Jump to ratings and reviews
Rate this book

Jack

Rate this book
Ce livre est une oeuvre du domaine public éditée au format numérique par Ebooks libres et gratuits. L’achat de l’édition Kindle inclut le téléchargement via un réseau sans fil sur votre liseuse et vos applications de lecture Kindle.

516 pages, Kindle Edition

First published January 1, 1876

14 people are currently reading
93 people want to read

About the author

Alphonse Daudet

1,805 books197 followers
Stories of life of French writer Alphonse Daudet of the naturalist school in his native Provence include Lettres de mon moulin (1869).

Louis Marie Alphonse Daudet authored novels. He was the younger brother of Ernest Daudet. He was married to Julia Daudet and the father of Léon Daudet, Lucien Daudet and Edmée Daudet, all writers.

Family on both sides belonged to the bourgeoisie. Vincent Daudet, the father, manufactured silk, but misfortune and failure dogged the man through life. A boyhood depressed Alphonse amid much truancy had. He spent his days mainly at Lyon, left in 1856, and began life as a schoolteacher at Alès, Gard, in the south. The position proved intolerable. As Charles Dickens declared that all through his prosperous career, the miseries of his apprenticeship to the blacking business haunted him in dreams, so after Daudet left Alès, he woke with horror, thinking for months that he still dwelt among his unruly pupils.

On 1 November 1857, he abandoned teaching and took refuge with Ernest Daudet, his brother only some three years his senior, who tried "soberly" to make a living as a journalist in Paris. Alphonse took to writing, and a small volume, Les Amoureuses (1858), collected his poems and met with a fair reception. He obtained employment on Le Figaro, then under energetic editorship of Cartier de Villemessant, and wrote two or three plays; those interested in literature began to recognize him as possessing individuality and promise. Morny, all-powerful minister of Napoleon III, appointed Daudet, who held a post of his secretaries till death of Morny in 1865, and Morny showed Daudet no small kindness. Daudet put his foot on the road to fortune.

From Wikipedia

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
35 (39%)
4 stars
22 (25%)
3 stars
20 (22%)
2 stars
9 (10%)
1 star
2 (2%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Martin.
139 reviews7 followers
November 3, 2023
4.5 Sterne. Spannend, interessant und keine Minute langweilig. Sozusagen ein page-turner. Hat mich ein bisschen an Dickens erinnert, ohne gar so voll mit Figuren und Nebenplots zu sein. Wer dem europäischen Roman des 19. jahrhunderts, nicht unbedingt nur dem französischen, grundsätzlich zugeneigt ist, ist bei Alphonse Daudet sehr gut aufgehoben, wie mir scheint, jedenfalls bei diesem Roman. Schade dass Daudet im deutschsprachigen Raum so wenig bekannt ist und so viele seiner Werke gar nicht übersetzt oder nur schwer in uralt-Ausgaben aufzutreiben sind.
Profile Image for Cititoare Calatoare.
353 reviews33 followers
February 22, 2023
Daudet se inspira din viata lui Raoul Dubief pe care l-a cunoscut la Champrosay spre sfarsitul anului 1868 si marcat de viata acestuia il creeaza pe Jack.
Este un roman emotionant in care Jack se lupta cu viata, avand alaturi nepasarea mamei si rautatea unui tata vitreg, intr-o lume in care exploatarea copiilor in industria siderurgica nu e ceva iesit din comun. Din acest motiv a fost si asemuit cu David Copperfield, iar in unele tari face parte din programa scolara.
Profile Image for Nicolai Levin.
232 reviews3 followers
November 22, 2024
(Vorweg: Ich habe dieses Buch tatsächlich in der französischen Originalfassung gelesen und bin deswegen unglaublich stolz auf mich.)

Paris 1858. Ida de Barancy ist schön, jung und sorglos. Für ihren aufwendigen und mondänen Lebensstil kommt ein 'guter Freund' auf, der sie als Geliebte aushält. Wenn sie - selten genug - nach ihrer Herkunft oder der ihres achtjährigen Sohnes Jack gefragt wird, erzählt sie die verschiedensten wilden Geschichten, die man allesamt nicht glauben muss. Die Jesuiten jedenfalls tun es nicht und weisen daher Jack, den Kokottensohn, als Schüler ihres renommierten Internats ab.

So kommt Jack im 'Gymnase Moronval' unter, einer dubiosen Einrichtung, die sie sich darauf spezialisiert hat, Zöglingen aus den französischen Kolonien nicht nur Schulbildung, sondern auch Pariser Esprit und vor allem eine einwandfreie metropolitanische Aussprache des Französischen zu vermitteln. Das ist umso kurioser als der Direktor Moronval mit seinem starken kreolischen Akzent selbst nicht einmal in der Lage ist, das "r" zu p'ononcie'en (wir kennen das vom Piratenausguck bei Asterix).

Moronval hat einen Freundeskreis von Bohémiens, verkrachten Künstlern, "Ratés" - "Gescheiterte" nennt Daudet sie. Sie veranstalten Soiréen für Vorträge und zum Austausch; bei einer dieser Veranstaltungen ist Ida eingeladen, und sie verliebt sich sofort in den verkannten Dichter d'Argenton, der am Gymnase als Literaturlehrer sein Brot verdient. Ida trennt sich für ihn vom 'guten Freund' und zieht gemeinsam mit d'Argenton aufs Land, in ein kleines abgeschiedenes Häuschen in Etiolles vor den Toren von Paris, wo d'Argenton in idyllischer Zweisamkeit auf Inspiration und Produktivitätsschub wartet.

Jack indes bleibt im Gymnase und ist dort unglücklich. Er erkennt, dass er weg muss, und bei der Beerdigung eines Mitzöglings büxt er aus. Entlang der Boulevards und am Seineufer, über die Vorstadtchausseen, Felder, Gräben, gelangt er ganz allein und zu Fuß bis nach Etiolles, wo er seine Mutter weiß. Einen wunderbaren, unbeschwerten Sommer lang darf er dort bleiben, er streift mit dem Waldhüter durch die ausgedehnten Forste und erhält sporadisch Unterricht von d'Argenton und dem benachbarten Landarzt Rivals.

Unter eifrigem Zutun der 'Gescheiterten' wird Jacks Zukunft diskutiert. Man ist sich einig, dass Adel und Bürgertum abgedankt haben, und die Zukunft alleine den Arbeitern gehört. Deshalb soll Jack - zu seinem eigenen Besten, versteht sich - Arbeiter werden. Der Eifersucht d'Argentons kommt das entgegen. So verdingt sich Jack mit nicht einmal dreizehn Jahren als Lehrling in einer Eisenschmiede und Maschinenfabrik an der Mündung der Loire, weit weg von Paris.

Das harte Fabrikleben macht dem Jungen zu schaffen, der aufgeweckt und intelligent ist, aber eher empfindlich und von schwacher Konstitution. Er leidet unter dem gnadenlosen Takt der Arbeitstage, der Last der körperlichen Arbeit und den derben Scherzen der anderen Arbeiter, die in ihm immer den verweichlichten Außenseiter aus der Stadt sehen. Als er fälschlich beschuldigt wird, bei seinem Zimmerherrn Geld gestohlen zu haben, scheint die Welt zusammenzubrechen.

Doch noch einmal fügt sich alles. Jack beißt die Zähne zusammen und beendet die vierjährige Lehre. Man ist sich allerdings einig, ein guter Schmiedearbeiter wird er nie, da ist die Arbeit als Heizer auf einem Dampfer weniger anspruchsvoll - und besser bezahlt dazu.

So kommt Jack in die Hölle des Kesselhauses, dessen Gluthitze sich nur überstehen lässt, wenn man die Nerven mit Schnaps betäubt. Drei Jahre hält Jack die Tortur durch, dann sinkt sein Schiff, und er wird, abgemagert und halbtot, zu seiner Mutter gebracht.

In Etiolles erholt sich Jack und kommt langsam wieder zu Kräften. Die meiste Zeit verbringt er beim benachbarten Arzt, in dessen Enkeltochter Cécile er sich verliebt. Cécile ist - was sie nicht weiß - ebenfalls illegitim, ihre verstorbene Mutter ist einst einem Heiratsschwindler aufgesessen. D'Argenton drängt darauf, den Rivalen (und kräftigen Esser) Jack wieder loszuwerden.

Schließlich hat der Arzt Rivals die Idee: Jack soll als Mechaniker in einem Pariser Vorstadtbetrieb seinen Lebensunterhalt verdienen und abends Medizin studieren. Dann kann er in wenigen Jahren Rivals Landpraxis übernehmen und Cécile heiraten. Dieses Studium nach der Arbeit sei hart und anspruchsvoll, aber er kenne Beispiele, dass es machbar sei. D'Argenton gibt inzwischen mit seinen Kumpanen eine Zeitschrift heraus, in der jeder der 'Gescheiterten' zu seinem Steckenpferd etwas beitragen darf und die deswegen auch nicht einen einzigen Abonnenten gewinnen kann. Büromiete und Redaktionsgehälter zahlt d'Argenton von der Zuwendung, die der 'gute Freund' Jack zudachte und Ida bis zu Jacks Volljährigkeit anvertraut hat.

Jack aber stürzt sich in sein neues Leben, die Woche über arbeitet und lernt er, und an den Sonntagen kommt er nach Etiolles, um Rivals und Cécile zu besuchen. Alles erscheint perfekt, als auch noch seine Mutter bei ihm einziehen will, nachdem sie sich von d'Argenton getrennt hat.

Doch das Schicksal nimmt seinen unerbittlichen Lauf: D'Argenton schafft es, mit einem sentimentalen und selbstmitleidigen Gedicht auf Ida, das er in der Zeitschrift breit platziert, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen und sie zur Rückkehr zu bewegen. Durch eine Intrige erfährt Cécile das Geheimnis ihrer Herkunft und wendet sich voll Scham (angeblich aber aus erkalteter Liebe) von Jack ab. Ohne Sinn im Leben und ohne die beiden ihm wichtigsten Menschen, erkrankt Jack prompt an Lungenfieber und stirbt schließlich - kaum zwanzig Jahre alt - im öffentlichen Krankenhaus von Paris.

Daudet hat seinen Roman dem bewunderten und verehrten Kollegen Flaubert gewidmet. An dessen hauchfeine psychologische Zeichnungen reicht er nicht heran. Wo es komisch zugeht, ist Daudets Humor eher wenig subtil, seine Spottlust konfrontativ und pauschal. Dass die karikierten Negativfiguren (mit Ausnahme des Antagonisten d'Argenton, muss man fairerweise einräumen) gerne Juden sind, oder wenigstens dunkelhäutig oder sonstwie fremd, wirft aus heutiger Sicht auch kein gutes Licht auf den Autor.

Aber Daudets Stärke ist in diesem Buch ohnehin nicht der Humor - im Gegenteil: Wo Flaubert seine Helden sozial nie ganz fallenlässt und immer dem gehobenen Bürgertum verbunden bleibt, führt uns Daudet gnadenlos in die Welt der Verdammtem dieser Erde, die in jener Hochphase der industriellen Revolution ein erbarmungswürdiges Dasein gefristet haben.

Die Figur der eigensüchtigen, schlechten und doch innig geliebten Mutter Ida hat mich fasziniert. Ein wenig erinnert sie an Scarlett O'Hara: Ida ist genauso schön, kapriziös und sorglos und gedankenlos egoistisch - nur eben am Ende weit weniger lebensklug und vor allem viel, viel schwächer, und diese Schwäche wirft ihr Daudet vor und die wendet sich am Ende auch gegen sie.

Wegen seiner realistischen Schilderung der Lebensumstände kleiner Leute hat man Daudets "Jack" immer wieder mit Charles Dickens verglichen; mir hat sich aber eher der Vergleich mit Thomas Hardy aufgedrängt. Wie in dessen "Tess von den d'Urbervilles" geht es um soziale Schranken und wie bei Tess ist der Strudel in den Abgrund so klar vorherzusehen wie unentrinnbar. Es lässt einen schaudern.

Mir ist schleierhaft, weshalb Daudet und sein "Jack", in Deutschland jedenfalls, so viel weniger Aufmerksamkeit und Anerkennung gefunden haben als etwa "Madame Bovary" oder "Die Elenden". Dieses Buch gehört bei all seinen kleinen Schwächen zu den Großen seiner Zeit.
Profile Image for Vircenguetorix.
200 reviews3 followers
July 7, 2022
Es una obra que está bastante bien, que entronca con toda la novela clásica del XIX, sobre todo con Dickens, y que no tiene nada que ver con las novelas de Daudet de "Tartarín". Incluye too ese camino de superación, dificultades que tiene un adolescente que acaba en un horfanato y tiene que ir a lo largo del libro ir avanzando en la vida a base de situaciones poco agradables. "Jack" es una mezcla entre novela social de denuncia con novela de aventuras sobre todo marítima.

Además tiene la curiosidad que incluye bastantes personajes de raza negra, a los cuáles los trata de muy diferente manera, desde personas adorables y encantadoras a otros que son auténticos monstruos.

Es una pena que sea tan desconocida, creo que está muy cerca y casi a la altura de muchas obras inmortales decimonónicas, y que quizá pues el tema no sea del todo original, y que a Daudet se le había encasillado ya con una literatura más satírica y humorística que hacia que fuera rechazado casi cualquier intento de hacer otra cosa. Y es que las etiquetas al final siempre juegan en contra aunque te ayuden en un principio.

Un libro que debería reeditarse en español, y que sería muy recomendable que se llevase su historia al cine.

6.5/10
Profile Image for Razvan Banciu.
1,897 reviews157 followers
May 3, 2025
Publicat pentru prima dată în 1876, romanul se înscrie în nota tradițională a timpurilor, îmbrățișată atât de scriitorii englezi, cel mai renumit dintre toți fiind, evident, Charles Dickens, cât și de o serie de romancieri francezi, Daudet, alături de Emile Zola și Balzac, făcând parte din acest contingent.
Povestea nu putea fi decât tristă, plecând de la nașterea unui copil fără tată, trecând prin nenumărate întâmplări mai mult sau mai puțin tragice. Nu știu alți cititori cum sunt, dar pe mine mă apasă genul acesta de roman, care ar merge citit o dată sau de două ori pe parcursul vieții noastre de pasionați după literatură, dar atât.
În doze mai mari, astfel de lecturi pot crea probleme, mai ales pentru cei cu firi mai sensibile...
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.