Ich sehe nur noch blau-weiß-rot. In jedem Fenster, in jedem Garten flattert die isländische Flagge: rotes Kreuz mit weißem Rand auf blauem Grund. Kinderwagen sind mit Fähnchen geschmückt. Backen sind mit den isländischen Farben bemalt. ›Til hamingju Ísland! Herzlichen Glückwunsch Island‹, begrüßt mich Sóley vor dem Café Paris am Austurvöllur.« Hinreißend erzählt Tina Bauer von einem Jahr zwischen Hotpots, Elfen und Vulkanen.
Ein richtig toller Reiseroman - Ein Jahr in Island ist alleine schon durch die langen Sommertage und kurzen Wintertage super spannend Interessant zu lesen wie die Autorin das erlebt. Super ist auch dass sie viele Isländische Kontakte (gar Freunde) knüpft und man allerlei über das Leben auf der Insel erfährt. Ein paar Orte, Cafés, SightseeingSpots habe ich wiedererkannt was natürlich cool war beim Lesen und erinnern an den Roadtrip auf Island. Sollte ich nochmal dort hin reisen (und davon gehe ich aus..) werde ich nochmal durch das Buch blättern, weil sehr viele Tipps und auch Geheimtipps dabei sind die ich mir genauer anschauen würde! Alles in allem ein Lesetipp für Island-Fans und solche die es werde wollen! 🇮🇸
Wirklich ein sehr schönes Buch. Ich möchte direkt nach Island oder zumindest alles über Island in Erfahrung bringen was geht. Bis jetzt das beste Buch der Reihe für mich.
Ja so mal was ganz anderes. Hier haben wir es mit einer Reiseerzählung zu tun und das, in meinem Lieblingsreiseziel Island. Nachdem ich das Buch Claudia von Claudias Bücherregal abgenommen habe, war ich doch recht neugierig. Auf was? Na auf Island. Wie sehen andere die Insel? Ist es wirklich alles so mystisch? Wie kommt die Insel rüber, was muss man gesehen haben? Ich wurde belohnt. Tina Bauer konnte mich in einen Alltag ziehen, den jeder isländische Bewohner erlebt. Am Anfang noch freier Gestalter ihrer Freizeit, erleben wir die Autorin im ganz normalen Arbeitsalltag. Durch viele Besuche vor diesen Jahr, konnte sie viele Kontakte knüpfen, die ihr den Einstieg erleichterten. Sie hatte Freunde und Hilfe. Alles nicht falsch, wenn man dort leben, wenn man dort integriert werden möchte. Der Schreibstil lässt einen das Buch so runterlesen. Was ich in diesem Fall nicht getan habe. Ich habe kapitelweise gelesen. Ich fand es gut, mir hier besonders Zeit zu lassen. Flüssig und gut zu folgen hat die Autorin uns in ihren Alltag mitgenommen. Man konnte wirklich viele Insiderinformationen aus dem Buch ziehen und was ich persönlich gut fand, sogar ein paar Einblicke in die isländische Sprache. Die Frage die mir hier kommt, wieviel konnte sie dort wirklich erleben. Das gute, sie kannte viele Leute dort, lernte viele kennen und sah isländische Geheimtips, die wir als Urlauber vielleicht gar nicht aufsuchen könnten, weil wir davon gar nichts wüssten. Aber nun, ich denke das ein oder andere kann man sich jetzt anschauen, sollte man die reise dorthin endlich antreten. Ich mochte dieses Persönliche. Dieser Alltag, den doch jeder irgendwann erliegen muss. Das Leben woanders als zu Hause, neue Kulturen, neue Glaubensrichtungen, Wünsche und Lebensphilosophien. Das gerade ist auch was mich an Island fasziniert. Wie einfach das Volk doch zu sein scheint, wie unkonpliziert, wie sie ihre Mystik am Leben erhalten. Vielleicht reizt gerade das so an dieser Insel. Zumindest mich. Leider fehlten mir die Bilder in meinen Kopf, die Beschreibungen einiger Highlights. Dazu muss ich auch sagen, das das Buch ja kein Reiseführer sein sollte, sondern wirklich den Alltag beschreibt. da waren meine Wünsche wohl größer.
Zum Schluss kann ich nur sagen, daß mich das Buch sehr wohl überzeugt hat und es auf alle Fälle ein Muss vor der Reise sein sollte. Das Leben ist faszinierend und so unterschiedlich, dass man sich das nicht vorstellen kann. So gleich und doch ganz anders. Also liebe Leser, ran an die Seiten ;-)