tw: rassismus
das i-wort in jedem zweiten satz, erfundene stämme, traditionen und sprachen, "schlitzäugige" amulette, ein weisser experte, der stämme in intelligent (haben von den spaniern eine schrift übernommen und mit ihnen kooperiert) und primitiv, friedlich (gut) und kriegerisch (böse) einteilt. peter hat angst vor den bösen wilden i-wort, die armen settler*innen wie ihm was antun könnten, ein vorfahre der alten frau hat einen indigenen ermordet, weil er den schatz seines stammes haben wollte, nachdem er schon sein land gestohlen hatte, und keiner scheint sich darum zu scheren, einfach die kolonialistischste sichtweise ever. und zu allem überdruss ist der räuber natürlich "dunkelhäutig".
am ende wird vieles davon etwas auf den kopf gestellt und robert arthur beweist, dass die drei ??? eben doch nicht tkkg sind: ein weisser hat vier indigene jungen aus mexiko entführt, um einen indigenen schatz zu stehlen, die gefährlichen dunkelhäutigen angreifer sind indigene, die die jungen befreien wollen und die alte dame wünscht sich, dass der schatz zumindest zum teil an indigene fällt und nicht in museen landet (was probably nicht passieren wird). ausserdem freut sich mein veganes herz, dass der böse dude letztendlich doch nicht vegetarier war und dass für drei ??? verhältnise erstaunlich wenig "aber wurst ist halt geil und ihr esst nur salat"-mässiges fällt.
nichtsdestotrotz bleiben viele rassistische vorurteile unchallenged (justus widerspricht peter zb nicht in seinen aussagen über gefährliche wilde), die indigenen brüder aus mexiko sprechen mit lächerlichem akzent und hitfield bekommt einfach so etwas aus dem schatz. immerhin sind die mexikanischen natives aber auch selbstermächtigt und helfen peter und bob aus der patsche und werden von ihnen, trotz ihres schlechten englisch, wie menschen behandelt.
die handlung an sich ist ganz spannend und mit besserem framing könnte dieses buch einen tollen beitrag zur bildung von kindern über settler*innen-kolonialismus und rassismus sein.