Łowcy Kości maszerują do Kolanse, na spotkanie nieznanego losu. Udręczeni i wyczerpani, są armią stojącą na skraju buntu. Ale przyboczna Tavore Paran nie daje za wygraną. Jeśli zdoła powstrzymać rozkład swych sił, jeśli kruche sojusze, które wykuła, przetrwają, i jeśli będzie to leżało w jej mocy, zamierza uczynić jeszcze jedno. Rzucić wyzwanie bogom.
Na drodze przybocznej i jej sojuszników stoją potężni wrogowie. Władający straszliwą mocą Forkrul Assailowie zamierzają oczyścić świat – zniszczyć wszystkie cywilizacje i wytępić ludzi – by móc zacząć od nowa. Pradawni bogowie również pragną odzyskać utraconą pozycję. W tym celu skruszą łańcuchy skuwające moc szerzącą ostateczne zniszczenie i uwolnią ją z wiecznego więzienia. Na świat znowu wrócą smoki.
A w Kurald Galain, gdzie odnaleziono od dawna zaginione miasto Kharkanas, na Pierwszym Brzegu zgromadziły się tysiące ludzi prowadzonych przez Yedana Derryga. Czekają na przybycie Tiste Liosan, ale czy rzeczywiście są gotowi zginąć za puste miasto i królową bez poddanych?
W każdym ze światów nadchodzi kiedyś chwila, gdy nie ma już wyboru – chwila odsłonięcia duszy, kiedy nie można się już odwrócić. Wtedy trzeba stawić czoło ostatniej trudnej prawdzie. Kiedy cnota współczucia pada na kolana, cóż jeszcze można uczynić? I teraz ten czas nadszedł. Nadeszła chwila, gdy trzeba wyrazić sprzeciw i stanąć do boju…
Tak się zaczyna ostatni, apokaliptyczny rozdział Malazańskiej księgi poległych Stevena Eriksona, rewelacyjnej sagi, która odmieniła oblicze fantasy.
Steven Erikson is the pseudonym of Steve Rune Lundin, a Canadian novelist, who was educated and trained as both an archaeologist and anthropologist. His best-known work is the series, the Malazan Book of the Fallen.
Mein Kopf ist voll von den Eindrücken des letzten Bandes, aber ich weiß, dass mir der hier gefallen hat. Und dass er mich seeeehr gespannt auf den letzten Band gemacht hat :D
Langsam geht es dem Ende zu und ich will auch gleich vorweg schicken das man wirklich alle Bücher der Reihe gelesen haben muss, um in dieser Buchreihe alles verstehen zu können. Ob es sich lohnt? meiner Meinung nach ja, denn hier bekommt der Leser eine wirklich epische und sehr interessante Geschichte zu lesen.
Für mich gab es in dem Band ein wiedersehen mit meinen geliebten Charakteren aus den Vorbändern, ich mochte dabei Paran am liebsten. Auch in diesem Band ist er wieder mit von der Partie und schließt unter anderem eine Wette mit Schattenthron. Was ich aber am meister vermisst hatte waren unter anderem die tollen Namen wie Gurgelschlitzer, Gütig, Schädeltod oder Blitzgescheit. Ich musste wirklich sehr oft schmunzeln und das obwohl es in diesem Band alles andere als Lustig zugeht, eher im Gegenteil. Während überall im Land die Forkul Assail erstarken und unseren Freunden den einen oder andern herben Verlust beibringen, kämpfen die Menschen darum ihren Platz unter dem Universum nicht zu verlieren. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst müsste ich spoilern und das mag ich nicht.
Es gibt also wieder das eine oder andere Widersehen mit schon bekannten Charakteren, auch Mandata Tavore mischt wieder mit und unsere Helden geraten immer mehr in Bedrängnis. In diesem Band spürt man wie sich alles in Bewegung setzt und wie die Weichen fürs Finale bereits gestellt werden. Die Zeichen stehen nicht so gut für Paran und co aber es gibt zumindest den einen oder anderen Hoffnungschimmer. Genauso wie einige andere Überraschungen gegen Ende des Buches hin.
Ich persönlich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, die Gespräche der Figuren untereinander haben mir wie immer gut gefallen. Der Humor blitzt immer wieder durch und auch die Spannung ist vorhanden. Für mich lag sie die ganze Zeit über dem Buch, weil ich eben merkte das nun alles auf ein Ziel hinausläuft. Und das werden wird im nächsten und letzten Band dann sicher auch gut abgeschlossen bekommen. Ich fürchte mich insgeheim schon von den Verlusten die es noch geben könnte. Zum Schreibstil habe ich mich ja auch schon in den Bänden zuvor geäußert, aber gerne noch einmal. ich mag ihn, er ist leicht leserlich und Herr Erikson kann gut mit Worten umgehen. Ich konnte mir die Figuren sowie die Orte immer sehr gut vorstellen. Für interessierte Leser, bitte die Reihe von vorne beginnen. Ihr kommt sonst nicht wirklich in die komplexe Geschichte rein und das wäre echt sehr schade. Hier bekommt man nämlich eine sehr spannende Welt mit Göttern, Drachen und Magie vorgesetzt die nicht nur von diesem Setting her schon klasse ist. Auch die einzelnen Figuren, die über die Reihe immer mehr beleuchtet werden, sind etwas besonderes und haben meiner Meinung nach auch genug Tiefe um sie liebzugewinnen. Macht doch einfach mal die Leseprobe auf und lest rein, vielleicht mögt ihr ja auch diese ungewöhnliche und faszinierende Welt der Götter und Menschen.
In den ersten zwei Dritteln hatte ich Schwierigkeiten mit diesem Band. Ich habe ihn immer wieder zur Seite gelegt, ‚pausiert‘. Mir kam es am Anfang so vor, als hätte er einfach nur Längen und würde sich irgendwie repetetiv der Themen bedienen, die in den 17. vorigen Bänden behandelt wurden. Doch das trifft das Problem nicht ganz, das ich mit diesem Band im Speziellen hatte. Es war das erste mal, dass ich ein Buch aus der ‚Spiel der Götter‘-Reihe immer wieder zur Seite gelegt habe.
Das Problem war die Sprache. Sie war an vielen Stellen hölzern, einige Dialoge irgendwie unverständlich. Nun darf man mich hier nicht falsch verstehen. Die Reihe lebt davon, dass die Charaktere in einem gewaltigen Universum, in einer lebendigen Welt mit sehr eigenen Regeln handeln. Auch früher schon waren viele Dialoge schwierig zu verstehen, weil der Leser/ die Leserin einen Wissensnachteil auszugleichen hat. Zu Begreifen, was da eigentlich passiert, ist ein großer Motor der gesamten Geschichte, die ich eigentlich sehr liebe. Bei dem vorliegenden Band waren jedoch viele Dialoge fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt, weil sie schlecht geschrieben waren. Das hat mich irritiert, weil ich in den 17. Bänden zuvor nie diese Probleme gehabt habe. Ein Blick auf den Umschlag hat dann die Befürchtung bestätigt: Der Übersetzer ist nicht mehr Tim Straetman, sondern Simon Weinert – zumindest bei der Ausgabe, die ich vorliegen habe. Es gibt sicherlich gute Gründe für den Verlag den Übersetzer zu wechseln und darüber will ich auch nichts sagen. Leider schlägt sich dieser Wechsel jedoch – so zumindest meine Vermutung – auf schmerzhafte Weise in der deutschen Fassung des Romans nieder.
Im letzten Drittel des Buches wurde es besser, das Tempo der Ereignisse hat sich erhöht, die Sprache hat mich nur noch manchmal irritiert. Es gab wieder einige Stellen, die ich technisch gut gemacht fand. Ich mag beispielsweise die kurzen Erinnerungsfetzen einzelner Charaktere, die im Grunde wie Charakterportraits sind. In dem Band hat beispielsweise ‚Widersinn‘ ein solches Portrait bekommen. In einem früheren Band gab es eines für ‚Totstink‘, das ich so gut fand, das ich es mehrmals lesen musste.
Über Empfehlungen lohnt es sich hier nicht zu schreiben. Wer die ersten 17. Bände der Reihe gelesen hat, wird sie – wie ich selbst auch – höchstwahrscheinlich zu Ende lesen. Ich kann aber nicht verhehlen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Vielleicht hätte ich die Reihe doch von Anfang an auf Englisch lesen sollen.
Hope the second half delivers on the "final book" front, because this did not at all. Unless final book means repeating literally every philosophical monologue from the previous book. I know it Erikson. I know. Now give me the ending at last!
Also I don't see any sign of how this originally was supposed to be one book together with Dust of Dreams. Just no.