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Das Seil

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Ein abgelegenes Dorf, von Wäldern umschlossen. Einige Bauern führen hier ein einsames und zufriedenes Dasein, das von Ereignissen kaum berührt wird. Eines Tages geschieht etwas vermeintlich Einer der Bauern findet auf einer Wiese am Dorfrand ein Seil. Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden. Neu-gier verbreitet sich im Dorf, ein Dutzend Männer beschließt, in den Wald aufzubrechen, um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung verwandelt sich in ein ebenso gefährliches wie bizarres Das Ende des Seils kommt nicht in Sicht – die Existenz des Dorfes steht auf dem Spiel.

176 pages, Paperback

First published June 1, 2012

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Stefan aus dem Siepen

12 books5 followers

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54 (18%)
1 star
15 (5%)
Displaying 1 - 30 of 34 reviews
Profile Image for Michael Behrmann.
108 reviews9 followers
December 5, 2020
Zunächst einmal: Diese äußerst luftig bedruckten 170 Seiten als Roman zu bezeichnen ist eindeutig eine Mogelpackung. Eher schon handelt es sich um eine Novelle, und nicht einmal eine besonders lange; und inhaltlich klar um ein Märchen. Ab das kann man dem Autor natürlich nicht vorwerfen.
Die Grundidee – ein Seil erscheint eines Tages in einem Dorf am Rand eines Waldes und führt unabsehbar weit in den Wald hinein, sodass fast alle Männer des Dorfes aufbrechen um das Rätsel zu ergründen – klingt schon mal ausgesprochen interessant und war auch der Grund warum ich das Buch gern lesen wollte.
Ein Problem das solche Art phantastische Erzählungen oft haben ist es eine zumindest halbwegs überzeugende Erklärung für das jeweilige Phänomen zu finden, oder eben auch gerade nicht. Nun, im Falle von „Das Seil“ lässt sich schon mal festhalten dass der Autor nicht der Versuchung erlegen ist eine vollkommen abstruse Erklärung anzubieten, was schon mal positiv ist. Aber... wenn ich mir den gewählten Weg so anschaue (den ich hier nicht verraten werde), fallen mir ganz spontan schon gleich drei mögliche Variationen ein wie man das Ende deutlich befriedigender hätte gestalten können. Aber das mag Geschmackssache sein, und, wie so häufig in der Phantastischen Literatur, gilt auch hier: Der Weg ist das Ziel.
Aber auch da muss ich einräumen dass mich der Autor nur teilweise überzeugt. Zunächst das Positive: Stefan aus dem Siepen kann schreiben! Sogar richtig gut. Die Naturbeschreibungen sind eindringlich und poetisch und der märchenhafte Ton kommt sehr gut rüber. Was mir in diesen Buch aber eindeutig fehlt sind glaubwürdige, oder zumindest interessante Charaktere die mehr sind als nur reine Funktionsträger. Wie schon gesagt, dies ist kein Roman, und in einem Märchen (oder einer Parabel) braucht man halt auch keine „echten“ Personen, nur, dafür dass ich Null Anteil am Schicksal der Protagonisten nehme, ist der Text dann doch wieder deutlich zu lang. Tatsächlich wirkt die Geschichte fast wie der Anfang eines großen Fantasy-Epos, aber genau in dem Moment in dem es richtig spannend zu werden verspricht, ist sie auch schon wieder vorbei...
Also, aller unbestreitbarer Qualitäten zum Trotz, mein Fazit lautet: Da wäre mehr drin gewesen.
Profile Image for Aleshanee.
1,721 reviews126 followers
January 5, 2014
Das war ein sehr merkwürdiges Buch:
Ein Seil, das eines Tages am Waldrand eines kleinen Dorfes auftaucht, weckt die Neugier der Dorfbewohner und so machen sich die Männer des Ortes auf den Weg, um dem Ursprung des Seiles auf den Grund zu gehen.

Auf diese Suche hab ich mich auch begeben, und genau wie die Männer aus dem Dorf hat mich das Seil nicht mehr losgelassen, weil ich unbedingt wissen wollte, wo es denn nun hinführt ...

Es wird ein weiter Weg für die Männer, auf dem sie so einiges an ihrem bisherigen "Menschsein" zurücklassen müssen und die fixe Idee alles ist, was ihren Geist beherrscht.

Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und eintönig, er läuft so dahin, wie die Männer an dem Seil und gibt dem ganzen leider etwas sich langsam dahinziehendes. Jedes Auf und Ab wird dadurch gemildert und abgeflacht, was für mich irgendwie unbefriedigend war.

Die Idee an sich fand ich richtig cool, nur die Umsetzung hat mir einfach nicht so richtig gefallen. Vor allem der Schluss war mir viel zu knapp und unausgeschöpft. Ich hatte so viele Vorstellungen im Kopf, was noch alles passieren würde - und nichts, ein einfacher Cut mittendrin.

Das "Seil" hat mich auf jeden Fall gefesselt, die Geschichte drumherum leider nicht so sehr und die Parabel darin ... was soll sie mir sagen?
Soll man beim Althergebrachten bleiben? Allem Neuen und Ungewöhnlichem aus dem Weg gehen? Nicht neugierig sein, keine neuen Wege einschlagen wenn es bedeutet, Altes zurückzulassen? Soll man sich nicht verändern und weiterentwickeln?
Das war mir in dieser Geschichte alles zu verzerrt. Alles, was geschieht, war negativ belastet, jeder ist für diese fixe Idee sozusagen über Leichen gegangen, das war mir einfach zu ... einseitig.

© Aleshanee

blog4aleshanee.blogspot.de
Profile Image for Hasewue.
165 reviews
October 28, 2019
Ein kleines Dorf im nirgendwo. Zufriedene Bauern mit ihren Familien mitten im Wald und ein Seil, dass das alles verändern wird.
Als eines Tages einer der Bauern ein loses Seil am Boden liegen sieht wird er stutzig, denn das Seil scheint endlos zu sein und das Seilende ist nicht in Sicht.
Bald schon beschließt ein Dutzend Männer in den Wald aufzubrechen um das Ende des Seiles zu finden und dadurch das Rätsel zu lösen. Doch wissen sie nicht, dass dieses Seil sie weiter von ihren Familien weg führen wird als ihnen lieb ist.
„Das Seil“ von Stefan aus dem Siepen war für mich zunächst ein sehr vielversprechendes Büchlein, das mich sofort thematisch ansprach.
Leider konnte es mich nicht so wie andere begeistern.
Der Anfang war zunächst sehr vielversprechend, da nur ein kleiner Einblick in das Geschehen gewährt wurde und vieles offen war. Mit der Zeit wurde die Geschichte aber immer zäher, vor allem die Dorfgeschehnisse waren meines Erachtens sehr langatmig geschildert, und auch vorhersehbarer, zumindest was einige Stellen des Buches betraf und auch bezüglich des Endes.
Sprachlich war der Anfang auch etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem die Tatsache, dass wörtliche Reden ohne Anführungszeichen eingeleitet wurden. Mit der Zeit gewöhnt man sich zwar daran, aber zu Beginn war das schon sehr irritierend.
Ein deutlicher Pluspunkt war aber Siepens anschaulicher und ausführlicher Schreibstil, der eine dichte Atmosphäre schuf und so die Geschichte für mich zumindest etwas zugänglich machte, die Figuren waren mir hier nämlich zu blass und farblos, sodass ich durch sie keinen rechten Draht zu den Geschehnissen und der Handlung fand und sich dadurch eher Distanz aufbaute.
Was mich dann trotz der Zähe im größten Teil der Geschichte hinderte das Buch abzubrechen war die Frage nach dem „Seilende“. Diese Frage zieht sich ja durch die ganzen 184 Seiten und die Aufklärung, wenn man überhaupt von solch einer sprechen kann, fand ich unbefriedigend und zu abrupt, vor allem, wenn man die Geschehnisse betrachtet, die sich davor und durch diese Odyssee ereignet hatten.
Die finalen Ereignisse waren aber das Mitreißendste und Berührendste der Geschichte und wobei ich nicht weiß, ob ich mit diesem offenen Ende wirklich zufrieden bin. Einerseits bin ich kein Fan davon, wenn der Autor einen so hängen lässt, andererseits war es stimmig zur Geschichte und rundete sie in gewisser Weise ab.
Was mich dann aber das ganze Buch über richtig gestört hat, war die Message, die es auf mich hatte. Der Aufbruch der Männer wurde als Unglück für das Dorf und ihre Frauen vermittelt. Immer wieder wurde suggeriert – zumindest kam es so bei mir an – das ein Ausbruch aus dem Alltagstrott schlecht ist, man solle mit dem zufrieden sein was man hat und keinesfalls nach mehr, geschweige denn nach Abenteuer streben. Wenn ja, dann handelt man egoistisch und verantwortungslos und muss mit seinen Fehlern leben. Aber gerade das ist es doch was man tun muss. Wenn jeder Tag gleich ist, man Angst vor Veränderung und deren Konsequenzen hat, dann hat man auch Angst vorm Leben und kann es unmöglich in all seinen Facetten genießen.
Für mich war „Das Seil“ hier einfach zu negativ und einseitig und die Botschaft ist alles andere als nachvollziehbar.
Profile Image for Petra.
98 reviews9 followers
October 24, 2012
Ich bin bei dem Buch ein wenig zerrissen: Die Idee ist richtig gut. Der Schreibstil passt dazu, aber alles in allem sind mir die Geschichte und die Charaktere zu simpel. Auch die Botschaft ist mir zu schlicht und zu plakativ. Da hätte man deutlich mehr daraus machen können. Abgesehen davon handelt es sich eher um eine Kurzgeschichte - und die wurde auch durch große Schrift und Zeilenabstände aufgeblasen, bis man ein Buch für 14,90 daraus machen konnte. Also fühle ich mich leider auch noch geneppt.
Profile Image for GONZA.
7,440 reviews126 followers
July 24, 2015
Wenn dieses Buch ist eine Metapher für etwas, habe ich nicht verstehen für was. Wenn dieser Roman will gegen die Gefahren einer Reise zu warnen, übermäßiger schien es mir; ein bisschen wie der Autor, dessen Sprache als bin ich nicht Muttersprache, hatte ich viel Mühe zu folgen.

Se questo libro é la metafora di qualcosa, non ho capito bene di cosa. Se questo romanzo vuole mettere in guardia contro i pericoli di un viaggio, mi é sembrato eccessivo, un po´come il linguaggio dell'autore che come non madrelingua ho faticato tantissimo a seguire.
Profile Image for Chiara.
Author 49 books31 followers
July 22, 2015
Die Hauptfigur dieses Romans ist ein Seil, das kein erkennbares Ende hat.
Sprachlich, habe ich das Buch schwer zu lesen gefunden: es gab viele Wörter, die ich nie gesehen hatte. Ich wollte unbedignti bis zum Ende weiterlesen, weil ich auch das Ende des Seil sehen wollte. Die Geschichte ist aber ein bisschen dunkel, und nicht alles, was erzählt ist, hat Folgerung.
Profile Image for Tim Nowotny.
1,287 reviews23 followers
November 14, 2014
An interesting book with many, many layers.
The language is so fitting for the setting and despite being short many important things happen. The symbolical nature adds to the story but I do not think that you have to dive head under water to enjoy this.
Profile Image for Chris.
32 reviews17 followers
April 6, 2016
1.5

"Das Seil" als Thema ist kafkaesk, das gefällt mir.
Die Umsetzung, die Charaktere, der Schreibstil aber nicht.
Profile Image for Eustachio.
703 reviews71 followers
December 24, 2018
Come spiegare il senso di frustrazione per questo libro? Ha qualcosa da dire, ma poteva dirlo meglio.
Profile Image for Nitzhia Peleg.
150 reviews7 followers
Read
June 29, 2023
נסעתי לאוסטריה לחגוג עיגולדת. כאמור, בחרתי לרכוש ספרים תודות לכרטיס מתנה שקיבלתי לרשת הירוקה, ושוב כאמור, בחרתי את הספרים בעיקר על פי עוביים הלא קיים. כלומר כאלה שייכנסו לטרולי ולתיק הגב המותרים בטיסה ולא יגדילו בהרבה את המשקל. בקיצור, גורמים חיצוניים שקובעים מה לקרוא. בנוסף, רציתי ספרות שתשקף את היעד ותכניס לאווירה. אלא שלא היו בחנות ספרים תואמים לדרישות של צוויג או של קפקא, וככה עלה בגורל הספר הזה. אומנם גרמניה ולא אוסטריה, אבל אלה ארצות תואמות שגם דוברות את אותה שפה.

אז החבל. היה פעם ספר, לא מאוד מעניין, בשם "סוג מסוים של יתמות". אלה היו רשמים עיתונאיים מטיול בפולין דקה וחצי לאחר עליית מסך הברזל, כלומר משהו שבזמנו היה מאוד ייחודי ולא כל אחד חווה. אחד הדברים שנכתבו שם זה שבתוך הנוף הפולני, היערות העבותים, האור המעומעם והצללים, אפשר להבין את האגדות שצמחו. אלה האגדות שבנופים המדבריים ובאור החזק שמאפיין את מדינתנו הים תיכונית הן פשוט מתפוגגות באוויר.

בעיירה בשם מלק, בעת שעליתי בגשם סגרירי בשביל אבנים אל מנזר אי שם בגובה, הרגשתי איך הנוף יכול להנפיק סיפור כמו "הטירה" של קפקא. מאוחר יותר, כאשר הגשם התחזק וגם הסגריר הסתגרר לו, נכנסתי ממש לאווירה של "החבל". חבל. זה מה שיש שם. כפר קטן וקצה של חבל, שהקצה שלו נמצא בין העצים. כנראה, כי זה לא משהו שמצליחים לראות והאור מתעתע. סקרנות היא תכונה אנושית, והזכרים הבוגרים בכפר כל כך מסתקרנים מהתעלומה שהם מתגייסים ללכת כקבוצה ולחקור את עניין החבל כולל מציאת הקצה השני שלו. עם הכניסה לתוך היער הסיפור הולך ומסתבך. לא ברור האם זה משהו באוויר של היער, משהו שנודף מהעצים, ואולי התאורה העמומה. זה לא רק שקצה החבל איינו בנמצא והוא הולך ומתחמק, אלא שגם המטרה של היציאה, והמשפחות שבעורף נשכחות מלב.

הסיפור נע ומתנודד בין מציאות ובין אלגוריה. הספר דק, התיאורים מצומצמים, ולכן הוא לא מספיק לשעמם ואז מגיע באכזריות גרמנית לסופו.

אפשר לקרוא, לחובבי הז'אנר.
Profile Image for Kirsten.
3,146 reviews8 followers
January 7, 2026
Ein Seil, das aus dem Nichts zu kommen scheint und bis zum Dorf führt, ist gleichermaßen faszinierend und bedrohlich. Wahrscheinlich hat Bernhardt erst einmal eine Nacht darüber geschlafen. Denn was sollte er mit dieser Entdeckung anfangen? Oder hat er vielleicht geahnt, was passieren würde?

Für die meisten Männer in dem kleinen Dorf, von dem ich den Eindruck gewonnen habe, dass es von der Welt abgeschnitten ist, ist das Seil eine Herausforderung. Wohin führt es? Wer hat es dorthin gelegt? Sie folgen dem Seil, ohne sich Gedanken zu machen, dass es vielleicht eine Falle sein könnte. Das war zumindest der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geschossen ist.

Je weiter sie sich vom Dorf entfernen, desto mehr entfernen sie sich auch von der Zivilisation. Nach und nach legen sie alles ab, was sie als Mensch und als Einzelnen ausgemacht hat. Sie werden zu einer Gruppe, die schlecht riecht und blind ihrem Ziel folgt, ohne es wirklich zu kennen. Alle Warnungen schlagen sie in den Wind. Auch das verlassene Dorf, an dem sie vorbeikommen, lässt sie nicht nachdenken. Ihre Familien zuhause haben sie längst vergessen. Und so ziehen sie weiter, ohne darüber nachzudenken.

Ich habe die Lektüre als ein wenig unheimlich empfunden. Woher kommt das Seil? Mit welcher Absicht wurde es hingelegt? Sicher mit keiner guten. Diese Fragen gingen mir bei der Lektüre durch den Kopf. Trotzdem habe ich jede Seite genossen.
Profile Image for Marco.
278 reviews7 followers
January 22, 2022
Eines Tages in einem namenlosen Dorf finden die Anwohner ein Seil im Wald.
Das Ende des Seils ist nicht auszumachen und so beschießen die Männer des Dorfes aufzubrechen und das Ende zu finden.

“Das Seil“ ist eine klassische Parabel. Schon oft von anderen Autoren gelesen.
Der Auslöser für die Protagonisten, ihr gewohntes Leben zu verlassen ist das Seil.
Der Autor will scheinbar auf ungesunde Obzession oder dem Drang der Menschen hartnäckig ihre Ziele zu verfolgen, hinweisen.

Dies gelingt erst ganz gut. Das Setting ist ausreichend mysteriös. Nie erfährt man zu welcher Zeit oder in welchem Dorf die Handlung spielt. Das Leben der Dorfbewohner ist sehr urtümlich, es gibt keinen Strom. Die Menschen versorgen sich in ihrer Isolation scheinbar selbst.

Die Handlung unterteilt sich in zwei Stränge. Zum einem die Männer, welche dem Seil immer weiter im dem tiefen Wald folgen und dort Gefahren wie Wölfen begegnen. Nachdem sie Tage oder Wochen unterwegs sind, entfernen sie sich auch gedanklich immer weiter vom Dorf. Für sie ist nur noch das Seil wichtig.
Auf der anderen Seite die Frauen, welche alleine mit der Ernte und der Arbeit. klar kommen müssen.

Das Ende ist dann auf der einen Seite konsequent, kommt aber auch abrupt daher und lässt den Leser etwas ratlos zurück.
Die Botschaft der Parabel ist klar, mehr scheint der Roman aber auch nicht zu wollen.
Profile Image for Umberto Wilson.
202 reviews
October 31, 2023
Ein wirklich gutes Buch, dass ich innerhalb kürzester Zeit wegliest. Es fällt einem schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, wenn man erstmal angefangen hat und reingekommen ist. Am Ende lässt ein das Buch allerdings etwas ratlos zurück, denn so manche Antwort hätte man schon gerne gehabt. Andererseits macht das gerade dieses Buch aus, es entführt den Leser in diesem Wald und alles was damit zusammenhängt. Am Ende geht's einem wie den Protagonisten, man ist verunsichert und alles ist ungewiss...
Profile Image for Claudia.
16 reviews
January 17, 2023
Eine fesselnde Parabel über das Leben. Wie man Dingen hinterher läuft, die vermeintlich wichtig sind. Und auf dem Weg bringt man Opfer, die man für unvermeidbar hält. Und am Ende fragt man sich, für was das alles. Spannendes Buch, sehr gut lesbar - mein erstes Buch von diesem Autor, bleibt wohl nicht das einzige.
177 reviews
June 2, 2022
Il libro è sicuramente interessante, scritto con un linguaggio elegante e minimale. L'idea è originale e la scelta di una narrazione fredda e distaccata rende tutto più inquietante. Forse se i singoli eventi fossero stati approfonditi lo avrei apprezzato. Così è un libro che non rileggerei.
Profile Image for Originalexa.
35 reviews
April 14, 2023
Einfach irgendwie stumpf, don't like the vibe und das Thema ist nicht besonders facettenreich und es wird such nur auf eines während der ganzen Geschichte fokussiert. Alles in allem mangelt es mir an Komplexität und Fantasie.
10 reviews
November 2, 2025
Un libro che mi ha tenuta incollata alle pagine fino alla fine. Una storia che fa riflettere sul senso di quello che alle volte ci accade o le scelte che facciamo.
Ognuno di noi ha una corda nella sua vita che segue.
9 reviews
April 6, 2018
Mich hat das Buch garnicht gepackt. Ist meinerMeinung nach nicht spannend.
Profile Image for Isabel.
504 reviews12 followers
November 12, 2018
Nicht sonderlich originell und voller Klischees: dumme Bauern, böse Natur etc. Dass nicht alles ergründet werden kann, wusste ich bereits.
Profile Image for Tasha.
Author 8 books18 followers
April 24, 2019
This story was really captivating and in some ways horrified me more than a lot of horror stories have done. I kept asking myself what the rope in my life could be...
Profile Image for ASP.
91 reviews5 followers
May 4, 2022
L'auteur a certes quelque chose de très intéressant à dire, mais aurait pu développer cela autrement. Quelques maladresses de style en français (dues à l'original ou à la traduction? je l'ignore)
Profile Image for marusa.
12 reviews
August 9, 2024
i don't like the ending. Overall boring book. The best part was the short story in the middle of the book.
Profile Image for Or Lowi.
186 reviews9 followers
May 5, 2023
במרכז עלילת הספרון ״החבל״, עומדות דמויות מכפר קטן ונידח שיוצאות למסע גדול. יום אחד תושבי העיירה מתעוררים ומגלים כי חבל ארוך ואיכותי זרוק על הקרקע באמצע הכפר, ונמשך לתור היער. מובן שזה מעורר את סקרנותם של כלל תושבי הכפר והם מחליטים לחקור את העניין. כל הגברים (למעט אחד) עוזבים את עיסוקיהם החשובים בעבודות הכפר ונכנסים אל היער על מנת למצוא את סופו של החבל. הנשים והילדים נשארים בכפר ומחכים להם שיחזרו. מכאן והלאה המשימה משתבשת ותוצאותיה משפיעות על כל אנשי הכפר.

החבל הינו משל. כוחו של הספר הוא לא בעלילה עצמה אלא ברעויונות הגדולים הנובעים ממנו. השאלה הנשאלת היא מה המשל? מה הסופר רוצה להגיד לנו?. אישית, לאחר קריאה ראשונה (ואין ספק שספר מסוג זה מרוויח מקריאות חוזרות ונשנות), לא יכול לשים את האצבע בדיוק. במילים אחרות - ניתן לקחת את הספר להמון כיוונים שונים. לכן אני חושב, שיחד עם העלילה החד מימדית, הספר קצת לא מתרומם ונותר כקריאה מעוררת מחשבה ותו לא.
Profile Image for Ileen.
142 reviews
August 11, 2016
Fatte non foste per viver come bruti, ma per seguir virtute e canoscenza. Credo che il succo di questo libricino di Stefan aus dem Siepen possa essere questo. Con annessi e connessi e, ovviamente, con le debite differenze rispetto al folle volo. È uno di quei libri dove la trama in sé non è un granché e non è neppure importante, quel che conta è la morale, il messaggio nascosto.

Sul limitare del bosco, vicino ad un villaggio di contadini, un giorno di fine estate appare il capo di una fune. È una bella fune, solida e spessa e non appartiene a nessuno del villaggio per via della sua fattura. Il primo che ci incappa, Bernhardt, incuriosito prova a tirarla, ma si rende ben presto conto che è saldamente legata o trattenuta da qualcosa; la segue per qualche metro e poi scoraggiato torna indietro. Chi se ne importa di una stupida corda! Lui ha ben altro a cui pensare: la sua famiglia. Sua moglie Agnes e la sua piccola Elizabeth, appena nata. Pure gioie famigliari. Tuttavia la curiosità dilaga in poco tempo tra gli abitanti del villaggio, finché un giorno Michael, Ulrich e Raimund (appoggiati dalla piccola comunità) decidono di inoltrarsi un po’ nel bosco per vedere come disincagliare la fune. Il risultato è un disastro: ritornano di corsa dopo essere stati attaccati dai cinghiali. Uli è ferito ad una gamba in modo serio e Agnes decide col marito di occuparsi di lui. Invece che affievolirsi, l’interesse per la misteriosa fune aumenta, assumendo il fascino di un enigma da risolvere a tutti i costi. Una questione di principio insomma. E così una mattina tutti gli uomini del villaggio (esclusi gli anziani e Johannes) partono alla ricerca del bandolo della matassa con la promessa di tornare in giornata. A loro si è unito Rauk, il maestro di un villaggio vicino, un novello Ulisse dalla lingua superdotata di belle parole, atte a convincere chiunque di qualsiasi cosa. Eccoli lì dodici Teseo in bella mostra che seguono una fune senza nessuna Arianna ad aiutarli. Tanti piccoli topolini che seguono il suono del flauto di Rauk. I giorni passano, diventano due, poi tre, poi quattro e il mistero è sempre più fitto. L’orgoglio e la curiosità impedisce agli uomini di tornare a mani vuote, ma non impedisce a Bernahardt e ad Alfred di incamminarsi al contrario, tornando al villaggio. Anche se al villaggio non ci arriveranno. Bernhardt si ferisce seriamente ed è costretto a mandare avanti Alfred da solo, il quale, a causa di un malore, si accascia non molto lontano tra le felci. Mentre il gruppo di Rauk procede, sempre più convinto e sempre più inferocito, arrivando a saccheggiare un villaggio abbandonato ma perfettamente in ordine, nel loro villaggio, il panico e lo sconcerto, dopo essere aumentati vorticosamente, hanno lasciato posto alla concretezza; è il momento di mietere i campi e tutti coloro che sono rimasti al villaggio (donne, anziani, bambini, Uli e Johannes) devono lavorare per mettere al sicuro il bene prezioso. Peccato che non ne abbiano il tempo, perché una furiosa tempesta si abbatte improvvisamente sul villaggio, distruggendo tutto il raccolto e seppellendolo sotto uno spesso strato di grandine. Allo scadere di tre settimane di assenza e attesa la comunità decide di andarsene: non hanno più scorte e sono costretti a rivolgersi ad un villaggio vicino; riordinate le case e fatti i bagagli, si incamminano. Lontani miglia e miglia gli uomini ancora persistono nella loro impresa, affrontando serpenti e lupi, costantemente trascinati dal carisma di Rauk.

Non posso svelare il finale, anche se è abbastanza facile da intuire. Come precedentemente detto, questo libricino contiene una morale, non che una storia. È un vorticoso vento che soffia in avanti gli uomini sorretti da curiosità e brama. Un vento difficile da gestire ed impossibile da controllare, che sembra essere a nostro favore fino a quando non ci ha spinto troppo lontano. Perché “quando la felicità è troppo grande, diventa una pena”.
Profile Image for Filippo.
170 reviews11 followers
February 9, 2019
Voi cosa fareste se vedeste una FUNE che si addentra nel bosco e che sembra non avere fine? Vi addentrereste nel bosco per scoprire se conduce da qualche parte, o la lascereste lì e vi voltereste, riprendendo le vostre attività quotidiane?
Gli uomini di uno sperduto villaggio in mezzo ad una non precisata foresta pensano che scoprire da dove viene la corda e dove essa conduce sia una buona idea, quindi si addentrano nella foresta, incapaci anche solo di concepire l’entità dei pericoli che si celano tra gli alberi.
Quello degli uomini è un viaggio di scoperta non solo di quello che potrebbe nascondere la comparsa improvvisa della fune, che sembra non avere fine, ma anche di loro stessi, del loro Io. In questo senso l’autore è bravo a dipingere il carattere di ognuno dei personaggi, ne accentua le individualità, che portano a scontri aperti e a spiacevoli conseguenze. Gli uomini vagano nella foresta, e nel frattempo le donne rimangono al villaggio, che rimane scoperto, mezzo vuoto, e trascurato, in quanto le donne da sole non ce la fanno ad occuparsi di tutto il lavoro che c’è da fare nei campi. Quindi se da una parte gli uomini senza le donne, che sono dei fari di buonsenso, rischiano di uccidersi a vicenda per il loro carattere impetuoso; dall’altra le donne hanno bisogno degli uomini per i lavori di forza, pesanti, logoranti che servono a mandare avanti il villaggio e la comunità. Secondo me è un messaggio che l’autore voleva trasmettere: quello degli uomini e delle donne come due parti separate che unite formano un’unica forza, si completano vicendevolmente.
E’ un libro breve, intenso, che indaga l’essere umano nel profondo, portando alla luce tutte le contraddizioni che egli porta dentro di sé; nonché la necessità, insita in lui, di andare incontro all’ignoto per scoprire cose nuove nonostante i pericoli a cui potrebbe andare incontro.
Profile Image for Nicole.
1,232 reviews35 followers
March 26, 2016
Sich als einziger gegen die anderen zu stellen, für das einzustehen, was man für richtig hält, sich an Abmachungen zu halten - alles gar nicht so einfach wie es klingt.
Zu schnell hat man das ursprüngliche Ziel aus den Augen verloren und folgt brav dem vorgegeben Weg ohne dessen Sinnhaftigkeit zu hinterfragen - und merkt nicht, wie der Preis fürs Nicht-denken-müssen steigt. Es ist zu leicht, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Zu leicht mit dem Strom zu schwimmen - oder vielleicht doch nicht?
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