Es gibt Bücher und Reihen, die mir ganz besonders ans Herz gewachsen sind. Und so unscheinbar die kleinen Büchlein auf den ersten Blick auch sind, "Der kleine Buddha" gehört dazu. Wobei ich diesmal mit einem etwas mulmigen Gefühl dazu griff, denn der zwischenzeitlich sechste Band befasste sich mit der Sehnsucht nach Frieden.
Aufgrund der aktuellen Ereignisse ein schwieriges Thema, das eigentlich leicht sein sollte. Aber der kleine Buddha wäre nicht der kleine Buddha, wenn er sich nicht auf seine eigene Weise auf den Weg nach Antworten machen würde. So war ich wieder sehr gespannt auf seine Begegnungen, Erlebnisse und den daraus folgenden Erkenntnissen. In kurzen und wie gewohnt angenehm zu lesenden Kapiteln, die man nach Lust und Laune entweder einzeln in kleinen Häppchen, oder alle am Stück lesen konnte.
Jede Begegnung hatte wieder ihren eigenen Charme und aus jeder von diesen konnte man etwas für sich mitnehmen. Auf jeden Fall wieder etwas zum Nachdenken, stellenweise sich wiederfinden oder unterschiedliche Sichtweisen betrachten. Ich war mir zuerst nicht sicher, auf welche Weise sich der kleine Buddha mit dem Frieden befassen würde und wie sehr die aktuellen Ereignisse Einfluss auf das Buch nehmen würden. Aber, auch dieser Band ist im Grunde zeitlos aktuell, denn der Frieden beginnt bei einem selbst. Dass man mit sich im Reinen ist, selbst wenn nicht immer alles glatt läuft.
Es war wieder so schön zu lesen, dass ich stets mehr las, als ich eigentlich vorhatte. Wie immer empfand ich es als einen kleinen und kostbaren Ruhepol, der mich wieder ein wenig mehr erden und mich manch ein Ärgernis leichter loslassen ließ. Ein weiteres kleines Büchlein, welches ich in meinem Regal nicht missen möchte.
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{Rezensionsexemplar; persönliche Meinung zum Buch}
Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Verlag und #NetGalleyDE zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Die Rezension spiegelt meine persönliche Meinung wider.