Mysteriöse Gestalten huschen durch die Winternacht, Menschen verschwinden vom Angesicht der Erde, und fremde Nebel suchen die Stadt der Schornsteine heim. Erneut muss das Waisenmädchen Emily, begleitet von ihrem Mentor, dem mürrischen Alchemisten Wittgenstein, in die geheimnisvolle Welt unterhalb Londons hinabsteigen und der Spur eines dunklen Rätsels folgen. Alle Zeichen deuten nach Prag, der düsteren Stadt mit dem Tor zur Hölle... Doch bevor Emily ihre Geschichte beenden kann, trifft der gefallene Engel Lycidas eine schicksalhafte Entscheidung, glaubt Emilys Freundin Aurora, Tote zu sehen, und muss Emily selbst einen gefährlichen Weg gehen, um die zu retten, die sie liebt...
Christoph Marzi (geboren 1970 in Mayen und aufgewachsen in Obermendig) lebt heute mit seiner Familie im Saarland und denkt sich dort und woanders Geschichten aus, während der Garten, der das Haus umgibt, immer wilder und seltsamer wird. Seine Romane erscheinen bei Heyne und Arena, die vielen Kurzgeschichten fühlen sich in diversen Anthologien wohl. Der Roman LYCIDAS wurde 2005 mit dem Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Roman-Debüt Deutschsprachig“ ausgezeichnet, die Kurzgeschichten-sammlung NIMMERMEHR erhielt den Deutschen Phantastik Preis 2009 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichtensammlung“. Einige seiner Bücher wurden ins Englische, Holländische, Spanische, Italienische, Rumänische, Tschechische, Serbische, Norwegische und Japanische übersetzt.
Kurzbeschreibung: Mysteriöse Gestalten huschen durch die Winternacht, Menschen verschwinden vom Angesicht der Erde und fremde Nebel suchen die Stadt der Schornsteine heim. Erneut muss das Waisenmädchen Emily, begleitet von ihrem Mentor, dem mürrischen Alchemisten Wittgenstein, in die geheimnisvolle Welt unterhalb Londons hinabsteigen und der Spur eines dunklen Rätsels folgen. Alle Zeichen deuten nach Prag, der düsteren Stadt mit dem Tor zur Hölle ... Doch bevor Emily ihre Geschichte beenden kann, trifft der gefallene Engel Lycidas eine schicksalhafte Entscheidung, glaubt Emilys Freundin Aurora, Tote zu sehen, und muss Emily selbst einen gefährlichen Weg gehen, um die zu retten, die sie liebt... *Quelle*
Zum Autor: Christoph Marzi, Jahrgang 1970, wuchs in Obermendig nahe der Eifel auf, studierte in Mainz und lebt heute mit seiner Familie im Saarland. Seit dem großen Erfolg seiner Saga um die Uralte Metropole (Lycidas, Lilith, Lumen und Somnia) ist er einer der erfolgreichsten deutschen Phantasik-Autoren.
Meinung: Lumen ist der 3. Band der Uralte Metropole-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr!
Wieder geschehen mysteriöse Dinge in London: Ein Nebel geht um, der sich der Menschen bemächtigt und sie zu willenlosen Kreaturen werden lässt, zeitgleich setzt in manchen Gebieten eine Dürre ein, die alles zu Staub zerfallen lässt. Die beiden verfeindeten Häuser Manderley und Mushroom scheinen diese beiden Katastrophen herbeigerufen zu haben, im ewigen Kampf gegeneinander. Emily Laing und Aurora Fitzrovia müssen wiederum in die Uralte Metropole hinab, um London zu retten.
Es gilt, Lycidas zu finden, denn er allein weiß, wie die Stadt vor größerem Schaden bewahrt werden kann. Emily macht sich indes zusammen mit Wittgenstein und Tristan Marlowe, dem Nachfolger des verstorbenen Maurice Micklewhite, auf eine gefahrvolle Reise nach Prag, wo sie ebenfalls eine Spur verfolgen, die helfen könnte...
Christoph Marzi hat es auch mit dem 3. Teil der Uralte Metropole-Reihe geschafft, mich wieder für die Welt um Emily Laing zu begeistern. Mit Tristan Marlowe wird ein neuer interessanter Charakter eingeführt. Dieser hat die Nachfolge des toten Maurice Micklewhite angetreten und ist ebenso ein Trickster wie Emily und Mortimer Wittgenstein, doch auch ein etwas undurchschaubarer Mann. Ist er wirklich so loyal, wie er sich gibt oder arbeitet er vielleicht im Insgeheimen doch für Mushroom Manor?
Emily Laing hat derweil mit ihren Gefühlen zu kämpfen, die sie für Adam Stewart, den sie in Lilith kennen- und liebengelernt hat, empfindet. Über Mortimer Wittgenstein erfährt der Leser nun auch endlich etwas mehr was seine Herkunft und seinen Werdegang betrifft.
Somit bekommt man es mit altbekannten und liebgewonnenen Figuren genauso zu tun wie auch mit neuen, die nicht minder interessant sind. Phantastisch und faszinierend kann man wiederum die Erzählweise und den Schreibstil Christoph Marzis beschreiben. Vermag er bereits London in einem besonderen Licht und einer Atmosphäre zu beschreiben und erscheinen zu lassen, steht Prag, der zweite Handlungsort des Buches, in keinster Weise nach.
Mit diesem Buch fühlte ich mich erneut sehr wohl, da man gar nicht anders kann, als in diese Geschichte zu versinken, die sehr tiefsinnig und komplex ist, aber auch die Spannung nicht zu kurz kommen lässt. Ich freue mich bereits auf den letzten Band Somnia, bedauere es aber auch gleichzeitig, da die Reihe sich nun langsam dem Ende nähert.
Fazit: Lumen kann genauso begeistern wie seine Vorgänger. Eine wiederum faszinierende Geschichte, die durch Komplexität besticht und deren Charaktere man nicht so schnell vergisst.
Nicht so schön, wie das Erste der Uralten Metropolen Bücher, aber dennoch eine Entschuldigung für die - meiner Meinung nach - nicht ganz so tolle Geschichte, aus dem zweiten Teil. Ein schöner Winter, dessen Schnee sich über Emily Laings Leben legt. Wieder wird sie etwas älter, was mir persönlich sehr gefällt.
The last 300 pages were really long and I just wanted to finish the book. While I really like the setting and the creative ideas of the writer, I found it hard to follow all of the characters and plotlines and lost the total focus of the main story arc that spans the the three books. In addition, the books get repetitive with recounting important backstories several times and there is a plot twist every 200 pages or so...
In the end it is a nice fantasy book, but not my absolute favourite.
„Lumen“ ist der wundervolle 3. Teil der abenteuerlichen Saga rund um das Waisenmädchen Emily Laing, in dem sich alle Geheimnisse lüften und am Ende neue Geschichten entstehen. Marzis Schreibstil ist gewohnt flüssig, gewitzt, charmant und hier vor allem temporeich und spannungsgeladen. Fazit: Dank wunderbarem Ideenreichtum und liebenswerter Protagonisten ein großartiges Werk, w den Leser zu entführen weiß!
Band 3 der Reihe war wieder schwächer und ich hatte im ersten Drittel starke Probleme dem roten Faden zu folgen. Danach war es spannend und das letzte Drittel doch sehr schnell gelesen und freue mich trotz der Schwächen diesen Bandes sehr auf den vierten Band "Somnia", der ja ebenfalls seit Jahren darauf wartet endlich gelesen zu werden...
I didn't expect this end, but I really liked the whole book again. Marzi has a very nice writing style, although he still struggles with the use of the genitive. :-P