Wie man weltbeste Ärztin wird oder zumindest niemanden umbringt
Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim ...
Antonia Rothe-Liermann, geboren 1978 in Halle/Saale, studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg. Danach arbeitete sie als Storyliner und Autorin für verschiedene Produktionen der GrundyUFA und teamworx. Seit 2007 schreibt sie als freie Autorin für Spielfilme und verschiedene Serienproduktionen. Sie verfasste u. a. als Co-Autorin Drehbücher für die RTL-Erfolgsserie »Doctor’s Diary« (Chefautor: Bora Dagtekin).
PHHHHUUUUU, ENDLICH FERTIG, war mein erster Gedanke als ich das Buch gerade zugeschlagen habe.
Miss Emergency, hörte sich auf dem Klappentext an, wie eine Mischung aus Doctors Diary und Grey´s Anatomie. Beiden Serien bin ich übrigens total verfallen. Ich liebe, liebe diese Krankenhausserien.
Gerade, weil die Autorin eine Co- Autorin der RTL Serie Doctors Diary war, erhoffte ich mir so ziemlich ein gleiche Richtung- und wurde bitterlich enttäuscht.
Zum Inhalt
Lena macht ich Praktischeslehrjahr in einem Berliner Krankenhaus. Zusammen mit ihren Freundinnen Jenny ( kleine Diva) und Isa ( kleines Mauerblümchen) meistert sie den Krankenhausalltag und auch die eine oder andere Party und auch Männergeschichte.
Vom Schreibstil fand ich die Geschichte unheimlich zäh. Manchmal wusste ich auch noch, ob Lena gerade was dachte oder es laut sagte ö.Ö .
Bei den oben angesprochenen Serien gefällt mir vor allem das "medizinische". Das hat mir hier komplett gefehlt. Es geht mir viel, viel zu wenig um die Patienen, das Krankenhausleben und wie es "wirklich " ist im Krankenhaus zu arbeiten. Bei GA habe ich immer das Gefühl, dabei zu sein und auch was "zu lernen", hier hatte ich nicht eine Sekunde ein "oooohhh" Moment.
Ich weiss selber nicht, warum ich nicht abgebrochen habe, wahrscheinlich weil ich bis zur vorletzten Seite gehofft habe, dass es jetzt endlich toll wird =) .
Schade, eigentlich . Ich finde man hätte, viel, viel mehr aus der Story rausholen können. Den zweiten Band werde ich wohl nicht lesen!
Übrigens ist dies ein Jugenbuch ( was ja nicht heißt, dass es nur für junge Leute sein muss !!!!!), aber selbst als Jugendlicher wäre mir diese Story einfach nicht spannend genug gewesen.....
Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch, bzw. diese Reihe eigentlich nie beginnen wollte, da ich mir immer sehr unsicher war, ob mir das Buch wirklich gefallen könnte. Dies liegt hauptsächlich an den Vergleichen mit "Doctor's Diary", "Emergency Room" und "Grey's Anatomy". Da ich "Doctor's Diary" und "Grey's Anatomy" absolut nicht mag, war ich daher ziemlich kritisch, jedoch haben mich so viele positive Rezensionen doch dazu bewogen, dem Buch eine Chance zu geben.
Zugegeben: "Miss Emergency" ist sehr leicht und schnell zu lesen und trotz vieler Fachbegriffe habe ich alles verstanden, dennoch bin ich immer noch unentschlossen, was ich von diesem Buch halten soll. Auf der einen Seite hat es mir gefallen, auf der anderen Seite bin ich von einigen Charakteren enttäuscht.
Der Schreibstil ist sehr angenehm. Antonia Rothe-Liermann schreibt sehr flüssig und humorvoll. Selbst Fachbegriffe werden so erklärt, dass man dennoch gewisse Vorgänge und Krankheitsbilder (fast) problemlos versteht. Leider ist die Handlung stellenweise jedoch sehr überspitzt, sodass ich mich zwischendurch dabei erwischt habe, wie ich nur genervt die Augen verdreht habe. Die Charaktere werden liebevoll beschrieben, allerdings waren diese mir nicht immer sympathisch. Sehr schade, denn das Potential ist vorhanden.
Hauptpersonen sind Lena, Jenny und Isa, die sich in ihrem Praktischen Jahr befinden. befinden. Sie wollen Ärztinnen werden und nur das Jahr und eine letzte Prüfung trennt sie vom Abschluss des Medizinstudiums. Während Jenny bereits vorher in Berlin gelebt hat, ziehen Isa und Lena in die Hauptstadt und zusammen gründen die drei Mädchen eine WG. Durch Jenny lernen sie Berlin und ihre Freunde kennen, sodass Einsamkeit nur sehr selten ein Fremdwort ist. Die Mädchen können unterschiedlicher nicht sein: Isa ist sehr schüchtern und oft in sich gekehrt, Lena ist selbstbewusst, aber auch oft verunsichert und Jenny ist recht verwöhnt und behandelt Männer wie Spielzeug. Während ich Isa sehr schnell ins Herz geschlossen habe, hatte ich mit Lena und Jenny meine Probleme. Jenny gehört zu der Typ Mensch, mit dem ich privat niemals etwas unternehmen würde, da sie alles selbstverständlich nimmt, mit Männern spielt, oftmals mehrere Partner auf einmal hat und sich auch in der Klinik nur selten wirklich bemüht. Lena ist mir dagegen sympathischer, jedoch hat mich ihre sehr naive Art oftmals sehr gestört. Dazu grübelt sie viel zu viel, sodass es manchmal nicht leicht war, diesen zu folgen.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Buch nicht von zukünftigen Ärztinnen, sondern von 15-16-jährigen Teenagern handelt. So handeln besonders Lena und Jenny oftmals sehr unvernünftig und vor allem unprofessionell, indem sie entweder ihre Aufgaben an andere verteilen oder mit den Patienten flirten und sich sogar mit denen verabreden. Dazu bilden sie sich immer wieder Flirtereien ein, die stellenweise gar nicht stattfinden. Selbstbewusstsein ist immer gut, jedoch war es mir an einigen Stellen zu viel des Guten.
Der Krankenhausalltag wird relativ authentisch dargestellt, auch wenn gesagt werden muss, dass so manche Situation auch gerne mal überspitzt dargestellt wird. Jedoch sind Diagnosen, Krankheitsverläufe, sowie die Gefühle und Gedanken der Jungärztinnen bzgl. ihrer Patienten relativ authentisch, sodass es der Autorin gelungen ist, einen interessanten Einblick in das Krankenhausgeschehen zu geben.
Die kleinen Liebesgeschichten, die in dem Buch zu finden sind, sind mal sehr erfrischend, mal unglaublich naiv und dann gibt es noch solche, die absolut keinen Sinn ergeben. Besonders Lena und Jenny treffen dabei die eine oder andere Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen konnte. Isa ist dagegen auch in Liebesdingen unglaublich vernünftig und ich habe ihr das Liebesglück sehr gegönnt.
Das Cover ist ganz nett, erinnert mich aber leider viel zu sehr an "Doctor's Diary". Es wäre schön gewesen, wenn dieser Vergleich nicht zu stark hervorgehoben wäre. Die Kurzbeschreibung ist ganz okay, aber viel zu oberflächlich, da gerade mal eine sehr kurze Szene erzählt wird, die direkt auf den ersten Seiten stattfindet. Eine allgemeinere Beschreibung hätte ich besser gefunden.
Insgesamt bin ich von dem ersten Band der "Miss Emergency"-Reihe noch nicht ganz überzeugt. Da ich aber sehr gespannt bin, in welche Richtung sich die Charaktere entwickeln werden, möchte ich auch dem zweiten Band "Diagnose Herzklopfen" eine Chance geben. Für Fans von Krankenhausserien ist die Reihe jedoch eine große Bereicherung, um die man nur schwer herum kommt.
"Schöne Beine." Dieser Satz spukt mir seit Stunden im Kopf herum.
Eye-Candy:
Bei so einem Thema passt auch die Aufmachung, mit ganz vielen Pasteltönen. Schön finde ich besonders die graphische Umsetzung des Titels. Doch was soll der Lippenstift in der Hand der Frau? Ärztin = Frau = Lippenstift, oder wie?
Meine Meinung: Wenn man dieses Buch liest, dann kann man wohl davon ausgehen, dass man Arzt-Serien mag. Was ich wirklich tue. Ich liebe Grey's Anatomy und Doctor's Diary. Da die Autorin des Buches Co-Drehbuchautorin bei Doctor's Diary war, habe ich angenommen, dass ich dieses Buch auch lieben würde. Daher habe ich mir auch gleich Band 1 und 2 geholt. Ein Fehler, wie es sich rausgestellt hat.
Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von der Protagonistin Lena erzählt. Sie ist eine frischgebackene Ärztin und stürzt sich mit ihren beiden ungleichen Freundinnen / Mitbewohnerinen / Kolleginnen in den Ärztealltag.
Wenn man Doctor's Diary kennt, werden einem sofort die Ähnlichkeiten zwischen Lena und Gretchen Hase ins Auge stechen. Obwohl ich Gretchen gerne mag, konnte ich mit Lena nichts anfangen. Ähnlich wie Gretchen hat sie ständig innere Monologe. Bei Gretchen sind das einige Zeilen, bei Lena hingegen ziehen sich diese Monologe durch mehrere Seiten! Ohne Dialog, ohne das wirklich etwas passiert, steigert Lena sich in irgendwelche Banalitäten hinein und die Handlung plätschert vor sich hin.
Bei solchen Ärzte-Serien / -Büchern, ist es immer klar, dass zwischen Arzt (meistens Oberarzt) und (Anfänger) Ärztin / Krankenschwester / Patient irgendetwas laufen wird. Das ist auch okay, schließlich weiß man, was auf einen zukommt und das macht auch einen Teil des Reizes von solchen Büchern und Serien aus.
Daher war ich auch nicht überrascht, als Lena beinahe sofort von einem Oberarzt angeflirtet wird. Mein Problem war eher das Wie. Sie hebt irgendetwas vom Boden auf, streckt also den Hintern in die Luft, Aufzugstür gleitet auf und ein Oberarzt sieht sie. Konfliktsituation! Und was sagt der Typ? "Schöne Beine". Nur das und das passiert noch einige weitere Male.
Wie würde eine normale Frau reagieren, die auch nur etwas von sich hält? Richtig, den Typen in seine Schranken weisen und nicht den ganzen Tag sich mit diesem Satz beschäftigen (mal geschmeichelt, dann wieder peinlich berührt).
Dann wird Lena von einem Patienten dumm angemacht. Erst dreht der Patient am Rad ab, weil er nicht mit ihr zufrieden ist, beim nächsten Aufeinandertreffen macht er sie an.
Und wie reagiert Lena? Richtig, sie ist geschmeichelt und peinlich berührt.
Stolz, Selbstachtung, Feminismus? Fehlanzeige. Schon klar, das soll eine leichte Lektüre sein und keinen Tiefgang bzw. Botschaft haben ABER ist das richtig, dass hier eine naive und teilweise schon dumme Protagonistin vorgestellt wird? Sie ist Ärztin, sollte sie da nicht etwas Grips haben? Was ist mit der Vorbildfunktion? Sollen Frauen etwa über sexuelle Belästigungen hinwegsehen? Oder sie gar einfach akzeptieren?
Schwenken wir mal zu den Arzt-Serien Grey's Anatomy und Doctor's Diary zurück. In beiden sind die Hauptdarstellerinnen zwei etwas tollpatschige, naive Mädels. Dennoch lassen sie sich von den Männern nicht herunterbuttern und setzten ihre Köpfe durch. Mit der eigenen Meinung wird hier nicht gegeizt und plumpe Anmachen werden schlagfertig beantwortet.
Neben der schrecklichen Handlung, die aus innerem Monolog besteht und in der nichts passiert, kommt zusätzlich diese Schreibweise hinzu, mit der ich überhaupt nichts anfangen konnte. Ständig wird versucht lustig zu sein, wodurch jeder Satz sich quälend hinzieht und den Leser nur noch nervt.
Bewertung: Die schrecklichste, flachste, dümmste Protagonistin, die mir je über den Weg gelaufen ist. Eine merkwürdige Schreibweise, die so zäh wie Pudding ist und eine Handlung, die auf zwei Sätze reduziert werden kann. Sogar ♥ Herzchen kommt mir wie zuviel des Guten vor …
Ich liebe ja Ärzte-Serien. Von Dr. House, Grey’s Anatomy, Private Practice und Doctors Diary – ich habe sie alle schon gesehen. Und dann bin ich auf ein Buch gestoßen, in dem es um genau das geht: Drei Anfängerinnen im Krankenhaus-Alltag. Da musste ich natürlich mal reinlesen. Antonia Rothe-Liermanns Schreibstil würde ich als etwas gewöhnungsbedürftig beschreiben. Am Anfang kam es mir oft so vor, dass sie einfach einen Tag nach dem anderen abarbeitet. Ich weiß, das hört sich jetzt nicht nach konkreter Kritik an, aber irgendwie hat mir da einfach was gefehlt. Den Schreibstil habe ich als sehr einfach empfunden. Als ich mich nach einer Zeit daran gewöhnt hatte, konnte ich mich aber voll und ganz in die Geschichte fallen lassen und mich vom Krankenhaus-Alltag mitreißen lassen. Genau das, was ich wollte. Die drei Protagonistinnen sind eine wirklich sehr bunte Mischung und man hat von allem etwas. Da ist zum einen Isa, die sehr still, schüchtern und zurückhaltend, aber auch schlau ist. Dann Jenny, die gebürtige Berlinerin ist, so oft wie möglich feiern geht und ebenso häufig ihren Kerl wechselt. Und zuletzt Lena, aus deren Perspektive das Buch erzählt wird. Sie ist eher eine Mischung aus beiden, würde ich mal sagen. Nicht Fleisch, nicht Fisch. Aber trotzdem sympathisch. Was mir so ein bisschen gefehlt hat, sind Beschreibungen der Figuren. Also charakterlich habe ich sie alle ganz gut kennen gelernt, jedoch könnte ich nicht sagen, wie Lena oder Isa aussehen. Nach 150 Seiten habe ich erfahren, dass Jenny blond ist - dabei hatte ich sie mir immer braunhaarig vorgestellt… naja. Ansonsten hat die Autorin es geschafft, mich voll und ganz in das Leben im St. Anna Krankenhaus mit einzubeziehen. Ich habe mit Lena um Patienten gebangt, mit Isa gelitten, als sie dem Chefarzt gegenüber kein Wort herausbrachte und mit Jenny triumphiert, als sie die gemeine Oberschwester Klara austricksen konnte. Auch das Privatleben der drei Mädchen kommt nicht zu kurz und so gab es Höhen und Tiefen, die ich mit Spannung verfolgt habe.
Fazit:
Nach einer kurzen Gewöhnungsphase konnte mich das Buch richtig gut überzeugen. Wer Krankenhausserien mag, dem wird auch dieses Buch gefallen. Ich freue mich schon darauf, weiterzulesen.
Nee, Leute, echt. Was für eine verdammte Enttäuschung! Nachdem mir das Buch bzw. die Serie (ist ja der 1. Teil) zufällig hier über den Weg gelaufen sind, war ich sehr gespannt darauf. Als ich dann jedoch einige Rezensionen dazu las, war ich schon unsicher. Und nach Beendigung kann ich sagen: Ich hätte auf die Rezis hören sollen.
Dabei ist es mir absolut unverständlich wie man aus der Idee so ein unfassbar plattes, langweiliges und unwitziges Buch machen konnte. Erst recht, wenn man bedenkt, dass die Autorin mit Bora Dagtekin zusammen für "Doctor's Diary" die Drehbücher verfasst hat. Und um ehrlich zu sein, so eine Mischung aus Gretchen Haase und Grey's Anatomy habe ich dann auch erwartet. Aber da kam ja nichts. Niente. Null. Nada.
Das größte Manko ist neben dem absolut fehlenden Witz, diese gähnende Langeweile. Schon nach 3 Seiten habe ich mich ernsthaft gefragt: Bitte? Das liest sich teilweise wie eine absolut platte und einfach Erzählung eines Grundschülers. Natürlich, es ist ein Jugendbuch, aber mir kann doch keiner erzählen, dass die diesen Schreibstil toll finden? Außerdem gibt es viel zu wenige Dialoge. Ein Satz reiht sich da an den anderen, oft ohne die Geschichte ansatzweise voranzubringen oder Gefühle bzgl. der Figuren hervorzurufen.
Also wirklich. Was für eine Enttäuschung. Ich war am Ende echt nur noch froh, dass das Buch durch war. Mehr brauch ich da sicher nicht. Es interessiert mich auch gar nicht. Zumal diese "Liebeleien", die bei DD ja fast immer den Mittelpunkt ausmachten, hier mal so gar nicht zur Sprache kamen. Am Ende fragt man sich fast: Und was hab ich da jetzt auf 240 Seiten eigentlich so spannendes gelesen? Nun ja, um es nett auszudrücken: Nicht viel interessantes. Seufz.
Definitiv eines meiner Lieblingsbücher! Die Geschichte erinnert an Grey´s Anatomy. Wer Arztserien mag, bei denen das Privatleben nicht zu kurz kommt, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
3 🌟 • Ich hatte mit diesem Buch einiges an Kindheit nachzuholen und genau minder Erwartungshaltung bin ich auch an das Buch heran gegangen. Natürlich bewegt die Zielgruppe dieser Reihe um die 14 Jahre herum, weshalb die Kapitel einfach verfasst sind und die 3 PJlerinnen und ihr Liesleben mehr im Vordergrund stehen, als ihr PJ. Aber mal ehrlich, etwas anderes sollte man auch nicht erwarten. Denn wer „mehr Medizin“ will, dem ist auch im Übrigen nicht mit Grey’s Anatomy oder Doctors Diary weitergeholfen (beides Serien die ich geliebt habe!) - nein diejenigen sollten vielleicht lieber mal ein Praktikum im Krankenhaus machen, denn der Realität entsprechen die wenigsten fiktionalen Geschichten! ;) Alles in allem mein 14-jähriges Ich hätte das Buch geliebt und verschlungen. Aus jetziger Sicht wäre es eher ein Buch zu dem ich greife, wenn ich einfach nur lesen und nicht nachdenken möchte - eben mit einem Hauch von Kitsch.
Das Buch lag seit Jahren auf meinem Sub, deswegen musste es jetzt endlich mal weg. Gekriegt habe ich eigentlich genau das, was ich erwartet hatte: Eine leichte Krankenhausgeschichte mit 'Doctor's Diary' Vibes. Am Anfang war ich doch etwas skeptisch, weil mir die 3 Hauptcharaktere nicht vorgekommen sind, als wären sie so "reif" wie man nach dem Medizinstudium ist. Die Entwicklung war allerdings überraschend gut und auch Jenny, die ich zuerst gar nicht mochte, konnte mich dann überzeugen. Wenn ihr keine weltbewegende, dramatische Krankenhauslektüre lesen wollt, sondern einfach unterhalten werden wollt und trotzdem etwas mit dieser Thematik sucht, seid ihr bei diesem Buch genau richtig! Ich werde die Reihe weiter lesen, weil es wirklich Spaß gemacht hat ☺
Ich hab’s geliebt! Vor allem weil ich die Serie „Doctor’s Diary” so gerne mag <3 Ich möchte mehr über Dr. Thalheim (oder besser gesagt Marc Meier hahah) wissen und freue mich auf den nächsten Band. Ich liebe es wenn er eifersüchtig ist omg Eine sehr schöne, leichte Literatur :)
Klappentext: "Wie man weltbeste Ärztin wird oder zumindest niemanden umbringt
Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim ..."
Inhalt: Lena beginnt zusammen mit ihren beiden neuen WG-Mädels Isa und Jenny ihr Praxisjahr an einem Berliner Krankenhaus auf der Station für Innere Medizin. Doch sie merkt schnell, dass der Klinikalltag viel von ihr fordert und man auch nicht immer nette, dankbare Patienten bekommt, die einen als Arzt respektieren. Für das Privatleben bleibt da nicht mehr unbedingt viel Zeit. Doch laut ihrer Freundinnen bekommt Lena in der Klinik besondere Aufmerksamkeit vom attraktiven Oberarzt Dr. Thalheim.
Meine Meinung: "Miss Emergency - Hilfe, ich bin Arzt" ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe von Antonia Rothe-Liermann. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive von Lena, wobei immer viele Gedanken in ihrem Kopf rumschwirren. Schade fand ich dabei, dass manchmal nicht so ganz klar war, welche Gedanken sie jetzt wirklich ausgesprochen hatte, so dass ich ab und zu verwirrt war, wenn im nächsten Absatz jemand auf ihre Gedankengänge geantwortet hatte. Doch ansonsten hat sich das Buch sehr leicht lesen lassen und die Seiten haben sich bei mir quasi von selbst umgeblättert.
Die Geschichte hat mich immer wieder an "Scrubs", einer meiner Lieblingsfernsehserien, erinnert, auch wenn die Charaktere hier nicht ganz so abgehoben sind, wie in der Serie. Doch solche Sachen wie die Visite mit dem Chefarzt, der die ganze Zeit Fragen stellt und sich dabei seine "schwachen" Schüler aussucht, könnte man durchaus vergleichen. Natürlich ist das für mich kein negativer Vergleich, da ich mir das Buch ja gerade aus dem Grund gekauft habe, etwas entsprechendes in Papierform zu bekommen. Und ich wurde dabei wirklich nicht enttäuscht, denn das Buch hat sowohl ziemlich lustige Stellen als auch traurige Abschnitte, bei denen ich immer mal wieder feuchte Augen bekommen habe. Ins gesamt also ein sehr guter Mix.
Die einzelnen Charaktere im Buch sind alle recht unterschiedlich. Die Protagonistin Lena war mir auf Anhieb sympathisch. Ihr ist das Praxisjahr ziemlich wichtig, da sie nur hierdurch ihren Traumberuf, Ärztin zu werden, erreichen kann. Doch sie nimmt trotzdem nicht alles hin, sondern sagt auch mal ihre Meinung und versucht auch nebenbei ein bisschen Spaß zu haben. Ihre Mitbewohnerin Jenny dagegen nimmt das ganz sehr gelassen und gibt sich auch nicht allzu viel Mühe. Sie ist ein richtiger Partytyp und flirtet auch ziemlich gerne. Doch ich denke ins Geheim ist auch ihr dieses Praxisjahr wichtig, sie will es nur nicht so genau zeigen. Ihre dritte Mitbewohnerin Isa ist das komplette Gegenteil von Jenny. Sie ist sehr ruhig und schüchtern, was sich sehr negativ in den Chefarztvisiten auswirkt. Sie nimmt dieses Praxisjahr sehr ernst und hängt sich richtig ins Lernen rein. Lenas erstem Patienten Manuel war ich von Anfang an skeptisch gegenüber, doch ich verstehe auch irgendwie, warum Lena sich von ihm angezogen gefühlt hat. Er ist halt doch eine Herausforderung. Richtig sympathisch war mir Ruben aus der Cafeteria, da er die drei Mädels, besonders Lena, immer unterstützt hat, aber trotzdem nicht so ganz durchschaubar war. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Teilen noch mehr über ihn erfahren werden.
Fazit: "Hilfe ich bin Arzt" ist ein toller Auftakt zu Antonia Rothe-Liermanns neuer Krankenhausserie "Miss Emergency", die einen sowohl zum lachen bringen als auch einen Kloß in den Hals zaubern kann. Ich freue mich schon im nächsten Teil mehr von Lena und ihren Mädels zu lesen. Von mir gibt es für den ersten Teil 5 von 5 Sternen.
Ich habe Doctor's Diary wahrlich geliebt und scheinbar war die Autorin von Miss Emergency auch an DD beteiligt, aber... offensichtlich hätte es noch der anderen Autoren bedurft, um dieses Buch zu einem Leseschmaus zu machen. Für mich persönlich war es jedenfalls absolut unrealistisch, naiv und an Fachwissen habe ich kaum etwas gelesen.
Prinzipiell dreht sich das Buch um drei junge Assistenzärztinnen, die ihr praktisches Lehrjahr antreten und gemeinsam eine WG gegründet haben. Nun würde man erwarten, dass man dabei einen guten Einblick in den Klinikalltag bekommt, aber dies kommt nur geringfügig und mit einer recht naiven Beschreibung vor. So wirkt es auf mich, als würde die Autorin nur mit ein paar klugen Fachwörtern um sich werfen, wüsste allerdings sonst nicht viel über das Krankenhausleben. Mich hat es nicht beeindrucken können und überzeugt von der Recherche für das Buch war ich auch nicht.
Eine Handlung ist ebenfalls kaum zu erkennen. Der Klinikalltag ist wie gesagt eher nebensächlich. Im Vordergrund stehen definitiv Männergeschichten, das hatte mich bei DD kaum gestört, aber in diesem Buch fand ich es etwas lästig. Vielleicht liegt das aber auch an der Hauptprotagonistin oder allgemein darin, dass die Charaktere in dem Buch extrem surreal handeln und sich oft wie 12-jährige Teenager verhalten. Lena hat eine seehr naive Denkweise, ist extrem unverschämt den Patienten gegenüber - ernsthaft, ich würde sofort einen anderen Arzt verlangen, wenn ich mich von ihr anschnauzen lassen müsste, nur weil sie nicht ordentlich Blut abnehmen kann - und hat eine sehr zweifelhafte Moral. Ob Patient oder Chefarzt, sie würde ja gern mit beiden anbändeln. Ist ja auch egal, ob es da gesetzliche Restriktionen gibt, hauptsache das Subjekt ist männlich, heiß und steht auf sie? Jenny, die zweite im Bunde ist eine sehr extrovertierte Person, der ein Schlampenstempel wohl nicht schaden könnte. An Männergeschichten mangelt es ihr jedenfalls nicht und den Tonfall, den sie gegenüber erfahrenen und älteren Ärzten und Schwestern anschlägt, war einfach nur dreist. Ich konnte ihr keine Sympathie abringen. Natürlich gehört auch ein schüchternes Mauerblümchen in die WG, was Isa sein dürfte. Sie war von den drei Mädchen (ich kann sie DEFINITIV nicht als junge Frauen bezeichnen) noch okay. Aber sehr unauffällig und ... ja eben das Mauerblümchen. Mädchen... ja, das sind diese drei Ärztinnen für mich. Klar, das Buch ist an Jugendliche gerichtet, aber... geht es noch naiver? Die drei kamen mir eher wie Schülerinnen vor, als Mediziner mit abgeschlossenem Studium. Wenn man 5-6 Jahre studiert hat, erwarte ich ein bisschen mehr Reife, das hat mir hier gefehlt. Sie sind älter als ich und trotzdem fühle ich mich deutlich reifer. Und dann lässt man DIE auf Patienten los? Da wird mir Angst und Bange...
Insgesamt eine ziemliche Enttäuschung. Als DD-Serie gerne, als Buch? Nein danke!
Welt - ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl - zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim ...
Ein toller Auftakt zu einer Buchreihe im Stil von Greys Anatomy oder auch Doctor's Diary. Die Handlung um Lena und ihre Freundinnen als PJlerinnen ist authentisch und spannend erzählt. Es gibt innerhalb von "Hilfe, ich bin Arzt" natürlich auch medizinische Fachbegriffe, die aber verständlich erklärt werden und auch nicht überhand nehmen. Nicht nur der Krankenhausalltag wird in "Miss Emergency" beschrieben, wobei sich nicht nur auf die Ärzte fokussiert wird, sondern auf alle, die so ein Krankenhaus am Laufen halten, auch das Privatleben der drei Freundinnen bekommt seinen angemessenen Teil an der Geschichte zugeteilt. Wobei auch dies sehr unterhaltsam und interessant geschildert wird. Das Ende bietet einen kleinen Cliffhanger und lässt den Leser mit der Frage zurück: Wie geht es wohl JETZT weiter?
Die Charaktere sind toll beschrieben und bieten das Rundumpaket. Von Ärzten über Patienten bis hin zu Küchenkräften bekommt hier jeder seinen Part und angemessene Beachtung zugeschrieben, sodass "Miss Emergency" alles an unterschiedlichen Charakteren bietet, um so eine Arztgeschichte spannend und lebendig zu halten. Durch die Ich-Erzählweise bekommt der Leser einen tollen Einblick in das Gefühlsleben von Lena und leidet und fiebert stets mit ihr mit.
Die Autorin schreibt sehr locker und leicht und bietet so Leser aller Altersklassen eine wundervolle Unterhaltung. Mit viel Witz wird das Ganze abgerundet und durch eine spezielle Lebendigkeit ist das Kopfkino auch nicht fern. "Miss Emergency" würde sich auch sehr gut als Fernsehserie machen.
Das Cover ist toll gestaltet, da der Fokus nicht allzu spezialisiert ist. So entsteht eine passende Melange aus dem Thema Arzt, Liebe, Berlin und Alltag.
Fazit: Rundum gelungen. Macht viel Lust auf weitere Bände.
Lena kommt aus Lübeck und studiert Medizin. Für ihr Pflichtjahr wird sie in ein Berliner Krankenhaus geschickt. Mit 2 Freundinnen, die ebenfalls dieses Jahr absolvieren müssen, zieht sie in eine WG. Gemeinsam erleben sie nicht nur den Krankenhausalltag kennen, sondern genießen auch das Berliner Leben in vollen Zügen.
Doch der 1. Tag im Krankenhaus könnte nicht peinlicher anfangen. Als sie sich bückt, um ihren Glückskugelschreiber aufzuheben, steht auf einmal der gutaussehende Oberarzt hinter ihr und lässt sie mit einem locken Spruch erröten. Und dann ist da auch noch ihr erster eigener Patient, mit dem es den ein oder anderen Schlagabtausch gibt und die Gefühle über Sympathie hinaus gehen...
Meine Meinung:
Das Buch habe ich nach einigen Flops gelesen. Eine Freundin hat es mir empfohlen, weil es locker leicht ist und einen zum schmunzeln bringt. Und tatsächlich ist dies hier der Fall. Die drei Freundinnen könnten nicht unterschiedlicher sein. Dennoch passen sie für die Geschichte einfach perfekt zusammen. Ihr Motto: Das einzige was wirklich zählt ist unsere Freundschaft. Natürlich gibt es zwischen ihnen auch mal Ungereimtheiten, doch schlussendlich gibt es nichts wichtigeres als dieses Band.
Auch die Geschichten rund ums Krankenhaus fand ich sehr gelungen. Ich hatte das Gefühl mit Lena bei den einzelnen Patienten zu sein, sie vor mir zu sehen und die Diagnose mit zu stellen. Hier hat die Autorin dem Leser einen tollen Einblick gegeben. Ohne, dass es zu viele Fachbegriffe gibt und es dadurch langweilig oder anstrengend wurde.
Der locker lustige Schreibstil hat mich die Seiten nur so weg lesen lassen. Die Wortwahl ist sehr passend. Im Krankenhaus sehr gewählt, fachgerecht und im richtigen Ton. Privat ist sie sehr locker, aber nicht vulgär. Aber komplett anders als in den Arbeitsszenen. Der Wechsel ist sehr gut gelungen.
Fazit:
Ich freue mich sehr auf die nächsten Bänder und kann diesen Auftakts Band nur wärmstens empfehlen.
Hauptprotagonisten sind Lena und ihre beiden Freundinnen Jenny und Isa. Drei junge Frauen, mitten in Berlin, mitten im praktischen Jahr, allesamt angehende Ärzte. Soweit das Grundgerüst der Geschichte.
Hört sich auf den ersten Blick nach nichts Neuen an, schon oft gesehen in diversen Fernsehserien rund um Ärzte, Oberärzte und Patienten. Und ja, die Story ist ein wenig vorhersehbar. Die wird es auch für jeden sein, der schon die eine oder andere Serie im Fernsehen gesehen hat.
Trotzdem wird die Geschichte um Lena nicht langweilig. Die Autorin schafft es wunderbar durch ihren leichten und flüssigen Erzählstil hier eine spannende Geschichte niederzuschreiben. Von der ersten bis zur letzten Seiten will man unbedingt teilhaben am Leben der drei Protagonisten, fiebert, leidet und freut sich mit ihnen mit. Alle Charakter erfahren im Laufe des Buches eine Entwicklung, welche logisch und nachvollziehbar ist. Allein schon deshalb kommt keine Langeweile beim lesen auf.
Witzig und humorvoll werden lustige Begebenheiten aus dem Krankhausalltag eingestreut, der ein oder andere Patient ist ziemlich frech, widerspenstig oder einfach nur lustig lieb. Und mit dem Handlungsort Berlin wird der Geschichte ein buntes und frisches Lebensgefühl verliehen, als wäre man mitten drin in dieser turbulenten Stadt.
Mein Fazit Mich hat das Buch nicht eine Seite lang gelangweilt. Leichte Unterhaltung auf viel zu kurzen 256 Seiten. Die Mischung aus Lebenserfahrung, Liebe und Humor trifft hier genau den richtigen Ton für den Auftakt zu einer neuen Serie. Wie es weiter geht mit Lena und ihren Freunden erfahren wir schon im Mai 2012, denn dann erscheint der zweite Teil von "Miss Emergency - Diagnose Herzklopfen" Ich freu mich schon darauf und bin auf alle Fälle bei der nächsten Visite dabei! Von mir eine nicht verschreibungspflichtige Leseempfehlung und rezeptfreie 5 Sterne!
Ich habe da ja eigentlich so ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber rosafarbenen Büchern mit Herzen auf dem Cover. Was mir letzten endes doch an dem Cover gefallen hat und mich davon abgehalten hat, einfach weiter zu gehen, war die angedeutete Skyline von Berlin am unteren Rand. Außerdem auf zu sehen: eine blonde junge Frau im Arztkittelund ein kleiner blauer Schmetterling, der am Anfang jedes Kapitels wieder auftaucht.
Meinung Okay, ich gebe es zu. Was mich am Anfang vor allem an dem Buch interessiert hat war, das es einige Parallelen zu einer gewissen Arztserie hatte, die drei Staffeln lang auf RTL zu sehen war ;D. Als ich dann auch noch gesehen habe, dass die Autorin bei eben dieser Serie als Co-Drehbuchautorin tätig war, war das Buch gekauft. Und tatsächlich ließen sich zu Beginn einige Ähnlichkeiten nicht übersehen. Dann allerdings entwickelte sich die Geschichte innerhalb von ein paar Seiten plötzlich in eine völlig andere Richtung: Man erhält einen ziemlich realistischen Einblick in den Alltag in der Klinik und das Leben in einer WG in Berlin. Vor allem die kleinen und großen Sorgen von Lena stehn im Fokus der Geschichte aber auch ihre beiden Mitbewohnerinnen und Freundinnen, die hippe Jenny und die schüchterne Isa nehmen zentrale Rollen ein. Ehe die drei sich’s versehen, stecken sie schon mitten drinnen zwischen Herzklopfen und Klinikstress, strengen Oberärzten und netten Patienten. Mir hat das Buch tatsächlich mit jeder Seite mehr und mehr gefallen, bis ich es gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die letzen zwei Seiten sind mir dann doch etwas zu rosarot erschienen, waren aber ingesammt okay und haben zum Rest der Geschichte gepasst. Ich kann es jetz kaum noch erwarten bis der zweite Band Mitte Mai erscheint und bin schon gespannt, wie Lenas zweites Tertial verlaufen wird…
Die Miss Emergency Reihe hat mich interessiert seit der erste Band erschienen ist. Ich hatte wirklich große Erwartungen an das Buch, leider bin ich in allen Punkten enttäuscht worden.
Zuerst ist da der Schreibstil. Die Geschichte wird ausschließlich aus Lena's Sicht erzählt und die Autorin hat ganz eindeutig versucht das Buch humorvoll zu schreiben. Gelungen ist ihr das in meinen Augen allerdings nicht. Ich musste kein einziges Mal lachen oder gar schmunzeln, nix, nada. Im Gegenteil, ich fand den Schreibstil dadurch teilweise wirklich schwere Kost, vor allem weil für die Geschichte unwichtige Dinge teilweise seitenlang erörtert wurden.
Die erste Hälfte des Buches habe ich mich wirklich beinah zu Tode gelangweilt, in der zweiten Hälfte geschah dann endlich mal etwas interessantes. Rausgerissen hats das leider aber nicht mehr. Manchmal wirken die Situationen viel zu gewollt und gestellt. Die Liebesgeschichte die man anhand der Kurzbeschreibung erwarten könnte, kommt erst gegen Ende so wirklich und auch davon war ich enttäuscht, Gefühle kamen bei mir nämlich nicht an. Hier hat man haufenweise Potenzial verschenkt, statt einer anständigen Liebesgeschichte bekommt man lauter unwichtige Dinge vorgesetzt. Mädchen WG hin und her, irgendwann nervt es!
Zumal der Krankenhausalltag auch nicht das wahre war. Wer hier auf detaillierte Beschreibungen und Fachwissen gehofft hat ist beim falschen Buch gelandet. Natürlich soll das hier leichte Kost sein, aber ein bisschen mehr wäre schön gewesen.
Fazit
Für mich war Hilfe, ich bin Arzt ein totaler Reinfall. Leichte Kost führwahr, doch SO leicht und stumpfsinnig muss es wahrlich nicht sein. Die Liebesgeschichte kann man so gar nicht nennen, der humorvolle Schreibstil ist an mir komplett vorbei gegangen und Gefühl kam bei mir auch nicht an. Schade, ich hatte mir wirklich mehr erhofft.
Für alle die die Sendung "Doctors Diary" lieben, ist die neue Buchserie genau das richtige. Lenas Zeit ist gekommen. Sie wird nun in ihrem Praxisjahr beweisen müssen, dass sie als Ärztin geeignet ist. Zusammen mit ihren zwei neuen Freundinnen und gleichzeitig WG-Mitbewohnerinnen, Isa und Jenny, stürzt sie sich ins Krankenhausabenteuer. Natürlich ist Chaos vorprogrammiert... Ein wirklich toller und gelungener Auftakt! Ich bin absolut begeistert. Mich hat das Buch sehr stark an "Doctors Diary" erinnert, aber das machte gar nichts. Die Charaktere waren mir alle sehr sympathisch. Besonders Lena, aus deren Sicht das Buch geschrieben wurde. Aber auch ihre Freundinnen Isa und Jenny waren der Knüller. Drei junge Ärztinnen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jenny die Partykanone die Männer wechselt wie ihre Unterwäsche, Isa das stille Mäuschen und Lena die Chaotin. Auch der Arzt Dr.Thalheim oder Ruben der nette Helfer in der Not waren wunderbar dargestellt. Der Schreibstil ist sehr locker,flüssig und humorvoll. Ich musste wirklich oft über die Gedanken von Lena lachen. Das Buch ist für die jüngere wie auch für die ältere Generation bestens geeignet. Ich werde so schnell wie möglich den 2.Teil lesen.
Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es ist sehr humorvoll und wirklich schön geschrieben. Es wird aus Lenas Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Handlung ist wirklich gelungen, ein bisschen like "grey's anatomy". Auch der Krankenhausaltag ist sehr gut beschrieben. Ich konnte mich auf jeden Fall sehr gut hineinversetzen. Lena wohnt mit zwei Freundinnen zusammen: mit der etwas selbstbewussteren Jenny, die gerne mal eine große Klappe hat und der leisen, schüchternen Isa. Lena selbst ist eher so ein "normales" Mädchen. Sie hält ihre beiden Freundinnen zusammen, als diese sich streiten. Sie ist immer gut drauf und sehr humorvoll. So mehr gibt es eigentlich auch nicht zu sagen. Wirklich sehr humorvoll und schön zu lesen. Was schnelles für zwischendurch. Ich freue mich schon, die nächsten Teile zu lesen. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt!
Ein schönes, humorvolles Buch für zwischendurch! Von mir gibt's 5 von 5 Sternen.
Ich liebe Doctor's Diary. Daher musste ich auch unbedingt die Bücher der Co-Autorin der Serie, Antonia Rothe-Liermann, lesen. Auch hier entführt sie uns in den Krankenhausalltag. Lena beginnt ihr Praktisches Jahr am St. Anna Krankenhaus in Berlin und verlässt dafür sogar ihre Heimatstadt Lübeck. Neben tollen Mitbewohnerin/unglaublich guten Freundinnen erwaret sie hier vielleicht auch die große Liebe?
Der Roman bietet eine nette Unterhaltung und liest sich relativ schnell weg. Die Figuren waren mir sympathisch und ich habe oft mit Lena mitgefiebert. Allerdings ist der Roman nichts Besonderes, sondern eher Durchschnitt, weswegen ich ihm 3 Sterne verpasse. Dennoch mag ich die Reihe jetzt schon irgendwie.
Und wieder habe ich ein Buch vom SuB befreit, Ihr kennt das. Das Cover ist farbenfroh gehalten und der Klappentext macht neugierig auf den Inhalt.
Was Soll ich sagen, das Buch konnte mich sehr gut unterhalten. Es macht Spaß das Buch zu Lesen, denn der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig lesbar. Aber auch der Inhalt konnte mich überzeugen, man fiebert und lacht mit, denn es gibt einige Situationen zum Schmunzeln. Natürlich kommt auch das Privatleben der Protagonisten nicht zu kurz.
Insgesamt bekommt das Buch eine Leseempfehlung und 5 von5 Sterne.
Lena und ihr drei Freundinnen sind PJler und erleben so einige Katastrophen und Abenteuer im Ärztealltag. Wenn man selber Mediziner ist, merkt man schnell, dass einiges etwas unrealistisch ist. Vor allem die Zeit, die die Frauen für ihre Patienten haben.
Aber insgesamt habe ich das Buch in zwei Tagen gelesen und fühlte mich gut unterhalten! Es hat Spaß gemacht und das Buch eignet sich hervorragend zum Abschalten.
War auch beim zweiten Mal lesen wieder schön! Ich habe laut auflachen müssen und fast geweint, also so ein bisschen von allem. Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass das Buch ein paar Jahre alt ist und manche Äußerungen nicht mehr zeitgemäß sind. Aber das wird mich vom weiterlesen sicher nicht abhalten!