Abel ist Single und überaus zufrieden damit. Sein Lebensmotto: Partys, Sex, beruflicher Erfolg und davon bitte möglichst viel! Doch mit dem Erfolg kommt auch die Verantwortung - gegenüber seiner Familie, seinen Freunden und nicht zuletzt auch sich selbst. Und so muss Abel schon bald feststellen, dass er zwar vor seiner Vergangenheit und seinen Entscheidungen weglaufen kann, diese ihn aber schneller wieder einholen, als ihm lieb sein dürfte...
Dieses Buch fiel mir sehr schwer und ich bin ziemlich hin und her gerissen. Zum einen hat sich die Story doch etwas gezogen, zum anderen mochte ich einfach Abel nicht. Ich meine, er trinkt zu viel, ist jähzornig und kann seine Gefühle nicht äußern. Irgendwo klischeehaft. Zudem fand ich den Wechsel von Vergangenheit und Zukunft teilweise etwas seltsam und unpassend. Dafür mochte ich sehr gerne die Zeichnungen von Janine Sander, die zwar weniger als in Harlekin, dafür aber gefühlt detaillierter waren. Fazit: Ich bin hin und her gerissen. Es gab einiger Teile des Romans die gut rüber kamen, andere wiederum die überflüssig und störend waren. Die Zeichnungen verbessern das Buch für mich schon, aber man wird das Gefühl nicht los, dass die Autorin ihren eigenen Charakter nicht sonderlich mochte. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.