WebObjects is an object-oriented Web application server that is used to generate scalable Web and Java applications from reusable templates. A product of Apple Computer, WebObjects' client list includes such Fortune 500 companies as Disney, Adobe, and the BBC.The product's support for Java 2 Enterprise Edition and its competitive pricing are expected to expand WebObjects' growing position in the market for Web application servers, a market that is expected to grow by more than $2 billion in revenue by 2002 (Forrester Research).WebObjects Developer's Guide is a unique, step-by-step guide for intermediate- to advanced-level developers. It uses a hands-on instructional approach to make the sophisticated and sometimes complex WebObjects technology accessible to developers. The book explains WebObjects concepts and paradigms, and it illustrates the art of modeling applications with the Enterprise Object Framework.The author provides practical insight into WebObjects development based upon his extensive experience as a consultant for major international corporations.
Die Geschichte von WebObjects ist ein eindrucksvolles Beispiel für die rasante Vergänglichkeit selbst hochentwickelter Softwareprodukte in der Technologiebranche. Mit dem Ziel, die Entwicklung dynamischer Webseiten und datengetriebener Anwendungen zu revolutionieren, stellte NeXT 1996 ein professionelles Enterprise-Framework vor, dessen Lizenz zunächst rund 50.000 US-Dollar kostete. Nach Apples Übernahme von NeXT im Jahr 1997 setzte Steve Jobs WebObjects konsequent intern ein: Es bildete das Rückgrat des Apple Online Store, von iTunes und später auch von iCloud. Technisch war das System seiner Zeit weit voraus – mit automatischem Datenbank-Binding, objektorientierter Logik und dynamischer HTML-Generierung, lange bevor Frameworks wie Django, Ruby on Rails oder Spring Boot existierten. Doch wie so oft bei Apples professioneller Software blieb der kommerzielle Erfolg begrenzt. Ab 2000 senkte Apple den Preis drastisch, integrierte WebObjects in die Developer Tools und stellte die aktive Vermarktung 2005 ein. Als 2016 die letzten Reste aus macOS verschwanden, war es längst nur noch ein Relikt – eines, das seiner Zeit voraus war und dessen Ideen in der modernen Softwareentwicklung weiterwirken.
Netscape – Aufstieg und Fall eines Pioniers
Diese Entwicklung erinnert an das Schicksal von Netscape, einst Synonym für das Internet selbst. Mitte der 1990er-Jahre dominierte der Browser die digitale Welt, bevor Microsoft mit aggressiver Produktstrategie und der Bündelung des Internet Explorers in Windows den Markt übernahm. Netscape verschwand beinahe so schnell, wie es berühmt geworden war – ein weiteres Beispiel dafür, dass technologische Exzellenz keine Garantie für Beständigkeit ist. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Innovation allein nicht genügt, wenn sich Machtverhältnisse, Plattformen und Geschäftsmodelle verschieben.
Apple Shake – Vom Branchenstandard zum Relikt
Ähnlich verhält es sich mit Apple Shake, einem exklusiven High-End-Tool, das über 9.000 US-Dollar kostete und in Hollywood-Blockbustern wie Der Herr der Ringe oder King Kong zum Einsatz kam. Apple übernahm die Software, senkte den Preis radikal und stellte sie schließlich ein – nicht, weil sie qualitativ mangelhaft gewesen wäre, sondern weil sich Marktbedingungen, Hardwarelandschaft und strategische Prioritäten des Unternehmens geändert hatten. In weniger als einem Jahrzehnt verschwand ein Werkzeug, das zuvor als Branchenstandard gegolten hatte – ein Paradebeispiel dafür, wie schnell sich Exzellenz in Bedeutungslosigkeit verwandeln kann.
Fazit – Die Halbwertszeit des Erfolgs
Gemeinsam zeigen WebObjects, Netscape und Shake, wie gnadenlos kurzlebig selbst brillante Software sein kann. Technologischer Fortschritt, strategische Weichenstellungen und Marktveränderungen entscheiden darüber, ob ein Programm überlebt oder verschwindet.