Als Dana bei ihrer Reise durch Schottland auf eine verfallene Turmruine stößt, fühlt sie sich sofort angezogen von dem Ort und seiner mystischen Stimmung. Sie verbringt die Nacht dort und ihr erscheint der Geist von Rionach, einer Piktenkriegerin, die seit 2000 Jahren an diesen Ort gebunden ist. Verzweifelt bittet sie Dana um Hilfe: Nur, wenn die junge Frau sich bereit erklärt, für sie in die Vergangenheit zu reisen und ihren Tod zu rächen, wird Rionach Frieden finden. Dana zögert, glaubt zuerst an einen Traum – und lässt sich dann doch ein auf eine gefährliche, abenteuerliche Reise ...
Ich wurde 1975 in Düsseldorf geboren. Aileen P. Roberts ist mein Pseudonym, in Wirklichkeit heisse ich Claudia Lössl. Nach zahllosen Umwegen und einer abgebrochenen Banklehre (das war wirklich nicht mein Ding!) studierte ich Sozialpädagogik und arbeitete später auch als Reitlehrerin und Reitpädagogin. Mit 19 Jahren reiste ich zum ersten Mal nach Schottland und entdeckte dort meine keltische Seele. Ich glaube, ich wollte niemals etwas anderes, als mit Pferden umgehen, Bücher schreiben und ich liebe Schottland. Seit 2011 haben wir ein Cottage in den Highlands, wo wir viel Zeit verbringen. Meine Hobbies sind Reiten, Schwertkampf, Bogenschiessen, auf Mittelalterveranstaltungen gehen, Abende mit Freunden am Lagerfeuer ... ich habe es mittlerweile aufgegeben, ein normales Leben führen zu wollen. Meine Bücher sind von meinen persönlichen Vorlieben geprägt, vor allem die Highlandromane.
Dana und ihre Freundin Marita machen Urlaub in Schottland. Dabei lernen sie Marc und Alec kennen, mit denen sie sich anfreunden. Gemeinsam besichtigen sie eine verfallene Turmruine. Dana lässt sich auf eine Wette mit Marc ein und verbringt eine einsame Nacht in dieser alten Ruine, bei der ihr dann der Geist einer über 2000 Jahre alten Piktenkriegerin erscheint. Diese bittet Dana eindringlich, mit Hilfe eines Zaubertranks in die Vergangenheit zu reisen und ihre Tochter zu retten.
* Meine Meinung * Seit ich vor vielen Jahren "Feuer und Stein" von Diana Gabaldon gelesen habe, bin ich ein großer Fan von Zeitreisen- und Schottland-Romanen! Daher habe ich mich auf dieses Buch auch sehr gefreut! Ich hatte viele schöne Lesestunden mit dem "Feenturm" und bin gerne mit Dana durch die Zeiten gereist, auch wenn ich ihre Handlungen und Gefühle nicht immer wirklich nachvollziehen konnte. Dennoch war sie mir sympathisch, und auch viele andere Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Erlebnisse, die Dana in der Vergangenheit erfährt, sind gut beschrieben und scheinen mir sehr gut recherchiert worden zu sein. Ich konnte mir alles sehr gut bildhaft vorstellen. Auch die Beschreibungen von Schottland sind toll und haben Fernweh in mir geweckt. Die Liebesgeschichten im Buch - nun, damit hatte ich ein paar Probleme, weil es mir meistens zu schnell ging. Hier konnte ich Danas Gefühle nicht mehr nachvollziehen. Dafür hat mir der Schreibstil der Autorin aber sehr gefallen! Das Buch hat über 600 Seiten, die aber in kürzester Zeit gelesen sind, da der Schreibstil sehr flüssig und mitreißend ist. Zusammenfassend kann ich das Buch eigentlich nur loben; es hat mir schöne Lesestunden geschenkt, und ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Aileen P. Roberts lesen!
Als ich den Klappentext von diesem Buch gelesen habe, kam mir natürlich direkt „Outlander“ in den Sinn. Trotz der Tatsache, dass die grobe Idee die Gleiche ist, ist dieses Buch jedoch auch völlig anders. In „Der Feenturm“ weiß die Protagonistin worauf sie sich einlässt. Sie fällt nicht komplett planlos durch die Zeit ohne zu wissen wie ihr geschieht. Nein! Sie reist willentlich und wissentlich durch die Zeit. Sie weiß worauf sie sich einlässt, sie ist vorbereitet und sie hat ein Ziel. Sie plant ebenfalls nicht in der anderen Zeit zu bleiben und weiß genau wie sie wieder zurückkommt. Allein diese Punkte hatten mich bereits überzeugt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und es gab keine Einzige Wiederholung. Sie findet etliche verschiedene Arten um eine Sache zu beschreiben sodass es nicht langweilig wird und die Wortwahl war perfekt in meinen Augen.
Auch andere Dinge, wie zum Beispiel die Einbringung von Gestank und der (nicht ganz so ordentlichen) Körperhygiene oder eben die Toilettengewohnheiten der Menschen der anderen Zeit, waren für mich definitiv ein Pluspunkt, da solche Dinge normalerweise nicht oder zumindest äußerst selten in Büchern erwähnt werden.
Ein anderes Kriterium für mich ist ebenfalls, dass die Protagonistin nicht alleine ist. Selbstverständlich hat sie in der modernen Zeit Freunde. Während der Rucksacktour mit ihrer Mitbewohnerin und Freundin Marita lernen die beiden schnell zwei junge Schotten kennen, die ebenfalls reisen. Während Marita sich schnell in einen der beiden verliebt, kommen sich Dana und Marc schnell näher. Jedoch nicht auf die zu erwartende romantische Art wie es in Romanen üblich ist. Obwohl Marc zunächst mehr von Dana möchte, werden die beiden lediglich Freunde. In Marc findet Dana zudem jemanden dem sie sich in der Zukunft anvertrauen kann und der ihr selbst in den verrücktesten Situationen hilft und zur Seite steht. Marc war mir persönlich von Anfang an sympathisch. Ich fragte mich jedoch auch wann zwischen den beiden mehr geschehen würde. Würde Dana ihn vielleicht in der Vergangenheit vermissen und sich (auch wegen ihm) zurück in ihre Zeit sehnen? Ein weiterer Charakter, der jedoch erst im Laufe der Zeit an Bedeutung gewinnt, ist Scott. Zu Beginn erschien er mir mehr als suspekt, doch im weiteren Verlauf mochte ich ihn mehr und mehr. Er entpuppte sich als ein anständiger Kerl, der auf eine Art und Weise mit Danas Geschichte verbunden ist, die ich überhaupt nicht erwartet hätte.
In der Vergangenheit findet sie ebenfalls Freunde und lernt Menschen kennen die ihr ans Herz wachsen. So zum Beispiel Ainé, Brega, Alaune und Brude. Diese vier lernt man mehr oder weniger gut kennen, sie bleiben jedoch trotzdem eher flach. Von Drostan erfährt man leider auch nicht viel was ich persönlich sehr schade finde, mochte ich ihn doch von Beginn an sehr gerne! Ich hätte mir gewünscht, dass sich Dana und Drostan näher kommen würden zumal die Anfänge einer romantischen Beziehung deutlich erkenntlich waren. Das dies ein so jähes Ende finden würde, damit hätte ich nicht gerechnet. Durch dieses Geschehnis konnte man jedoch eine deutliche Entwicklung in Dana beobachten. Getrieben von dem Wunsch die ihr lieb gewonnenen zu beschützen trainiert sie hart und erlernt das Kämpfen mit dem Schwert. Sie entwickelt sich zu einer Kriegerin und bekommt somit mehr und mehr Teil dieser Zeit. Dabei lernt sie ebenfalls Ardan und Mael (um die sie sich bereits zuvor gekümmert hat) besser kennen. Sie findet heraus was sich hinter Ardans Maske und seinem rüpelhaften Verhalten verbirgt. Jedoch finde ich es etwas schwer zu glauben, dass innerhalb einiger Monate aus einer Frau, die noch nie ein Schwert in der Hand gehalten hat, eine Kriegerin werden kann. Meines Erachtens benötigt es wesentlich länger, vielleicht habe ich jedoch auch lediglich die Zeitspanne falsch interpretiert, denn ich finde, dass es nicht immer ganz klar wurde wie viel Zeit zwischen Ereignissen vergangen ist. Auch die Entwicklung zwischen Ardan und Dana hat mir nicht wirklich gefallen. Sicher ist da genug Zeit vergangen und Dana und Drostan waren nie wirklich zusammen, jedoch mochte ich Drostan viel lieber und Ardan war immer noch Rionachs Ehemann. Dass die Dinge mit Rionach und ihrem Auftrag an Dana schließlich ganz anders kamen hat an meiner Sichtweise auch nicht allzu viel geändert.
Interessant fand ich außerdem wie Domech Dana ihre Fähigkeiten näherbringt bzw. auch wie es dazu kam, dass Dana überhaupt Fähigkeiten hat und durch die Zeit reisen kann was sie jedoch in der modernen Zeit erfährt.
Bevor das hier noch viel zu lang wird möchte ich noch eine Sache loswerden: Dana und Ardan haben mir zusammen nicht wirklich gefallen. Lieber hätte ich sie und Drostan gesehen. Nichtsdestotrotz fand ich die Wiedergeburt Ardans Seele eine sehr schöne Idee und ich wünschte die Autorin wäre da noch etwas mehr ins Detail gegangen.
Meinung Wenn ein Urlaub zu einer unverhofften Zeitreise in die Vergangenheit wird..
Dann sind wir bei Dana Ludwig und ihrer Freundin Marita, die sich auf einer Rucksacktour durch Schottland befinden.
Nachdem Dana ihren Freund mit einer anderen erwischt hatte, servierte sie ihn ab und machte sich mit Marita ihrer besten Freundin auf Schottland zu bereisen. Sie will nur noch alles hinter sich lassen und sich neu orientieren. Denn außer ihrem treulosen Freund ist sie auch noch ihren Job los, nachdem sie ihrem Vorgesetzten auf schmerzhafte Weise klar gemacht hat, seine Finger besser bei sich zu behalten. Sie entschließt sich ein Archäologiestudium zu beginnen, da sie Archäologie schon immer fasziniert hat, möchte aber vorher durch diese Reise ihren Kopf frei bekommen. Die beiden Freundinnen eher unterschiedlich in ihrem Wesen, ergänzen sich jedoch wunderbar und halten fest zusammen. Weil Marita eher der bequeme Typ ist und schon nach kurzer Zeit anfängt zu nörgeln, beschließen sie mit dem Bus weiterzufahren. Doch nachdem der ihnen vor der Nase wegfährt versuchen sie per Anhalter zu reisen und lernen dabei die Studenten Marc und Alec kennen, die sie in ihrem Auto mitnehmen. Sehr schnell einigen sie sich darauf ein Stück gemeinsam weiter zu reisen, denn die schottischen Jungs entpuppen sich als kundige Reiseführer. So kommen sie in den Genuss viel über die Geschichte und Kultur Schottlands zu erfahren, zudem begleiten sie die Freundinnen zu versteckten Plätzen und Stätten.
So kommen sie eines Tages in der Nähe zweier verfallener Türme vorbei, von Einheimischen Brochs genannt, von denen Dana magisch angezogen wird. Sie will sie unbedingt besichtigen und da die anderen keine Lust dazu haben, zudem es auch heißt das ein Fluch auf diesem Ort liegen soll, macht sie sich trotz allem alleine auf den Weg. Gezwungenermaßen schließen sich dann doch alle an, denn auf keinen Fall wollen sie Dana alleine gehen lassen. Als sie dort angekommen sind, kommt es zu einem Schlagabtausch zwischen Dana und Marc, bei dem es darum geht das Dana mit dem Leben vor 2000 Jahren völlig überfordert wäre. Ihr Stolz verleitet sie dazu mit Marc eine verhängnisvolle Wette einzugehen. Eine Nacht ohne jeden Komfort, nur mit Schlafsack, ihrem Kuschelkissen und einem Buch alleine an diesem Ort zu verbringen, eine Nacht, die ihr Leben völlig verändern wird….
Was mich an der Geschichte so sehr fasziniert sind die wunderbaren Beschreibungen Schottlands und seiner Geschichte, ein Land dem auch heute noch viel mystisches anhaftet und die Danas Reise so einzigartig machen. Sie lassen alles bildlich, lebendig und farbenfroh vor meinen Augen entstehen, sodass man das Gefühl hat wirklich dort zu sein und hautnah alles mitzuerleben.
Die Autorin hat sehr viel recherchiert und zeigt sehr anschaulich und glaubwürdig wie das Leben der Kelten und Pikten zu der Zeit gewesen sein könnte. Auch die verschiedenen Feste und Rituale sind interessant und ausführlich beschrieben. Man spürt die Liebe der Autorin zu dem Land und seiner Geschichte in jedem Wort das man liest und das erhöht das Lesevergnügen ungemein.
Die Charaktere sind durchweg liebevoll, ausführlich und mit vielen Facetten gezeichnet. Sie haben Tiefe, besitzen Ecken und Kanten die sie authentisch machen.
Mancher Schlagabtausch zwischen den Protagonisten brachte mich zum Lachen, doch die Geschichte rührte auch zu Tränen. Viele überraschende Wendungen mit denen man oft so nicht gerechnet hat und hier und da auch nicht gewünscht hätte, halten den Spannungsbogen hoch und spielen mit den Emotionen.
Fazit Aileen P. Roberts hat mich mit ihrer Geschichte gefesselt und überzeugt. Eine tolle Story, mit der richtigen Prise Magie und Liebe, dazu eine wunderbare mystische Landschaft die mir die Autorin auf wunderbare Weise vor Augen geführt hat, haben mir ein fantastisches Lesevergnügen beschert.
Dana hat sich gerade von ihrer ersten großen Liebe getrennt und will nun durch eine Reise nach Schottland wieder zu sich selbst finden. Zusammen mit ihrer Freundin Marita unternimmt sie eine Rucksacktour, bei der die beiden bald Gesellschaft von den Schotten Alec und Marc erhalten. Die Ruine des Brochs Dun Telve, eines gut erhaltenen Turms aus der Eisenzeit, fasziniert Dana bereits beim ersten Anblick. Sie wettet mit Marc, dass sie es schafft, dort ganz allein eine Nacht zu verbringen. Während dieser Nacht begegnet ihr der Geist einer Kriegerin aus dem Volk der Pikten. Rionach bittet sie, in die Vergangenheit zu reisen, um ein jahrtausendealtes Unrecht wiedergutzumachen und ihre Familie vor einem grausamen Schicksal zu bewahren.
Zeitreiseromane gehören jetzt nicht unbedingt zu den Büchern, auf die ich mich direkt stürze. Aber diesen hier musste ich ganz einfach lesen, weil er in Schottland spielt, ein Geist vorkommt und… naja, von einer meiner Lieblingsautorinnen geschrieben wurde. Und das war auch ganz gut so, denn sonst hätte ich eine wunderbar berührende und detailreiche Geschichte verpasst! Mit dem Buch habe ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt, die so liebevoll beschriebenen Eindrücke von der Natur, den Menschen und Geschichten Schottlands habe ich förmlich aufgesogen. Nicht gut für das Fernweh, gar nicht gut!
Anfangs hatte ich eine leicht absehbare Liebesgeschichte befürchtet, aber da wurde ich glücklicherweise überrascht. In diesem Buch spielt die Liebe zwar eine wichtige Rolle, aber sie wirkte auf mich nicht wie der Hauptbestandteil, sondern eher wie eine Facette des Romans. Es wird sich viel Zeit genommen, um das Leben in der damaligen Zeit vor dem Leser auszubreiten – mit vielen Einzelheiten, durch die ich es förmlich miterlebt habe. Man erfährt einiges über die Lebensgewohnheiten, den Glauben und den Zusammenhalt. Es gibt aber nicht nur ruhige Szenen, sondern auch kämpferische, mystische und tragische. Und auch einige romantische, bei denen einem einfach das Herz aufgehen muss!
Mir hat gefallen, dass Dana nicht “einfach so” eine Zeitreise macht, sondern eine Aufgabe hat, aber Rionachs Worte hinterfragt und erstmal nach Verbindungen sucht. Und dass sie nicht einfach in diese Zeit fällt, sondern auf dem Weg dahin etwas lernen muss. Sie entwickelt sich, auf ganz unterschiedliche Weise. Ich hatte einige Figuren gern, aber zwei sehr unterschiedliche Männer haben es mir doch ganz besonders und intensiv angetan. Der eine ist sanft, offen und einfühlsam, während der andere hinter seiner abweisenden Art eine tragische Geschichte und viele Emotionen verbirgt.
Der Roman ist für mich eine gelungene Mischung aus historischen und phantastischen Elementen – die Magie wirkt nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie ein Teil dieser Welt. “Der Feenturm” war für mich eine überaus fesselnde, berührende und sehr lebendige Geschichte, zu der ich auch wundervolles Kopfkino hatte. Eine Sache empfand ich als zu leicht durchschaubar, aber ansonsten wurde ich oft überrascht und durfte mich auch über ein ungewöhnliches Ende freuen, das mich sogar mit einer Entwicklung ein wenig versöhnt hat. Ich musste nämlich ziemlich leiden, weil ich mir mal wieder die “falschen” Lieblingsfiguren ausgesucht habe. Aber andererseits… deshalb auf sie und meine emotionale Leseweise verzichten? Niemals!
Nach der Trennung von ihrem Freund ist Dana auf der Suche nach ein wenig Abwechslung. Zusammen mit ihrer besten Freundin Marita lässt sich Dana auf das Abenteuer Schottland ein. Gleich zu Beginn ihrer Reise lernen die beiden Frauen Marc und Alec kennen, die ebenfalls Schottland mit dem Rucksack erkunden wollen. Gemeinsam erleben sie die Natur und die Geschichte einer atemberaubenden Landschaft und erkunden das Mystische einer längst vergangenen Zeit.
Als Dana nach einer verlorenen Wette alleine in einem alten Broch übernachten muss, taucht mit einem Mal ein Geist vor ihr auf, Rionach, eine Frau, die bereits vor über 2000 Jahren verstorben ist und eine ungewöhnliche Bitte an die deutsche Touristin hat. Dana soll in die Vergangenheit reisen und Rionachs Tod rächen und ihre Tochter retten. Soll Dana sich auf diese Zeitreise einlassen?
Unglaublich lebendig und farbenfroh erzählt die Autorin Aileen P. Roberts die Reise der jungen Dana, die im Laufe der Geschichte eine spannende und aufregende Reise erlebt. Die Erzählung beinhaltet sowohl Fantasieelemente, wie auch historische Merkmale, die ein perfektes Zusammenspiel bilden. Mit Dana ist der Autorin eine sympathische und glaubwürdige Hauptprotagonistin gelungen, die den Leser berührt und an die Seiten fesselt. Ihre Erlebnisse werden so lebensecht beschrieben, dass es leicht fällt, sich die Welt vor über 2000 Jahren real vorzustellen. Auch die Beschreibungen der schottischen Landschaft sind authentisch und mit viel Liebe zum Detail wiedergegeben.
Mit einer gut inszenierten Geschichte, einem chronologisch aufgebauten und passenden Verlauf und mit sehr überzeugenden Charakteren ist der Autorin ein wunderbares Werk gelungen, das sich nicht nur für Fantasy-Liebhaber geeignet ist. Auch Romantik und Action werden in diesem Roman groß geschrieben und bieten einen wunderbaren und harmonischen Handlungsstrang. Neben Dana gibt es eine Vielzahl von Charakteren, die für das Gesamtbild von Bedeutung sind. So lernt der Leser auch den jungen Assistenzarzt Marc, den Steinmetz Drochtan, den Krieger Artan und viele mehr kennen und erlebt mit ihnen gemeinsam die Freuden und Leiden einer längst vergangenen Zeit.
Fazit: Eine romantische Fantasy-Geschichte, die lebendig und spannend erzählt wird. Mit einer überzeugenden Hauptprotagonistin fällt es leicht, sich auf das Abenteuer Schottland und seine Mythen einzulassen und durch die Jahrtausende zu reisen. Perfekte Unterhaltung garantiert!
Ich hab zwar wirklich lange gebraucht, bis ich komplett drin war in der Geschichte und mit allen Namen und Begriffen und alles, aber dann hat man irgendwann den Sprung geschafft und man verliert sich so in der Welt von vor 2000 Jahren und will nie mehr zurück. Gerade das Ende und wie sich alles zusammenfügt hat mich stark bewegt und ich finde das Buch für mich einfach perfekt, auch wenn der Anfang ruhig hätte etwas kürzer ausfallen können ... aber egal, das Ende reißt echt alles raus !!! :D