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Uhrmacher

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Während die einen ihren unendlichen Reichtum durch übertriebene Feste und Orgien zelebrieren, verstecken die anderen ihre als Erlöser eines chinesischen Naturvolkes erwirtschafteten Diamanten einfach in der Miniatur eines Schrottplatzes, welchen sie in ihrer Wohnung nachbauen. Ein schicksalsvoller Anruf beim Uhrmacher Mr. Smith lässt diese Welten auf unheilvolle Weise zusammenstoßen.

Fragestellungen a la Alice im Wunderland treffen auf die 120 Tage von Sodom treffen auf einen Agententhriller. Das kann nicht gut gehen.

160 pages, Paperback

First published August 1, 2011

12 people want to read

About the author

Andy Strauß

24 books6 followers
Andy Strauß, born 1981 in Leer, East Frisia, Germany, has been writing since 2006.
Other than writing, he's a member of the "Lesebühnen" at the LBMN in Dortmund and the "2 drei" in Münster, plays at theatres, pursues multiple musical projects and writes as a freelance writer for the VICE and the DUMMY magazines.
Moreover he's the reigning NRW-Champ in Poetry Slam.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Katriina ❆.
101 reviews42 followers
December 20, 2014
Das ist also das erste Buch, dass ich seit langem mal wieder (fast) in einem durchgelesen habe. Am selben Tag zumindest, und das ist auch schon was her.

Stilistisch? Wundervoll. Ich finde diese ganze Sache mit der "eloquenten Ausdrucksweise" genial, und wo ich nach einer Deutschklausur froh bin, nicht mehr so schreiben zu müssen, schreibt Andy Strauß eben ein ganzes Buch. Famos. Famos fand ich übrigens auch die kursiven Einschübe von Michael, dem Spanknabenlieferanten.

Story? Um einmal bei Andy Strauß' Ausdrucksweise zu bleiben, war das Buch in sich stringent. Das Ende hat mir aber doch die ein oder andere Frage offen.Wahrscheinlich war es dieser "wtf"-Moment, den der liebe Uhrmacher ebenfalls hatte, als die Weinke auf dem Boden kniete um seinen eruptiv ausgestoßenen Mageninhalt aufzunehmen. Andy Strauß muss nicht immer Sinn machen, und das ist auch gut so. Ich habe gut gelacht.

Der Schluss? Womit ich meine: Das letzte Kapitel. Ganz famos, selten habe ich etwas so Schönes gelesen, mir kamen regelrecht die Tränen. :')

Charaktere? Da ich ein großer Fan des Miniaturmüllhaldenbetreibers bin und auch Konrad, den Kater mit der Glasscheibe sehr gern mag, kann ich nicht meckern. Der Uhrmacher war so naja, die Weinke war so ihh, und alle anderen waren so aha. lol. wtf. rofl. Um das mal in Michaels Artikulationsweise auszudrücken.

Ekelfaktor? Naja, also eigentlich: hoch, aber da geschriebenes Wort in mir selten Übelkeit auslöst, muss ich leider passen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich nach dem Kapitel mit der Begegnung von der Weinke und der Kerze, auch keinen sonderlich großen Appetit mehr hatte. Auf Amazon schrieb auch ein Herr - oder eine Dame - dass für ihn/sie/es die Sache mit dem Spanknaben definitv zu weit ging. Kann ich so nicht unterschreiben, es passt einfach perfekt in diese Welt, die Andy Strauß hier geschaffen hat.

Alles in allem ein herrliches kleines Büchlein! Bin von Andy Strauß als Romanautor ebenso begeistert wie von Andy Strauß als Poetry-Slammer und Kurzgeschichtenschreiberling.
Profile Image for Ricki.
55 reviews
January 20, 2023
Es ist wirklich schwer dieses Buch zu bewerten. "Es ist wie ein Unfall, man kann einfach nicht wegsehen" trifft es wohl am ehesten. Widerlich, abstoßend, ekelhaft - und doch absolut fesselnd. An vielen Stellen habe ich Andy in meinem Kopf gehört, was unter anderem daran liegen könnte, dass ich vor Jahren mal eine Lesung von ihm besucht habe, bei der er das zweite Kapitel zum Besten gab. Ich weiß nicht, ob ich ohne einen kleinen Herrn Strauß, der in meinem Hirn sitzend mitgelesen hat, durchgehalten hätte. Seine Performance - oder meine Vorstellung dessen - machte den Graus aushaltbar, sogar unterhaltsam.

Die Geschichte besteht aus verschiedenen Strängen, folgt mehreren Charakteren, zu mehreren Zeiten und spielt mit völlig abstrusen Ideen, wie man sie von diesem Künstler gewohnt ist. Das Buch hätte einen (besseren?) Lektoren verdient, auch wenn die kleinen Fehler hier und dort das Lese-Erlebnis nicht weiter einschränken. Zum Inhalt kann und will ich gar nicht mehr sagen als: Mit Vorsicht zu genießen.
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