Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.
Alice Behrend lässt mich tatsächlich mehrmals lachen in diesem Buch.
Die Figuren reden so flüssig aneinander vorbei, die Gedanken sind so klar und doch so verwirrt, alle denken, sie wären Protagonist:in in diesem Buch und dabei ist nichts so, wie es scheint.
Alice Berend verdient, finde ich, grossen Respekt für ihr Leben, das im Nachwort auch gewürdigt wird (wobei, wie in den meisten biografischen Anmerkungen zu ihrem Leben, die unschöne Rolle ihres zweiten Mannes – der Maler Hans Breinlinger profitiert von ihrem Erfolg und ihrem Netzwerk und verlässt sie 1933, als ihr Jüdischsein zum Problem wird – nur am Rand zur Sprache kommt), doch das Buch hat arg Staub angesetzt. Was in den 1920er Jahren Kulturkritik gewesen sein mag, konnte ich nur mit Mühe als solche lesen. Für historisch Interessierte interessant, mehr leider nicht.