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Hôtel de la solitude

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Écrit en 1942, Hôtel de la solitude nous entraîne dans le sillage de Jérôme Bourdaine, scintillant chevau-léger de l'après-guerre, qui élit comme ermitage pour sa rêverie un singulier hôtel de La Turbie, sur la Côte d'Azur. Un ballet d'ombres lasses et de cœurs fringants qui s'évanouira au matin, romance sans lendemain. Chambre vous est donc retenue à l'Hôtel de la solitude, calme assuré et vue sur les songes. Ce bijou littéraire est cocasse et désinvolte, onirique et classique, superbe.

128 pages, Paperback

First published January 1, 1944

9 people want to read

About the author

Rene Laporte

17 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Elisa.
58 reviews
November 13, 2024
„Sie werden glauben, ich sei auf der Flucht. Doch wer wird sich darüber wundern? Heutzutage verschwindet man, ohne Spuren zu hinterlassen, müheloser als in den dunklen Jahrhunderten. Wir alle leben derzeit in isolierten Gefängnissen.“

Wow, dieses Buch war etwas ganz besonderes. Ich hatte vorher (leider!) noch nie etwas von dem Autor gehört, und habe es nur mitgenommen, weil ich grundsätzlich alles lese wenn nur ein Hotel auf dem Cover oder im Titel ist. Und bereue das absolut nicht.
Der Schreibstil ist sehr poetisch hat perfekt zum Ambiente gepasst. Trotz der Kürze des Buches war alles sorgfältig ausgearbeitet, vor allem die beiden Hauptkaraktere. Ich finde es so schade dass das der einzige Ronan von ihm ist der ins Deutsche übersetzt wurde, dieser Autor hat so viel mehr verdient! Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen.
Profile Image for Lena Kurkowski.
177 reviews
July 16, 2021
Ein literarisches Meisterwerk, leider viel zu kurz - man hätte die Geschichte noch ausbauen können.
Profile Image for Bookpassion.
86 reviews16 followers
July 11, 2016
Der Leser begleitet Jérôme Bourdaine in ein abgelegenes Hotel, in dem er der einzige Gast ist und von den Hotelbetreibern erst etwas misstrauisch aufgenommen wird. Die Leute tauen allerdings schnell auf, legen sich ganz schön ins Zeug und lassen für ihren Gast die Belle Époque wiederauferstehen. Als ein paar Tage nach Jérômes Ankunft eine junge Dame namens Zoya mit einem vorerst gesichtslos bleibenden Ehemann anreist, verliebt er sich und bemüht sich darum, sie zu erobern, denn er ist sich ganz sicher, dass die Liebe zu ihr sein Leben umkrempeln wird.


Meine Meinung

Der Klappentext (zumindest der erste Teil davon) lässt vielleicht anderes vermuten, doch Hôtel Solitude ist weder eine Liebesgeschichte, noch ein Unterhaltungsroman. Es handelt sich um eine literarische Novelle, die sich unter anderem mit Krieg, dem Entwurzeltwerden und der Melancholie der guten alten Zeiten beschäftigt.

René Laporte schreibt sehr bildhaft und metaphorisch, er spielt mit Sprache und Worten, was mir ab und an ein bisschen zu viel der Spielerei war. Allerdings hat der Autor auch eine ganz eigene Art von Humor, die mich gelegentlich zum Schmunzeln und Lachen brachte und für etwas Auflockerung sorgte.

Die Charaktere waren interessant und vor allem das Ehepaar Barca hat es mir angetan. Sie schwelgen in Erinnerungen und trauern Dingen nach, die längst verloren sind, während sie den Veränderungen, die ihnen vom Schicksal aufgezwungen werden, machtlos gegenüberstehen.

Die Art, wie zum einen die Barcas Jérôme die Belle Époque (etwa 1884 bis 1914) mit ihren Erzählungen näherbringen, und zum anderen Jérôme mit seinem Wissen darüber Zoya beeindrucken möchte, war sehr stimmungsvoll und wirklich gut gelöst, um auch den Leser daran teilhaben zu lassen. Man hat wirklich das Gefühl, dass die schöne Epoche in dem kleinen, verlassenen Hotel wieder auflebt. Ich konnte förmlich die Parfums, Rasierwässer und den Zigarrenrauch riechen, konnte das Besteck auf den Tellern klimpern hören und die angeregten Gespräche der feinen Herrschaften in ihren hübschen Abendgewändern und Fracks belauschen.

"Wenn man die Barcas hörte, hätte man meinen können, das Leben sei nicht mehr lebenswert, seit die Männer zum Abendessen nicht mehr den Frack anzogen..."

Auch die wenigen Gelegenheiten, bei denen der Autor über Jérôme spricht, fand ich sehr unterhaltsam und gut eingesetzt.

"Jérôme gehört zu den Männern, die jede Begegnung mit einer Frau ganz ausleben wollen, jenen Männern, die zum Beispiel unbedingt heiraten möchten - und zwar jedes Mal. Da die Umstände sie davor bewahren, ihr Ziel zu erreichen, laufen sie schnell weiter, dem Absoluten nach. Don Juan war vielleicht ursprünglich ein Kandidat für die Treue, der bei seiner ersten Eroberung gescheitert ist."



Besonderheiten, die eine Erwähnung wert sind

Auf den ersten 18 Seiten des Buches bekommt man einiges über René Laporte zu lesen, was für den ein oder anderen sicher ganz interessant ist.
Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass das Buch im Original bereits 1944 veröffentlicht wurde und erst 2014 in deutscher Sprache erschienen ist.


Bewertung und mein Fazit zu 'Hôtel Solitude'

Ein Klassiker, der stellenweise sehr literarisch geschrieben ist und stellenweise durch die Lockerheit und den Charme des Autors besticht und somit sehr lesenswert ist - sowohl für Fans des Unterhaltungsromans, als auch für Literaturliebhaber. Von mir gibt es 4,5 Sterne für diese Novelle, die alte Zeiten wieder aufleben lässt!
Profile Image for Denis.
Author 5 books31 followers
August 24, 2012
Written by a completely forgotten writer who seems to have led quite a life, flirted with fame after the war, and certainly knew how to write elegantly, this short novel has been recently reissued, and hopefully it will allow us to discover more of this man's work. Deeply melancholic, this very simple tale of a man and a woman meeting in a deserted hotel on the French Riviera, as the rest of the country is being invaded by the Germans, shines beautifully through its brilliant (yet never pedantic or overblown) prose. The subtlety of the emotions, linked to a wonderful sense of atmosphere, turn what could have been a banal novella into a delicate, very French, nostalgic jewel.
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