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Ein Lied über der Stadt
Sommer 1929 in einer Kleinstadt in Franken: Die Pfarrerstochter Luise träumt davon, das Fliegen zu erlernen. Gegen alle Widerstände gelingt es ihr, ihren Traum zu verwirklichen und Pilotin zu werden. Sie verlässt ihre Heimat und wird in München eine gefeierte Kunstpilotin. Als die Nazis an die Macht kommen, muss sie die Fliegerei aufgeben und kehrt nach Franken zurück. Hier ist plötzlich alles anders: Alle schweigen, ganz egal, was passiert. Angst und Misstrauen beherrschen das Miteinander. In der veränderten politischen Lage geraten Louises Familie und auch ihre Jugendliebe Georg mehr und mehr in Gefahr. Ihr Vater, der Terror und Verfolgung anprangert, wird denunziert und von der Gestapo bedroht und Georg als Mitglied des Widerstands gesucht. Schließlich werden Luises Liebe und ihr Können als Pilotin auf eine schwere Probe gestellt.
316 pages, Paperback
First published October 1, 2012
About the author
Ewald Arenz
38 books780 followersDer Autor Ewald Arenz kam 1965 in Nürnberg zur Welt und studierte englische und amerikanische Literatur und Geschichte. Seit Beginn der 1990er Jahre ist er als Autor tätig und hat neben einigen Glossen und Kindergeschichten auch Theaterstücke und historische Kriminalromane.
Er ist mittlerweile einer der produktivsten und erfolgreichsten Schriftsteller Süddeutschlands, dessen Gesamtauflage weit über 120.000 verkaufte Bücher zählt.
Er ist mittlerweile einer der produktivsten und erfolgreichsten Schriftsteller Süddeutschlands, dessen Gesamtauflage weit über 120.000 verkaufte Bücher zählt.
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 187 reviews
August 6, 2023
ewald arenz slays again 🩷 hab jeden einzelnen satz daran geliebt und das ende hat mich kaputt gemacht (auf die beste art)
September 24, 2023
ewald arenz ist der author, der das gefühl von sommer am besten wiedergeben kann und der, der die enden von büchern immer ein bisschen verkorkst macht
June 22, 2023
Es fällt mir schwer nicht ins Vergleichen zu seinen anderen Büchern zu kommen,sobald ich etwas von Arenz lese. Es gibt glaube ich niemand,der so treffend das Gefühl von Sommer und Sehnsucht beschreiben kann und die Atmosphäre davon aufleben lässt wie er.
Die Geschichte von Luise und ihre Familie fand ich spannend und wirklich gut beschrieben, das Gefühl von Luise der Enge der Kleinstadt und ihre Leidenschaft für das Fliegen. Jedoch kam das Ende etwas schnell und plötzlich.
Die Geschichte von Luise und ihre Familie fand ich spannend und wirklich gut beschrieben, das Gefühl von Luise der Enge der Kleinstadt und ihre Leidenschaft für das Fliegen. Jedoch kam das Ende etwas schnell und plötzlich.
May 19, 2024
ok wtf 😭😭😭😭
July 16, 2026
Nach den ersten 50 Seiten war ich ehrlich gesagt nicht besonders zuversichtlich, dass mich dieses Buch noch berühren würde. Ich hatte eine Geschichte erwartet, die auf 330 Seiten hauptsächlich von einer jungen Frau erzählt, die unbedingt Flugzeug fliegen möchte und dabei die große Liebe findet, also eine eher vorhersehbare Emanzipations- und Liebesgeschichte. Doch dann kam es ganz anders.
Die Geschichte spielt im Jahr 1929, kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten, und verbindet Luises ganz persönliche Entwicklung mit den gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich von ihrer Familie, ihrer Jugendliebe und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, emanzipieren möchte und ihren eigenen Weg in Richtung Freiheit sucht. Gleichzeitig zeigt der Roman den Wandel in der Gesellschaft und die zunehmende Radikalisierung. Das war beim Lesen nicht immer angenehm, aber gerade gut fand ich, dass diese Zeit nicht beschönigt wurde.
Besonders wichtig war für mich die Figur Gottfried, Luises Vater. Er ist ein progressiver Pfarrer und gleichzeitig ein echter Freigeist. Er steht für seine Gemeinde mit Gerechtigkeit und Nächstenliebe ein und grenzt diese Werte klar vom nationalsozialistischen Gedankengut ab. Gerade als nicht gläubiger Mensch fand ich seine Perspektive interessant, weil sie gezeigt hat, dass der Glaube an etwas Reines und Gutes nicht mit nationalistischen oder menschenfeindlichen Ideologien vereinbar sein muss. Auch wenn mich das nicht zu einer gläubigen Person macht, konnte ich dadurch manche positiven Aspekte von Glauben besser nachvollziehen.
Besonders berührt hat mich auch Luises Haltung gegenüber ihrer Freundin Eva, die unter ihrem nationalchristlich geprägten Vater leidet. Er rechtfertigt seine Gewalt mit dem Anspruch, im Namen Gottes ihre „Sünden“ bestrafen zu müssen. Luises Solidarität mit Eva zeigt sehr deutlich, wie wichtig es ist, sich gegen Ungerechtigkeit zu stellen. Gerade dann, wenn sie mit vermeintlich moralischen oder religiösen Argumenten begründet wird.
Ein Punkt, über den ich nach dem Lesen noch nachgedacht habe, ist die Darstellung der Figuren. Luise, ihre Familie und ihr Umfeld werden im Roman als Menschen gezeigt, die auf der richtigen Seite stehen und keine Täter*innen oder Mitläufer*innen sind. Die eigentlichen Täter*innen werden dagegen stark als radikalisierte und klar erkennbare Bösewichte dargestellt. Zwar gibt es einzelne Figuren, beispielsweise Polizisten, die eher aus Pflichtgefühl handeln und nicht dieselbe Ideologie vertreten, aber die Auseinandersetzung mit der Frage nach Mitverantwortung und gesellschaftlicher Anpassung bleibt der lesenden Person selbst überlassen. Gerade hier finde ich es wichtig, über den Roman hinauszudenken und sich auch mit der historischen Realität auseinanderzusetzen.
Insgesamt hat mich das Buch überrascht. Es war anders, als ich erwartet hatte, und hat mich nicht nur wegen Luises Geschichte, sondern auch wegen der Fragen nach Haltung, Verantwortung und Menschlichkeit beschäftigt. Gerade diese Themen machen den Roman für mich auch heute noch relevant.
Die Geschichte spielt im Jahr 1929, kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten, und verbindet Luises ganz persönliche Entwicklung mit den gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich von ihrer Familie, ihrer Jugendliebe und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, emanzipieren möchte und ihren eigenen Weg in Richtung Freiheit sucht. Gleichzeitig zeigt der Roman den Wandel in der Gesellschaft und die zunehmende Radikalisierung. Das war beim Lesen nicht immer angenehm, aber gerade gut fand ich, dass diese Zeit nicht beschönigt wurde.
Besonders wichtig war für mich die Figur Gottfried, Luises Vater. Er ist ein progressiver Pfarrer und gleichzeitig ein echter Freigeist. Er steht für seine Gemeinde mit Gerechtigkeit und Nächstenliebe ein und grenzt diese Werte klar vom nationalsozialistischen Gedankengut ab. Gerade als nicht gläubiger Mensch fand ich seine Perspektive interessant, weil sie gezeigt hat, dass der Glaube an etwas Reines und Gutes nicht mit nationalistischen oder menschenfeindlichen Ideologien vereinbar sein muss. Auch wenn mich das nicht zu einer gläubigen Person macht, konnte ich dadurch manche positiven Aspekte von Glauben besser nachvollziehen.
Besonders berührt hat mich auch Luises Haltung gegenüber ihrer Freundin Eva, die unter ihrem nationalchristlich geprägten Vater leidet. Er rechtfertigt seine Gewalt mit dem Anspruch, im Namen Gottes ihre „Sünden“ bestrafen zu müssen. Luises Solidarität mit Eva zeigt sehr deutlich, wie wichtig es ist, sich gegen Ungerechtigkeit zu stellen. Gerade dann, wenn sie mit vermeintlich moralischen oder religiösen Argumenten begründet wird.
Ein Punkt, über den ich nach dem Lesen noch nachgedacht habe, ist die Darstellung der Figuren. Luise, ihre Familie und ihr Umfeld werden im Roman als Menschen gezeigt, die auf der richtigen Seite stehen und keine Täter*innen oder Mitläufer*innen sind. Die eigentlichen Täter*innen werden dagegen stark als radikalisierte und klar erkennbare Bösewichte dargestellt. Zwar gibt es einzelne Figuren, beispielsweise Polizisten, die eher aus Pflichtgefühl handeln und nicht dieselbe Ideologie vertreten, aber die Auseinandersetzung mit der Frage nach Mitverantwortung und gesellschaftlicher Anpassung bleibt der lesenden Person selbst überlassen. Gerade hier finde ich es wichtig, über den Roman hinauszudenken und sich auch mit der historischen Realität auseinanderzusetzen.
Insgesamt hat mich das Buch überrascht. Es war anders, als ich erwartet hatte, und hat mich nicht nur wegen Luises Geschichte, sondern auch wegen der Fragen nach Haltung, Verantwortung und Menschlichkeit beschäftigt. Gerade diese Themen machen den Roman für mich auch heute noch relevant.
September 30, 2023
Ein bewegendes Buch mit überraschendem Ende
March 25, 2026
3,5 Sterne
Wieder eine tolle Geschichte aus der Feder von Ewald Arenz. sie kommt nicht zu 100% an die aktuellen Geschichten ran, aber es gibt eine Vaterfigur, die ihresgleichen sucht und ein Ende, mit dem wirklich niemand rechnen kann.
Wieder eine tolle Geschichte aus der Feder von Ewald Arenz. sie kommt nicht zu 100% an die aktuellen Geschichten ran, aber es gibt eine Vaterfigur, die ihresgleichen sucht und ein Ende, mit dem wirklich niemand rechnen kann.
May 10, 2023
Ich liebe liebe liebe wie Ewald Arenz schreibt. Einfach schön. Bin komplett unvorbereitet in die letzten 5 Seiten reingestolpert und wurde von Tränen überrascht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
April 4, 2024
4 Sterne, weil es einfach wieder ein schön geschriebener, leicht zu lesender und stark reingefühlter Roman von Ewald Arenz ist - mag diese Art gerne.
Einziger Kritikpunkt: ohne „Spannung“. Ich dachte durchgehend, dass der ganze Plot durch den Klappentext bereits sehr vorhersehbar war. Allerdings hat mich das Ende (die letzten paar Seiten) dann doch kalt erwischt.
Einziger Kritikpunkt: ohne „Spannung“. Ich dachte durchgehend, dass der ganze Plot durch den Klappentext bereits sehr vorhersehbar war. Allerdings hat mich das Ende (die letzten paar Seiten) dann doch kalt erwischt.
May 27, 2024
Wow!!
December 19, 2021
Es ist 1929 in einer fränkischen Kleinstadt. Louise, die Pfarrerstochter steht kurz vor ihrem Abitur und hat nur einen Wunsch: Fliegen lernen. Zusammen mit ihrem Freund Georg baut sie heimlich an einem Flugzeug, ihr Bruder Paul schenkt ihr Karten für eine Flugshow. Als sie nach München zum Studium geht eröffnet sich hier die Möglichkeit, das Fliegen mit ihrem Studium zu verbinden. Einige Jahre kann sie als Kunstfliegerin ihrer Leidenschaft nachgehen, doch die im neuen Regime wird die Welt und die Möglichkeiten für Frauen immer kleiner.
Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt. Am Beginn begleiten wir Louise durch das Ende ihrer Schulzeit und den ersten Sommer ohne Pflichten. Alles scheint leicht und möglich, das Leben liegt vor ihr. Der zweite Abschnitt spielt dann 1935, als Louise gezwungen ist in ihr Elternhaus zurückzukehren. Die Stadt an sich hat sich nicht verändert, wohl aber die Menschen. Die die schon immer bereit waren andere u drangsalieren haben jetzt das sagen und Widerspruch wird Haft in Konzentrationslagern bestraft. Louises Vater kann nicht aus seiner Haut und benennt Ungerechtigkeiten, verteidigt seinen Glauben und muss dafür büßen.
Ewald Arenz gelingt es die Sommer in dieser Kleinstadt spürbar zu machen. Ich hatte oft das Gefühl hier nicht Dinge beschrieben zu bekommen, sondern daran erinnert zu werden. Trotz der schweren Zeit, die Louise und ihre Familie durchmachen, kann man sich an den Beschreibungen des Lebens im Pfarrhaus erfreuen und die Beschreibungen der Landschaft genießen.
Am Ende habe ich das Buch traurig geschlossen, nicht nur wegen des Endes, sondern auch, weil ich damit auch Abschied nehmen musste. Von diesen tollen Beschreibungen und von den Bildern, die in mir beim Lesen entstanden sind.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und werde nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten, die ich noch nicht gelesen habe. Einige waren es ja schon und ich bin immer wieder begeistert.
Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt. Am Beginn begleiten wir Louise durch das Ende ihrer Schulzeit und den ersten Sommer ohne Pflichten. Alles scheint leicht und möglich, das Leben liegt vor ihr. Der zweite Abschnitt spielt dann 1935, als Louise gezwungen ist in ihr Elternhaus zurückzukehren. Die Stadt an sich hat sich nicht verändert, wohl aber die Menschen. Die die schon immer bereit waren andere u drangsalieren haben jetzt das sagen und Widerspruch wird Haft in Konzentrationslagern bestraft. Louises Vater kann nicht aus seiner Haut und benennt Ungerechtigkeiten, verteidigt seinen Glauben und muss dafür büßen.
Ewald Arenz gelingt es die Sommer in dieser Kleinstadt spürbar zu machen. Ich hatte oft das Gefühl hier nicht Dinge beschrieben zu bekommen, sondern daran erinnert zu werden. Trotz der schweren Zeit, die Louise und ihre Familie durchmachen, kann man sich an den Beschreibungen des Lebens im Pfarrhaus erfreuen und die Beschreibungen der Landschaft genießen.
Am Ende habe ich das Buch traurig geschlossen, nicht nur wegen des Endes, sondern auch, weil ich damit auch Abschied nehmen musste. Von diesen tollen Beschreibungen und von den Bildern, die in mir beim Lesen entstanden sind.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen und werde nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten, die ich noch nicht gelesen habe. Einige waren es ja schon und ich bin immer wieder begeistert.
January 10, 2026
Keine schlechte Geschichte, liest sich schnell und leicht, nett für zwischendurch. Trotzdem hätte ich mir mehr Komplexität, Spannung oder innerliche Widersprüche der Charaktere gewünscht. so leider ein wenig beschönigend.
December 12, 2025
Dieses Buch hat alles : Leichtigkeit, Schwere, Wut, Liebe, Trauer, Verzweiflung, Hoffnung, Sommer, Wind, Sonne, Freiheit.
Ich bin immer wieder beeindruckt wie gut Arenz schreibt ohne unnötige Umwege zu gehen.
Eine absolute Empfehlung. Das Buch wird noch länger nachwirken und ich werde es bestimmt im Freundeskreis / Verwandtschaft verschenken.
Ich bin immer wieder beeindruckt wie gut Arenz schreibt ohne unnötige Umwege zu gehen.
Eine absolute Empfehlung. Das Buch wird noch länger nachwirken und ich werde es bestimmt im Freundeskreis / Verwandtschaft verschenken.
August 19, 2026
War nicht so richtig auf die Zeit vorbereitet, in der das Buch handelt
November 29, 2023
3.75 ⭐️
March 9, 2025
Trotz des schweren Themas mochte ich es sehr, wie die sommerstimmung und luise’s sehnsucht in dem Buch beschrieben wurde. Das Ende fand ich kam nur irgendwie sehr plötzlich, war aber trotzdem spannend geschrieben
August 8, 2026
wie immer ganz toll geschrieben, den sommer eingefangen und ein sehr plötzliches ende
July 29, 2023
von dem ende werde ich mich nie erholen
- ewald arenz hat erneut eine geschichte geschaffen, in der man mitfühlt und mitfiebert und in deren zentrum die frage steht, das richtige zu tun
- ewald arenz hat erneut eine geschichte geschaffen, in der man mitfühlt und mitfiebert und in deren zentrum die frage steht, das richtige zu tun
This entire review has been hidden because of spoilers.
January 10, 2025
Ohne die eindringliche Empfehlung meiner Schwester, die mir nicht nur den Autor überhaupt erst näher gebracht, sondern die mir auch dieses Buch geschenkt hat, hätte ich wahrscheinlich nicht zu diesem Buch gegriffen.
Die Rahmenthemen entsprechen so gar nicht meinem Beuteschema (Leidenschaft fürs Fliegen, (bevorstehende) Nazizeit in Deutschland, Religion und Glauben innerhalb der Pfarrersfamilie), und doch ist mir nicht nur die Hauptperson Luise, sondern auch ihre ganze Familie und ihr Freund Georg sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich konnte sogar die unbändige Leidenschaft fürs Fliegen nachvollziehen und die Gefühle von Freiheit und Glück, die sich hoch in der Luft einstellen.
Dabei war der Aufbau sehr schlau gemacht, mit einem ersten Teil, der das noch recht unbehelligte Leben von Luise und ihrer Familie vor der Machtübernahme der Nazis schildert und einem zweiten Teil, der sechs Jahre überspringt und deutlich macht, welche Reichweite die Nazis sogar bis in süddeutsche Dörfer aufgebaut haben und wie die Menschen sich untereinander verraten, misstrauen, vermeiden.
Die leise und sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, aber auch die Informationsfetzen um die Schwägerin Luana aus Brasilien haben der Geschichte noch zusätzlichen Reiz gegeben.
Eine schöne Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.
Die Rahmenthemen entsprechen so gar nicht meinem Beuteschema (Leidenschaft fürs Fliegen, (bevorstehende) Nazizeit in Deutschland, Religion und Glauben innerhalb der Pfarrersfamilie), und doch ist mir nicht nur die Hauptperson Luise, sondern auch ihre ganze Familie und ihr Freund Georg sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich konnte sogar die unbändige Leidenschaft fürs Fliegen nachvollziehen und die Gefühle von Freiheit und Glück, die sich hoch in der Luft einstellen.
Dabei war der Aufbau sehr schlau gemacht, mit einem ersten Teil, der das noch recht unbehelligte Leben von Luise und ihrer Familie vor der Machtübernahme der Nazis schildert und einem zweiten Teil, der sechs Jahre überspringt und deutlich macht, welche Reichweite die Nazis sogar bis in süddeutsche Dörfer aufgebaut haben und wie die Menschen sich untereinander verraten, misstrauen, vermeiden.
Die leise und sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte, aber auch die Informationsfetzen um die Schwägerin Luana aus Brasilien haben der Geschichte noch zusätzlichen Reiz gegeben.
Eine schöne Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.
May 28, 2025
Das Buch ist sehr schön geschrieben und bietet wieder mal einen erschreckenden Einblick in die Geschichte des zweiten Weltkriegs. Leider habe ich den Klappentext gelesen, dieser sagt für mich viel zu viel vorher. Erst bei 99% des Buches war alles passiert, was auf dem Klappentext stand. Das hat mir das Leseerlebnis ein bisschen ruiniert :(
October 23, 2023
Sehr süßes Buch. Der gute Ewald ist und bleibt einfach einer der besten Autoren wenn es ums Beschreiben von Situationen geht. Einfach schön.
Die Charaktere waren alle ganz ok. Außer die Nazis.
Das Essen hat sich immer sehr geil angehört vielleicht muss ich mal nach ein paar Rezepten googeln.
Und ja. Kann man machen nh
Die Charaktere waren alle ganz ok. Außer die Nazis.
Das Essen hat sich immer sehr geil angehört vielleicht muss ich mal nach ein paar Rezepten googeln.
Und ja. Kann man machen nh
May 25, 2024
Erneut ein wundervolles Buch von Ewald Arenz, welches einen ganz anderen Charme hatte als die anderen Bücher zuvor.
Dieses Buch verknüpft Träume, Hoffnungen und Hoffnungslosigkeit ohne Probleme miteinander. Das Ende habe ich so nicht erwartet und es hat mich ehrlich gesagt sehr leer hinterlassen, aber es war auch realistisch, vorallem in der Zeit des zweiten Weltkrieges.
Der Gedankenwandel zwischen Luise in der Kindheit und Luise im Erwachsenenalter war nicht nur durch die Handlungen gut zu lesen, sondern auch durch die Veränderung der Schreibweise, welche sich von diesem naiven Glücklichsein in etwas zögerliches, hoffnungsloses verändert hat.
Mal wieder ein sehr erfüllendes Buch, auch wenn ich mal wieder etwas länger gebraucht hatte um es zu beenden!
Dieses Buch verknüpft Träume, Hoffnungen und Hoffnungslosigkeit ohne Probleme miteinander. Das Ende habe ich so nicht erwartet und es hat mich ehrlich gesagt sehr leer hinterlassen, aber es war auch realistisch, vorallem in der Zeit des zweiten Weltkrieges.
Der Gedankenwandel zwischen Luise in der Kindheit und Luise im Erwachsenenalter war nicht nur durch die Handlungen gut zu lesen, sondern auch durch die Veränderung der Schreibweise, welche sich von diesem naiven Glücklichsein in etwas zögerliches, hoffnungsloses verändert hat.
Mal wieder ein sehr erfüllendes Buch, auch wenn ich mal wieder etwas länger gebraucht hatte um es zu beenden!
September 25, 2025
Ich bin am Boden zerstört
March 20, 2026
Fränkisches Dorf, 1935. Über Freiheit im Inneren und Äußeren, eine fliegende Pfarrerstochter, Mut und Haltung. Unaufdringlich poetisch. Hat mich sehr berührt
July 22, 2026
War teilweise bisschen gelangweilt, aber das Ende war craaaazy
January 15, 2025
Ich liebe es und trotzdem hat es mich zerstört. 🧡
August 21, 2026
Eine extrem gut geschriebenes Buch. Zerreißt einen Dank des Endes nicht nur zwischen Sehnsucht und Wunsch nach Gerechtigkeit, sondern auch zwischen Trauer und Freude über schöne wie wundersame Worte un Formulierungen. Beeindruckend, wie schön eine Geschichte über eine solch ungerechte Zeit formuliert werden kann.
July 25, 2024
wow wow wow
July 30, 2023
4,5⭐️
January 6, 2026
Arenz Bücher enttäuschen nicht. Zwischendurch etwas langatmig, deshalb ein Stern Abzug. Die Storyline und Charaktere haben mir sehr gut gefallen - je mehr es aufs Ende zuging desto spannender wurde es. Selten so ein unerwartetes Ende gelesen 🥺✈️
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