In einem verschneiten Waldstück wird eine entsetzlich verstümmelte Leiche gefunden. Zugleich tauchen grauenhafte Videos im Internet auf, die selbst den hartgesottenen Chefermittler Jim Devcon nicht kalt lassen. Sie zeigen abartige pseudowissenschaftliche Experimente, die jedes Mal mit einem furchtbaren Tod enden. Die Videos verbreiten sich wie ein Virus im Netz, ohne dass Devcon und sein Team etwas dagegen tun können. Dann ergibt sich eine Spur, die zu einem Gegner aus Devcons Vergangenheit zu führen scheint. Ein unaussprechlich böser Gegner ...
In der Jim Devcon-Serie bisher Lautloser Tod (1), Mörder wider Willen (2), Ein grausamer Gegner (3), Eine Mutter dreht durch (4), Seelensü Eiskalte Rache (5), Straße der Tränen (6), Seele in Lebendig begraben (7), Göttin der Rache (8), Zum Töten geboren (9), Wenn das Herz verstummt (10), Seele in Muttertat (11), Unsichtbare Gegner (12)
Sadie Engel der Toten (1), Engel der Gnadenlose Jagd (2), Engel der Saat des Bösen (3), Engel der Preis der Lüge (4)
Klappentext In einem verschneiten Waldstück wird eine entsetzlich verstümmelte Leiche gefunden. Zugleich tauchen grauenhafte Videos im Internet auf, die selbst den hartgesottenen Chefermittler Jim Devcon nicht kalt lassen. Sie zeigen abartige pseudowissenschaftliche Experimente, die jedes Mal mit einem furchtbaren Tod enden. Die Videos verbreiten sich wie ein Virus im Netz, ohne dass Devcon und sein Team etwas dagegen tun können. Dann ergibt sich eine Spur, die zu einem Gegner aus Devcons Vergangenheit zu führen scheint. Ein unaussprechlich böser Gegner ...
Meine Meinung Das Buch spielt einige Zeit nach dem letzten Band, in dem der Chefermittler Jim Devcon immer noch mit den Folgen seiner unkonventionellen, nicht immer regelkonformen Taten der letzten Bänden stellen muss und nicht vom inneren Dienst der Polizei hält. Doch mitten darin starten die nächsten Ermittlungen, in der der ein Wahnsinniger Experimente durchführt und Leichen gefunden werden. Damit nutzt er die schwierige Situation andere Mitmenschen aus und nennt sie Menschenaas. Beide Linien verlaufen parallel bis sie zu einem zu schnellen, kaum sichtbaren Finale enden, was der Geschichte nicht gerecht wird. Mehr Ermittlung, die nicht so zufällig beide Protagonisten aufeinandertreffen lassen, hätte ich mir gewünscht. So lässt die grausame Geschichte einen bitteren Beigeschmack. Es gibt mehr oder weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Eine gelungene Fortsetzung, die mir leider schlechter vorgefallen hat als der Vorgänger und mich am Ende nur in Ordnung unterhalten konnte, daher gibt es nur knappe 2 von 5 Würmchen
Kurzbeschreibung: Grotesk verstümmelte Leichen tauchen aus dem Schneematsch des Frankfurter Winters auf. Zugleich überfluten grauenhafte Videos die Sozialen Netzwerke und das Internet, die selbst den hartgesottenen Frankfurter Großstadtsheriff Jim Devcon nicht kalt lassen: Sie zeigen abartige pseudowissenschaftliche Experimente, bei denen eine Versuchsperson die andere mit Stromschlägen foltert und schließlich tötet. Der Hauptkommissar und sein Team stehen von Tag zu Tag stärker unter Druck, die Polizei präsentiert sich hilflos, bis eine Spur zu einem unaussprechlich bösen Gegner aus Devcons Vergangenheit führt...
Zur Autorin: Eva Lirot feierte 2007 mit "Rendezvous mit dem kleinen Tod", dem ersten Fall für Jim Devcon, ihren Durchbruch als Thrillerautorin. Meisterhaft und kühl seziert sie die Abgründe der menschlichen Psyche. Sie hat Literaturwissenschaft und Psychologie studiert und pflegt im "Syndikat" und bei den Mörderischen Schwestern den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. 2010 gehörte sie zur Jury des renommierten Friedrich-Glauser-Preises.
Rezension: In seinem nunmehr 3. und auch härtesten Fall sieht sich Jim Devcon grausam verstümmelten Leichen gegenüber, die vormals allesamt an einem angeblichen wissenschaftlichen Experiment teilgenommen hatten und dabei von ihrem Mörder gefilmt wurden, wie dieser sie bestialisch umbringt.
Die Ermittlungen treten auf der Stelle und es werden immer neue Opfer gefunden, sodass Jim Devcon und seine Kollegen sehr unter Zugzwang stehen und die Stimmung untereinander hochkocht. Als ihn jedoch eine mysteriöse Postkarte erreicht, schwant Jim, dass der Mörder ein Altbekannter sein muss, der ihm in der Vergangenheit sein Liebstes genommen hat. Wird Jim den Killer stellen können?
Mit "Eiskalte Ekstase" legt Eva Lirot ihren nunmehr 3. Thriller um Jim Devcon und seine Kollegen vor, den ich für den bislang härtesten der Reihe ansehe. Auf gerade mal 240 Seiten versteht es die Autorin gekonnt, einen sehr hohen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser bis zum Ende hin fesselt.
In kurzen, knackigen Kapiteln, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, erhält man tiefen Einblick in die kranke und abgründige Seele des Mörders, der allerdings sehr intelligent handelt und somit der Kripo eine harte Nuss zu knacken gibt. Auch schreckt die Autorin nicht vor hartgesottenen Details zurück, denn sie schildert drastisch und prägnant, wie der Killer seine vermeintlichen Probanden anwirbt, sie manipuliert und letzten Endes auf grausame Art und Weise tötet.
Erst zum Ende hin wird das Motiv des Täters klar und gipfelt in einem wirklich spannenden Showdown. Ich kann "Eiskalte Ekstase" uneingeschränkt für die etwas hartgesottenere Leserschaft empfehlen, zumal auch keine Vorkenntnisse der beiden anderen Fälle von Jim Devcon vorausgesetzt werden, wobei ich aber trotzdem empfehlen würde, diese auch zu lesen, da sie auch nicht von schlechten Eltern sind.
Ich hoffe, dass Eva Lirot weitere Fälle für Jim Devcon und seine Kollegen ersinnt und bin jetzt schon gespannt auf ihr nächstes Werk. Eine Autorin, die man sich definitiv merken muss und von der ich gerne auch einmal ein seitenstärkeres Buch lesen würde.
Fazit: "Eiskalte Ekstase" ist ein spannungsgeladener Thriller, in dem Eva Lirot kein Blatt vor den Mund nimmt, bis ins kleinste Detail die drastischen Mordszenen schildert und einen intelligenten Killer ersonnen hat, der dem Leser nicht nur einmal eine Gänsehaut beschert.
"Seelengruft: Ein grausamer Gegner"ist der dritte Jim Devcon Thriller von Eva Lirot. Hier geht es um einen äusserst gestörten Psychophaten,der verschiedene Personen zu einem angeblich "sozialen Experiment"einlädt und ihnen dafür 50 Euro verspricht. Als Schüler bzw. Lehrer sollen sie sich mit den Auswirkungen eines Gehorsamkeitstests auseinandersetzen, der leider böse Folgen hat. Jim Devcon und sein Team werden wieder mit Leichen konfrontiert,die auf unterschiedliche, grausame und brutale,teilweise mysteriöse Weise um ihre Leben gebracht wurden. Doch dem Täter ist dies nicht genug,er stellt die verschiedenen Videos zu seinen Experimenten ins Internet. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und Devcon ist schnell überzeugt,wer hinter diesen grausamen Taten steckt und sucht ihn im Alleingang auf,mit sehr schweren Folge für ihn und seiner Kollegin Tatjana Kartan. Dies ist wieder ein unheimlich spannender und mitreißender Psychothriller,hier war ich quasi bei den Morden live mit dabei. Diese Story ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die körperlichen Foltermethoden des Täters sind grausam,die seelischen umso mehr. Ich konnte die Angst und das Leiden der Opfer in den jeweiligen Szenen spüren und habe bei jedem einzelnen mitgezittert. Die Spannung ist von der ersten Seite an vorhanden,aber am meisten lebt die Spannung von den Protagonisten. Der Thriller ist aus mehreren Sichtweisen geschrieben,ich war bei den Ermittlungen dabei wo sich nicht jeder an die Regeln hält und der Fall somit immer mehr zur Gefahr für Devcon wurde. Auch die gestörten Gedanken des Täters wurden hier sehr gut beschrieben,die die Spannung noch höher gemacht haben. Der Schreibstil ist wie immer sehr spannend,flüssig,rasant und detailiert,sodass der Thriller beim lesen zum Film wurde.
Ein kurzweiliger und doch spannender Thriller,mit einem Setting mitten in Frankfurt. Von der Atmosphäre her hat das Buch perfekt in den Januar gepasst. Ich brauche auf jeden Fall mehr Thriller,die in Frankfurt spielen!😍
Manni und Joe, zwei Junkies, lassen sich mitten in der Nacht auf einem U-Bahnhof von einem Fremden zu einem lukrativen Job überreden. Fünfzig Euro für jeden von ihnen für die Teilnahme an einem kleinen Experiment.
Die beiden begleiten ihren Auftraggeber zu dessen Haus und anschließend in sein Labor. Auch wenn ihnen nach und nach immer mehr Zweifel an dem Job kommen lassen sie sich, gedrängt von dem Fremden und der eigenen Geldgier, immer weiter darauf ein.
Kurze Zeit später wird Hauptkommissar Jim Devcon zu einem Leichenfund gerufen, der selbst hartgesottenen Kriminalbeamten den Magen umdreht und es bleibt nicht bei diesem einen Fund.
Zeitgleich werden Videos von angeblich wissenschaftlichen Experimenten in diversen sozialen Netzwerken und auf anderen Plattformen veröffentlicht. Alle diese Experimente enden tödlich.
Der öffentliche Druck auf die Ermittler wächst beinahe stündlich, die Tatsache, dass es keinerlei Anhaltspunkte gibt und auch die intern miese Stimmung wirkt sich nicht unbedingt positiv auf das Ermittlerteam aus. Auch Devcons Vermutung es hier mit Gegner aus seiner Vergangenheit heizt die schlechte Stimmung weiter an. Aber Devcon verfolgt seine Idee weiter … Mein Fazit:
Eiskalte Ekstase ist nicht der erste Thriller, den ich gelesen habe und sicher auch nicht der schockierendste, aber es ist auf jeden Fall ein absolut spannendes, packendes Buch.
Die sehr bildhaft beschriebenen Folterszenen schlugen mir dabei allerdings weniger auf den Magen, als auf die Nerven. Der Täter beherrscht es meisterhaft Menschen in seinem Sinne zu manipulieren, Menschen die es bis dahin sicher auch weit von sich gewiesen hätten, zu solchen Dingen fähig zu sein oder in der Form manipulierbar zu sein.
Ein weiterer Punkt, der mich sehr nachdenklich gestimmt hat, ist die Art und Weise wie der Täter hier allseits bekannte Internetplattformen für seine Zwecke nutzt. Auch wenn diese Plattformen hier metube und facetube heißen – jeder der in sozialen Netzwerken unterwegs ist, weiß wie schnell sich Videos jedweder Art dort verbreiten oder wie schnell man dort vermeintliche Freundschaften schließt und leider sind auch in der Realität reichlich Psychopathen bequem und anonym dort unterwegs.
Wahrscheinlich ist genau das der Punkt, der mich mehr schockiert als diese Folterszenen – es ist so erschreckend real und man überdenkt sein eigenes Verhalten auf diesen Plattformen mal wieder.
Erzählt ist die Geschichte, vor allem die immer wieder eingestreuten Gedanken und Gedichte des Täters, sehr distanziert und beinahe emotionslos, so wie der Täter auch agiert.
Kurze Kapitel die abwechselnd mal den Täter, mal die Polizei begleiten führen temporeich durch die Geschichte und die Spannung bleibt bis zum Showdown erhalten. Hier fehlten mir dann aber ein paar mehr Hintergründe zum Motiv des Täters, nicht um diesen besser zu verstehen, es gibt Menschen, die will ich gar nicht verstehen, sondern um die Geschichte irgendwie ein bisschen mehr abzurunden :-)
Eva Lirot beherrscht ihr Handwerk genauso meisterhaft wie der von ihr erschaffene Täter und ich kann Eiskalte Ekstase jedem Thriller-Fan uneingeschränkt empfehlen.
Dieser brandneue Thriller aus Frankfurt von Eva Lirot wartet mit wirklich innovativen Dramaturgieideen auf, die mir sehr gut gefallen haben. Der irre Massenmörder hat die Anwendung von Web 2.0 und das Milgram Experiment sehr gut verstanden und setzt beides sehr kreativ zur Beseitigung der Opfer ein. Die Autorin verwendet diese Instrumente nicht als schickes Beiwerk, um einen einfachen Krimi aufzumotzen und ein bisschen auf modern und kurios zu frisieren, sondern lässt sie extrem glaubwürdig und konsistent als integrale Mordwaffen mitspielen.
Leider sind in diesem dritten Band um den Kommissar Devcon die Figuren nicht so gut entwickelt, wie ich es mir gewünscht hätte. Viele vage Anspielungen auf die Vergangenheit schaffen Verwirrung, da sie manchmal auch die Motivation für Handlungen und Stimmungen in der Polizeieinheit begründen. Oft gab es Animositäten zwischen Personen, Schreiduelle und Ausraster, deren Ursachen für mich einfach nicht nachvollziehbar waren. Wenn man die ersten beiden Romane der Reihe nicht gelesen hat, fehlt es wahrscheinlich an Hintergrundinfos, zumindest mir ging es so. Klar ist dies immer eine Gratwanderung des Autors, für neue Leser, die mit Band 3 anfangen, genug Hintergrund zu erklären, ohne die eingeschworene Fangemeinde mit den ewig gleichen Geschichteln zu langweilen.
Fazit: Handwerklich gut gemachter spannender Thriller mit starker mitreissender Dramaturgie aber leichten Schwächen in Sprache und Skizzierung von Charaktären und Stimmungsbildern.