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Skalpelldansen

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OM DU HADE MAKTEN ATT GÖRA EN ANNAN MÄNNISKA RIKTIGT ILLA, ÄR DU SÄKER PÅ ATT DU INTE SKULLE TYCKA OM DET?

Författaren Jonas Lerman har blivit både rik och berömd på sina romaner om den bindgalna kirurgen Carl Cederfeldt vars främsta hobby är att tortyrmörda tonårsflickor i sitt garage. All kritik mot det våldsamma och grymma innehållet i hans böcker avfärdar han med att allt bara är på låtsas och inte har något med verkligheten eller honom själv att göra.

Men när Jonas till slut ändå bestämmer sig för att lämna blodet och våldet bakom sig och sluta skriva om Carl Cederfeldt upptäcker han tre saker. För det första att han inte kan sluta. För det andra att gränsen mellan fiktion och verklighet inte alls var så självklar som han trodde. Och för det tredje att innehållet i hans böcker har mer med honom själv att göra än han någonsin kunnat drömma om.

Steg för steg förvandlas Jonas hela tillvaro till en obegriplig mardröm där hans enda väg ut verkar vara att hitta svaret på den klassiska författarfrågan: Var får du allt ifrån?

(Copied from Adlibris)

330 pages, Hardcover

First published April 20, 2012

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About the author

Jenny Milewski

19 books8 followers

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47 (21%)
1 star
9 (4%)
Displaying 1 - 30 of 30 reviews
Profile Image for Brina.
2,051 reviews122 followers
April 11, 2015
"Skalpelltanz" gehört zu den Büchern, deren Cover mir schon vor langer Zeit aufgefallen sind. Da ich das große Glück hatte, das Buch bereits vor dem Erscheinungstag lesen zu dürfen, habe ich mich direkt an das Buch gesetzt und in recht kurzer Zeit gelesen. Der Klappentext klang sehr gut, von daher waren meine Erwartungen riesengroß. Leider muss ich jedoch sagen, dass ich am Ende ein bisschen enttäuscht bin, denn mir hat insgesamt das gewisse Etwas gefehlt.

Jenny Milewski verwendet in ihrem Debütroman eine angenehme, leicht zu lesende Sprache, die für Spannung sorgt und Handlungsorte gut beschreibt. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, allerdings auch unnahbar, was jedoch nicht bei jeder Figur ein Problem darstellte. Dennoch kann ich die Geschichte letztendlich nur als 'nett' bezeichnen, was mir selbst sehr leid tut.

Die Geschichte besitzt großes Potential, das zum Großteil nicht komplett genutzt wurde. Obwohl die Figuren gut beschrieben werden, blieben sie für mich dennoch unnahbar. Die Spannung ist zwar da, allerdings hätte man den Spannungsbogen noch weiter ausreizen können, denn große Überraschungsmomente sind in dieser Geschichte praktisch nicht existent. Damit möchte ich nun nicht sagen, dass die Geschichte vorhersehbar ist, allerdings haben für mich die ganz großen Momente gefehlt, die mich schockiert, bzw. überrascht haben. Da ich bei der Autorin jedoch sehr großes Talent erkenne, gehe ich davon aus, dass ihre nächsten Romane weitaus besser ausgearbeitet sind.

Jonas Lerman ist ein Autor, der es dem Leser nicht immer leicht macht. An sich ist er eine interessante Figur, der als schriftsteller sehr viele Ideen hat und diese in seinen Büchern mehr als gut umsetzt. So genial er als Autor auch sein mag, umso schlechter benimmt er sich als Privatperson, denn er ist egoistisch, unnahbar und arrogant. Obwohl er durch seine Bücher und besonders mit seiner Buchfigur Carl Cederfeldt relativ wohlhabend geworden ist, wirkt er immer frustrierter, da er immer nur mit seiner Thriller-Reihe in Verbindung gebracht wird, aber selbst nicht den Ruhm erntet, den er sich wünscht. Von daher möchte er sich anderen Projekten widmen, was jedoch alles anderes als leicht ist, da plötzlich Mordfälle geschehen, in denen ausgerechnet seine Figur Carl Cederfeldt nachgeahmt wird.

Das Ende wird zum Großteil sehr brutal, aber auch logisch beschrieben, sodass hierbei kaum offene Fragen für mich vorhanden Waren. Allerdings erinnerte das Ende schon fast an einige Splatterfilme, sodass man hier als Leser schon einiges aushalten muss. Ich fand es in Ordnung und das Ende konnte somit noch einiges rausreißen, allerdings passt es für mich nicht so ganz zum Rest der Geschichte. Sicherlich, die Geschichte besitzt regelmäßig brutalere Szenen, in denen Gewalt eine große Rolle spielt, aber beim Ende wird noch einmal eine ganze Schippe drauf gepackt, sodass dies eventuell nicht allen Lesern gefallen könnte. Letztendlich möchte ich aber betonen, dass ich es gelungen fand - wenn auch etwas zu brutal.

Das Cover ist relativ schlicht und alles andere als überladen, passt allerdings gut zum Titel, aber auch zur Thematik, sodass es mir gut gefällt. Auch die Kurzbeschreibung ist gut ausgearbeitet und fasst die wichtigsten Elemente zusammen.

Insgesamt ist "Skalpelltanz" ein guter, wenn auch nicht überragender Thriller, der mit einem interessanten Plot und oftmals sehr blutigen Szenen auf sich aufmerksam macht. Allerdings haben mir stellenweise die Überraschungsmomente gefehlt, sodass ich das Buch zwar nett fand, es jedoch nicht unbedingt für jeden Thriller-Fan geeignet ist. Wer jedoch brutale und blutige Szenen in einem Thriller zu schätzen weiß, der ist hier bestens aufgehoben.
Profile Image for Chrissie.
302 reviews121 followers
July 16, 2015
Rezi: http://chrissies-kleine-welt.de/?p=2084

Jenny Milewski hat mit ihrem Debütroman einen soliden Thriller geschaffen, der zwar das Rad nicht neu erfindet, aber in einer einfachen verständlichen Sprache einen spannenden Plot erzählt.

Nach einem für lange Zeit kryptischen Prolog taucht der Leser in die Welt des schwedischen Thrillerautors Jonas Lermann ein, der sich in einer Schreibblockade befindet. Bekannt ist er vor allem für seine sehr gefragten, weil sehr brutalen und schlimmen Bücher über Carl Cederfeldt, einen perfiden Serienmörder mit der Vorliebe für junge Mädchen. Lermann ist Egomane und nun aufgrund der fehlenden Ideen in einer Sinnkriese gefangen. Da tauchen in seinem Leben immer wieder Dinge auf, die er aus seinen Büchern kennt.

Milewski spielt hier mit dem Thema multiple Persönlichkeit, wie man sie zum Beispiel aus Werken von Stephen King kennt. Ein Autor wird von seiner eigenen Romanfigur verfolgt und es stellt sich die Frage, ob nicht er selbst all diese Taten begeht. Milewski geht jedoch ihren eigenen, teils mystischen Weg eine Erklärung zu finden, so dass man hier nicht von einem reinen Thriller, sondern fast von einem Mysterythriller sprechen kann – jedenfalls in einer abgeschwächten Form.

Die Geschichte wird in einer einfachen und verständlichen Sprache erzählt, meist aus der Sicht Lermanns, jedoch werden auch immer wieder Auszüge aus seinen Büchern beschrieben, damit der Leser sehen kann, dass wirklich Dinge passieren, die der fiktive Autor bereits zu Papier gebracht hat. Milewski hat hier versucht zwei verschiedene Schreibstile zu erzeugen, was jedoch in meinen Augen nur bedingt gelungen ist.

Generell ist Skalpelltanz ein Thriller mit guten und mit weniger guten Szenen, denen man teilweise auch anmerkt, wer die Autorin zu ihrem Werk inspiriert hat. Zudem erschien mir Cederfeldt doch zu eindimensional beschrieben und seine Taten stellen in der Thrillerwelt definitiv nicht eines der schlimmsten Ausmaße dar. Für mich daher ein solider, durchschnittlicher Thriller, der nett zu lesen war, aber nicht aus der Masse seines Genres heraussticht.
Profile Image for Diana von Abendsternchens bunte Welt.
252 reviews26 followers
March 16, 2016
Kurzbeschreibung:

Carl Cederfeldt ist Chirurg. Und Mörder. Sein Instrument ist das Rasiermesser. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern der Fantasie des Horrorautors Jonas Lerman entsprungen, umstrittener Star der schwedischen Literaturszene. Die Figur des Carl Cederfeldt hat ihn reich gemacht. Aber Lerman hat genug von Blut und Gewalt und beschließt, kein weiteres Cederfeldt-Buch mehr zu schreiben. Doch so einfach ist das nicht. Lerman kann mit dem Schreiben nicht aufhören, und in seiner Umgebung geschehen plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen. Begangen mit einem Rasiermesser. Präzise und brutal. Genau so, wie Carl Cederfeldt vorgehen würde. Zum Glück ist er kein Mensch aus Fleisch und Blut ...

Autor:

Jenny Milewski, geboren 1971, liebt Thriller und Horror. Sie arbeitet in der Werbebranche und hält neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Vorträge über Spannung in Literatur und Film. In der schwedischen Szene hat sie bereits einen Namen und steht mit ihrem Debütroman Skalpelltanz für eine neue Thrillergeneration. Jenny Milewski lebt mit ihrem Mann in Malmö.

Meine Meinung:

Erst einmal möchte ich dem Heyne Verlag danken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Skalpelltanz ist der Debütroman von Jenny Milewski und ebenso der Debütroman von Jonas Lerman, Er ist der Protagonist aus Jenny ihrem Thriller. Es geht hier also um ein Buch in einem Buch,

Eigentlich möchte Jonas keinen blutigen Bücher mehr schreiben und so hatte er sich bereits an einen etwas anderem Thema versucht. Doch sein Lektor und seine Fans erwarten den nächsten Teil um Carl Cederfeldt. Als er am Schreibtisch sitzt und wieder schreibt, ist es das was er nicht wollte. Und wenig später geschehen genau diese Dinge. Ist es Wirklichkeit oder doch real? Jonas zweifelt langsam an seinem Verstand und er versucht zwanghaft etwas anderes zu schreiben.

Gelingt es ihm oder führt sein Weg wieder zu seiner Thrillerfigur Carl zurück? Sind die Morde wirklich geschehen oder entrannen sie nur seiner Fantasie? Wenn ihr das wissen wollt, solltet ihr das Buch selbst lesen.

Leider fand ich das Buch am Anfang recht schleppend und die Handlung kam nur langsam in Fahrt. Nachdem aber Carl Cederfeldt mehrmals auftrat wurde es endlich spannender.

Die Story in der Story hat mir gefallen und habe ich bisher auch noch nicht so gesehen. Die Buchpassagen von Jonas wurden in kursiver Schrift abgebildet, so das man das ganze gut unterscheiden konnte und wusste was aus seinem Buch stammte.

Ansonsten hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet und die Verzweiflung und Gefühlslage von Jonas Lerman kamen gut herüber.

Zum Schluß wusste man als Leser nicht mehr ganz genau was ist nun Realität und was ist der Ideenwelt von Jonas Lerman entsprungen ist.

Das Cover wurde recht schlicht gehalten und enthält nur den Titel. Dieser wurde allerdings so dargestellt als wurde er irgendwo eingeritzt/geschnitten und lässt langsam das Blut heraustreten. Gefällt mir ganz gut und hebt sich etwas von den anderen Thrillern ab.

Da es am Anfang doch recht schleppend in Fahrt kam bekommt Skalpelltanz von mir 3,5 Sterne.
Profile Image for oblakaknihahlavavnich.
247 reviews5 followers
August 14, 2025
Pokud jde o horory, mají u mě vždycky šanci. A to i přes negativní ohlasy nebo pro mě nelákavou obálku (tak je tomu právě v případě Tance skalpelů). Ona totiž anotace k této knize zní dost lákavě: spisovatel, jehož příběhy se až moc podezřele začínají podobat realitě a odkud to vlastně všechno bere.

Spisovatel Jonas je poměrně typickou mužskou postavou (a je mi líto, že to takhle musím psát). Snaží se působit rádoby drsně, ale ve skutečnosti se pohybuje na hraně (což se ještě zhoršuje postupně s příběhem). Nezaujal mě a tudíž jsem právě nehltala ani jeho příběh.

Pronikáme zde nejen do tvůrčího/spisovatelského světa, což je pro mě vždycky zajímavé, ale k mé radosti se zde objevují i scény ze světa vydavatelského.

K ději nemám moc pozitivního. Ačkoli nápad mě nadchl, v první půlce knihy se v podstatě nic nedělo a nebýt svižnosti, nejspíš bych se se čtením trápila mnohem déle. Také mi mnoho věcí přišlo nedotažených, jednoduše nebyl využit potenciál pro skvělý a napínavý příběh. V textu jsem taky našla pár nesrovnalostí. Samotné vyvrcholení děje pak nebylo nijak překvapující.

V čem jsem spatřovala horor? Ano, pocit, že ztrácíte přehled o tom, co je realita a co ještě fikce, je sice strašidelný, ale to je tak vše. Žádný děs, žádné napětí. Troufám si říct, že s využitím barvitějších popisů by se dalo dosáhnout alespoň něčeho... Takže pokud hledáte hororovou atmosféru, tak sáhněte v poličce jinam.

Vedlejší postavy byly příliš ploché na to, abych si na ně dokázala vytvořit názor nebo si k nim vytvořit jakýkoli vztah.

Kniha se sice četla dobře a rychle, ale na to už jsem v případě této edice zvyklá.

Na plátně by to působilo jako béčkový horor (?), po kterém byste se v kině prostě zvedli a odešli v klidu spát.

Ačkoli jsem neměla velká očekávání, dokázala mě i tak kniha zklamat. Nezachránily to ani rádoby vtipné poznámky.
Profile Image for Elin.
303 reviews4 followers
December 28, 2022
När jag läste Yuko som min första introduktion till Jenny Milewskis skrivande så var jag inte övertygad. Yuko kändes taskigt researchad och som om den red på succén från The Grudge. Men att en svensk ens brydde sig om att skriva om något så väldigt japanskt gav tillräckligt med cred för att jag skulle vilja utforska mera. Skalpelldansen är betydligt mycket bättre. Den var seg i starten, men blev sen svår att lägga ifrån sig. Genom första halvan av boken undrade jag om hon skulle köra på "huvudkaraktär som får liv" eller "extrem-fan som utför alla dåd i författarens böcker". I slutändan gjorde hon inget av det och körde på en vinkel som är så kliché att det inte ens kom för mig att hon skulle välja den. Men hon får det att funka! Riktigt bra dessutom! Jag är imponerad.
23 reviews1 follower
May 11, 2015
Jonas Lermann ist erfolgreicher Thriller-Schriftsteller. Mit der Figur des Chirurgen Carl Cederfeldt, hat er einen Serienmörder erschaffen, der seinesgleichen sucht. Lermann hat die Nase voll von diesen schrecklichen Geschichten und beschließt keinen weiteren Cederfeldt-Thriller zu schreiben. Plötzlich geschehen Morde, die vermuten lassen, dass ein völlig durchgeknallter Fan seinem literarischen Idol nacheifert. Oder kann es vielleicht sogar sein, dass die fiktive Figur Carl Cederfeldt ein Eigenleben entwickelt hat?

Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen und so habe ich mich gefreut, als "Skalpelltanz" in meinem Briefkasten lag.

Der Thriller beginnt gleich mit einem Paukenschlag. An dieser Stelle möcht ich auch gleich zu Anfang etwas zartbesaeitete Leser vorwarnen. Es geht wirklich zur Sache bis zur Grenze ans Splattergenre.

Jenny Milewski erzählt klar und schnörkellos die Geschichte einen Bestsellerautors, der unter Schreibblockade leidet. Sie schickt ihren Protagonisten auf eine Reise, die unheimlich und erschreckend ist.

Die Idee ein Buch im Buch zu schreiben hat mit sehr gut gefallen und ich habe gerätselt, wer die schrecklichen Morde, die die Handschrift des von Lermann erschaffenen Serienmörders trägt, begeht.

"Skalpelltanz" ist kein gewöhnlicher Thriller. Viel mehr grenzt die Story ans Horrorgenre und man merkt, dass die Autorin Bewunderin von Stephen King ist.

Ich muss allerdings gestehen, dass die Story, die mich über 300 Seiten gefesselt hat, zum Ende des Buches für mich nachgelassen hat. Zu weit hergeholt war mir die Auflösung und so ging mir die Spannung fast völlig verloren. Ich denke schon, dass ich geübte Thrillerleserin bin, allerdings war mir das dann doch zu viel Splatter. Die Szene, die zu Ende des Buches geschieht, hätte mich eigentlich erschrecken müssen, allerdings muss ich sagen, dass es mir vollkommen egal war und mich auch gar nicht berührt hat.

Ich hätte mir einen etwas anderen Verlauf der Story gewünscht. Durch den, für meinen Geschmack an den Haaren herbeigezogenen, Fortgang von "Skalpelltanz" ging mir allerdings die Beziehung zu den Protagonisten, die ich aufgebaut hatte, verloren. Ich konnte mich nicht mehr in die Charaktere versetzen und so war ich gar nicht mehr richtig in der Geschichte.

Die Idee, die hinter "Skalpelltanz" steckt, hat mir sehr gut gefallen und wird sicherlich Fans des Horrorgenres begeistern. Die Story ist unheimlich und sehr mysteriös. Der Thriller baut sich langsam auf aber genau das war es, was mir gefallen hat. Jonas Lermann wurde als Mensch und Autor, der hin-und hergerissen ist, von Jenny Milewski sehr gut gezeichnet. Irgendwie kam mir die Geschichte auch so ein bisschen wie ein Fingerzeig vor. Ist es wirklich so toll sich mit literarischen und fiktiven Morden im Thrillergenre zu unterhalten? Dieses Gefühl hatte ich teilweise und ich habe auch lange darüber nachgedacht.

Fazit: "Skalpelltanz" ist ein etwas anderer, durchaus spannender Thriller, der ans Horrorgenre grenzt und Splatterszenen enthält, die einen starken Magen voraussetzen.
12 reviews1 follower
May 4, 2012
A mix of gore, bad research, Södermalm noir and a bit of psychological new age. Stieg Larsson extra light. Did I mention the clichés? Don’t. Read. It.
22 reviews
February 25, 2023
DNF str. 168
Už nemůžu dál číst. Je to repetitivní a nudné a v knihovně na mě čeká ohromná spousta daleko lepších knížek. Představa, že bych se měla dalších 200 stran nutit do čtení, mě děsí víc než samotný děj.
Profile Image for G.
329 reviews
September 23, 2018
Wem Dean Koontz einfach zu anspruchsvoll ist, der kann hier unbedenklich zugreifen.
Profile Image for Alexa Znih.
16 reviews3 followers
November 5, 2018
Autoren sind schon ein seltsames Völkchen und leben in ihrer eigenen Welt.
Profile Image for Baketsu Tewa.
90 reviews
February 15, 2024
Těžce hloupé, nedomyšlené. Nesmyslné, místy i nemožné. Autorovi se hororový požitek probudit nepodařilo.

Stále nechápu, jak se mi podařilo knihu dočíst.
Profile Image for Sofia.
445 reviews18 followers
June 20, 2015
Aufmachung:

Mir gefällt die Covergestaltung recht gut. Durch den weißen Hintergrund kommt die rote Schrift, die so aussieht, als hätte jemand mit einem Skalpell in Haut geschrieben, gut zur Geltung.

Die blutige Schrift selber passt auch.

Bei Thrillern finde ich es immer gut, wenn man nur Schrift auf dem Cover sieht. Wenn sie Schrift dann noch in irgendeiner Weise blutig ist, sieht das dann erst recht gruselig bzw. geheimnisvoll aus.

Der Titel passt. Besonders lustig finde ich es, dass sich die Autorin auch im Buch selber auf den Titel bezieht, da der Protagonist, der ja Autor ist, mit seinem Buch Skalpelltanz den Durchbruch geschafft hat, weshalb alles das passiert, was da auch jetzt passiert.

Meine Meinung:

Obwohl der Klappentext ja doch recht spannend klingt, ist meine Meinung zu dem Buch doch etwas zweigeteilt...

Der Anfang ist eher schleppend. Die ersten 100 Seiten verbringt die Autorin damit, Jonas Lermans Leben als Krimiautor zu beschreiben, was an sich ja nicht ganz so langweilig wäre, wenn das nicht nur aus Schreibblockaden bestehen würde. Wirklich viel passieren tut´s da wenig.

Dennoch finde ich die Idee interessant, einen Krimi aus der Sicht eines Krimiautors zu schreiben. Mir fallen da sofort total viele Möglichkeiten ein, wie man den Leser mitreißen könnte. Aber Herr Lerman hat ja leider nur Schreibblockaden..

Als er es dann doch hinbekommt, einiges zu Papier zu bringen - was er da schreibt erfährt der Leser auch, das ist durch eine andere Schriftart gekennzeichnet; diese Stellen haben mir ziemlich gut gefallen -, kommt dann auch mal etwas Schwung in die Geschichte.

Jonas schreibt so bspw. ein Kapitel, in dem ein Mädchen gefoltert wird und kurz darauf wird tatsächlich eine Frauenleiche gefunden, die ähnliche Verletzungen aufweist, wie das Mädchen in seiner Geschichte. Noch dazu bekommt der Protagonist allmählich Gedächtnislücken.

All das schreit nach Schizophrenie oder vielleicht auch nach einer dissoziativen Persönlichkeit, oder?

Auch die Tatsache, dass er, obwohl Jonas doch eigentlich keine blutigen Geschichten mehr schreiben wollte, trotzdem immer wieder - fast schon unterbewusst - gewalttätige Szenen auf´s Papier bringt, lässt den Leser stutzen. Und, wie gesagt, erwartet man, dass er nun selber zum Mörder geworden ist, ohne, es mitbekommen zu haben.

Tja, wenn es so wäre, hätte mich das Buch vielleicht vom Hocker bzw. aus dem Bett gehauen. So, wie es die Autorin jedoch hier gemacht hat, wirkt der ganze Plot, der - abgesehen von den ersten 100 Seiten - wirklich genial zu sein schien - nur noch lächerlich und unglaubwürdig.

Na ja, so gesehen hat´s mich dann, als ich das gelesen habe, doch aus dem Bett gehauen, allerdings im negativen Sinne. Die Auflösung dieser ganzen Rätsel verunstaltet das ganze Buch, was ziemlich schade ist, da es, wie ebenfalls schon gesagt, eigentlich hätte genial werden können. Wie gesagt, ein Autor, der schreckliche Dinge genauso erlebt, wie er sie geschrieben hat, bietet eigentlich Stoff für eine Wahnsinnsgeschichte.

Trotz Allem ist das halboffene Ende - jetzt mal vom besagten lächerlichen Teil abgesehen - echt schockierend und hat selbst mich überrascht.

Ebenfalls gut hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen. Zuerst schreibt sie noch relativ lange Sätze, mit fortschreitender Handlung jedoch, als Lerman immer seltsamere Dinge erlebt, passt sich ihr Schreibstil dem an, den sie in den Ausschnitten, die Lerman "geschrieben" hat, für Carl Cederfeldt benutzt. Das finde ich genial gemacht, da es auf die Wahrheit hindeutet. Beziehungsweise auf die Schizophrenie/Persönlichkeitsstörung Lermans, die ich für logischer und weniger lächerlich halte.

Fazit:

Ihr könnt euch sicherlich denken, was ich jetzt schreibe: Hätte wahnsinnig gut werden können, wurde jedoch ziemlich lächerlich.

Auch wenn der Rest des Plots und auch der nicht lächerliche Teil des Endes sowie der Schreibstil richtig gut sind, zerstört das Lächerliche alles, sodass man nicht mehr darüber hinwegsehen kann.

Dazu kommt dann noch der schleppende Anfang, der das Buch noch weiter herunterzieht. Schade eigentlich.

3/5 Sterne.
Profile Image for primeballerina.
286 reviews62 followers
May 11, 2015
“Skalpelltanz” ist das blutige Thriller-Debüt der schwedischen Autorin Jenny Milewski.

“Skalpelltanz” ist gleichzeitig auch der Buchtitel des Debüts vom erfolgreichen Horrorautor und Protagonisten Jonas Lerman. Mit seinen Büchern um den grausamen Mörder Carl Cederfeldt ist Lerman nicht nur in Schweden berühmt.

Als Lerman eine Schreibblockade befällt, beschließt er, mit den Büchern um Cederfeldt aufzuhören. Doch wenn Bilder in seinem Kopf entstehen, kann er einfach nicht anderes, als zu schreiben – und so schreibt er stundenlang neue Geschichten um die blutrünstigen und grauenvollen Taten seines Protagonisten. Mit der Zeit bemerkt Lerman jedoch beängstigende Parallelen zu seinen Geschichten und echten Erlebnissen rund um ihn herum.

Ich muss gestehen, ich bin ein Fan von Büchern in Büchern – und so hat mich diese Idee, dass ein Protagonist aus einem Buch lebendig werden könnte, ganz besonders neugierig gemacht und die Inhaltsbeschreibung klang für mich nach einem richtig guten, fesselnden Thriller. Die Idee dahinter finde ich zwar immer noch sehr vielversprechend und gerade die kurzen Passagen aus Lermans Buch haben mir gut gefallen – ein Buch im Buch quasi. Auch das schlichte aber markante Cover finde ich absolut passend.

Die Handlung konnte mich allerdings, trotz der eigentlich vielversprechenden Idee, aber eher weniger überzeugen. Eine gewisse Spannung lässt leider sehr lange auf sich warten und kam für mich erst nach gut der Hälfte auf – für einen Thriller viel zu spät, was meinen Geschmack angeht. Insbesondere die ersten hundert Seiten ziehen sich viel zu sehr in die Länge und die gesamte Handlung entwickelt sich sehr schleppend. Ein Thriller muss mich eigentlich von der ersten Seite an fesseln und sollte mich auch wach halten. Wenn ich in Ruhe das Buch zur Seite legen und schlafen gehen kann, stimmt grundsätzlich etwas nicht. Zudem hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass die Geschichte zu vorhersehbar ist, was sich am Ende auch teilweise bestätigt hat.

Hinzu kommt, dass mich Lerman und seine Gedanken sowie sein Verhalten nahezu die ganze Zeit gelangweilt haben und mir schlichtweg unsympathisch waren. Seinen Charakter Carl Cederfeldt hätte ich dann schon etwas interessanter gefunden, allerdings gibt es einen großen Aspekt, der mich selbst sehr – negativ – überrascht hat: mir waren die vielen detaillierten Schilderungen seiner Morde und Gräueltaten tatsächlich zu brutal, zu blutrünstig. Im Grunde machen mir solche Beschreibungen in Büchern nichts aus, ganz im Gegenteil, hier musste ich allerdings wirklich manchmal querlesen, weil es für meinen Geschmack zu viel war. Das mag zum Teil auch daran liegen, dass man einige der blutigen Beschreibungen direkt aus der Sicht der noch lebenden Opfer erzählt bekommt und nicht, wie oft üblich, aus der nüchternen Sichtweise eines Gerichtsmediziners oder Polizisten. Insofern konnte mich nicht einmal die Brutalität überzeugen oder gar zur Spannung beitragen.

“Skalpelltanz” konnte mich leider so gar nicht begeistern oder gar überzeugen. Für einen Thriller war hier so gut wie gar keine Spannung vorhanden, die eigentlich vielversprechende Idee hinter der Handlung konnte mich nicht fesseln, genauso wenig wie die teilweise sehr blutrünstigen und detaillierten Beschreibungen der Gräueltaten, die für mich persönlich schlichtweg zu viel des Guten waren. Eventuell haben Horrorfans mehr Spaß daran.
Profile Image for Lesewahn.
136 reviews17 followers
September 20, 2015
Dieser Thriller musste ja bei Erscheinen viel Kritik einstecken und genau aus diesem Grund war ich sehr gespannt .... würde mir die Geschichte gefallen oder wartete doch ein schwacher Plot auf mich?!? Gleich vorweg sei gesagt:

Ich verstehe wenn dieser Thriller nicht bei allen Lesern gut ankommt, denn er ist schon etwas spezieller und genau dieses pikante Etwas hat ihn für mich so interessant und spannend gemacht.

Um was geht es? Jonas Lerman ist Thriller-Autor der Etwas anderen Sorte, denn mit seinen Büchern rund um Carl Cederfeldt mischt er die schwedische Literaturszene gehörig auf. Die makaberen Morde seines Chirurgen stehen dabei im Vordergrund und nun soll ein weiterer Teil geschrieben werden. Der Autor möchte aber aus dem Genre heraus, etwas komplett neues schreiben und widmet sich so einem anderem Expose.

Doch so schnell kommt er von Carl aber nicht los, denn ein innerer Drang den er nicht bekämpfen kann treibt ihn wieder zurück zu ihm. Und plötzlich ereignen sich die brutalen Morde aus seiner Feder in seinem Umfeld, im realen Leben. Noch während er am Schreiben ist … Und schon bald kann Jonas Lerman nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.

Der Schreibstil von Jenny Milewski konnte mich von Anfang bis Ende überzeugen, auch wenn der Start etwas ruhig und schwach war. Im Laufe des Buches nimmt dieser dann nämlich an Fahrt auf und bis zur letzten Seite habe ich an meinen Fingernägeln geknabbert.

Natürlich gab es ab und zu ein paar Schwachstellen, aber die haben mir das Lesen nicht so madig gemacht wie so manch anderem Leser. Die Autorin ist auf eine so komplett andere Art an diesen Thriller herangegangen und konnte mich damit komplett abholen.

Auch Jonas Lerman als Charakter ist sehr eigen, zu Beginn noch sehr unsympathisch und unzufrieden mit seinem bisherigen Leben. Das ändert sich während dem Buch auch nicht so sehr, doch man fängt an ihn als Mensch zu akzeptieren und seine schrulligen Eigenarten irgendwie hinzunehmen.

So ist er z.B. eifersüchtig auf Carl, denn dieser steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ... und er als Autor eben nicht so sehr. Die ganzen Fans und Journalisten wollen mit ihm immer nur über seine Romanfigur sprechen, analysieren seine Texte und stellen Vermutungen über die schreckliche Kindheit von Carl an - und ER, Jonas Lerman, bleibt im Hintergrund stehen, muss dort ein Schattensein fristen.

Ab einem gewissen Punkt nimmt "Skalpelltanz" dann richtig an Fahrt auf, reißt den Leser in seinen Sog und lässt einen atemlos zurück. Manche Szenen sind schon sehr heftig und werden dem Einsteiger-Thriller-Leser doch sehr auf den Magen schlagen, es ist also nichts für schwache Nerven!

Doch genau das hat für mich die Atmosphäre der Geschichte ausgemacht, denn auch Jonas Lerman geizt nicht gerade mit Blut und Ekelszenen in seinen Horror-Romanen.

Auch wenn mich der Schluss nicht ganz rumbekommen hat, so habe ich diesen außergewöhnlichen ( und auch recht horrormäßigen ) Thriller an einem Nachmittag aufgesogen und mit Jonas den schlimmsten Schrecken eines Horror-Autoren durchlebt: Die eigene Romanfigur erwacht zum Leben. Wenn das mal nicht der Stoff ist, mit dem Alpträume gewebt werden!
Profile Image for Astis Hexenwerk.
95 reviews3 followers
November 3, 2015
# erster Satz #
Sie reden wieder über ihn.

# Inhalt #
Der Autor Jonas Lerman trifft zum ersten Mal auf den schwarzen Tod eines jeden Autors: die Schreibblockade. Früher floss eine neue Geschichte nur so aus ihm heraus, er musste seine Gedanken nur noch in Worte kleiden, doch nun? Er rettet sich über Lesungen und Interviews hinweg, doch seinem Verleger kann er nicht mehr lange etwas vor machen.
Als er schon dem Schreiben den Rücken kehren will, überkommt es ihn eines Abends wieder: die Geschichten kommen zurück, grausamer als die vorherigen Thriller und unfassbar realistisch sieht er jedes Detail vor Augen. Wesentlich besser gelaunt geht er mit seinen Kumpels noch was trinken, aber was er dann erfährt, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren. Einer seiner Freunde war Augenzeuge eines schweren Unfalls. Seine Geschichte deckt sich nahezu mit der Szene, die Jonas zuvor nieder geschrieben hat. Die Geschichte, die in seinem Kopf Gestalt angenommen hat, hat sich genau so zugetragen.

# Zitat #
Während er eine blutige Szene nach der anderen produzierte, stellte er zwei Dinge fest: Zum einen, dass er gut darin war, über schreckliche Dinge zu schreiben. Und zum zweiten, dass es ihm gefiel.
Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er das Gefühl, das zu tun, wozu er bestimmt war.

# mein Eindruck #
Bei dem Buch, und das geben ich gerne zu, handelte es sich um einen klaren Coverkauf. Ich mag diese klaren Cover! Aber das Cover war dann auch schon fast das Beste am Buch. Ich lese sehr gerne Thriller und habe mich unglaublich auf „Skalpelltanz“ gefreut, doch wurde ich sehr enttäuscht. Die wirkliche Story kommt erst ab der Hälfte in Fahrt. Bis dahin zieht es sich mit Zweifeln und Problemen des Autors in die Länge. Die eigentliche Story blieb mir viel zu lange im Hintergrund und ich war schon kurz davor es ganz abzubrechen, denn von einem Thriller erwarte ich auch schon vorher zumindest ein wenig Spannung. Ab der Hälfte wurde es dann interessanter, bis es – mir persönlich – zu extrem wurde. Es ging tief in die Horrorecke, aber leider nicht so, dass es mir gefallen hätte. Die Brutalität war zum Teil absolut unnötig und tat nichts für die Protagonisten oder die Story. Es musste einfach nur Schmerzen und Blut in Massen geben. Sehr schade muss ich abschließend sagen, denn die Geschichte an sich fand ich interessant (also nachdem sie mal im Gange war....). So kommt es hier zu sehr mageren Punkten und leider keiner Weiterempfehlung. (Trotzdem bleibt das Buch im Regal, das Cover ist der Hammer ^^)
Profile Image for Kristina Rox.
20 reviews8 followers
May 10, 2015
Zum Cover:
Sehr blutig und sehr eindeutig in welche Richtung die Geschichte geht. Ich finde das Cover richtig toll, alles daran gefällt mir. Der Hintergrund ist komplett weiß und nur die Schrift des Titels in rot. Es wirkt als hätte jemand die Buchstaben in eine Haut geritzt, den die rote Farbe sieht aus wie Blut.

Zum Inhalt:
Jonas Lerman ist ein schwedischer Autor, seine Spezialität, Thriller. Seine erste Trilogie bestehend aus "Skalpeltanz", "Narbengewebe" und "Missgeburt" und sind ein absoluter Bestseller. Doch Lerman möchte nicht mehr über seine Hauptfigur den Chirurgen und Mörder Carl Cederfeldt schreiben.

Jonas hat ihn erschaffen, den Mann der junge Mädchen entführt und sie bis zum Tode auf grausamste Weise foltert bis sie an Blutverlust sterben. Es macht ihm Spaß und befriedigt ihn, dieses Gefühl der Macht, Macht über Leben und Tod.

Als Lermans vierter Roman "Nachtjäger", indem er Carl weggelassen hat, nicht so ein Kassenschlager wird wie seine Vorgänger rät ihm sein Verleger wieder auf Carl zurück zu greifen, aber Jonas hat mit ihm abgeschlossen doch so einfach wie er sich das vorstellt ist das nicht.

Als Jonas eines Abends von einem Kneipengang nach Hause laufen möchte, wird er von einem Wahnsinnigen angefahren, der Fahrerflucht begeht. Plötzlich werden mehrere Fälle von Morden an jungen Frauen gemeldet bei denen der Verbrechen genauso vorgeht wie es Carl auch tuen würde.

Irgendetwas unheimliches geht im tiefsten Inneren von Jonas vor, er kann es nicht einordnen, weiß nicht woher diese Gedanken kommen.
Von nun an hat Jonas keine andere Wahl mehr er muss schreiben, schreiben über Carl und seine Taten, auch wenn er sich dagegen sträubt.
Eine atemberaubende Jagd auf der Suche nach Jonas's psychischen Problemen beginnt und führt ihn an einen Ort an dem er lieber nicht gelandet wäre.

Meine Meinung:
Ein absolut bombastischer Thriller der mir den Magen beim Lesen umgedreht hat. Ich war während dem Lesen richtig aufgeregt. Eine emotionale Achterbahnfahrt.
Zu Anfang sehr langsam und tief gestartet doch dann sehr schnell in die Höhe geschossen. Nach dem ersten Spannungshoch folgt leider wieder einige Zeit ein Abfall doch zum Schluss hat die Autorin nochmal eine richtig gute Wendung eingebaut die den Spannungsbogen wieder nach oben schießen lässt.

Mein Fazit:
Jeder der Thriller und Nervenkitzel mag sollte dieses Buch einmal gelesen haben. Absolut empfehlenswert und jede Minute wert.
Profile Image for Kerstin Stutzke.
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January 7, 2016
Carl Cederfeldt erfreut sich in Schweden, jedoch nicht nur dort, ausgesprochen großer Beliebtheit, immerhin ist er Chirurg und als solcher gehört er zu den Männern mit einem sehr angesehenen Beruf und mit dem Skalpell kann er umgehen, wie ein Künstler. Seine "Modelle" erfreuen sich nicht über diese Bekanntschaft, denn das Skalpell, das Carl Cederfeldt nutzt, bringt ihnen den Tod, denn Carl ist ein Serienmörder. Dass er sich dennoch solch großer Beliebtheit erfreut, liegt daran, dass Carl "nur" literarisch mordet. Der 35-jährige Jonas Lerman, einst ein 7-Eleven-Supermarkt-Mitarbeiter, hatte eine Eingebung und so wurde Carl Cederfeldt vor fünf Jahren "geboren".


Mittlerweile gibt es drei Romane mit Carl als Protagonisten und die Fangemeinde wartet sehnsüchtig auf die langersehnte Fortsetzung, doch Jonas entschied, ein Buch ohne Carl zu schreiben und sein viertes und bisher letztes Buch muss ganz ohne Carl auskommen. Nun hat Jonas jedoch ein Problem: Schreibblockade. Dieses Problem besteht jedoch nicht erst seit kurzer Zeit, sondern schon länger und um ehrlich zu sein, sein letztes Buches, das erste ohne Carl, war ein Plagiat. Noch ist er damit durchgekommen, doch ein zweites Mal wird er nicht so viel Glück haben, das weiß er.


Jonas lebt derweil in den Tag hinein, in der Hoffnung, die Blockade würde sich von selbst lösen, doch bisher ohne großen Erfolg. So besucht er zum Beispiel seine Nachbarin Zofia Garbarek, welche ihre letzten Wochen in einem Hospiz verbringt. Sie empfiehlt ihm, mit einem ihrer Therapeutenkollegen zu sprechen. Dieser arbeitet als Kreativitätsexperte bzw. Personal Coach und ist auch New-Age-Ideen nicht abgeneigt, aber ehrlich, Jonas hat nichts zu verlieren, also trifft er sich mit ihm und tatsächlich wird dieses Treffen alles für immer verändern ...



Wirst du den Tanz mit dem Skalpell überleben? Der Plot wurde spannend und realistisch erarbeitet, wobei in diesem Buch ein nicht geringer Splatter-Anteil gegeben ist. Die Story fand ich ausgesprochen faszinierend, denn der Gedanke, dass jemand Morde nach einem literarischen Vorbild begeht, empfinde ich in der Realität als sehr erschreckend. Die Figuren wurden authentisch und realistisch erarbeitet, wobei mein Herz hier eindeutig für Carl schlug, denn dieser wusste genau, was er wollte und nahm es sich, ohne Rücksicht auf Verluste. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich mich, gerade zum Ende der Lektüre, kaum noch von dem Buch lösen konnte.
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August 4, 2021
Jonas Lerman ist ein bekannter Schriftsteller für brutale Thriller. Sein brillianter Chirurg und Serienkiller Carl Cederfeldt ist bei seinen Lesern überaus beliebt und beim Schmökern befällt sie eine wohlige Gänsehaut. Doch als sich Lerman dazu entschließt, keine weiteren Cederfeldt-Romane zu schreiben, passieren plötzlich schreckliche Morde. Morde, wie sie in Lermans Bücher vorkommen. Und der Autor kann sich noch so sehr wehren, er muss einfach weiter schreiben. Ist Carl Cederfeldt aus den Büchern in die reale Welt gekommen? Wie soll so etwas möglich sein? Und warum hört Lerman plötzlich ein Lied in seinem Kopf? Verliert er womöglich den Verstand?

Was für ein genialer Thriller. Ich musste das Buch jetzt erst mal eine Weile liegen lassen um mich wieder zu sammeln und mir zu überlegen, was ich darüber schreiben möchte. Das Buch hat mächtig Eindruck bei mir gemacht, denn die Handlung, die Figuren und auch der Schreibstil sind große Klasse.

Jens Lerman ist ein sehr sympathischer Mensch. Man muss ihn einfach mögen. Gut, er schreibt schrecklich brutale Bücher, in denen junge Frauen gefoltert und abgeschlachtet werden, aber das passiert ja nur in seiner Phantasie und er selbst ist ein wirklich netter Mann. Irgendwann beschließt er sogar, dass er es nicht mehr gut findet, wenn in seinen Büchern Menschen getötet werden und er überlegt etwas ganz anderes zu schreiben. Als plötzlich Dinge in seiner Umgebung geschehen, konnte ich auch erst gar nicht einordnen, was da so passiert, obwohl ich eine gewisse Ahnung hatte.

Gegen Ende wurde die Handlung ein klein wenig unglaubwürdig, was aber der Spannung keinen Abbruch getan hat. Außerdem sorgte der Übersetzer für unfreiwillige Komik in dem er Worte wie: "rebellische Augenbrauen", "verwildertes Gesicht" oder auch " erschlaffte Augenwinkel" gebrauchte. Als ich mir diese rebellischen Augenbrauen und das verwilderte Gesicht vorstellte musste ich wirklich laut lachen.

Trotz der wirklich sehr kleinen Kritikpunkte vergebe ich für "Skalpelltanz" 5 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung für alle Thrillerfans. Ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen wie ich. Aber Achtung: "Das Buch ist nichts für schwache Mägen".

© Beate Senft
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October 14, 2012
It seems that people either like or hate this book. The reasons for hating it seem to be that it's cliché, or that it repeats an already told story.

Well, that's the point, I'd say. Milewski tells an old tale (I will not say which), which has already been told by a multitude, but tells it in a new way and with a new perspective.

Another objection is the personality of the main character, or rather the lack of. That is most relevant in the story. He simply cannot be complex and likeable, for reasons I can't explain here.

However, of course, taste is subjective. Maybe it's just not a story for everyone.

For me it's a traditional horror story, told in a new way. It's a great example of how an old story can become new and interersting.

Also, it's a very inspiring book if you think about writing yourself. In it's own way it's a writing manual inside a work of fiction.

Also, the questions about good and evil, about nature and nurture, are always interesting, and I liked the great dive into that (at least until the new age bit).

My only problem with the book is the new age bit. I don't see how it's really relevant for the story, which could have worked anyway, and the way it sneaks up onto the reader makes me feel betrayed. I thought it was a "hard core real" story, until the hippie stuff. I would have liked a hint about that early on, or on the back of the book.


So, besides that, very disturbing and horrorlike and well worth a read.
Profile Image for Vanessa.
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August 22, 2017
Der Klappentext macht neugierig, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht. Jonas Lerman ist Autor und schreibt über den über den Serienmörder Carl Cederfeldt. Er hat bereits drei Bücher über Carl Cederfeldt verfasst. In seinem letzten Buch, kam Carl nicht vor. Als Lerman in eine Schreibblockade gerät, beschließt er, mit dem Schreiben über Carl aufzuhören, doch dann scheinen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität zu verschwimmen… Ist er, Jonas, etwa verrückt geworden?Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr durchwachsen ist. Am Anfang zieht sich die Handlung ein wenig, doch mit voller Hoffnung auf ein unerwartetes Geschehnis, liest man weiter. Teilweise sind die Sätze sehr lang, was mich aber nicht gestört hat. Nachdem man den zähen Beginn überwunden hatte, wurde es sehr spannend und das blieb es auch bis zum Schluss. Teilweise wurde es sehr grausam und blutig, was nicht unbedingt jedem gefällt, aber mir hat es gefallen. Auch das Ende hat mir gut gefallen. Ich war sehr überrascht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet hatte. Das Buch ist lohnt sich für alle, die Thriller lieben, auch wenn der Anfang sehr schleppend war, aber sonst ist das Buch durch und durch sehr gelungen und ich freue mich schon auf weitere Werke von Jenny Milewski.
Profile Image for Daniel BlutsBücher.
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August 29, 2022
Skalpelltanz. Allein der Titel ist schon richtig Klasse :)

Zum Inhalt:
Skalpelltanz erzählt uns die Geschichte von dem sehr erfolgreichen Thrillerautor Jonas Lerman, der mit seinem Serienmörder und Chirurgen Carl Cederfeldt zum Bestsellerautor katapultiert ist.
3 Bücher handeln von dem Chirurgen der eine Vorliebe für junge Mädchen hat.
Während Jonas an seinem neuesten Buch schreibt, passieren plötzlich mehrere grausame Morde an jungen Mädchen, die genau in das Schema von Carl Cederfeldt passen. Aber Carl Cederfeldt ist nicht real, er ist nur erfunden. Oder?

Meine Meinung:

Spannend von der ersten Seite an. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Jenny Milewski weiß wie man einen Spannungsbogen aufbaut. Nervenzerreißende Spannung. Was ich besonders klasse fand, war, dass man einen so tollen Einblick in das Leben eines Autoren bekommt. Es wird einem gezeigt, was Autoren alles so Leisten müssen und das fand ich ganz klasse.
Das Ende war richtig grandios und neigt schon eher in Richtung Horror abzudriften. Es ist auf jeden Fall nichts für Schwache Nerven!

Definitiv eine Empfehlung von mir.
**** 1/2 Sterne gibt es von mir. Einen halben Stern Abzug gibt es, weil es an manchen Stellen doch etwas langweilig war. Aber diese Stellen sind nur ca. 5 Seiten. :)
Profile Image for Jonas Hanning.
2 reviews
December 28, 2016
Wow... Had heard lots of good things about this book, but I guess the ones praising it did so mainly because there just isn't a lot of Swedish horror fiction out there. The first 200 pages half-decent, although the brutality seemed somewhat excessive. Protagonist was a pretty flat and uninteresting character, but that did bother me all that much since there was still something interesting about the plot itself.
But then it just all falls apart. The last 100 pages or so felt like one big pile of every single horror/thriller cliché ever conceived. It really was painful to read. So far my experience with this author is that she starts out pretty good, but then doesn't know how to finish what she's started.
Profile Image for Evilynn.
324 reviews41 followers
November 10, 2012
Ta en nypa Bret Easton Ellis, en nypa John Ajvide Lindqvist, en nypa svensk deckare och rör om ordentligt.

Berättarperspektivet kändes lite svajigt av och till och blurben lät oroväckande mycket som Lunar Park, men lyckligtvis blev det lite mer orginellt än så, även om twistarna var tämligen enkla att lista ut långt i förväg. Lite samtidsföreteelser är invävda här och där, men jag måste erkänna att jag är lite osäker på om jag skulle valt namnet Grönroos för flickan, med tanke på att det finns en relativt ökand familj med samma namn i verkligheten.

En habil thriller, men inte lika bra som varken Ellis eller Lindqvist.
Profile Image for David Larsson.
126 reviews5 followers
August 12, 2012
Milewskis debut doesnt leave me with much of an impression. With a, at times, tired language filled with unnecessary words, she tells a story that we've basically heard before, trying to cloak it in something smarter than it is. The main character is flat and not very likeable, which also applies to most of the characters in this book.
Profile Image for Gabriella.
17 reviews3 followers
August 12, 2012
Mycket otäcka detaljer, lite för mycket för min smak. Påminner mig mycket om Dean Koontz böcker. Sen känns delar av den väldigt välbekant, i slutet satt jag och grubblade på om jag hade läst den tidigare, så bekant var det, men jag har i inte läst den tidigare.
Profile Image for Madeleine.
19 reviews1 follower
February 27, 2013
Spännande, men lite för blodig för min smak. Intressant twist dock.
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