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Auf ungeheuer dünnem Eis. Gespräche 1971 bis 2001

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»Die Gefahr, daß man den Verstand verliert, ist nicht gering.« – Wer war W. G. Sebald?

Dieser Band fasst zwanzig Gespräche mit W.G. Sebald zu einer ebenso informativen wie poetischen Bestandsaufnahme zusammen. Viele dieser mit wechselnden Interviewpartnern zwischen 1971 und seinem plötzlichen Tod im Jahr 2001 geführten Gespräche werden hier erstmals gedruckt. Sebald spricht darin über sich selbst und seine Bücher, aber auch über sein ungeschrieben gebliebenes Werk.
Dies ist ein zentrales Buch, um Sebalds gesamtes Schreiben zu verstehen. Hier wird nicht nur über Literatur gesprochen, sondern zugleich weitererzählt.

288 pages, Paperback

First published December 1, 2011

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About the author

W.G. Sebald

49 books1,858 followers
Winfried Georg Maximilian Sebald was a German writer and academic. His works are largely concerned with the themes of memory, loss of memory, and identity (both personal and collective) and decay (of civilizations, traditions or physical objects). They are, in particular, attempts to reconcile himself with, and deal in literary terms with, the trauma of the Second World War and its effect on the German people.

At the time of his death at the age of only 57, he was being cited by many literary critics as one of the greatest living authors, and was tipped as a possible future recipient of the Nobel Prize in Literature.

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Profile Image for Noah.
563 reviews75 followers
January 4, 2022
Carole Angiers neue Sebald Biographie ist herausgekommen und Dreh- und Angelpunkt der Besprechungen in den Feuilletons war die Frage des Wahrheitsgehalts von Sebalds Büchern. Referenzpunkt dieser Diskussion waren dann stets die im vorliegenden Band versammelten Interviews. Diese sind einerseits sehr interessant, um Sebalds Arbeitstechnik zu verstehen, andererseits sind sie unredigiert, so dass sich zahlreiche Doppelungen durch die Interviews ziehen, da Journalisten eben oft auch die immer gleichen Fragen (Lebensweg, Beziehung zu Deutschland als im Ausland Lebender, wie teilt er sich die Zeit ein, wie hat er mit dem Schreiben begonnen) stellen und manches einfach uninteressant ist (Was sagt seine Familie dazu, dass er so viel arbeitet). Hinsichtlich der Arbeitstechnik und der Hintergründe der Bücher ist einiges in den Interviews hoch interessant und nebenbei stellt sich der von mir als Autor sehr bewunderte Sebald als unsympathischer Misanthrop heraus.
Profile Image for Manfred.
34 reviews
February 21, 2022
Die Interviews gehen nicht sehr in die Tiefe. Das Buch ist voll von Wiederholungen. Auch das Nachwort enthält nur wenige Hinweise (Kritik an Andersch, das Fehlen deutscher Nachkriegsliteratur, Negativismus-Vorwurf gegenüber Sebald). Positiv ist der kleine Lebenslauf.
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