macabros, die er unter dem Pseudonym Dan Shocker verfasste, brachte er ebenfalls zahlreiche SF-Elemente unter, wobei er für Macabros noch dazu verstärkt auf Fantasy-Elemente in den Serienkosmos einführte. Unter demselben Pseudonym verfasste er auch die „Burg-Frankenstein“-Spannungsromane im Zauberkreis Verlag und schreib die ersten Jahre deren Reihe Silber Grusel Krimi allein.
Mitte der 1980er Jahre erschienen auch einige Hörspiele seiner Romanhelden Larry Brent und Macabros, 2005 kamen Folgen der Frankenstein-Bände hinzu. 1984/85 wurde der Zauberkreis-Verlag, in dem „Larry Brent“ und „Macabros“ erschienen, von Pabel-Moewig übernommen. Dort kam es zu verlagsinternen Umstrukturierungen und beide Serien wurden eingestellt. 1994 wurde „Larry Brent“ kurzzeitig durch den neu gegründeten Zaubermond-Verlag weitergeführt. Später übernahm der Blitz-Verlag die Serie. Derzeit werden im Blitz-Verlag sowohl „Larry Brent“ als auch „Macabros“ neu aufgelegt, wobei jeweils zwei der früheren Heftromane in überarbeiteter Fassung in einem Taschenbuch wiederveröffentlicht werden. Die Serie „Larry Brent“ wird dort auch mit neuen Romanen weitergeführt, die von Fremdautoren (u. a. Manfred Weinland, Alfred Wallon, Martin Eisele, Dario Vandis) verfasst werden. Seit 2007 wird auch Macabros beim Zaubermond Verlag fortgeführt.
Ab Mitte der 1980er Jahre machte sich Grasmück mit seiner Frau als Buchhändler selbstständig. Später gründete Grasmück noch einen Verlag.
Am 7. August 2007 starb Jürgen Grasmück im Alter von 67 Jahren an den Folgen einer progressiven Muskelschwäche, wegen der er seit dem 15. Lebensjahr auf einen Rollstuhl angewiesen war.