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Nicht zu knacken: Von ungelösten Enigma-Codes zu den Briefen des Zodiac-Killers

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San Francisco. Späte 60er Jahre. Eine Stadt hält den Atem an. Der Zodiac-Killer mordet in Serie. Und er schickt verschlüsselte Botschaften an die lokale Zeitung. Selbst die Nationale Sicherheitsagentur NSA scheitert daran, ihren Code zu knacken. Die Identität des Mörders wurde nie gelüftet. In "Nicht zu knacken" hat Klaus Schmeh die faszinierendsten Rätsel der Verschlüsslungsgeschichte zusammengetragen. Er lässt uns die Frustrationen und Heureka-Momente der Codeknacker miterleben. Ob sie von Serienmördern an der Nase herumgeführt werden, sich an Enigma-Codes aus dem Zweiten Weltkrieg oder an Nachrichten des Spions Günter Guillaume die Zähne ausbeißen. Ein Buch voller abenteuerlicher Geschichten, das nebenbei einen Beitrag zur Lösung der größten kryptologischen Rätsel der Gegenwart leistet.

296 pages, Kindle Edition

First published February 27, 2012

16 people want to read

About the author

Klaus Schmeh

26 books2 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Karol.
49 reviews8 followers
November 20, 2013
Als jemand der sich für Kryptographie und -analyse sowie die dazugehörige Geschichte interessiert, war ich erfreut zur Abwechselung auch mal ein Buch eines deutschen Autors in den Händen zu halten. Insbesondere die Einleitung empfand ich persönlich als besten Teil des Buches. Auch wenn mir die meisten hier beschriebenen Episoden bereits bekannt waren, so schadet es nicht sein "Wissen" ab und an ein wenig aufzufrischen. Allerdings war ich hier etwas enttäuscht über die Oberflächlichkeit mit welcher der Autor hier vorgeht. Auf viele Details wird gar nicht weiter eingegangen, die meiner Meinung nach zu den entsprechenden Geschichten dazugehören. Mit dem Grad an Detailverliebtheit von Simon Singhs Werk zur Geschichte der Kryptographie z.B. kann es bei Weitem nicht mithalten.
Dennoch wurde hier eindrucksvoll versucht ein Gefühl für die Wichtigkeit der Kryptografie in Kriegs- und Krisenjahren zu vermitteln. Dies ist dem Autor im Wesentlichen auch geglückt.

Die Abhandlung der zehn Rätsel selbst ist dann im Großen und Ganzen dann schon in Ordnung. Auch wenn man das ein oder andere Rätsel mit der dahinter liegenden Geschichte schon kennt, so gab es zumindest für mich kein Kapitel bei dem ich nichts neues erfahren habe. Insofern hat sich die Lektüre durchaus gelohnt. An manch einer Stelle hätte man aber definitiv auch noch mehr sagen können.

Persönlich mag ich es auch nicht so besonders, wenn der Autor eines Sachbuches versucht sich selbst in den Mittelpunkt des Ganzen zu stellen. Bei dem ein oder anderen Kapitel hatte ich durchaus das Gefühl, dass der Autor seine Kompetenz unter Beweis stellen wollte, indem er das Gefühl vermittelt bei der Aufklärung der Rätsel in entscheidender Rolle mitzuwirken. Ein etwas neutralerer Erzählstil hätte dem Buch nicht geschadet.

Auch nicht schlecht gestaunt habe ich über die Tatsache, dass auch Erich von Däniken die ein oder andere Interpretation für die nicht zu knackenden Rätsel parat hat. Zwar wusste ich das von Däniken gerade in seinen Büchen im Wesentlichen nur Stuss von sich gibt, aber das er mutig genug ist auch hier mit zu reden, ist nur ein Zeichen von vielen für seine schier grenzenlose Ignoranz.

Interessant sind bestimmt auch die im hinteren Teil des Buches angegebenen Kryptogramme, welche der Schwierigkeit nach angeordnet sind. Diese werde ich mir bei Gelegenheit definitiv noch einmal genauer ansehen.

Insgesamt also sicherlich ein lesbares Werk, auch wenn ich persönlich mir irgendwie mehr versprochen habe. Allerdings sollte man wohl auch noch dazu sagen, dass das Buch zum Teil ganz schön frustrierend sein kann, weil man bei vielen Rätseln so gerne die Lösung kenne würde, um die entsprechenden Geschichten aufklären bzw. vervollständigen zu können. Das kann man natürlich nicht dem Autor zum Vorwurf machen, sollte man aber im Hinterkopf behalten, sofern man das Buch zu lesen gedenkt.
36 reviews
March 2, 2014
Anders als von mir erwartet aber trotzdem spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch wenn einige Konzepte erklärt werden so scheint es doch eher dafür gedacht zu sein durch historisch interessante Beispiele dem Leser Geschmack am Lösen von Kryptogrammen zu vermitteln. Das wiederum ist in meinem Fall durchaus gelungen. Hoffentlich legt sich diese Begeisterung schnell wieder sonst habe ich künftig noch ein Hobby mehr.
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