Ein authentischer True-Crime-Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautorin Petra Mattfeldt und Axel Petermann, dem bekanntesten Profiler Deutschlands!„Schlaf nun friedlich und vergiss alle deine bösen Träume." Einen Teddybären fest an sich gedrückt, liegt der Junge wie schlafend auf einem Feld. Doch er ist tot, erfroren. Bereits sechs Jungen wurden auf diese Weise gefunden, die Körper drapiert und ohne Anzeichen von Gewalteinwirkung. Die gebildete Sonderkommission ist ratlos, der Druck der Medien hoch. Als kurz darauf das siebte Opfer des »Sandmanns«, wie die Presse den Täter nennt, überlebt und im Koma liegt, hat die ambitionierte Fallanalytikerin Sophie Kaiser zum ersten Mal eine heiße Spur. Sophie, die durch ihr Asperger-Syndrom Zusammenhänge anders bewertet als andere, entdeckt eine Ähnlichkeit mit einer Reihe von Fällen, die Jahrzehnte zurückliegt. Damals überlebten einige der entführten und wieder freigelassenen Jungen, konnten sich aber an nichts erinnern. Hängen die Verbrechen zusammen?
Wie würde ein moderner Profiler den Fall aufrollen? Die realen Methoden der Fallanalyse, angewandt auf ein wahres Verbrechen!
Nachdem das Buch hier so gehypt wurde, bin ich neugierig geworden und habe mich mit meiner liebsten Johanna auf die Spuren gemacht. Ich mag True-Crime Bücher und ich fand die Kombination, dass die Geschichte an einen wahren Fall angelehnt wurde recht interessant, auch das man viele Einblicke zu der Vorgehensweise der Ermittlungen bekommen hat auch gut. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man einen guten Einblick in das Geschehen bekommen hat. Immer wieder gab es Einschübe in kursiver Schrift, wo ich anfangs nicht genau wusste aus welcher Perspektive es sein könnte. Die Ermittlerin Sophie ist sehr speziell , was mir einerseits gefallen hat, aber andererseits habe ich mich manchmal gefragt, ob dies der richtige Job ist bzgl. dem Umgang mit anderen Menschen. Aber ich fand sie dennoch sehr sympathisch. Den Anfang fand ich ganz solide und ich brauchte etwas für die Geschichte, weil mir etwas an Tempo gefehlt hat. Als dann die beiden Ermittler miteinander arbeiten, hat es richtig Klick bei mir gemacht und ich fand die Darstellung wie die beiden miteinander arbeiten und auch miteinander umgehen, richtig gut und dann wurde es auch endlich richtig spannend für mich. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und auch das Nachwort ist wirklich interessant gewesen, wo man erfährt was fiktiv ist und was der Realität entsprochen hat. Empfehlenswert.
„Ich weiß, dass die Kollegen mich für verrückt hielten, wenn sie wüssten, dass ich im Stillen mit den Opfern und dem Täter spreche. Doch nur so kann ich es fühlen und herausfinden, warum ihnen das angetan wurde.“ (Sophie Kaiser)
„Jeder Ermittler kennt das Gefühl, noch ganz am Anfang eines Falles zu stehen. Es ist wie ein Puzzle mit einer Million Teilen.“ (Leonhard Michels)
Eine Serie von Kindermorden mit stets gleicher Vorgehensweise: blonde Jungen im Alter zwischen sechs und neun Jahren, die scheinbar niemand vermisst, werden erfroren aufgefunden. Jeder von ihnen hielt einen Teddybären im Matrosenanzug im Arm und war lediglich mit einem Schlafanzug bekleidet.
Die Reinhards sind eine perfekte Familie. Ihr harmonisches Zusammenleben ist von einem liebevollen Umgang geprägt, es gibt weder Probleme, noch finanzielle Schwierigkeiten. Vater, Mutter, drei Kinder und die Großeltern werden an Heiligabend tot aufgefunden – ein sechsfacher Mord mit anschließendem Selbstmord?
Die Serienmorde und das Auslöschen der Familie Reinhard haben nach Ansicht der Kriminalbeamten nichts miteinander zu tun. Ein besonders ambitioniertes Mitglied der Soko „Sandmann“ ist jedoch anderer Ansicht. Sophie Kaiser ist nicht nur eine hervorragende Profilerin bei der Kripo Hannover, dank ihres eidetischen Gedächtnisses und ihrer analytischen Denkweise entdeckt sie im Zuge ihrer höchst eigenwilligen Ermittlung auch eine Verbindung. Gemeinsam mit Kriminaloberkommissar Leonhard Michels aus Lübeck verbeißt Sophie sich in jede noch so kleine Spur und wird ihrem Ruf als „RoboCop“ und gute Kriminalistin wieder einmal gerecht…
In ihrer aktuellen Neuerscheinung präsentiert das Autorenduo Axel Petermann und Petra Mattfeldt einen interessanten, spannenden und unterhaltsamen Kriminalfall. Die Ermittlungsarbeiten der Kripo Hannover sowie der Kripo Lübeck stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Mit Sophie Kaiser und Leonhard Michels haben die Autoren höchst eigenwillige und vielschichtige Protagonisten geschaffen, die mit ihrer speziellen Beobachtungsgabe und einem ungewöhnlichen Ermittlungsansatz punkten. Die Charakterzeichnung der beiden Hauptfiguren war hervorragend und in hohem Maße authentisch. Auf die Nebenfiguren wurde jedoch weniger Wert gelegt, sie blieben für meinen Geschmack zu blass. Sophie Kaiser war mir durch die detaillierte Beschreibung ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten auf Anhieb sympathisch, ebenso ihr Ermittlungspartner Leonhard Michels. Die Tatsache, dass die Autoren auch Einblicke in das Privatleben dieser beiden Figuren gewährten, erzeugte eine gewisse Nähe, welche mir bei deren Kollegen oder Familien hingegen fehlte.
Die fieberhafte Suche nach einem Zusammenhang zwischen den beiden Fällen sorgte für Spannung im Buch. Durch die Protagonistin Sophie erhält der Leser tiefe Einblicke in die Welt der Fallanalyse, indem er an ihren Gedanken und Schlussfolgerungen zur Tatrekonstruktion im Haus der Familie Reinhard teilhaben darf. Mir haben Sophies direkte Art, ihre Ehrlichkeit, die kühle, analytische Denkweise sowie ihre Persönlichkeit ausnehmend gut gefallen. Ihren Umgang mit Ironie oder Lügen anderer Menschen wie auch mit Redewendungen fand ich erfrischend.
Axel Petermann und Petra Mattfeldt erzählen diese auf ein wahres Verbrechen beruhende Geschichte in einem flüssigen und flapsigen Schreibstil. Ereignisse rund um den geheimnisvollen Sandmann, dessen Identität lange im Dunkeln bleibt, sind kursiv gedruckt dargestellt. Hier erfährt man nach und nach immer mehr Einzelheiten zu den Hintergründen der Entführungsfälle, was den Spannungsbogen kontinuierlich erhöht.
Zu guter Letzt möchte ich auf das aufwändig gestaltete Buchcover hinweisen, das nicht nur in optischer Hinsicht einen Blickfang darstellt. Auch die Tatsache, dass auf den beiden Innenseiten dieser Hochglanzbroschur die Autoren sowie die beiden Protagonisten kurz vorgestellt werden, habe ich sehr begrüßt. Diese Vorgehensweise wäre in jedem Buch wünschenswert, da man als interessierter Leser bereits vorab relevante Informationen in knapper Form erhält.
FAZIT: „Im Kopf des Bösen – Der Sandmann“ war ein interessanter Kriminalroman, der mir einen faszinierenden Einblick in die Welt der Fallanalyse gewährte, mich sehr gut unterhalten und die Neugier auf die Identität und die Motive des geheimnisvollen Sandmannes geschürt hat. Da es sich hierbei um den Auftakt der „Im Kopf des Bösen-Reihe“ um die Ermittlerin Sophie Kaiser handelt, darf ich mich bereits jetzt auf den Nachfolgeband mit der sympathischen Ermittlerin freuen. Im Epilog wird zudem eine zukünftige berufliche Zusammenarbeit mit Leonhard Michels angedeutet – ein Szenario, dem ich ebenfalls erwartungsvoll entgegenblicke. Abschließend möchte ich anmerken, dass speziell für diese Reihe sogar eine eigene Website sowie ein eigener Instagram-Kanal eingerichtet wurde (@imkopfdesboesen).
Der Thriller wurde mit guter Spannung aufgebaut, zeigte tiefe Einblicke in die operative Fallanalyse und beschäftigte sich dadurch sehr intensiv mit den Verbrechen. Erfahre unten im Text ob mir das Buch gefallen hat.
Meine Meinung zum Cover: In der Mitte des Covers ist eine Person auf einem Feldweg bei Sonnenaufgang in einer düsteren Umgebung zu sehen. Erst auf den zweiten Blick fiel mir auf, dass die Silhouette des Bildes einen Totenkopf abbildet. Der Rest des Covers ist schlicht gehalten. In Summe hat es eine gute Wirkung, die zum Inhalt des Buches passt.
Meine Meinung zum Inhalt: Axel Petermann war mir durch diverse andere Produktionen bzw. Bücher (z.B. Im Auftrag der Toten – Cold Cases: Ein Profiler ermittelt) bekannt. Als ich sah, dass er gemeinsam mit Petra Mattfeldt einen Thriller geschrieben hatte, wollte ich ihn natürlich lesen. Schneller als erwartet kam es dank dem Verlag dazu. Die Erzählweise der Beiden ist klar und gleichzeitig umfangreich.
Der Prolog konnte bei mir bereits erste Neugier weckte. Die Geschichte wurde über zwei Handlungsstränge erzählt. Ersterer gehörte Sophie Kaiser, welche ein Teil der Soko war, die den Sandmann jagte. Zweiterer wurde durch Leonhard Michelis geschildert, welcher einen grausamen Mehrfachmord aufklären musste.
Sophie Kaiser war mir trotz ihrer sogenannten Eigenheiten sofort sympathisch. Die junge Frau wusste ganz genau was sie erreichen wollte und ließ sich auch durch die negative Äußerungen ihrer Kollegen nicht davon abbringen. Zeitgleich fand ich gut, dass den Leserinnen und Leser vermittelt wurde, wie man sich mit dem Asperger-Syndrom fühlt. In meinem Reallive gibt es jemanden, der das hat, weshalb ich schon einiges darüber wusste. Sophies Art zu denken half dem Täter nach und nach auf die Spur zu kommen. Sie eckte zwar immer wieder an, allerdings waren ihre Ergebnisse hervorragend. Bei Leonhard Michelis tat ich mir anfangs schwer ihn einzuschätzen. Sein Charakter war mir lange Zeit etwas zu flach. Später wurde das besser und ich erkannte seine wahre Intention.
Zwischendurch gab es sehr kurze Szenenwechsel zu einem Opfer, welche mir immer mehr Puzzleteile zur Rätsels Lösung gaben. Die Mordserie erschütterte mich gleichermaßen wie die Ermittlerinnen und Ermittler. Ich versuchte wie sie herauszufinden, warum ein Täter so etwas Grausames tat. Der Mehrfachmord schien mir ebenso seltsam, wobei ich früher als die Ermittler auf die Wahrheit kam. Beim Lesen wurde mir die operative Fallanalyse nähergebracht, welche gekonnt mit der Geschichte verflochten war. Der Einblick in die Psyche des Täters war deshalb sehr viel intensiver und entsprechend aufschlussreich. Trotz allem gab es zwischenzeitlich emotionale Momente bei denen die Charaktere der Protagonisten Tiefe bekamen.
Mehrere gute Wendungen mit starkem Spannungsanstieg sorgten für ein schnelles Lesen. Ich kam rasch voran, weil mich die Geschichte fesselte. Der Täter musste unbedingt geschnappt werden, wobei dies lange Zeit unmöglich schien. Es fehlte einfach die entscheidende Spur. Zum Glück handelte Michelis und ergab sich seinem Instinkt. Bald schon kamen wir auf den einen Hinweis, der alles aufklären würde. Wie froh war ich als sich das Netz immer enger spannte, obwohl der Täter fast entschlüpft wäre. Doch einer Sophie Kaiser kann man eben nichts vormachen. Am Ende war das Motiv offenbart und der Täter geschnappt. Die Verbrechen des Täters waren die Schlimmsten, die man begehen kann. Das Ganze war weit größer und umfangreicher als das Umfeld der Ermittler dachte.
Nach der Geschichte wurde erklärt, was die Autoren von einem echten Kriminalfall genommen hatten und was Fiktion war. Diesen Abschnitt fand ich sehr bemerkenswert.
Mein Fazit: Der erste Thriller von Axel Petermann und Petra Mattfeld war überaus spannend und intensiv erzählt. Sie gaben mir beim Lesen einen intensiven Einblick in die Psyche des Täters, weil sie die operative Fallanalyse einbanden. Obwohl ich einiges darüber wusste, konnten sie mein Wissen erweitern. Die Fälle selbst waren grausam und brutal. Zuerst sah ich keinen Zusammenhang, dann ging mir langsam ein Licht auf. Nach einigem Hin und Her wurde die richtige Spur gefunden und das Netz um den Täter zog sich zu. Zum Glück konnte Sophie am Ende die Wahrheit herausfinden. Begleitet durch Leonhard Michelis und weiterer Unterstützung. Das Spannungslevel war stets hoch und die Wendungen überzeugen mich mit der realistischen Darstellung. Hoffentlich schreiben die Autoren weitere Bände/Bücher. Der Grundstein dafür wäre gelegt.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
True-Crime les ich ja wirklich eher selten. Aber über „Im Kopf des Bösen: Der Sandmann “ von Axel Petermann und Petra Mattfeldt hab ich so viel gutes gehört, dass ich mir unbedingt mein eigenes Urteil bilden wollte. Und ich kann nur sagen, es war definitiv die beste Entscheidung überhaupt.
Das besondere hierbei sind nicht in erster Linie die Fälle, sondern auch die Ermittler. Zu Sophie hatte ich erst ein eher unterkühltes Verhältnis. Etwas befremdlich, etwas seltsam und speziell. Aber mir ging es da wirklich wie Leonhard. Sobald ich sie näher kennenlernte, hab ich sie immer mehr ins Herz geschlossen. Sophie ist anders ,aber gerade das ist auch das besondere an ihr. Ich mag ihre Art zu denken und Schlussfolgerungen zu ziehen, unglaublich gern. Aber man spürt auch, wie sehr sie sich immer mehr entfaltet und einfach ankommt. Leonhard ist der typische Einzelgänger, aber zusammen mit Sophie entwickelt er eine Dynamik, die einfach unglaublich ist. Sie schenken einander Energie und erden sich gleichzeitig auf unglaubliche Art und Weise. Und Lutz, ja Lutz ist einfach eine coole und sehr einfühlsame Seele. Die Charaktere, die diesen Fall ausmachen, sind so authentisch und großartig ausgearbeitet, dass ich immernoch total sprachlos bin. Sie verfügen über eine Empathie und Lebendigkeit, die einfach unglaublich kraftvoll und schmerzhaft zugleich ist.
Anfangs brauchte ich etwas, um in der Story anzukommen, was vor allem an Sophie lag. Es war zu nüchtern, zu unterkühlt. Aber wenn man erstmal versteht, warum das so ist, spielt das irgendwann keine Rolle mehr. Man versteht es einfach. Ganz im Gegenteil. Diese Geschichte gewinnt an Emotionen und Intensität. Sie gewinnt an Feingefühl und ungeschönter bitterer Realität. Hierbei bekommen wir es mit zwei auf den ersten Blick, völlig unterschiedlichen Verbrechen zutun. Und diese Themen sind wirklich heftig, ernst und sensibel. Egal ob man möchte oder nicht, man empfindet so viel, zu viel. Mich hat es extrem erschüttert, was da passiert ist. All diese Unschuld, all diese Ungerechtigkeiten. Dabei sind es nicht immer die Verbrechen, die mich so schlucken ließen. Was dort passiert, hinter verschlossenen Türen ist leider bittere Realität. Zu leicht lässt sich wegschauen oder ignorieren. Sei es aus Schwäche oder purer Ignoranz. Aber leider ist es tatsächlich so. Und aufgrund dieser Umstände ist es einfach so leicht, dass so etwas passieren kann und das ist das wirklich traurige daran.
Dadurch dass wir sämtliche Perspektiven erfahren, ist es sehr tiefgründig, aber auch sehr intensiv und unglaublich spannend. Die Tragik dahinter ist so unfassbar groß und so unglaublich niederschmetternd. Sophie hat mit ihrer Art zu Denken Großartiges geleistet und den Fall vorangetrieben. Besonders ihre Art zu Denken und zu Agieren, wird so interessant und faszinierend dargeboten. Ich hätte ewig zuhören können. Auch ihr ganzes Umfeld und wie darauf reagiert wurde, hat mir unglaublich gut gefallen.
Der Fall selbst ist so perfide, manipulativ und grausam, dass ich kaum Worte dafür finde. Zu keiner Zeit wurde es eintönig. Ab einem gewissen Zeitpunkt kam der Knackpunkt und trotzdem ist sie noch weiter gewachsen und hat immer wieder neue Dinge offenbart, die das Ganze noch schwerer noch leidvoller gemacht haben. Besonders der psychologische Aspekt wurde hier sehr gut ausgearbeitet, denn letztendlich ist es der Grundstein von allem. Ich bin absolut begeistert, bewegt und finde kaum Worte, es zu beschreiben und in Worte zu fassen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen. Lest auch unbedingt das Nachwort. Ich freu mich schon extrem auf den nächsten Band.
Fazit: Mit „Im Kopf des Bösen: Der Sandmann“ konnten mich Axel Petermann und Petra Mattfeldt schockieren, begeistern und unglaublich berühren. Eine heftige Thematik, die sehr sensibel und feinfühlig ausgearbeitet wurde und die wahre Tragik zwischen die Zeilen legt. Beklemmend, intensiv und sehr bewegend. Unbedingt lesen. Ich freu mich schon sehr auf den zweiten Band.
"[...] und Sophie trug das kleine Bündel, das einmal ein Kind gewesen war, Stufe für Stufe die Treppe hinauf in Richtung Leben." (Seite 348)
Worum geht’s? Im Schlafanzug und mit einem Teddy unter dem Arm liegt der 7jährige Junge auf dem Feld. Doch er schläft nicht, er ist tot. 6 Opfer gibt es bereits, als das 7. gefunden wird – und der Junge lebt! Doch er liegt im Koma. Wird er rechtzeitig erwachen und der Fallanalytikerin Sophie Kaiser helfen können, bevor es weitere Opfer gibt?
Meine Meinung: Der True-Crime-Thriller „Im Kopf des Bösen – Der Sandmann“ von Axel Petermann und Petra Mattfeldt ist einfach genial! Schon das Cover ist gut durchdacht, mit dem Totenschädel, in dem man eine Person auf einem Feldweg sieht – perfekt zum Titel passend. Dann der Schreibstil: Eindrucksvoll, den Protagonisten angepasst und absolut unter die Haut gehend. In den Kapiteln um Sophie ist es, als wären wir in ihrem Kopf, wirklich außergewöhnlich!
Und die Protagonisten: Natürlich Sophie, die durch ihr Asperger-Syndrom anders lebt und Dinge anders sieht und handhabt, wie andere, was dem Buch einen ganz besonderen Charme gibt. Kollegen nennen sie RoboCop, ehrlich gesagt ein passender Spitzname. Mir gefällt sie gut, sie ist mir sympathisch und ich konnte eine Bindung zu ihr aufbauen. Dann Leonhard, ihr Kollege von einer anderen Dienststelle, der ebenfalls sehr auf Details achtet und gut mir Sophies – ich nenne es jetzt einfach mal Eigenarten zurechtkommt. Auf sie eingeht. Ein gutes Team, von dem wir hoffentlich noch viel, viel mehr lesen werden! Gut gefallen hat mir auch der Kollege Volker, absolut empathisch. Und Marcel Brandner von der Spurensicherung, der ebenfalls seine kleinen Eigenarten hat und ich würde ihn zu gerne noch öfters erleben, wenn er am Tatort die Leute zusammenscheißt.
Dann der Fall, der es wirklich in sich hat und dadurch noch schlimmer ist, dass es um kleine Jungs geht und auf einem wahren Verbrechen beruht. Wir schrecklich ist das, wie grausam sind Teile der Welt? Immer wieder lesen wir in kursiven Textzeilen aus der Sicht der Jungen, was wirklich krass ist. Ich habe schon deshalb fast ohne Pause weitergelesen, weil ich wollte, dass der Täter gefasst wird! Die Darstellung der Tatorte, der einzelnen Szenerien war wirklich mitreißend! Der Fall war verzwickt aber gut und logisch ermittelt und auch der parallele Fall, an dem Leonhard gearbeitet hat, wurde von den Autoren perfekt mit dem Sandmann-Fall verknüpft. Besonders spannend fand ich, die Tatorte durch Sophies Augen betrachten zu dürfen. Die Autoren haben Details einfließen lassen, die wirklich außergewöhnlich waren. Es war spannend von der ersten Seite an, alle Figuren waren genial, das Tempo wurde zum Ende hin immer rasanter und beim letzten Absatz vor dem Epilog musste ich wirklich kurz weinen. So nah ging mir diese letzte Szene. Und wenn das ein Autorenduo in einem Thriller schafft, dann kann das Buch wirklich was und muss definitiv gelesen werden!
Fazit: Axel Petermanns und Petra Mattfeldts True-Crime-Thriller „Im Kopf des Bösen – der Sandmann“ macht süchtig. Süchtig nach mehr. Mehr von den Protagonisten, allen voran Sophie und Leonhard. Mehr von den Tatorten. Mehr True-Crime-Fälle. Einfach mehr von allem! Das Buch ging mir wirklich unter die Haut. Gewalt an Kindern, das ist nichts für schwache Nerven, vor allem mit dem Wissen im Hinterkopf: Es basiert auf einem wahren Verbrechen! Dieses Buch hat mich mitgerissen, gefesselt und gepackt und ich will unbedingt noch weitere Fälle lesen!
5 Sterne für ein außergewöhnliches Team und einen krassen Fall!
Inhalt: In der Weihnachtsnacht wird ein kleiner, nur mit einem Schlafanzug bekleideter Junge in einem Feld gefunden. In seinen Armen hält er einen Teddybär mit Matrosenanzug. Und er ist nicht der erste. Schon sechs weitere Jungen wurden erfroren aufgefunden und die ermittelnde Sonderkommission geht von einem Serienkiller aus, den die Presse als "Sandmann" bezeichnet. Doch dieses Mal lebt der Junge noch und ist die erste wirkliche Spur zum Täter. Fallanalytikerin Sophie Kaiser, die durch ihr Asperger-Syndrom Zusammenhänge sieht, die anderen entgehen, wittert ihre Chance, dem Mörder endlich ein Stück näher zu kommen.
Zur gleichen Zeit wird in einem Einfamilienhaus eine Familie erschossen aufgefunden. Alles deutet darauf hin, dass der Vater, der kurz zuvor noch mit seiner Familie Weihnachten gefeiert hat, erst sie und anschließend sich selbst erschoss. Kriminaloberkommissar Leonhard Michels übernimmt die Ermittlungen. Wer und was steckt wirklich hinter der grausamen Tat?
Meine Meinung: "Im Kopf des Bösen - Der Sandmann" ist der Auftakt zur True-Crime-Thrillerreihe von Krimiautorin Petra Mattfeldt und Profiler Axel Petermann. Dieser ist angelehnt an einen wahren Kriminalfall, wobei die Autoren gekonnt reale Einzelheiten mit einer fiktiven Geschichte verschmelzen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Sophie, die aufgrund ihres Asperger-Syndroms manchmal etwas schwierig und brüsk im Umgang ist, haben mir sowohl sie als auch Leonard als Protagonisten sehr gut gefallen. Sophie ist intelligent und geht auf ihre ganz eigene Weise an die Verbrechen heran. Ihre Kollegen, die nichts von ihrem Asperger wissen, sind nicht gerade nett zu ihr. Ganz anders Leonhard, der sie ernst nimmt und viel Verständnis, aber auch Interesse an den Tag legt. Die beiden, zwischen denen es im Laufe des Buches zur Zusammenarbeit kommt, haben mir als Team sehr gut gefallen. Sie ergänzen und respektieren sich und es macht Spaß, ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen, selbst mitzurätseln und Theorien aufzustellen. Besonders gefallen hat mir der Einblick in die Arbeit als Profiler, den der Leser durch Sophie bekommt. Dank des Wissens und der Erfahrung von Axel Petermann sind die Beschreibungen authentisch und detailliert und ich empfand es als unheimlich interessant, Sophie bei ihren Spurensuche zu begleiten.
Der Plot an sich ist spannend und fesselnd, aber insbesondere aufgrund der Morde an den kleinen Jungen und der realen Grundlage nichts für Leser mit schwachen Nerven. Die Handlung wird abwechselnd aus Sophies und Leonhards erzählt, wodurch der Leser die Ermittlungen zu beiden Fällen begleitet und dadurch zumindest zu Beginn einen Wissensvorsprung besitzt. Die beiden Kriminalfälle scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben, doch als Leser vermutet man von Anfang an, dass es eine Verbindung geben muss. Den beiden Autoren gelingt es sehr gut, die verschiedenen Puzzleteile erst nach und nach aufzudecken. Dank einiger Wendungen bleibt es dadurch bis zum Schluss spannend. Am Ende fügt sich alles zu einem zugleich stimmigen als auch erschreckenden Gesamtbild zusammen. Zwar kann der Leser gegen Ende bereits erahnen, worauf es wohl hinauslaufen wird. Dennoch hält die Auflösung noch ein paar neue überraschende bzw. schockierende Details bereit.
Fazit: Spannender Thriller, der dem Leser einen authentischen Einblick in die Arbeit als Profiler gibt. Ich freu mich schon jetzt auf den zweiten Teil dieses sympathischen Ermittlerduos.
Ich bin immer noch total geflasht von diesem Thriller, der mich bis in die Tiefen meiner Seele erschüttert, mehr als nur einmal Gänsehaut verliehen und mich zudem an den Rande der Verzweiflung gebracht hat, da ich bis zum Ende hin nicht mal ansatzweise erahnen konnte, wer hinter den Taten des „Sandmannes“ steckt.
Die Handlung war durchweg mega spannend und mit den zahlreichen Wendungen wurde ich immer wieder aufs Neue auf den Holzfad der Ahnungslosigkeit geführt. Dies hat mich wirklich total wahnsinnig gemacht, denn ich konnte mir absolut nicht ausmalen, wer am Ende diese grausamen Taten den den Jungen verübt hat. So gut wurde ich seit langen nicht mehr durch einen Thriller unterhalten und hoffe sehr, dass Autorenduo Petra Mattfeldt und Axel Petermann nicht lange mit einem neuen spannenden Werk auf sich warten lassen.
Da ich ein absoluter Fan von speziellen Ermittler/innen bin, ist mir die an Asperger-Syndrom erkrankte Fallanalytikerin Sophie Kaiser ohne umschweife sofort ans Herz gewachsen. Auch fand ich die Aspekte ihrer Erkrankung und wie sie sich auf ihr Leben im Privat- und Arbeitsleben auswirkt, sehr gut ausgearbeitet in die Handlung integriert.
Zwischen Hoffen und Bangen verfolgte ich die Geschichte des kleinen Max, der wie durch ein Wunder das Übel überlebt hat, welches ihm angetan wurde, sowie die Geschichte welche hinter dem Leben des Sandmanns sich verbirgt. Hier fand ich es sehr gut, dass ein „Rückblick“ des Sandmanns an manche Kapitel als Abschluss erzählt wurde, denn so bekommt man detailliert die Grausamkeiten vermittelt, welche den Jungen entgegengebracht wurden. Hier stockte mir oft der Atem, denn ich konnte und wollte mich nicht in diese verzweifelte Lage der Jungen versetzten, der sie über einen längeren Zeitraum ausgesetzt waren.
Für meinen Geschmack war die Handlung, die Ereignisse, die Ermittlungsarbeit und auch die Asperger-Erkrankung von Sophie sehr gut recherchiert und in diese eingesetzt.
Das Cover des Buches ist schlicht und doch mit so vielen Details gespickt, so dass es schon vorab einen kleinen aber feinen Eindruck des Inhaltes vermittelt.
Fazit:
Spannungsgeladen und in die Irre führend bis zum Ende - Einfach nur WOW!!! Ein grandioser Thriller der mich bis zum bitteren Ende gefesselt, in Gänsehaut versetzt und absolut geflasht hat.
Von meiner Seite eine glasklare Leseempfehlung und ein absolutes Thriller-Highlight!
Der Plan: Bekannte Fälle werden neu erzählt, die Fakten bleiben, werden aber in die heutige Zeit transferiert. Das Ziel: Eine Schnittstelle zwischen Sachbüchern und Thrillern erschaffen, die Ermittlungsmethoden real und spannend abbilden und sich so von rein fiktiven Büchern unterscheiden.
Gelungen, würde ich sagen.
Obwohl ich natürlich meine übliche Kritik üben muss. Denn anscheinend kommt kein Krimi ohne einen überaus eigensinnigen Protagonisten aus, der ohne Furcht vor Konsequenzen genau das macht, wonach ihm gerade der Kopf steht. Hier ist es Sophie, deren Asperger-Autismus ihr bei der analytischen Arbeit von Vorteil ist und dem Leser ungewohnte Perspektiven auf die Ermittlungsarbeit gewährt. In diesem Punkt ist die Realität wohl doch nicht so abgebildet, wie sie meistens vorherrscht.
Dennoch war mir Sophie sehr sympathisch, ihre authentische Darstellung hat mir gut gefallen. Ihr „Partner“ Leonhard ist hingegen ein Charakter, mit dem ich erst warm werden musste. Dass die Ermittler ihre eigenen Geschichten mitbringen, ist für mich ein Pluspunkt, das macht sie zu Menschen, mit denen man sich identifizieren kann. Es bleibt abzuwarten, ob sie sich in den Folgebänden weiterentwickeln oder ob die Reihe nur lose zusammenhängt und bewusst so gestaltet wird, dass man die Fälle auch unabhängig voneinander lesen kann.
Wie nach den vorigen Büchern von Axel Petermann nicht anders zu erwarten war, wurde hier auf einer soliden Basis aufgebaut. Das ist auch ein Grund, weshalb ich dieses Buch eher in der Sparte Krimi als Thriller einordnen würde. Denn der Fokus liegt auf der Aufklärung des Verbrechens, die Ermittlungen stehen im Vordergrund. In Zusammenarbeit mit Petra Mattfeldt ist hier der Fall des „Sandmanns“ aufgearbeitet worden, der den ersten Fall in der Reihe „Im Kopf des Bösen“ bildet. Auch wenn man aufgrund der Bekanntheit des Falls vielleicht schon weiß, wie alles zusammenhängt, wurde hier ein spannendes Puzzle erarbeitet, das man sich selber Stück für Stück zusammensetzen kann. Auch, wenn die Handlung nicht galoppiert, fand ich die Spannung trotzdem stetig steigend. Die unbehagliche Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht, tut ihr übriges.
Fazit: Ich hoffe sehr, dass es wie geplant eine Reihe geben wird und wir Sophie und Leonhard noch einmal treffen. Und natürlich freue ich mich auf einen weiteren spannenden True Crime Fall!
True-Crime Thriller mit Gänsehautfeeling Auf einem Feld wird ein schlafender Junge gefunden, in seinem Arm Teddybär. Es ist nicht der erste Junge, der so gefunden wurde. Der Unterschied ist, die vorherigen sechs Jungen waren bereits tot, als man diese gefunden hat, dieses Mal lebt der Junge aber noch. Der Junge ist die erste heiße Spur für die Fallanalytikern Sophie Kaiser um auf die Spur des „Sandmanns“ zu kommen. Dann geschieht ein anderes Verbrechen: Ein Familienvater erschießt seine gesamte Familie und dann sich. Doch handelt es sich hierbei wirklich um einen erweiterten Suizid. Der ermittelnde Kommissar Leonhard Michels hat seine Zweifel. Und dann entdeckt er durch Zufall einen Zusammenhang zu den „Sandmann“-Morden.
Das faszinierende an diesem Thriller ist der Bezug zu wahren Begebenheiten. Im Nachwort werden die einzelnen Zusammenhänge noch einmal genauer erklärt und es ist Wahnsinn, wie sehr hier wirklich auf die kleinsten Details geachtet wurde.
Sophie wirkt als Fallanalytikerin erst einmal sehr kalt und unnahbar, aber genau das hat sie für mich als Leserin interessant gemacht. Es dauert ein wenig, aber dann wurde auch ich warm mit ihr und fand sie am Ende sehr sympathisch. Klasse, wie hier das Asperger-Syndrom mit eingebunden wird. Leonhard hingegen punktet direkt von Anfang an mit Sympathie, ein einfühlsamer und cleverer Ermittler, der sich aber nicht eingeschüchtert fühlt, als er merkt, wie gut Sophie in ihren Ermittlungsarbeiten ist.
Als Leser selbst bekommt man immer wieder kleine Hinweise darauf, wie alles miteinander verstrickt ist und dennoch kommt man der ganzen Sache nicht wirklich auf die Schliche. Eben wie bei echtem True-Crime auch. Auch wird die psychologische Sicht mit angeschnitten, wieso der Täter handelt, wie er handelt. Auch wenn es vielleicht traurig ist, finde ich es super, das am Ende nicht alles ein Happy End hat, denn so ist es im wahren Leben eben auch.
Zum Schluss des Buches wird noch angeteasert, dass es weitere Fälle für Sophie und Leonhard geben wird und ich freue mich bereits sehr darauf. Von mir gibt es eine klarer Leseempfehlung für den wirklich gelungen True-Crime Thriller und ich warte gespannt auf den nächsten Band!
Ich war wirklich gespannt auf dieses Buch, ich kenne Axel Petermann aus Berichten und Medien. Das Cover ist wirklich toll gestaltet, ich mag es, dass die Farben reduziert verwendet wurden und der Titel ist gut gewählt und total passend für die Handlung, das Bild ist sehr gut gewählt. Für mich ist es ein sehr harmonisches Cover, die Haptik des Taschenbuches ist sehr absprechend.
In dem Buch geht es um den "Sandmann" einen Serienmörder, der kleine Jungen umbringt und sie wie schlafend drapiert, als das siebten Opfer jedoch überlebt und im Koma liegt, wird die Fallanalytikerin Sophie Kaiser beauftragt, dem ein Ende zu setzen. Sophie hat eine besondere Herangehensweise, sie ist Autistin und hat das Asperger-Syndrom . Zusammen mit Leonhard Michels ermitteln sie zusammen, Leonhard untersucht einen Fall in Lübeck, eine gesamte Familie wurde erschossen, hängen diese beiden Fälle zusammen? Die Tat des Sandmannes ähnelt einer Reihe von Fällen, die Jahrzehnte zurückliegen. Damals überlebte auch ein Junge, der sich an nichts erinnern konnte.
Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, ich fand es großartig, wie hier das Thema Autismus behandelt wurde, man konnte sich sehr gut auf die Handlung einlassen. Die Geschichte war spannend und für mich sehr gut nachvollziehbar. Die Charaktere haben mir gut gefallen, besonders Sophie, ich hoffe, dass sie in weiteren Fällen wieder ermitteln wird. Das Buch verursacht eine Gänsehaut und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich gebe ein klare Leseempfehlung ab.
Bei dem Buch handelt es sich um einen True Crime Roman, der nicht nur Bezug zu zwei aktuelleren Fällen, sondern auch zu längst vergessenen, die sich innerhalb der DDR abgespielt haben, nimmt.
Die Geschehnisse beginnen mit dem Auffinden eines der Opfer, welches durch Zufall auf einem offenen Feld aufgefunden wird und noch lebt. Sogleich scheint dies die erste Spur zum Sandmann-Mörder zu sein. Gleichzeitig passiert ein 7-facher Mord in einem Einfamilienhaus, bei dem eine komplette Familie am Weihnachtstag umgebracht wird. Gibt es eine Verbindung zwischen beiden Fällen? Und falls ja, worin besteht diese?
Mir persönlich hat der Schreibstil und der Perspektivwechsel zwischen den zwei Hauptermittlern Sophie Kaiser und Leonhard Michels sehr gut gefallen. Dadurch hatte der Leser immer Einblicke in die aktuellen Ermittlungen und konnte sich selbst ein Bild davon machen, wie diese Verbindung aussehen könnte und wer hinter diesen Taten steckt.
Ebenso fand ich die Charaktere an sich super spannend und speziell aufgrund ihrer Eigenheiten. Da Sophie eine schwache Form des Asperger-Syndroms hat, ist es nicht immer einfach zu durchschauen, was gerade in ihr vorgeht und warum sie sich so „eigenartig“ verhält. Leonhard ist ein akribischer Ermittler und ist interessiert an den kleinsten Unstimmigkeiten, die zur Lösung des Falls beitragen können. Beide sind zusammen ein unschlagbares Team und ich fand die Zusammenarbeit als sehr harmonisch.
Interessante Protagonisten, deren Charakterzüge detailliert beschrieben und nachvollziehbar dargestellt werden. Die Schilderung von zwei scheinbar zusammenhanglosen Fällen, die die Protagonisten schlussendlich zur Zusammenarbeit bringt, sind sehr bildhaft dargestellt. Auf Übertreibungen oder zu große Abweichungen vom roten Faden wird verzichtet, so dass keine Langeweile entsteht.
An sich ein guter Krimi, der von mir 3,5 Sterne bekommt. Was mich etwas stört, ist die Tatsache, dass Fallanalyse und Profiling in einen Topf geworfen werden (ist ähnlich, aber nicht das selbe). Und obwohl der Krimi wirklich interessant ist, fehlt ihm in meinen Augen das gewisse Etwas, das ihn von anderen Krimis in dieser Richtung abhebt (hat mich z.B. stellenweise an Arno Strobels "Im Kopf des Mörders" / "Mörderfinder" erinnert).
Der Inhalt basiert auf dem historischen Fall des „Onkel Tick-Tack“ , des 1936 hingerichteten Adolf Seefeld. An diesen Fall mit den heutigen psychologischen Ermittlungsverfahren heran zu gehen war wirklich spannend. Von der Reihe gerne viel mehr.
Packend geschrieben. Durch die realen Methoden der Fallanalyse, die hier beschrieben werden, hat man das Gefühl selbst Teil des Ermittler Teams zu sein
Das war richtig, richtig gut! Absolut fesselnd und somit kaum mehr aus der Hand zu legen. Die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Vor allem Sophie hat mich nicht nur einmal innerlich schmunzeln lassen. Ich würde mich sehr auf einen weiteren Band freuen! Auf jeden Fall werde ich mir die anderen Werke des Autors bzw. der Autoren genauer ansehen.