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Russische Gedichte. Russisch/Deutsch

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Diese neue zweisprachige Auswahl bietet von 75 Poetinnen und Poeten je ein Gedicht, im Original und in der textnahen Nachdichtung durch Kay Borowsky. Die Anthologie, die vom 18. Jahrhundert bis in die allerneueste Zeit reicht, zeigt exemplarisch die Vielfalt einer Lyrik, die in ihrer Formenfülle zu den reichsten in Europa zählt. Neben den vielen großen und berühmten Namen - wie Puskin, Tjučev, Blok, Achmatova, Mandel'štam, Brodskij -, von denen hier keiner fehlt, will sie auch die Neugier auf manche weniger bekannten Dichter wecken.

144 pages, Paperback

First published June 1, 2009

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About the author

Kay Borowsky

19 books
Kay Borowsky ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Publizist.

Seine Vorfahren stammen aus Riga, Lettland. Borowsky sollte ursprünglich die Buchhandlung seines Vaters in Riga übernehmen. Durch den Zweiten Weltkrieg wurden seine Eltern im Zuge der unfreiwilligen Umsiedlung der Baltendeutschen in das besetzte Polen verschlagen, weshalb er seine frühe Kindheit in Posen verlebte. Der Vater fiel 1944 auf dem Balkan. Auf der Flucht gegen Kriegsende aus Posen nach Berlin kam sein Bruder ums Leben. Über Umwege gelangten Kay Borowsky und seine Mutter schließlich nach Nagold, wo er seine Jugend verbrachte.

Nach dem Studium der Romanistik, Slawistik und Germanistik, das er 1973 mit einer Promotion abschloss (Boris Pasternaks Auffassung vom Wesen der Dichtung und von der Aufgabe des Dichters), arbeitete Kay Borowsky in Tübinger Buchhandlungen, unter anderem bei Gastl und Heckenhauer. Letztlich ergriff er damit den Beruf, den er nach dem Willen seines Vaters in Riga hätte ausüben sollen. Während des Studiums begann er zu schreiben. Kriminalromane wie Schnee fällt auf die Hüte (1983) oder Dauerlauf am Abend (1988) zeichnet die genaue Darstellung von Details aus.

Borowsky publizierte außer journalistischen Beiträgen für das Feuilleton verstärkt auch Übersetzungen von Lyrik und Prosa aus dem Englischen, Französischen und Russischen, darunter Werke von Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, Anna Achmatowa, Ossip Mandelstam oder Michail Lermontow. Als Übersetzer ist er sowohl für Verlage als auch für Zeitschriften und Zeitungen tätig. Borowsky lebt in Tübingen.

Während seines Studiums veröffentlichte Borowsky neben Prosa auch Lyrik und Aphorismen. Der Lyrikband Dem Morgen entgegen ist 2010 in Frankreich zweisprachig erschienen.

Kay Borowsky variiert das literarische Erbe spielerisch, statt vor ihm zu erstarren. Dabei beerbt er nicht nur die eigenen, deutschsprachigen Autoren-Väter und -vorväter, sondern greift Ideen und Bilder auf, um sie seinem geistigen Besitz anzueignen, deren Urhebern er sich geistesverwandt fühlt, unabhängig davon, wo und wann sie gelebt haben.

In Tübingen-Texten wie in den „Wanderungen in Tübingen und Europa“ (2005) oder in den Prosa-Miniaturen Vorsichtig, vorsichtig (1996) ironisiert er seinen Wohnort. Dort schreibt er beispielsweise über das „Wiener Gässle“, es sei „die wichtigste Straße von Tübingen, sie stellt die Verbindung zwischen dem Rathaus und der Alten Aula her und gibt der Stadt einen weltstädtischen Charakter“.

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