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Der Rucksack war nie mein Zuhause: Wahrheiten und andere Irrtümer meines Jakobsweges

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Johannes hat es Der Job ist weg, seine Lebenspläne sind verworfen und auch die Beziehung ist soeben zu Ende gegangen. Irgendetwas muss sich ändern, denkt er und nimmt die Gardinenstange von der Wand. Mit seinem kläglichen Versuch eines Wanderstabs sitzt er kurz darauf im Zug in Richtung Spanien. Für ihn scheint es nur allzu logisch, jetzt erst einmal 1.400 Kilometer zwischen sich und alles andere zu bekommen und dann sicherheitshalber weitere 1.000 Kilometer zu laufen.

Doch auf dem Camino del Norte, einem dieser bedeutungsaufgeladenen Jakobswege, wartet statt des Selbstfindungs-Crashkurses das Pilger-Karussell auf essen, rennen, schlafen. War es im Alltag nicht genauso gewesen?

Als er dann einem besonderen Menschen begegnet, beginnt für ihn die wahre Reise und seine Suche nach dem »Wie«: Wie gehe ich einen Weg?

Mit viel Wortwitz und Selbstironie nimmt Sie Johannes Thon mit auf die wohl unterhaltsamste Pilgerreise der letzten Jahre. Er berichtet von Wahrheiten und anderen Irrtümern seines Weges und trägt Sie dabei mit auf seinen Schultern.

347 pages, Kindle Edition

Published September 7, 2023

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1 (8%)
1 star
1 (8%)
Displaying 1 of 1 review
Profile Image for Kamila D. .
55 reviews2 followers
April 27, 2025
Schwach, oberflächlich und langweilig

Wieder so einer, der den Jakobsweg gelaufen ist und das Bedürfnis spürte, darüber zu berichten, als ob es nicht genug schlechte derartige Reisebücher gäbe.
Ein sehr schwaches Buch voll von Klischeefloskeln, geschrieben in einer möchtegern beschwingten, jedoch peinlich klingenden Sprache, die schwer zu verdauen ist. Erzählerisch fehlt es an jeglicher fesselnder Handlung. Wer braucht schön denn eine ganze Seite darüber zu lesen, wie die Tür in der Herberge frühmorgens ständig geknallt wird, und ähnlichen, völlig überflüssigen Ereignissen? Jeder von den 45 Tagen wird akribisch beschrieben, als ob der Autor lediglich seinen Tagebuch kopieren würde. Es ist eher eine Wegbeschreibung als eine Reiseschilderung.
Auf mich wirkt der Autor als ein unendlich trauriger Mensch, der von seinen Pilgergefährten erwartet, daß sie mit ihm "Camino-Gespräche" führen und ihm sich öffnen, jedoch scheint er nicht bereit, viel von sich preiszugeben. Er scheint alle zu kritisieren, die seinem Pilgerkonzept nicht passen (Turbopilger, Bustouristen, "alte Männer, die einen grauen kurzen Bart haben und aus Deutschland kommen" usw.).
Was mich weiter erstaunt hat, dass der Autor sich überhaupt nicht bemüht hat, etwas Spanisch zu lernen und stattdessen sich öfters beschwert, dass in den Herbergen meistens nur Spanisch gesprochen wird.
Natürlich müssen wir auch mehrmals darauf hingewiesen werden, dass er ein Veganer ist.
Und die Gendersprache (Pilger:inner, Gast:innen usw.) nervt enorm.
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