Adam, tvor, který spolu s nitrem démona přijal i nesmrtelnost a vynikající lovecké vlohy a putuje časem v podobě krásného mladíka, povolán do Los Angeles šedesátých let minulého století, aby vyslídil pachatele krvavých obětních obřadů, jimiž ohrožuje nenápadnou existenci ostatních tvorů žijících mezi lidmi. Netuší však, že je to pouze záminka. Ve skutečnosti má vystopovat monstrum, které zabíjí bytosti jemu podobné a okrádá je o démony usídlené v jejich nitru. Při plnění svého obtížného úkolu se Adam nečekaně zamiluje do smrtelnice Esther a čeká ho další velké překvapení.
Tanja Heitmann wurde 1975 in Hannover geboren. Sie studierte Politikwissenschaften und Germanistik und arbeitet in einer Literaturagentur. Bereits als kleines Mädchen war sie eine Büchernarrin und liebt bis heute die Geschichten von Astrid Lindgren, Hans Christian Andersen und Tove Jansson. Von ihrem ersten Taschengeld kaufte sie sich »Die Unendliche Geschichte« von Michael Ende. Mit ihrem Debütroman »Morgenrot« wurde sie bekannt und befand sich monatelang auf den Bestsellerlisten. Zusätzlich schreibt sie auch unter dem Pseudonym Thea Lichtenstein. Zusammen mit ihrer Familie lebt Tanja Heitmann auf dem Land.
Ich weiß nicht, wann ich dieses Buch gekauft habe - es muss schon ein paar Jahre auf meinem SUB gelegen haben -, doch noch mehr frage ich mich, warum ich es gekauft habe. Denn als ich vor zwei Tagen den Klappentext gelesen habe, fühlte ich mich nicht angesprochen. Vampire oder Dämonen, wie sie hier genannt werden, reizen mich schon lange nicht mehr.
Dabei fing es noch ganz interessant an mit einem jungen Mann, der 1889 ohne Gedächtnis, aber mit einem Dämon in seinem Innern erwacht, der ihn Adam nennt. Adams Sinne, besonders sein Geruchssinn, sind geschärft, damit er dem Dämon, der seinen Körper als seinen Tempel betrachtet, Blutopfer bringen kann, der ihm wiederum Unsterblichkeit und Selbstheilungskräfte gibt. Klingt nach Vampir und ist es irgendwie auch.
Der Roman ist in zwei Teile aufgeteilt. Der kürzere erste Teil erzählt von Adams ersten Tagen als Träger eines Dämons und spielt in Paris, der zweite Teil spielt im Jahr 1861 und in Kalifornien. Neben Adam, der Hauptfigur, gibt es weitere Erzählfiguren, den menschenliebenden Unsterblichen Etienne, die Verführerin Rischka, den machthungrigen Dämon Anders und die Menschenfrau Esther.
Ich fand die Idee, dass Dämon und Wirt in unterschiedlichem Maßen verschmelzen, wenn der Dämon über einen Kuss in den Körper fährt - wozu jedoch nicht jeder menschliche Körper imstande ist, sodass einige Wirte qualvoll sterben - und dass Adam der einzige ist, der zwei Persönlichkeiten in einem Körper trägt, anfänglich noch interessant. Allerdings begann die Geschichte schnell mich zu langweilen. Ich konnte mich den Charakteren nichts anfangen, ihre Motivationen verstand ich genauso wenig wie einige ihrer Handlungen und Gefühle.
Ich dachte erst, dass mein Unverständnis davon herrührt, dass ich die Vorgängerbände nicht kannte, obwohl "Nachtglanz" Adams Vorgeschichte erzählt, doch daran lag es nicht. Das Buch lag mir einfach nicht.
Schlecht geschrieben ist es nicht, aber leider gefiel es mir persönlich so gar nicht, sodass ich nicht mehr als 2 Sterne geben kann.
Endlich geschafft. Durch dieses Buch habe ich mich durchkämpfen müssen, weil... Achtung... Nichts passiert! Gar nichts... Den guten Schreibstil aus der den beiden Büchern der Dämonendilogie habe ich komplett vermisst. Leider. Das war nichts für mich.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich habe mir selbst eine ganze Zeit lang verboten, diese Buch zu kaufen. Ich habe mir selbst gesagt "Nein, tu es nicht, Tanja Heitmann wird dich wieder enttäuschen! So wie bei Morgenrot. Du hasst Morgenrot." Aber mein Überich ist schwach und im Endeffekt hat das Cover von Nachtglanz gegen den erbärmlichen Widerstand meines Gewissens gewonnen. Und wer könnte es mir übel nehmen? das Cover ist wirklich schön! Die Frau mit ihren langen Wimpern, die Dekadenz des Hintergrunds, der mit dem Vordergrund verschwimmt, und dann noch der himmlische Schriftzug... Mein Talent, der Verführung eines Covers zu widerstehen, war schon immer eingeschränkt.
Das Cover von Nachtgalnz rief nach mir und versprach mir eine Reise in das alte Frnakreich vor der Jahrhundertwende, und ich biss sofort an. Zwar ging es um Adam, den seltsamen Charakter des Buch-Unfalls Morgenrot, aber das störte mich wenig. Er war nicht das zentrale Problem von Morgenrot. Die verunglückte Geschichte hatte Leas und Adams Geschichte für mich kaputt gemacht.
Also begann ich, Nachtglanz zu lesen. Mal wieder bewies hier Tanja Heitmann ihr Talent für Atmosphäre. Ich konnte den Atem der frnazösischen Hauptstadt praktisch spüren. Wunderbar, dachte ich mir, ganz große Klasse. Nur dass der Schauplatz dann von paris nach Amerika wechselte.
Ernsthaft? Musste das sein? Nachdem ich so schön in die pariser Atmosphäre eingeführt wurde, sollte ich das für Hamburger City eintauschen? Und das auch noch ohne jede Erklärung? Das muss wirklich nicht sein.
Der Lichtblick: Esther war sympathisch. Trotzdem hatte das Buch mal wieder seine seltsamen Aspekte. Leichen tauchten auf und es gab seltsame Erklärungen dafür, die erstaunlich unstimmig waren.
Ich weiß nicht recht, wie ich Tanja Heitmanns Werke beschreiben soll, aber sie sind wie Legosteine, die nicht korrekt auf einander gesteckt wurden. Die Autorin benutzt alle Fraben und Sorten und kombiniert sie völlig willkürlich miteinander. Und obwohl die Steine schön sind, sehen stehen sie so im Gegensatz zueinander. Es ist geradezu tragisch, wie hier immer Potential verschwendet wird.
Die Geschichte von Esther und Adam, eine tragische aber wunderschöne Liebesgeschichte die mir alleinstehend sehr gut gefallen hätte, hätte im alten Paris viel besser funktioniert als in der amerikanischen Stadt um 1950. Als Leser fand ich die Umstellung anstrengend. Warum hat die Autorin erst Paris eingeführt, nur um dann nach Amerika zu wechseln? Es ist, als wäre Frau Heitmann auf einer Weltreise, die sie dem Leser aufzwingt. Sie entführt in immer andere Länder und Städte, und das meist vollkommen ohne Grund.
Mit diesem Stil komme ich nicht gut klar, genauso wenig wie mit dem Einsatz der Nebencharaktere. Die anderen Vampire in Nachtglanz (wie auch in Morgenrot) finde ich persönlich äußerst verstörend. Und nicht, weil sie gruselig sind und widerliche Dinge tun, denn das erwartet man ja auch irgendwie von einem Vampir. Aber die Vampire in Nachtglanz sind teilweise einfach komisch und fehl am Platz. Sie passen nicht zu der melancholischen Geschichte von Lea und Adam.
Abgesehen davon, dass die Puzzleteile, aus denen Nachtglanz besteht, nciht immer zusammengepasst haben, war das Buch aber trotzdem insgesamt gut. Die Geschichte von Esther und Adam war gut ausgeführt und hat mich mehr interessiert als die von Lea und Adam.
Meine Erwartungen an dieses Buch wurden erfüllt. Dazu muss ich sagen, dass meine Erwartungen waren ein leicht zu lesendes Romatik-Fantasybuch zu lesen (ohne hohen Anspruch). Die ganze Geschichte rund um die Dämonen, die in menschlichen Tempeln Leben und Blutopfer dabringen ist ganz nett gestaltet. Ich persönlich werde in Gedanken das Ende aber etwas umschreiben. Falls mir weitere Teile der Reihe zufällig in die Hände fallen werde ich die Reihe vllt. weiterverfolgen, aber besonderen Wert werde ich darauf nicht legen.
Well, what to say. This book is the best of Dämonen series. Plenty of descriptions, really good written background for the first book and of course dialogues between Adam and his literally inner daemon were awesome. Judging by some recent movies, this should be a movie. And would be impressive one!