Mandel und Singer – das neue Traumpaar des Kriminalromans
Tipp des Hat nicht jeder von uns schon davon geträumt, wie es wäre, einmal Detektiv zu spielen? Sein eigener Philip Marlowe zu sein? In Mandels Büro geschieht den beiden Freunden Max Mandel und Sigi Singer genau dies. Sie erben das alte Detektivbüro von Mandels verstorbenem Onkel Hans. Dass man hierfür neben Google-Internetrecherche auch ein wenig detektivischen Spürsinn benötigt, müssen sie gleich bei ihrem ersten Fall am eigenen Leib erfahren. Mandel und Singer gehören schon jetzt zu den unwiderstehlichsten Ermittlerpaaren des Kriminalromans in der Tradition von Schimanski und Tanner, Renz und Matula, Brenner und Berti. Markus Naegele, Lektorat
Habe zuerst den 2. Teil gelesen, der erste ist nicht minder unterhaltsam, wenn auch nicht ganz genau so fix und pointiert. Trotzdem sehr sehr lustiges, kurzweiliges Buch über die 2 verschrobenen Detektive und ihre Abenteuer, sehr easy read!
Ein verrücktes Buch, das jegliche Einordnung in ein Genre verweigert. Der Autor selbst ordnet die Geschichte folgendermaßen ein: „Es ist die Geschichte einer Freundschaft. Die habe ich zu Anfang in eine Chandler-Blaupause gesteckt und im Laufe des Romans immer mehr zersägt. Sowohl die Blaupause, als auch die Freundschaft.“ Ich kann höchstens sagen, was es NICHT ist: es ist kein klassischer Kriminalroman, wie es auf dem Cover steht. Aber wer verwendet heute auch noch ernsthaft diese Formulierung? Müsste ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben, wäre es „schräg“. Dieses Buch ist so anders als die, die man kennt, es hält sich an keine Regeln, und genau das ist es, was mir so unglaublich an diesem Buch gefallen hat. Es ist endlich mal wieder etwas Neues.Es fehlt nicht an Satire, Klischees und Wortspielen. Ich empfehle dieses Buch jedem, der es ohne Erwartungshaltung betrachtet und Lust auf etwas einfach mal ganz anderes und durchaus Verrücktes hat.