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Julischatten

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Sim heißt eigentlich Simona und will um jeden Preis auffallen. und das tut sie wie ein bunter Hund im Reservat Pine Ridge im Nordwesten der USA, mit ihren merkwürdigen kurzen Haaren, ihren verrückten Klamotten und dem schiefen Lächeln. Doch als sie die unzertrennlichen Freunde Jimi und Lukas kennenlernt, ändert sich etwas für sie. Denn der blinde Lukas zeigt ihr eine ganz neue Sicht auf der Welt und auf sich selbst. Und in den attrativen Jimi verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die Dinge in Pine Ridge sind nicht so, wie sie scheinen. Während die Ereignisse sich überschlagen, die ihrer dreier Leben für immer verändern soll, muss Sim erkennen, dass sie sich für einen der beiden Jungen entscheiden muss. Für Lukas oder für Jimi.

480 pages, Hardcover

First published January 20, 2012

4 people are currently reading
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About the author

Antje Babendererde

28 books126 followers
Ich wurde 1963 in Jena geboren, bin drei Jahre später mit meinen Eltern nach Gotha gezogen, wo ich aufwuchs und zur Schule ging. Nach dem Abi habe ich als Hortnerin in einer kleinen Dorfschule gearbeitet und danach in Saalfeld eine Töpferlehre absolviert. In dem schönen Thüringer Städtchen habe ich auch meinen Mann kennengelernt. Für eine Weile habe ich bei einem Töpfer in Friedrichroda gearbeitet, dann als Arbeitstherapeutin mit Kindern in der Psychiatrie in Stadtroda. Mein Mann und ich wollten gerne auf dem Land leben und haben uns in das Abenteuer gestürzt, ein 86 Jahre altes Fachwerkhaus zu kaufen. Für kurze Zeit hatte ich darin auch eine eigene Töpferwerkstatt, aber nach der Wende begann ich Bücher zu schreiben und diese Leidenschaft hat mich nicht mehr losgelassen.

Im Jahr 1996 habe ich die Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeite seither als Schriftstellerin.

Seit meiner ersten Reise ins Indianerland, das war 1994, habe ich Romane über das heutige Leben der amerikanischen Ureinwohner für Erwachsene und für Jugendliche geschrieben.

Nach 15 Indianerromanen bekam ich große Lust, mit einer Geschichte in meine Heimat Thüringen zurückzukehren – sozusagen zu meinen Wurzeln. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und mit Sicherheit wird es weitere, in Thüringen angesiedelte Romane geben.

Wohin dieser Weg mich führen wird, weiß ich im Augenblick selbst noch nicht. Das ist das große Abenteuer des Schreibens.

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Community Reviews

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174 (41%)
4 stars
144 (34%)
3 stars
85 (20%)
2 stars
16 (3%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Anika.
11 reviews7 followers
January 31, 2012
Inhalt:
Sim, die eigentlich Simona heißt, versucht alles, um aufzufallen. Sie trägt ihre Haare in einer knall roten Stachelfrisur, schneidert sich selbst kunterbunte Shirts und extrem kurze Röcke. Mit ihren Eltern hat sie nur Probleme und der Konkurrenzdruck, den sie durch ihre scheinbar perfekte Schwester spürt, entfernt sie immer mehr von ihrer Familie. Eines Tages erleidet sie eine Alkoholvergiftung und ihre Eltern sehen nur noch einen Ausweg: Entziehungskur oder sechs Wochen Zwangsurlaub bei ihrer Tante Jo, die in Amerika in einem Indianerreservat lebt. Die Wahl fällt Sim nicht schwer. Kaum dort angekommen trifft sie auf die Indianer Jimmi und Lukas. Wie sehr dieser Aufenthalt und gerade diese beiden Jungs ihr Leben verändern werden, kann sie zu diesem Zeitpunkt nicht einmal erahnen.

Meine Meinung:
Auch dieses Buch von Frau Barbendererde spielt wieder in der Welt der Indianer, welche die Autorin wie keine Zweite vor dem Auge ihrer Leser entstehen lassen kann.
Von der ersten Seite an zieht die Geschichte ihre Leser in den Bann. Sim ist ein sehr spannender Charakter, der auf den ersten Blick verrät, dass es noch einiges an ihr zu entdecken gibt und sie ein Geheimnis mit sich herum trägt. Ich war sehr gespannt auf ihre Entwicklung im Laufe der Handlung.
Die indianische Welt ist wieder einmal sehr gut getroffen. Die Autorin schafft es immer wieder den schmalen Grat, der zwischen der bitteren Realität der in den Reservaten lebenden Indianer und der Mystik um die indianische Kultur liegt, nicht in eine Richtung zu überspannen. Besonders gut gefällt mir, dass sich die Autorin nie in Klischees verfängt, sondern die unverblümte Wahrheit beschreibt, wobei sie auch nicht vor Themen wie dem Alkoholmissbrauch und dem Drogenkonsum innerhalb der Reservate zurückschreckt. Gleichzeitig wirkt die ganze Problematik nicht aufgesetzt oder zu aufdringlich.
Die durch die aufeinander prallenden Kulturen entstehende Situationskomik hat mich an einigen Stellen laut auflachen lassen. Die optisch doch sehr ausgeflippte Sim will so gar nicht in die enge, traditionelle Welt des Reservates passen und sorgt dadurch für so manch lustige Situation.
Ihre Charaktere entwickelt Frau Barbendererde mit sehr viel Liebe zum Detail und versieht sie mit so vielen Facetten, dass sie absolut echt wirken und man selbst dem Widerling der Geschichte noch immer etwas Positives abgewinnen kann und ihn letztlich ins Herz schließt.
Die Handlung an sich hat alles was eine gute Geschichte ausmacht. Sie hat Witz, Charme, Spannung und durch die beiden Brüder, auf die Sim gleich zu Beginn ihrer Reise trifft, auch eine gehörige Portion Herzklopfen.

Fazit:
Ein Buch, das wieder einmal das Leben in den Reservaten vor meinem inneren Auge hat entstehen lassen, mich hat mitfiebern, lachen und bangen lassen und welches ich jedem Fan der Autorin und auch solchen, die es noch werden wollen, sehr ans Herz legen kann!
Profile Image for Sophia Wordworld.
1,234 reviews23 followers
April 13, 2023
"Verbannung. Anders konnte Sim das, was ihr bevorstand nicht bezeichnen. Sie starrte aus dem kleinen Fenster auf die endlose weiße Wolkenlandschaft, die sich unter ihr erstreckte wie die Weiten der Antarktis. Ihre Eltern schickten sie in die Verbannung. Alle Erziehungsmaßnahmen waren gescheitert, ihre Geduld war am Ende, sie wussten nicht mehr weiter!"

Schaue ich mir dieses wunderschöne Cover an, dann fühle ich mich nach Pine Ridge versetzt. In die faszinierend und gleichzeitig erschreckende Zeit im Indianerreservat. Das trockene Gras, durch das die Pferde galoppieren, der wolkenlose blaue Himmel, der große Adler, alle Elemente passen zur Geschichte und sind genauso stimmungsvoll wie die Geschichte selbst. Eine tolle Aufmachung, die auch den anderen Büchern der Autorin sehr ähnelt. Für mich absolut gelungen!

Kennt ihr das, ihr lest ein Buch und seid plötzlich in einer ganz anderen Welt? Genauso ging es mir schon bei den ersten Zeilen dieses Buches. Antje Babendererde hat einen sanften, aber sehr eindringlichen Schreibstil, der es versteht zu berühren und zu verführen. Ich habe mich nie gelangweilt und immer voller Spannung Sims Abenteuer in der ihr unbekannten Welt verfolgt. Die Beschreibungen der Orte fühlen sich echt und authentisch an, die Gefühle sind absolut realistisch geschildert. Mir konnte der Stil alles geben, was ich mir wünsche und gerne möchte ich noch einmal in der Welt der Indianer eintauchen.

Dieses Buch passt so überhaupt gar nicht in mein "Beuteschema" der Genres die ich sonst lese aber ich wurde trotzdem vollkommen überzeugt. Die Autorin ist für ihre Abenteuer in Indianerreservaten bekannt und somit wusste ich ungefähr, was mich erwartet. Doch dass mich die Geschichte so fesseln würde, dass sie mich tief berühren und vollkommen in ihren Bann ziehen würde wusste ich natürlich nicht. Die Idee, von Indianer im fernen Amerika zu berichten , finde ich sehr spannend. Auch, wenn ich zuvor keinen Bezug zu diesem Thema hatte, konnte mich das Buch begeistern und sogar für diese Welt öffnen.

Die Protagonistin Sim ist kein einfaches Mädchen. Sie hat schon einiges erlebt und ertrinkt ihre Sorgen immer öfter im Alkohol. In dem Sommer im Reservat wird sie zu einem ganz anderen Menschen und entdeckt vollkommen neue Seiten an sich. Sie kann neues Vertrauen in Menschen fassen und lebt in dieser ganz neuen Welt auf. Sie hat mir als besonderes und ganz und gar nicht alltägliches Mädchen sehr gefallen. Sim ist genau das Gegenteil von der sonst häufig nahezu perfekten Protagonistin und das macht sich so interessant. Auch die anderen Figuren stecken voller Leben und Individualität. Ich mochte Jimi und Lukas beide sehr, auf ihre ganz eigene Art und auch Sims Tante ist einfach klasse. Niemand in diesem Buch ist flach oder charakterlos- alle sind etwas Besonderes und werden mir in Erinnerung bleiben.

Eine leichte Sommerlektüre? Keineswegs! Es werden vor allem neben der Idylle in der Prärie die Probleme aufgezeigt, die die Indianer heutzutage haben, Drogen, kein Geld, Verlust der Kultur... Am Ende wird es sehr gefühlvoll und das Jugendbuch hat mich trotz seiner Leichtigkeit tief bewegt. Es gibt Denkanstöße fürs eigene Leben, einen super Einblick ins Leben in Pine Ridge und einfach jede Menge Spaß beim leben. Genau das, was man von einer tiefsinnigen, aber lockeren Sommerlektüre erwarten kann.



Fazit:

Wir begleiten Sim einen wunderschönen Sommer lang auf dem Weg zu sich selbst. Meine niedrigen Erwartungen wurden sehr weit übertroffen und ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine spezielle Liebesgeschichte mit viel Hintergrund hat, bei der nicht schon von vorneherein ein Happy End in Sicht ist.
Profile Image for Melkemaryam.
195 reviews2 followers
October 12, 2020
Wie immer lernt man mit jedem Buch etwas Neues über die Indianerreservate in den USA. Diesmal spielte die Geschichte bei den Lakota.

Antje Babendererdes Bücher sind immer sehr informativ aber auch abwechslungsreich in der Geschichte. Diesmal überzeugten mich die Hauptfiguren leider nicht.

Sim soll auf Alkohol-Entzug zu ihrer Tante ins Reservat. Sie trägt schräge Kleidung und hat eine rote Igelfrisur. Das war auch schon alles zu ihrem Charakter.
Und leider entsteht im Laufe der Geschichte eine vorhersehbare Dreiecksbeziehung mit Jimi und Lukas.
Jimi ist der „Bad Boy“, immer mit einer Zigarette im Mund. Er hilft zwar jedem, ist aber irgendwie im Drogengeschäft verwickelt, was natürlich irgendwann schwierig wird. Sein bester Freund, Lukas, ist blind und das komplette Gegenteil von Jimi. Ruhig, nett und der „Pferdeflüsterer“.
Leider waren die beiden auch nicht besonders tief in ihrem Charakter. Jimi regte mich immer mehr auf, wohingegen Lukas einfach zu langweilig wurde.

Ich fand es gut, dass hierbei die Schwierigkeiten durch Alkoholismus, Drogenhandel und Blindheit thematisiert wurden, allerdings fehlte einfach etwas.
Und das Ende war echt nicht nötig gewesen.

Alles in allem war es zwar eine interessante Geschichte, aber definitiv nicht Babendererdes bestes Buch.
426 reviews22 followers
February 6, 2012
Meinung:
Antje Babendererdes Bücher waren für mich allesamt ein sehr schönes Leseerlebnis. Es war also keine Frage, dass ich „Julischatten“ früher oder später ebenfalls lesen würde.
Nachdem Sim zu ihrem 16. Geburtstag mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus aufwacht, schicken ihre Eltern sie für sechs Wochen zu ihrer Tante, die in den USA in einem Indianerreservat lebt. Dort sind Drogen und Alkohol strengstens verboten – theoretisch, zumindest. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus.
Die Realität beschreiben – das kann Antje Babendererde sehr gut. Ich war zwar selbst noch nie in einem Indianerreservat, doch ihr Bild erscheint mir als sehr realistisch. Keine romantisierte Vorstellung der Rothäute – nein, eher die brutale Wahrheit: Armut, dem Alkohol und den Drogen verfallene Menschen und der Konflikt zwischen alter Kultur und Zivilisation. Auf der anderen Seite aber die Überreste der alten Lehren und der Wille, nicht aufzugeben. Bereits in ihren anderen Büchern stellte die Autorin das sehr gut dar und auch in „Julischatten“ war das nicht anders. Ich hatte tatsächlich wieder das Gefühl, neue Eindrücke zu gewinnen, auch wenn Antje Babendererde nicht belehrend schreibt. Im Gegenteil: Vielmehr demonstriert sie, zeigt mittels der Charaktere die Situation und Auffassungen, so dass man selbst noch ein bisschen weiterdenken und für sich entscheiden darf. Hin und wieder werden auch alte Indianerlegenden erzählt, die mir wirklich gut gefallen haben. Abgesehen davon erklärten sie auch den Stolz der Reservatsbewohner, ihr Unwille den Weißen gegenüber und ihr Verhalten.
Das Buch ist in einem sehr bildhaften Stil geschrieben. Es beinhaltet keine poetischen Sätze, doch ich konnte mir die Landschaften, Gesichter und Handlungen sehr gut vorstellen. Auch die Dialoge wirkten auf mich sehr glaubhaft und erweckten die Charaktere zum Leben, ebenso wie die buntgemischten Eigenschaften, die sie besaßen. Die Hauptfigur Simona ist kein typisches Mädchen – ganz und gar nicht. Sie kleidet sich sehr bunt, trinkt gern und viel, ist einsam, schlagfertig und – ihrer Auffassung nach – nicht die Hübscheste. Ich fand sie als Hauptcharakter sehr interessant. Nicht immer sympathisch, doch wie es mit ihr weiterging interessierte mich definitiv. Zudem schaffte es die Autorin, Simonas Handeln für mich fast immer verständlich zu machen – auch wenn ich in vielen Situationen wohl anders gehandelt hätte. Genauso ging es mir mit den anderen Charakteren: Nicht unbedingt Charmebolzen, dennoch sehr interessant und facettenreich. Da man auch hin und wieder Abschnitte aus Lukes oder Jimis Perspektive las, blieben mir auch ihre Beweggründe nicht unverborgen. Dank ihnen ließ sich das Buch sehr gut lesen und wurde für mich zu einem echten Pageturner. Auch Simonas Entwicklung, die ja sehr im Vordergrund stand, wirkte sehr glaubhaft auf mich. Sie wurde nicht innerhalb von 100 Seiten zum Engel schlechthin, sondern blieb sich selbst ziemlich treu.
Zum letzten Drittel hin ließ das leider aber etwas nach, was sehr stark an der Dreiecksgeschichte lag. Die Inhaltsangabe suggeriert einen solchen Handlungspunkt ja bereits, weshalb ich anfangs schon etwas skeptisch war. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanen war dieses Liebesdreieck insgesamt aber ziemlich gut ausgeführt. Nur langsam baute sich alles auf und man konnte Simonas Hin-und Hergerissenheit wirklich gut nachvollziehen. Alle Charaktere hatten ihre Schwachpunkte und ihre guten Eigenschaften, weshalb auch mir die Entscheidung sehr schwer gefallen wäre. Dennoch ließ für mich diese Überzeugungskraft etwas nach, als es zur Entscheidung kam. Plötzlich fiel mir das Wort „Liebe“ etwas zu oft und die Entscheidung kam nun doch sehr ruckartig daher.
Glücklicherweise wurde es danach aber wieder besser und man wurde in ein spannendes Finale geführt, das mich mehr als überrascht hat. Was vielleicht daran lag, dass man die Hälfte des Buchs über kaum erahnt, was Antje Babendererde mit ihren Autoren plant. Ich hatte zwar immer die Lust weiterzulesen, trotzdem fand ich es etwas schade, dass man erst so spät erfuhr, in welche Richtung die Geschichte (neben der Charakterentwicklung) überhaupt gehen soll. Dabei ist auch das ein Punkt, der in der Inhaltsangabe bereits angekündigt wird. Dass es noch nicht ganz zu Anfang losging, war eigentlich gut – denn so kann man erst einmal alle in Ruhe kennenlernen und sich auf den Ort einlassen. Doch ich hätte mir gewünscht, dass man als Leser schon etwas früher den roten Faden erahnen kann.
So sehr stand das der Geschichte glücklicherweise aber nicht im Weg. Auch vorher gab es genug Gründe, die mich zum Weiterlesen bewegten und langweilig wurde es nie. Die Dreiecksgeschichte war nicht einfach ein unkreativer Handlungspunkt, der die Geschichte spannender machen sollte. Eher wurde gezeigt, was eine Freundschaft alles aushalten kann, wie sie sich plötzlich gegen einen richten kann und was Liebe oder Verliebtheit mit einer Person anstellt. Und auch wenn viele negative Ereignisse das Buch prägten, vermittelte es Hoffnung: Für Simona, Jimi und Luke und die Indianer. Hoffnung aufs Weiterleben und auf Verbesserung. Und vor allem, dass man mit den richtigen Menschen an seiner Seite so vieles schaffen kann.

Fazit:
„Julischatten“ konnte mich zwar nicht auf ganzer Linie überzeugen, bereitete mir aber trotzdem dank seines Stils, seiner Charaktere und den vielen Details über eine fremde Kultur sehr schöne Lesestunden. Weiterempfehlen kann ich es auf jeden Fall, denn es bietet eine gute Abwechslung zu anderen Jugendbüchern und bringt einen weit, weit weg in eine andere Welt.
Profile Image for Littlebookterror.
2,328 reviews92 followers
January 24, 2019
Wie immer mag ich die allgemeine Idee aber die Ausführung fand ich letzten Endes nicht ausreichend.

Sim verhält sich wie eine typische Teenagerin; dieses Verhalten kann ich immer weniger nachvollziehen (vor allem wenn Sex eine größere Rolle spielt). Auch die Dreiecksbeziehung war unnötig, aber an sich gut ausgeführt.
Interessant sind die äußeren Umstande: das Indianer-Reservat, in dem Sim ihre vier Wochen verbringt und einen realistische Einsicht in das Leben der Bewohner zeigt; Lukas, der blind ist und mein persönlicher Highlight- Pferde.
1 review
November 17, 2022
"Julischatten" von Antje Babendererde ist zu meiner Schulzeit eines meiner Lieblingsbücher gewesen und nun habe ich es seit langem wieder gelesen.
Nach der Zeit, die inzwischen vergangen ist, habe ich das Buch nun anders gelesen als vor zehn Jahren.
Auch wenn ich über einzelne, zum Teil mehrfach verwendete umstrittene Begrifflichkeiten gestolpert bin, hat es "Julischatten" wiederholt geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen und ich bin nur so über die Seiten geflogen.
Aus diesem Grund gebe ich dem Buch 4/5 Sterne ⭐⭐⭐⭐
2 reviews
April 17, 2021
Das Buch hatte von Anfang an Spannung und handelt haupzsächlich von den Themen Indinaner und Liebe. Die Charakter wirken echt und man kann sich in sie hineinversetzen. Mich hat das Ende ein wenig enttäuscht, habe es mir teilweise anders vorgestellt. Anstonsten fand ich das Buch super, weshalb ich es in 6 Tagen gelesen habe.
1 review
December 31, 2017
Lieblingsbuch! Antje Babendererde ist für mich einfach eine der besten Autorinnen. Auf jeden Fall für mich die besten deutsche Autorin. Julischatten habe ich schon drei mal gelesen und könnte es jeden Tag wieder lesen.
10 reviews23 followers
February 22, 2019
love love love it so much! ive read it at least three times
Profile Image for Julie.
1 review
November 20, 2023
Das Buch war super, insbesondere wenn man in einer ähnlichen Situation ist wie der PC. Das Ende war super traurig.
This entire review has been hidden because of spoilers.
103 reviews3 followers
September 24, 2012
www.laris-buecherkiste.blogspot.de

Erster Satz:
Verbannung. Anders konnte Sim das, was ihr bevorstand, nicht bezeichnen.

Meine Meinung:

Buchgestaltung:
Das Thema "Natur" spielt bei jedem ihrer Cover eine wichtige Rolle, so auch hier. Passend zum Thema gibt es jedes Mal ein wunderschönes, ruhiges Cover mit Blautönen. Besonder gefallen hat mir dieses Mal der Titel, denn meiner Meinung nach beschreibt er das Buch absolut perfekt!! Und das nur in einem Wort, das ja eigentlich schon ein Gegensatz in sich ist. Aber dieses Wort fasst die Geschichte genial zusammen. Wer das Buch gelesen hat, wird mich verstehen können.

Handlung:
Sim ist eigentlich eine ganz normale Teenagerin, aber mit ihren jungen Jahren schon alkoholabhängig. Nach ihrem Geburtstag, an den sie sich nur noch verschommen und sehr negativ erinnert, wacht sie im Krankenhaus mit einer Alkoholvergiftung auf. Ein Grund zum Handeln, finden ihre Eltern und schicken sie zu ihrer Tante Jo nach Nordamerika in ein Indianerreservat. Tante Jo, ehemals mit einem Indianer verheiratet, führt dort ein hartes aber zufriedenes Leben und sie soll Sim wieder auf den richtigen Weg bringen. Leichter gesagt als getan. Denn im Indianerreservat ist das Leben nicht unbedingt "schöner", es herrscht eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und viele Bewohner nehmen Drogen oder trinken Alkohol. Sim lernt die beiden besten Freunde Jimi und Lukas kennen. Währenddessen Jimi der totale Draufgänger und Macho ist, gelingt es dem blinden Lukas eine besondere Freundschaft zu ihr aufzubauen. Doch die beiden Jungs haben kein leichtes Leben und manch einer ist in krumme Dinge verwickelt. Für wen wird Sim sich am Ende entscheiden? Kann die Freundschaft Eifersucht und Neid, sowie Wut, Trauer und Hilfslosigkeit überstehen? Warum verläuft alles so ganz anders, als Sim es geplant hat? Wenn ihr das wissen wollt, dann lest selbst und lasst euch in eine wundervolle, aber auch traurige und nachdenkliche Geschichte entführen. Denn es werden nicht nur positive Themen angeschnitten, gerade die zunehmende Alkoholbereitschaft unter Jugendlichen spielt hier ein großes Thema und wurde meiner Meinung nach sehr, sehr gut verarbeitet. Und das ohne drohenden Zeigefinger.

Charaktere:
Sim war zwar als Charakter so ganz anders, als mit denen ich es bisher zu tun hatte. Sie hat knallrote stachelige Haare, einen verrückten Kleidergeschmack, einige Piercings und ist alkoholabhängig. Auf den ersten Blick erschien sie mir verrückt und ich dachte schon, dass ich mich gar nicht in sie hineinversetzen konnte. Doch nach und nach lernt der Leser die wahre Sim kennen, die sich unter ihrer äußerlichen Fassade versteckt, denn dies alles ist nur eine Tarnung um sich selbst zu schützen. Am Ende des Buches wollte ich sie gar nicht mehr gehen lassen, so sehr mochte ich sie. Auch die anderen Charaktere wie Jimi und Lukas sind sehr authentisch und haben mir gut gefallen. Ein Buch, das vor tollen und starken Charakteren nur so strotzt.

Sprache:
Typischer Antje-Babendererde-Stil. Eigentlich braucht man da doch nichts mehr extra sagen.

Mein Fazit:
Ein sehr starker Roman über Liebe, Wut, Hilfslosigkeit und noch vieles mehr. Einzigartige und athentische Charaktere, die einen auch noch nach dem Lesen begleiten. Sehr zu empfehlen!!
Profile Image for Lou.
5 reviews
May 17, 2023
Ich mag die Atmosphäre des Buches wirklich sehr gerne. Hat etwas ruhiges. Ich find bloß, dass sich die erste Hälfte etwas zieht. Es hat mich nicht wirklich gefesselt, das Buch weiter zu lesen, sodass es recht lange gedauert hat. Aber etwa zur Hälfte des Buches konnte ich es wirklich nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
Profile Image for Karinak.
190 reviews
January 11, 2013
This book was again really breathtaking. I was crying in the end because of the sadness but I still loved it.
In between it was kind of long but still really good.
Displaying 1 - 17 of 17 reviews

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