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Inspektor Takeda ermittelt #7

Inspektor Takeda und der schöne Schein

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Ein kunstvoller Tod.
Inspektor Takeda ist zu Besuch in einem Herrenhaus auf dem Land. Gastgeberin ist Ernestine von Remsau, eine vermögende Witwe, die in Hamburg eine Kunsthandlung betreibt. Mit weiteren Gästen soll es ein Wochenende voll interessanter Gespräche über Japan, Kunst und Antiquitäten werden. Doch am nächsten Morgen ist Ernestine von Remsau tot, ermordet durch Messerstiche. Damit aber nicht genug. In Hamburg wird ebenfalls eine Leiche Ein Privatdetektiv, der für Ernestine unterwegs war, ist getötet worden. Ein neuer Fall für Inspektor über gefälschte Kunst und gefälschte Identitäten.

385 pages, Kindle Edition

Published December 8, 2023

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About the author

Henrik Siebold

18 books15 followers
pseudonym of Daniel Bielenstein

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Community Reviews

5 stars
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4 (2%)
1 star
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Displaying 1 - 13 of 13 reviews
Profile Image for Geli.
248 reviews10 followers
December 31, 2023
Inspektor Takeda, ein japanischer Kommisar, der in Hamburg gemeinsam mit seiner Kollegin Claudia ermittelt, ist inzwischen im siebten Band.

Dieses Mal ermitteln die beiden getrennt voneinander, Claudia muss den Mord an einem Privatdetektiv aufklären, während Ken Takeda für ein Wochenende zu einer Kunstfreundin aufs Land gefahren ist, diese jedoch am nächsten Morgen tot in ihrem Zimmer auffindet. Selbstmord oder Mord? Da es stark geschneit hat und auch noch alle Reifen der Fahrzeuge zerstört wurden, kann niemand abreisen.

Die Ermittlungen auf dem Landsitz erinnern mich an Agatha Christie - wer war der Mörder? Jeder hätte ein Motiv und Gelegenheit gehabt.

Diesen Band der Serie fand ich dieses Mal weniger spannend, es dauert, bis die Geschichte Fahrt aufnimmt. Zudem empört mich das im Nachwort genannte Thema leider weniger, vielleicht war es daher so, dass ich nicht so engagiert war beim Lesen.

Für mich einer der schwächeren Bänder, auch wenn ich die beiden Ermittler wieder gern begleitet habe und es spannend war, wie die Ermittlungen dann vorgenommen wurden.
Profile Image for Nele.
300 reviews20 followers
August 3, 2024
Instead of investigating a case together, Takeda and Claudia both have their own case, and we switch perspectives on every chapter. The switching from Claudia to Takeda every chapter has been done in previous novels, but it felt different this time because of the cases being two different ones.

I liked Claudia‘s perspective, with the good old “finding a murder victim and looking for the killer” kind of plot. It’s always fun to read, especially with this author because I really like the way he writes. Claudia‘s case was immediately intriguing and mysterious and I loved it.

Takeda’s perspective was something new in this series, with him actually being off duty and a guest at a rich people art appreciation weekend. It felt kind of like an isolated location locked room Agatha Christie kind of mystery, even though the location wasn’t isolated and the rooms weren’t locked, but the vibes - you know what I mean. I also liked that the topic of unfair accumulation of wealth and stolen art (in the colonial sense of the word) was talked about. The tension between the party guests was there from the beginning and set up well. I could immediately tell something was off and wanted to know more.

I really liked this book up until a certain point. But the last hundred pages or so were frustrating. The reveal and how Takeda and Claudia find out about it felt contrived and it was hard for me to get behind what was going on. I wasn’t convinced and still am not. I’m pretty disappointed because I know this series and this author can do better!

Also, and I’m not an expert on police procedure, but I felt it was weird that Takeda could just more or less stumble upon a murder and just decide to stay and solve it. I find it hard to believe that this kind of behavior wouldn’t have consequences. Like, don’t you have to be assigned to a case? And their superior pretty much ORDERED Takeda to come back and he didn’t for like another 24 hours because of his free time murder solving activities. No reprimand or anything for that as well as far as I know, unless I missed something.

Anyways, I loved parts of this book, it had some interesting things to say about history and how we view it, but the way the case was solved didn’t convince me. So three stars, but I still cannot wait for the next book in the series, which I will definitely read as well.
Profile Image for cloudyskye.
903 reviews44 followers
January 8, 2024
Das ging schnell.
Ich kann den Finger nicht drauflegen, aber irgendwas hat gefehlt. Von den Takeda-Krimis erwarte ich ziemlich viel, aber diesmal schien er nicht so sauber lektoriert zu sein. Anders als sonst fielen mir immer wieder Rechtschreib- und Satzbaufehler auf. Auch die Handlung war etwas seltsam, Kapitel abwechselnd aus Claudias und Takedas Perspektive, zwei anfangs getrennte Ermittlungen, die dann doch zusammenlaufen. Teils ist es fast wie ein "Mord im Schloss" à la Agatha Christie, alle Anwesenden sind verdächtig und können wegen des sintflutartigen Regens auch nicht weg; die Auflösung scheint mir dann - ohne spoilern zu wollen - eher banal oder sogar etwas an den Haaren herbeigezogen.
Die Beziehung zwischen Ken und Claudia geht weiter - oder nicht? Ja, auf die Antwort müssen wir wohl bis zum nächsten Band warten. Den ich mir sicher auch antun werde.
554 reviews
January 28, 2024
Getrennte Ermittlungen

Ich liebe diese Reihe mit Kenjiro/Ken Takeda und Claudia Harms. Auch in der Beziehung der beiden zueinander, ob nun Freundschaft oder doch mehr, kommt keine Langeweile auf.
Dieses Mal ermitteln beide erst einmal getrennt voneinander.
Ken Takeda ist von Ernestine von Remsau zu einem Wochenende auf ihr Gut eingeladen. Die Gräfin ist eine Kunstkennerin und Mäzenin. Takeda soll im Laufe des Wochenendes eine traditionelle japanische Teezeremonie abhalten und auch die anderen Eingeladenen haben eine Aufgabe erhalten. Eine erlesene Gesellschaft, ein nobles Anwesen, allerdings ohne Bedienstete. Diese Perspektive erinnert an einen klassischen Whodunnit, denn durch einen Sturm und Stromausfall und weitere Hürden sind die Personen von der Außenwelt abgeschlossen und unter ihnen befindet sich ein Mörder. Ein Motiv hat eigentlich jede/r.
Claudia freut sich auf ein freies Wochenende, um sich endlich gemütlich einzurichten in Kens eher karger Wohnung, in die sie eingezogen ist, als WG-Mitbewohnerin, nicht als seine Partnerin. Aber daraus wird nichts, denn bei strömendem Regen wird sie zu einem Leichenfund in den Park gerufen. Die Identität des Opfers ist recht schnell geklärt, aber wer war er wirklich?

Mir hat dieser Fall wieder richtig gut gefallen und am Ende gibt es eine logische Zusammenführung und Auflösung, auf die ich so nicht gekommen wäre.
Auch die private Geschichte fand ich gut; sie hat auch nicht zu viel Raum eingenommen. Das Ende macht hier allerdings sehr neugierig auf die Fortsetzung.
Ich mag die unterschiedliche Sichtweise von Ken und Claudia sehr und über die Definition des Whiskeys musste ich herzhaft lachen, denn für Ken gibt es einen torfigen Geschmack, für Claudia hingegen nur eine Kompost-Note.
Profile Image for Hexenaugen.
163 reviews
November 25, 2023
Meinung

Der aktuelle Hamburger Mordfall wird einfallsreich beschrieben.
Das Nebeneinander von deutscher und japanischer Kultur sorgt für viel Wissenswertes, aber auch für etwas Komik.
Schon seit dem ersten Buch bin ich ein Fan von Inspektor Takeda und seinen Kollegen.
Schon, weil ich in Hamburgerin bin und somit bekannte Plätze in den Büchern wiederfinde und weil Takeda so unglaublich sympathisch ist.
Und weil die Fälle einfach sehr spannend zu lesen und unvorhersehbar sind.

Fazit

Dieser Krimi hat alles, was man für eine gute Geschichte braucht.
Die Protagonisten, die Orte des Geschehens und die Atmosphäre, alles ist gut beschrieben auch die Handlung ist schlüssig.

Der Krimi ist spannend und kurzweilig.
Wie immer war es ein Vergnügen das Buch zu lesen und ich empfehle es sehr gern.
856 reviews11 followers
January 14, 2024
Das ist ja tatsächlich schon Band 7 dieser Reihe! Die beiden Mordfälle, die abwechselnd aus der Perspektive von Claudia und Takeda erzählt werden, sind nicht spektakulär, dafür hat mir die dahinterstehende konstruierte Geschichte ganz gut gefallen. Auch das (schlechte) Wetter spielt eine Rolle und führt dazu, dass Takeda und Claudia erst einmal separat voneinander ermitteln, bevor sich ihre Wege wieder kreuzen. Auch die private Geschichte der beiden geht weiter, wird aber in diesem Band noch nicht aufgelöst, was Hoffnung auf einen Band 8 macht.
14 reviews
March 22, 2024
Ich kann es nicht 100% dingfest machen, aber der Band hat mich nicht so abgeholt wie sonst. Dennoch bin ich gespannt auf den nächsten!
27 reviews
April 23, 2025
Not sure why I never bothered to review the first six Inspektor Takeda books, but suffice to say, this is my 7th book by Henrik Siebold. I like the Inspektor Takeda books, and think this one is another installment of good quality.

The storyline, more or less:
Inspektor Takeda has been in Germany for a while now — seven books’ worth — and Germans continue to find him charming. A wealthy woman in her mid 70s, Ernestine, has taken a liking to Takeda and invited him for a weekend gathering at her family’s estate near Kiel. She has a thing for Japanese art and Japanese culture.

While Takeda is spending the weekend at Ernestina’s gathering, Claudia begins to investigate the murder of a guy named Connie (Cornelius) Strube. He was in his early 40s, and lived with his mother. The house he lived in, smells like garbage and B.O. The mother says that connie used to work for a courier service at one point.

When Claudia looks around his bedroom, she finds all these contradictions. Connie is obviously incredibly intelligent — he has a shelves of books on math, astronomy, technological stuff. Lots of computer and gaming magazines. Also cocaine and porn. Finally, she finds a business card indicating that Connie was actually self-employed as a private detective. Claudia goes to the address listed as Connie Detektei office. It has been ransacked.

Claudia then begins to call Connie’s phone contacts. There is a man, Mr. Härtling, who hired Connie because he suspected his wife is cheating on him. There is also a high-priced BDSM prostitute that Connie used to go to once or twice a week. And there is Martina, a former girlfriend, who Connie occasionally visits, bringing her envelopes with thousands of euros in cash. Where does Strube get the money?

I won’t spoiler it any more than that, and will just say that the part of the book dealing with Connie Strube was the far more interesting storyline, than the storyline about the rich lady murdered by one of her houseguests, like a game of Clue. In the book, one of the houseguests even makes the joke that this must be a fun pretend game of, “Guess who murdered Ernestine!”, with cheesy clues planted throughout the house, and Ernestine whisked to some other location to help the houseguests bond.

Personally, I don’t care very much about the love story the author wants to tell about Takeda and Claudia, but it is easy enough to just ignore.
Profile Image for Libertine.
192 reviews16 followers
November 30, 2024
Ein Verbrechen und ein berühmtes Gemälde

Eine alte Frau stirbt. Jeder im Haus hatte Gründe, diese tot sehen zu wollen. Und Takeda ist mitten drin.

Zur gleichen Zeit muss seine Kollegin Claudia Harms ein ganz anderes Verbrechen aufklären, das vielleicht doch mehr Gemeinsamkeiten mit Takedas aufweist, als anfangs gedacht.

Im Mittelpunkt des Verbrechens steht ein Kunstwerk von unschätzbarem Wert. Und eine Gruppe von Menschen, die mehr verbergen, als es auf den ersten Blick scheint.

»Die große Welle vor Kanagawa war zweifellos eines der berühmtesten Bilder Japans. Es zeigte drei schmale Fischerboote, die von einer gigantischen Welle begraben wurden – so gigantisch, dass das Wasser gleich auch den heiligen Berg Fuji im Hintergrund zu verschlingen schien.«


Durch Die große Welle vor Kanagawa nimmt auch Japan wieder einen größeren Stellenwert in Siebolds neuem Band der Reihe Inspektor Takeda ermittelt ein.

Es ist nicht notwendig, vor dem Lesen von ›Inspektor Takeda und der schöne Schein‹ bereits die anderen Bände der Reihe gelesen zu haben. Jeder Band kann für sich gelesen werden und dreht sich um ein neues, im Band abgeschlossenes Verbrechen. Dennoch kann es sich lohnen, die Bände der Reihenfolge nach zu lesen, um nicht gespoilert zu werden und um die Entwicklung der besonderen Freundschaft von Ken und Claudia mitverfolgen zu können.

»Während der Inspektor Hokusais Meisterwerk auf Gut Hohenforst betrachtete, stand auch Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms vor einem Bild. Es hatte sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit der großen Welle, zumindest was die Farbgebung anging. Das Motiv hingegen war völlig anders, das Bild zeigte zwei stilisierte, comic-haft dargestellte Menschen, von denen einer einen Hut trug.«


Mit Ken Takeda ist Siebold eine besonders sympathische Ermittler-Figur gelungen. Takeda ist auf seine Art ruhig, ausgeglichen und liebenswert. Auch seine Partnerin Claudia Harms, die in vielerlei Hinsicht sicherlich das Gegenteil von Takeda ist, hat mich für sich eingenommen.

»Während sie sich anzog, fand Claudia zu einem Lächeln zurück. Ein Abend allein in einer neuen, stillen Wohnung war sowieso nicht ihr Ding.
Dann doch lieber eine Leiche.«


Siebold versteht es, in seinen Kriminalgeschichten menschliche Schicksale mit einem Verbrechen zu verweben. Nicht die Blutrünstigkeit eines Verbrechens steht hier im Vordergrund, sondern die menschliche Verstrickung dahinter oder damit.

›Inspektor Takeda und der schöne Schein‹ hat mich insgesamt weniger überzeugt als die Vorgängerbände, war jedoch dennoch seine Zeit wert und sehr kurzweilig. Ich freue mich also jetzt schon auf die Folgebände und bin gespannt.


Rezension erstmals erschienen auf Libertine Literatur
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