Herzergreifende Romantik, ein Strudel aus Intrigen und magische Kämpfe an einer elitären Universität! Legenden besagen, eine verräterische junge Frau habe vor 200 Jahren die Unterwelt zerstört und alle Hexen gezwungen, nach England ins Exil zu gehen. Die Kalten, eine gewissenlose Rebellenorganisation, sind davon überzeugt, dass jene Frau wiedergeboren wurde und sich an der magischen Eliteuniversität Bronwick Hall aufhält. Der junge Professor Henry Saints und die Studentin Blaine schleusen sich bei den Rebellen ein, um mehr über deren Pläne herauszufinden. Doch je tiefer sie in die Strukturen der Organisation eindringen, desto mehr erfährt Blaine über ihr wahres Schicksal … Bronwick Band 1: Dornengift Band 2: Dornenkrone
She read about people she could never be, on adventures she would never have. Life was good enough until one day it wasn't. - Pushing Daisies
Laura Labas wurde in der Kaiserstadt Aachen geboren. Schon früh verlor sie sich im geschriebenen Wort und entwickelte eigene fantastische Geschichten, die sie mit ihren Freunden teilte. Mit vierzehn Jahren beendete sie ihren ersten Roman. Spätestens da wusste sie genau, was sie für den Rest ihres Lebens machen wollte: neue Welten kreieren. Heute ist sie SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt nach ihrem Master of Arts in Englisch und in Deutscher Literaturwissenschaft immer noch mit der größten Begeisterung und Liebe. Auf Instagram und TikTok gibt sie unter @laura_labas_ tiefe Einblicke in ihren Schreibprozess und teilt exklusive Inhalte.
Ich liebe den ersten Band, aber der zweite Band hat mich leider ziemlich enttäuscht. Und dann noch dieser letzte Satz. Was soll ich damit jetzt anfangen????? Er hat wieder so viele Fragen aufgeworfen.
Hexen, Unterwelt, Dark Academia und Forbidden Romance zwischen einem Professor und einer Studentin - in meinen Romantasy-begeisterten Ohren konnte "Bronwick Hall" gar nicht vielversprechender klingen, also habe Band 1 der Dilogie gleich im August 2023 gelesen. Nachdem Band 1 mich neugierig gemacht hat, war ich sehr gespannt, wohin Laura Labas ihre Dilogie in ihrer Fortsetzung, "Bronwick Hall - Dornenkrone" führen würde. Leider schien das die Autorin selbst nicht so ganz zu wissen und so haben wir es hier mit einem aus meiner Sicht leider uninspirierten und nicht überzeugenden Finale zu tun.
Die Gestaltung ist wie bei allen Laura-Labas-Büchern wirklich toll. Winterlich, magisch, düster und edel wirken die roségoldenen Motive wie eine Schlange, ein Parfümflakon, Kerzen und Blumenelemente auf silberweißem Grund. Damit greift Band 2 die wichtigsten Motive von Band 1 auf, kehrt das Farbschema allerdings um, sodass die beiden Cover nebeneinander wie zwei Gegensätze aussehen. Auch der Titel passt sehr gut zur Geschichte. Abgerundet wird die tolle Gestaltung durch den detailreichen Farbschnitt, der das Covermotiv und den Titel auf der langen Buchkante fortsetzt. Das Buch bekommt also definitiv trotz seines nicht ganz überzeugenden Inhalts einen Sonderplatz im Regal!!!
Erster Satz: "Ich blickte auf den leblosen Körper meiner Schwester."
Nach einem kurzen Rückblick über 200 Jahre in Blaines erstes Leben, setzt die Handlung direkt am Ende von Band 1 an. Blaines jüngerer Bruder Alston wurde von ihrem Vater und ihrem Onkel entführt und sie selbst steht nach dem Angriff auf dem Friedhof in Verdacht, ebenfalls den Kalten anzugehören. Da sie den Autoritäten nicht vertrauen kann, beschließt sie, sich selbst bei den Rebellen einzuschleusen, um ihren Bruder zu retten. Unterstützung erhält sie von ihrem Schein-Verlobten Karan und ihrer ehemaligen Mitbewohnerin Linden, während Professor Henry Saints auf Abstand zu ihr geht, als sie sich an immer mehr Details aus ihrem vorherigen Leben zu erinnern beginnt. Wie passen die Puzzleteile zusammen? Wer war Blaine in ihrem ersten Leben? Was wollen die Rebellen von ihr? Und wie können sie den Fluch lösen, der auf den Titanen liegt und auch Henrys Leben bedroht...?
Die Handlung startet von einer grundsätzlich sehr interessanten Ausgangslage aus und hätte das Potenzial gehabt, nach und nach viele der aufgestellten Fragen zu klären, das Worldbuilding auszubauen, Hintergründe zum Magiesystem und dem Fluch der Titanen zu liefern sowie die Liebesgeschichte der Hauptfiguren voranzutreiben und ein spannendes Finale zu erzählen. Leider passiert allerdings über ca 70% der Handlung hinweg erstmal: gar nichts. Während die Figuren ihrem normalen Alltag nachgehen, werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen und als kurze Appetizer Mini-Action-Szenen eingestreut, diesen gelingt es allerdings nicht, einen Spannungsbogen zu bilden und sich zu einem schlüssigen Gesamtplot zusammenzusetzen. Selbst das sogenannte "Einschleusen bei den Rebellen", was im Klapptext angepriesen wird, ist ein kurzer Ausflug, der dann allerdings nicht wirklich weiterverfolgt wird. Generell macht die Autorin hier fünfzig spannende Handlungsansätze auf, ohne allerdings nur einen von ihnen konsequent zu verfolgen.
Zusätzlich blitzen durch das recht fadenscheinige Plotkonstrukt immer mehr NA-Fantasy-Klischees wie Rebellen, eine geheimnisvollen Vergangenheit der Hauptfigur, sich plötzlich offenbarende Special-Snowflake-Fähigkeiten und Erinnerungen an frühere Leben durch. In Kombination mit einigen Plotholes sorgte dies dafür, dass ich nur schleppend durch die ersten zwei Drittel des Buchs kam. In den letzten Kapiteln wird es dann temporeicher und spannender. Allerdings fehlte für den recht schnell erzählten Showdown jegliche Grundlage in Form von Worldbuilding und Hintergrundinformationen, sodass ich schlichtweg nicht wusste, was nun passiert und aus welchem Grund dies geschieht. So blieben für mich am Ende viele Fragen unbeantwortet und Chancen ungenutzt. "Sein Gesicht wurde durch das grüne Licht mit unheimlichen Schatten gezeichnet. Wieder traf es mich unerwartet, wie schön er aussah. Wie vollkommen er war. Trotz seiner Fehler. Oder womöglich gerade deshalb. Für ein paar kurze Augenblicke vergaß ich zu atmen. Die Worte lagen mir auf der Zunge, aber ich konnte sie nicht aussprechen. Ich habe dich vermisst. Ich brauche dich. Bitte bleib bei mir."
Die Grundidee, die ich in Band 1 so charmant gefunden hatte, wird hier leider nur minimal weiterentwickelt. In "Bronwick Hall - Dornengrift" wurde ich davon überrascht, dass wir es hier nicht mit einem klassischen Urban Fantasy Setting zu tun haben. Stattdessen lebt das Hexenvolk, das von den Titanen aus ihrer Heimat, der Unterwelt, vertrieben wurde, in magischen Dimensionstaschen unerkannt in der Menschenwelt. Eine von diesen Dimensionsfalten ist die Hexenakademie Bronwick Hall, in der junge Hexen lernen, die verschiedenen Magiearten zu beherrschen, um später verschiedene Jobs - von Mutmundi, über Grablichter bis zu Giftmischern ist einiges im Angebot - im Dienst der Kaizerin anzutreten.
Ich hatte mir von Band 2 erhofft, offengebliebene Fragen zu beantworten, zum Beispiel: Was ist mit den Titanen passiert? Weshalb sind sie böse? Was hat zur Vertreibung der Unterweltler geführt und welche Rolle hat Blaine dabei gespielt? Wodurch hat Henry den Fluch auf sich gezogen? Wer ist die "siebte Schwester"? Leider erfahren wir allerdings praktisch nichts Neues über die Unterwelt, die Titanen und die vorherigen Leben der Hauptfiguren, was mich am meisten enttäuscht hat. Stattdessen wirft die Autorin noch neue Fragen auf, die nie beantwortet werden: Was ist die Dornenkrone? Wie funktionieren die Wiedergeburten? Was beinhaltet Henrys Fluch? Was wusste die Kaizerin? Und vor allem: was sollte mir dieses Ende sagen...? Dieses Buch war für mich also eine Mischung aus Verwirrung und Enttäuschung.... "Mein Blick klebte an Professor Saints. An dem Mann, den ich in mein Herz gelassen hatte. An dem Hexer, der mir gezeigt hatte, dass ich stärker war, als ich glaubte. An dem Unterweltler, der mich in seiner dunklen Stunde gebraucht hatte."
Dazu passen leider auch die Figuren. Auch wenn Hauptfigur Blaine schon in Band 1 zunächst etwas hölzern und widersprüchlich wirkte, sich dann aber im Verlauf der Handlung eingroovte und mir noch ans Herz gewachsen ist, konnte sie mich hier nicht vollständig überzeugen. Das lag vor allem daran, dass sie in meinen Augen nicht genügend Zeit bekam, ihre alten Erinnerungen und neuen Erkenntnisse in ihr Selbstbild zu integrieren und für mich als Figur deshalb zeitweise schwer greifbar war. Auch die Nebenfiguren inklusive des Love Interests Henry Saints bekommen leider nicht die Tiefe und Hintergründe, die ich mir gewünscht hätte, sodass mich die weitere Entwicklung der Liebesgeschichte nicht wirklich berührt hat. Auch andere Beziehungen wie Blaines Verhältnis zu ihrem Vater, zu ihrem Onkel Mr. White, ihrem kleinen Bruder Alston, ihrer Freundin Linden oder ihrer Großmutter wurden beinahe vollkommen vergessen, sodass vor allem ihre Aussöhnung mit ihrer Familie für mich nicht richtig glaubwürdig war und die meisten Figuren mir mit der Zeit egal wurden.
Laura Labas´ magische, bildhafte und düstere Art zu schreiben, hat mir auch hier wieder gut gefallen, aber selbst der witchy-Dark-Academia-Vibe konnte die Geschichte für mich leider nicht mehr retten. So bleibt für mich festzuhalten, dass sich die Schwächen, die ich schon in Band 1 gesehen habe, hier leider manifestiert haben und Band 2 meine Erwartungen und Hoffnungen für ein Finale nicht gerecht werden konnte. "Ich will dich. Alles von dir. Und ich lasse mich nicht unter irgendeinem Vorwand von dir wegstoßen. Allerdings lasse ich mich auch nicht endlos verletzen. Du musst dir also klar darüber werden, ob es das wer ist. Ob du mich wirklich gehen lassen kannst." "Wir werden unser gegenseitiger Untergang sein."
Fazit:
"Bronwick Hall - Dornenkrone" konnte mich leider nicht überzeugen. Laura Labas kann das enorme Potenzial ihrer Geschichte über Hexen, Titanen, eine dunkle Akademie und verbotene Liebe leider nicht nutzen und ließ mich enttäuscht und verwirrt zurück.
Bronwick Hall 1 hat mir wirklich gut gefallen und ich weiß nicht, wie Laura es schafft, so tolle Geschichten zu schreiben und woher sie ihre Ideen nimmt. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir mit diesem zweiten anfangs ein bisschen schwerer getan habe. Es ist zwar noch nicht so lange her, dass ich den ersten beendet habe, aber dennoch liegen einige Bücher und Geschichten dazwischen. Ich muss zugeben, dass sie mich mit einigen Handlungen echt schockiert hat, ich wollte einiges nicht ganz glauben und auch ein paar Tränen haben sich da untergemischt. Aber die Geschichte von Blaine und Henry hat in meinem Bücherherz einen kleinen Platz gefunden. Bin schon so gehypt auf Lauras neue Serie. Es klingt wieder so gut. 4 Sterne
Ich liebe die Bücher von Laura Labas wirklich sehr, weil sie für mich immer das gewisse etwas haben. Bronwick Hall: Dornengift war bisher mein liebstes Buch von ihr und es hat mich schlichtweg aus den Socken gehauen.Es hatte alles: Emotionen, Spannung, Drama... Aber die Fortsetzung Bronwick Hall: Dornenkrone konnte da leider absolut nicht mithalten. Die Erwartungen nach dem Auftacktband waren groß, der Abschluss dann leider nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Das lag aber nicht am Schreibstil oder den Charakteren, sondern einfach nur am Plot. Mit fiel es sehr schwer die Schwächen an konkreten Punkten festzumachen, aber zusammenfassend fiel mir auf jeden Fall auf, dass zum einen der Romance Ort mich ganz plötzlich so gar nicht mehr berührt hat und das selbst die dramatischsten Szenen so gar nicht packend waren. Vielleicht waren es doch zu viele Klischees aus dem Romantasy-Genre, die hier zusammenkamen, aber viele Punkte hatte ich im Laufe der Handlung genau so erwartet und war dann etwas ... ernüchtert? Ich hätte mir richtig krasse Plott.Twists erhofft (wie eben in Band 1), aber hier kam leider nichts in die Richtung vor. Blaine war mir dann irgendwann auch zu sehr "Special Snowflake" und hat mich dann auch leicht genervt. Das ewige Hin- und Her zwischen ihr und Saints sowie das permanente Anschmachten wurden mir dann auch schnell zu viel. Der Showdown war dann auch recht gehetzt und hätte gerne noch ein paar Seiten ausführlicher sein dürfen. Am Ende bleibt das Gefühl, dass dieser Band von allem zu viel hatte. Und es bleiben auch noch sooo viele Fragen offen, allen voran: Wieso hat Henry diesen Fluch auferlegt bekommen? I nee to know! Und über die Titanen hätte ich gerne auch noch mehr gewusst. Laura Labas Schreibstil und die Dark-Academia-Vibes haben mich am Lesen gehalten, aber happy bin ich leider nicht mit diesem Ende.
Eine nichtssagende Liebesgeschichte geht weiter in einem Buch, dass nicht wirklich weiß wohin es will. Es ist so viel verdammtes verschenktes Potenzial!
Ich hatte dem ersten Buch bereits nur mit Mühe und Not 3 Sterne gegeben, da ich die Idee die dem Ganzen zugrunde lag eigentlich ganz gut fand. Eine verfluchte Welt in der Titanen in Bestiengestalt umherwandeln und die dadruch für die Bewohner unbewohnbar wurde. Leider wurde darin im ersten Band überhaupt nicht eingegangen.
Meine Hoffnung im zweiten Band könnte sich das verändern erstarb als ich bereits zur Hälfte durch war und bemerkte, dass die Autorin selbst nicht weiß wohin sie will.
Mal wieder werden hundert potentielle Handlungsstränge eröffnet und genau so schnell liegengelassen. Es ist so furchtbar frustrierend, weil das Buch so verdammt viel Potential hatte!
Na gut, das ignorierend kämpfte ich mich von Seite zu Seite. Das wirklich Beste am gesamten Buch war, dass die 'Liebesgeschichte' zum Nebenschauplatz wurde und man zumindest von der absolut nicht vorhandenen Chemie verschont wurde. Leider wurde Henry dann am Ende immer präsenter... naja, man kann ja nicht alles haben.
Was man auch nicht haben kann, ist scheinbar ein gut durchdachtes Ende. Es ist ziemlich eindeutig, dass diese Duologie ursprüngluch eine Trilogie werden sollte. Ich war zwischenzeitig auch beinahe davon überzeugt es würde noch einen dritten Teil geben, denn 80 Seiten vor dem Ende des Buches hatte sich noch immer kein Konflikt angebahnt.
Aber nein, auf weniger als 30 Seiten wurde der Höhepunkt der Geschichte gequetscht und war so schnell vorbei wie dann auch das Ende der Geschichte. In einem Moment herrscht ein Hauch von Spannung und dann befinden wir uns plötzlich im 'Epilog' der igrendwie auch keiner ist, weil wir überhaupt keine Ahnung haben was mit den anderen Charakteren überhaupt passiert ist.
Und das Ende... naja, sagen wir mal es war ebenso vorhersehbar wie alles andere auch. Wirklich jeder 'Plottwist' ließ sich erahnen und das wurde alles nur noch schlimmer gemacht indem die Charaktere wirklich so klischeehaft und unüberlegt wie möglich gehandelt haben. Es hatte Klischee-Horrorfilm-Vibes a lá "wir sind sicherer, wenn wir uns aufteilen."
Ganz ehrlich: lest dieses Buch nicht. Tut es euch nicht an. Wenn ihr den ersten Teil bereits gelesen habt, überlegt euch euer eigenes Ende, es wird wesentlich besser und spannender sein als alles, was euch diese Autorin bieten kann.
Ein wunderschöner Abschluss für die Dilogie. Mir fehlen einfach die Worte. Der Schreibstil, die Plottwists und alles hat nich gefesselt und einige male hatte ich mit Tränen zu kämpfen ein Highlight direkt am Anfang des Jahres!
Endlich ging es wieder zurück nach Bronwick Hall. Band 1 fand ich superinteressant und spannend und wollte unbedingt wissen, wie es mit Blaine und Saints weitergeht, weil ich auch deren Beziehung irgendwie mochte, obwohl ich schon im ersten Band nur wenig nachvollziehen konnte. So ging es hier in Band 2 auch weiter, denn die Anziehung und die Gedühle waren für mich nicht fühlbar. Dennoch find ich beide Charaktere unglaublich interessant und liebe es, wie Blaine sich hier stark entwickelt.
Insgesamt war die Story sehr spannend und voller kleiner Plottwists. Der Schreibstil ließ sich gewohnt flüssig lesen und ich fand anfangs vor allem das Infiltrieren der Kalten spannend. Leider hatte das dann aber keinen so großen Aspekt wie ich mir durch den Klappentext erhofft hatte und diese Storyline blieb mir doch etwas zu klein. Außerdem hatte ich auch ein paar Schwierigkeiten zu verstehen, was wie wo wann passiert. Es fiel mir schwer, der Geschichte zu folgen, obwohl die einzelnen Punkte mich immer wieder zum Weiterlesen bewegt haben.
Bronwick Hall ist auf jeden Fall für alle etwas, die Hexen und verschiedene Arten der Magie mögen und Dark Academia Settings lieben – denn hier punktet Bronwick Hall auf jeden Fall, ebenso wie mit den Charakteren, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe.
Wenn die Story nicht so vorhersehbar gewesen wäre, wären es evtl. 4 Sterne geworden. Denn an sich konnte mich die Story wirklich mitnehmen. Die Liebesgeschichte konnte ich nicht ganz fühlen, war aber okay. Was mich eher gestört hat, war das schwache Worldbuilding. Wer waren denn diese Titanen eigentlich wirklich? Da kamen zu wenig Infos. Sie haben nämlich nicht ein Wort gesprochen. Wie sieht die Unterwelt aus? Dafür hat man ganz viele Gedanken der Protagonistin erfahren, die zum Teil sehr repitetiv waren. Das Ende kam dann schnell daher. Was da eigentlich passiert ist, habe ich nicht verstanden. Denn es wurde in ein paar Sätzen abgehandelt. Der erste Teil hat mir besser gefallen. Das Ging mir auch schon so mit der anderen Dilogie der Autoren (Lady of the wicked).
Also Band 1 hab ich wirklich geliebt, es war spannend die Charaktere mega….. und dann kam Band 2. Die ersten 75% waren soooo langatmig und zäh. Es passierte einfach gefühlt nichts, das Buch hätte locker 150 Seiten weniger auch gut getan. Und dann passierte auf den letzten 25% alles viel zu schnell und das offene Ende war einfach absolut nicht mein Fall. Normalerweise liebe ich Lauras Bücher vorallem ihre Drachenmondbücher über alles, alle waren fast 4-5 Sterne. Aber mit den zweiten Bänden ihrer Piperbücher habe ich immer tatsächlich ähnliche Probleme. Bombastische 1. Bände und enttäuschende 2. Bände. Obwohl ich sie alle genauso lieben möchte wie die vorherigen Reihen. Ein Dilemma.
Hä? Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe das Ende nicht. Also klar, der Konflikt wurde gelöst, die Unterwelt ist wieder heil, alles wunderbar. Aber was hatte das letzte Kapitel zu bedeuten? Kommt da noch was??? Ich mochte die Liebesgeschichte ganz gerne und den Redemption Arc von Blairs Verwandten, aber warum musste ihre beste Freundin sterben? Das hat meines Erachtens gar nichts zum Fortschritt der Story beigetragen. Ist schon die zweite Reihe in der das so ist. Bei den Emerald Witches hats ja noch Sinn ergeben. Falls mir jemand meine Fragen beantworten kann: immer her damit 🙃 Insgesamt eine leider eher durchwachsene Reihe :(
This entire review has been hidden because of spoilers.
„Dornenkrone“ von Laura Labas ist der Abschluss der „Bronwick Hall“-Dilogie. Eine Urban Fantasy mit Dark Academia Ästhetik.
Nach den Ereignissen des ersten Bandes hat Blaine nur noch ein Ziel vor Augen: ihren Bruder, Alston, aus den Klauen der Kalten zu befreien. Dafür ist ihr jedes Mittel Recht. Auch wenn es bedeutet, selbst eine Kalte zu werden…
Ich habe so viele Probleme mit dieser Buchreihe, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. In „Dornengift“ lernen wir eine isolierte Blaine kennen, die keinerlei normales Sozialverhalten an den Tag legt. Ich schwankte beim Lesen zwischen tief empfundener Empathie für all die Ungerechtigkeiten, denen sie täglich ausgesetzt wurde, und gleichzeitig einer Dissoziation, weil ich ihr Verhalten selbst nie nachvollziehen konnte. Dieselbe Mischung begleitete mich auch in „Dornenkrone“, mit dem Unterschied, dass sie plötzlich ein soziales Netzwerk hat. Letzteres gönne ich Blaine von Herzen, ganz gleich, wie distanziert ich zu ihr bin, aber all diese gekitteten Beziehungen kamen für mich aus dem Nichts.
Zwar schulden Karan, sowie ihre Tante und ihre Großmutter ihr wirklich eine Menge, nachdem alle 3 Blaine überaus schändlich behandelt haben, aber deren Verhältnisse waren dermaßen zerrüttet, dass es für mich einfach schwer vorstellbar ist, dass Blaine alle 3 Beziehungen mit je einer Standpauke ihrerseits retten konnte. Ich weiß auch bis heute nicht, warum es überhaupt je so zerrüttet zwischen den Vieren sein musste. Für die Geschichte war dieses Maß in meinen Augen nicht notwendig.
Ebenso wenig notwendig ist Blaines kleiner Exkurs in die Unterwelt Aurums, um sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen den Kalten anzuschließen, in der Hoffnung, ihren Bruder zu finden. Dieser Handlungsstrang verläuft sich völlig im Sand. Auch sticht sie sich ein magisches Tattoo, das sie als Kalte ausweisen würde und sich nicht verdecken lässt – und wird weder damit erwischt, noch benötigt sie es für die Initiation.
Das Academy Setting ist hier mehr eine Randnotiz. Wie so oft bei diesen Dark Academia Büchern wird das Potenzial des Ortes nie ganz ausgeschöpft.
Die Liebesgeschichte zwischen Blaine und Henry kommt auch in diesem Band nicht wirklich durch. Es gibt einfach keinerlei Chemie zwischen den beiden. Labas versucht sich hier an einer Art von Seelenverwandtschaft – doch wenn die Beziehung schon in ihrem ersten Leben auf ziemlich toxische Weise gescheitert ist, halte ich von diesem zweiten Versuch eher wenig. Zumal Henry Blaine echt wie Dreck behandelt hat stellenweise und das dann auch noch aus einer Machtposition heraus, da er ihr Lehrer war.
Das Worldbuilding und das Magiesystem hatten so viel Potenzial und wurden überhaupt nicht ausgebaut. Normalerweise hätte „Dornenkrone“ ausbauen müssen, was „Dornengift“ begonnen hat, aber weit gefehlt. Tatsächlich wirft Band 2 nur noch mehr Fragen auf, statt Antworten zu liefern. Sehr unbefriedigend.
Zu guter Letzt verliert „Dornenkrone“ dann auch noch das eine Gute, das „Dornengift“ zu bieten hatte: den Entertainment-Faktor. Der erste Band hatte ein hohes Tempo, viel Action und eine relativ stringente Erzählung. Band 2 mäandert von einem Handlungsstrang zum Nächsten, ohne diese abzuschließen, dreht sich dann noch mal im Kreis und alles passiert im Schneckentempo. Bis zum Showdown, der dann in aller Eile auf wenigen Seiten runtergebrochen wird. Nach 4 durchwachsenen Büchern werde ich in Zukunft erst mal Abstand von Laura Labas nehmen. 1 Stern.
Erster Eindruck: Ich habe mir tatsächlich vorab nochmal das letzte Kapitel von Dornengift, dem ersten Band, durchgelesen, um wieder richtig in die Geschichte eintauchen zu können. Wobei es die Autorin mit ihrem Schreibstil einfach macht schnell reinzufinden. Man hält sich nicht lange mit einer Einleitung oder einem „Was bisher geschah“ auf, sondern macht direkt weiter.
Protagonisten: Blaine hat sehr viel zu verkraften bei all dem passierten. Man merkt deutlich die Veränderung die sie durchlaufen hat. Sie geht mutig ihren Weg und versucht dabei andere nicht zu verletzen. Natürlich ist es dabei schwer einen kühlen Kopf zu bewahren, deswegen kann ich verstehen wieso sie manchmal so gehandelt hat, wie sie gehandelt hat. Saints Vergangenheit wird auch wieder zum Thema, das es nach und nach zu entdecken und verarbeiten gilt. Linden ist eine tolle Freundin und Protagonistin, die sich jeder an seiner Seite wünschen kann. Sie hinterfragt auch mal Blaines Verhalten obwohl sie sehr loyal ist, was nicht bedeutet das sie naiv an die Dinge herangeht. Das ich meine Meinung zu Karan mal ändern würde, war für mich ausgeschlossen, aber ich wurde tatsächlich überrascht.
Meine Meinung: Wie oft ich darüber gestaunt habe was Blaine manchmal für ein Glück hatte, kann ich gar nicht mehr zählen. Die Schauplätze konnten mich wieder gänzlich abholen. Je weiter ich lese, desto mehr möchte ich ich erfahren und weiter eintauchen. Beim Entdecken der Geschichte habe ich trotz bekanntem Akademie-Setting nicht das Gefühl, das alles schon hundert mal vorher gelesen zu haben. Ich habe mitgerätselt und gegrübelt was noch passieren und was noch dahinter stecken könnte. Die Geschichte rund um Blaine, Saints und Karan hat mir tolle Lesestunden bereitet und es ist schade das nun alles vorbei ist. Das Einzige was mich etwas gestört hat, war das hin-und her in einigen Momenten, was der Geschichte an sich allerdings keinen Abbruch tat. Auch in der E-Book Ausgabe, finde ich das Cover sticht einem ins Auge und weckt Neugierde. Eine tolle Dark Academia Dilogie, die mich überzeugen konnte.
Das Feeling beim Lesen von Bronwick Hall – Dornenkrone war eine Mischung aus düsterner Spannung mysteriös, magischer Verführung und dramatischer Erwartung. Ich hatte das Gefühl gejagt zu werden und gleichzeitig selbst der Wahrheit hinterher zu jagen. Es war unbeschreiblich und fast schon wie im Film. Die Story nimmt einen sehr interessanten Verlauf und man muss selbst die einzelnen Puzzlestücke zusammensetzen, um alles zu verstehen. Ich liebe es wie Dinge aus Band 1 anfangen Sinn zu ergeben und sich die ständigen Fragezeichen lüften. Die Figuren waren auch sehr spannend. Ich liebe es die Geheimnisse der Protagonisten zu offenbaren und zu sehen, wie sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Blaine mochte ich aus vielen Gründen und ihre Entwicklung kam für mich persönlich wenig überraschend, doch ich mag es wie sie kämpft und ihre Ausstrahlung. Saints hingegen löst in mir ein Wechselbad der Gefühle aus und ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich ihn nun mag oder nicht. Die Nebencharaktere waren auch sehr vielfältig und tiefgreifend. Ich habe mein Herz an ein paar von ihnen verloren. Wendungen gab es, nebenbei erwähnt, auch im Übermaß und ich muss ehrlich sagen das ich es geliebt habe. Insgesamt betrachtet bin ich davon überzeugt das jede Geschichte aus Lauras Feder perfekt für Fantasy Bookies geeignet ist und ein absolutes Must Read darstellt. Das Buch bekommt von mir 4,5 Herzen.
Ich bin nicht ganz sicher was ich von dem Band halten soll, darum wähle ich bei den Sternen mal die goldene Mitte. Der zweite Band ging schon spannender weiter als der erste Band und ich war viel neugieriger auf die weiteren Erlebnisse und Geschehnisse. Leider hat mich Blaine oft noch mit manchen Aktionen und Entscheidungen enttäuscht. Immer teils noch naiv und gedankenlos wie sie agiert hat.. schade, das hat nicht nur ihr selbst viel Ärger eingehandelt sondern auch wirklich dramatische Folgen gehabt für ihre Freunde. Außerdem hätte ich nicht gedacht, dass sich die Autorin dafür entscheidet ihre "Heldin" so leiden zu lassen- wie viel Verlust und Schmerz kann jemand ertragen? Zuguterletzt kann ich mich einigen anderen Rezensionen anschließen: was soll man bitte mit dem letzten Satz anfangen? Nach so einer langen und wilden Reise habe ich mir zumindest erhofft, dass keine offenen Fragen mehr übrig bleiben und dann kam sowas wie dieser Satz am Ende des letzten Kapitels.. einerseits spannend gemacht aber die Enttäuschung wiegt schwerer. Nachdem die Geschichte zu einer solchen hoffnungslosen Reise wurde für Blaine hatte ich zum Ende hin auf mehr Frieden gehofft.
Ich glaube, ich habe das Ende nicht gecheckt. In meiner Interpretation war das Buch allerdings ein 5 Sterne Read. 😁
Bronwick Hall ist für mich eine Feelgood-Reihe. In der Akademie habe ich mich direkt wohlgefühlt, das Magiesystem ist spannend und Henry und Blaine finde ich ganz besonders zusammen.
Band 2 hat aus meiner Sicht perfekt an den ersten angeknüpft. Der Kampf gegen die Rebellen war ein Auf und Ab der Gefühle.
Irgendwie hat es auch mein Herz ergriffen, dass am Ende alle geschlossen zusammen gestanden haben.
Aber was zur Hölle bedeutet der letzte Satz??? LAURA??? Kommt da jetzt noch was?
Fand ich grundsätzlich besser als das erste Buch. Dachte, dass mich dieses Buch 0 berühren würde, aber bei der Szene mit Linden‘s Mutter habe ich 1,5 Tränen vergossen. Deshalb großzügig aufgerundet 4 Sterne. Stehe noch dazu, dass die Geschichte großes Potenzial hatte großartig zu werden. Die Schriftstellerin hatte gute Ideen, aber an dem Schreibstil und logischer Szenierung könnte sie ein bisschen arbeiten. Sonst sind sehr viele Plot twists vorhersehbar gewesen. Das Ende kam relativ schnell, aber ich fand es gut, damit ich mit dieser Reihe auch endlich fertig werde. Blaine hatte doch schwarze Haare???
Tatsächlich war dies meine erste Dilogie von Laura Labas, aber es wird eindeutig nicht meine Letzte gewesen sein! Die Autorin hat sich hier eine schöne, einzigartige Welt erschaffen, die ich persönlich so noch nicht kannte und die mich komplett von sich überzeugen konnte! Die Geschichte rund um Blaine und Henry war mystisch, spannend und absolut lesenswert und ich kann sie nur jedem von euch ans Herz legen. Bitte bedenkt, dass es sich hier um den zweiten Band der Reihe handelt, die man nicht unabhängig voneinander lesen kann. Wenn ihr also den ersten Band noch nicht kennt, solltet ihr vielleicht erst die Rezension dazu lesen.
Band 1 hat mich mit einem gebrochenen Herzen zurück gelassen. Wie konnte Henry Blaine nur verlassen? Die beiden waren so ein schönes Paar und auch, wenn die Funken zwischen ihnen nicht leidenschaftlich sprühen, hab ich die Entwicklung von ihnen als Liebespaar sehr herbeigesehnt. Auch im zweiten Band spielt die Liebesgeschichte eine eher untergeordnete Rolle, aber für mich als kleiner Gefühlsmensch war sie trotzdem präsent genug. Umso spannender ist die Haupthandlung, in der es hoch her geht! Blaine muss sich gegen wichtige Personen beweisen, einige Hürden überwinden und gleichzeitig darf sie sich auch nicht selbst verlieren. Es kommen so einige Geheimnisse ans Licht, die ich so nicht erwartet hätte und andere, auf die ich mich schon gefreut habe. Es war spannend, mitreißend und ich habe es richtig gern gemocht, zwischen den Zeilen dieses Buches zu verweilen. Der Roman wird allein aus der Sichtweise der weiblichen Protagonistin Blaine beschrieben, und auch wenn ich manchmal gern in Henrys Kopf gesehen hätte, hat das hier wirklich gut gepasst. Da die Ich-Perspektive gewählt wurde, konnte ich mich gleich in sie und ihre Gefühle hinein versetzen. Auch der Schreibstil der Autorin blieb unverändert flüssig und bildhaft.
Insgesamt haben wir 37 Kapitel, die sich auf 473 Seiten verteilen, wodurch sich eine angenehme durchschnittliche Leselänge ergab. Weder zu lang, noch zu kurz - genau perfekt! Die jeweiligen Kapitelanfänge werden mit schönen Überschriften eingeleitet, sodass man einen kleinen Eindruck bekommt, was einen erwarten könnte. Aber das Highlight ist doch das Cover, oder? Ich mochte schon das Schwarze sehr gern, aber in weiß ist es mein persönlicher Augenschmaus! Es ist schlicht und aufregend zugleich und passt perfekt zum Inneren des Buches. In der ersten Auflage gab es ja auch noch den Farbschnitt, der ist auch richtig gut gelungen! Aber bedenkt immer: Das Innere ist das Wichtigste, das zählt und das konnte auf jeden Fall überzeugen.
Blaine entwickelt sich auch in diesem Band immer weiter und ich finde es unglaublich, wie stark diese junge Frau geworden ist. Sie ist klug, gerissen und eine wahre Kämpfernatur. Sie überwindet jede Widrigkeit, Intrige und setzt sich für die Menschen ein, die sie liebt. Eine bessere Protagonistin hätte es bald nicht geben können. Und auch Henry taut immer weiter auf und ich habe den kleinen Griesgram schon echt in mein Herz geschlossen.
Abschließend kann ich euch diese Bücher nur ans Herz legen. Für Fantasy-Fans ein klares Muss, aber es ist eindeutig auch für Einsteiger geeignet. Ich verlasse Bronwick Hall mit einem lachenden und einem weinenden Auge und spreche eine klare Empfehlung aus! Aber wie gesagt: Fangt unbedingt mit dem ersten Band der Reihe an, sonst fehlt euch die Hälfte der Story.
Ich danke dem Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
Während mir Band 1 so so gut gefallen hat, hat mich Band 2 eigentlich ziemlich enttäuscht. Bis kurz vor dem Ende ist quasi nichts passiert und dann wurde dieses ziemlich schnell abgefertigt. Die Idee der ganzen Geschichte war so gut und hatte so viel Potential, welches leider nicht ausgenutzt wurde.
Die Welt und die Story hatten echt Potential, fand es aber alles bisschen random am Ende, wie viele Side Quests wollte Blaine noch anfangen? Ihr Vater war ja auch mal so enttäuschend, frage mich, warum die ganze Unterwelt ihn nicht einfach nur ausgelacht hat, welcher Erwachsene nennt sich bitte freiwillig Smoke? Aber alles in allem fand ich beide Bücher absolut unterhaltsam.
3,5 ⭐️ Einiges hat sich mir einfach nicht erschlossen und war meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Das Ende wirkte nach dem längeren Hin und Her der ganzen Geschichte etwas gehetzt und verwirrend. Bis zu einem gewissen Punkt hat mich das Buch trotzdem gut unterhalten und ich mochte das Magiesystem und die Welt der Hexen.
Wie gewohnt sehr guter Schreibstil und fulminantes Ende! Allerdings werden öfters die anderen Charaktere zur Storyline abgeholt, glaube das bedingt etwas das Volumen des Bandes. Aber ich wurde überrascht und das passiert nur sehr selten!
Wow was eine tolle Fortsetzung ❤️ Diese Geschichte ist spannend, fesselnd und einfach fantastisch❤️ Nach dem fiesen Cliffhanger in Band 1 war ich wirklich gespannt wie es weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht ❤️ Denn die Geheimnisse rund um Blaine werden gelüftet❤️ Das Ende kam für mich etwas zu schnell. Aber ich habe jede Zeile des Buches geliebt. Ein schönes Ende für diese Geschichte ❤️ Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gut gefallen sie schreibt flüssig und fesselnd. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen 😅 Von mir gibt es für dieses Buch 5/5🌟
Ich habe den 1. Teil der Bronwick Hall letztes Jahr gelesen und ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, ein paar Buchreihen zu beenden. Und ich muss gestehen, am Anfang wusste ich gar nichts mehr und fand es schwierig, wieder in die Geschichte einzutauchen. Das Tempo ist gleich zu Beginn sehr hoch und es geht ohne Umschweife direkt mit Action weiter.
Zu dem kommen immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit vor, die Blaine sieht, und mir hat Spaß gemacht zu erleben, wie daraus nach und nach ein Bild wurde. Denn das Buch bzw die Ereignisse ist definitiv nicht vorhersehbar. Dennoch wusste ich zwischendurch nicht recht, worauf die Story hinaus läuft und einige Passagen waren im Gegensatz zur Action recht langamtig. Die Welt rund um die Titanen scheint mit hier viel nahbarer und gut erklärt.
Die Beziehung zwischen Blaine und Henry - ich persönlich sehr spannend finde - hat hier einen deutlich höheren Anteil als in Teil 1, aber ich fand das gut. Vor allem gibt es hier 2 Plottwists, die mich mit offenem Mund zurückgelassen haben!
Zwischendurch und besonders am Anfang, war ich handlungstechnisch etwas verwirrt und überfordert, aber alles in allem ist die Dilogie mal was anderes, vor allem dank des Magiesystems und der Titanen.
„Bronwick Hall – Dornenkrone“ von Laura Labas ist der zweite Teil ihrer packenden Bronwick Hall Dilogie. An der magischen Elite-Uni Bronwick Hall herrscht Ausnahmezustand. Nachdem der Anführer der Rebellenorganisation Die Kalten aus dem Hochsicherheitsgefängnis geflohen ist und einige verheerende Anschläge erfolgt sind, steht dessen Tochter Blaine noch stärker im Fokus und unter Generalverdacht. Doch Blaine hasst ihren Vater und dessen Absichten und will nur ihren entführten Bruder aus der Schusslinie retten. Gemeinsam mit Professor Henry Saints versucht sich Blaine in die Organisation einzuschleusen und erkennt immer mehr, dass sie selbst der Schlüssel zu allen finsteren Plänen ihres Vaters ist. Wird sich das Schicksal wiederholen, bei dem eine einzelne Hexe für die Zerstörung der Unterwelt verantwortlich war?
Nach dem bösen Cliffhanger des ersten Teils musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Laura Labas lässt die Handlung nahtlos anschließen und wir befinden uns wieder an der magischen Akademie Bronwick Hall, wo das Leben von Blaine in Einzelteile zerfallen ist. Das Setting ist noch düsterer, denn mittlerweile wird der Kampf ziemlich offen ausgetragen und der Hass nicht mehr verschleiert. Blaine kämpft mit den Flashbacks an ihr früheres Leben, welche sie noch nicht so richtig einordnen kann. Der Bruch mit ihrer Familie schmerzt sie trotz der bisherigen Kälte und vor allem die Trennung von Henry hat ihr Herz gebrochen. Die Charaktere stecken voller Überraschungen und es passiert viel, womit ich nie gerechnet hätte. Das sind manchmal gute, aber auch zutiefst böse Wendungen. Eine Figuren haben sich enorm weiterentwickelt und zeigen, was in ihnen steckt. Das hat mir richtig gut gefallen, genauso wie die humorvollen Momente, die die Düsternis auflockern. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist geschickt konstruiert, so dass eigentlich alle offenen Fragen beantwortet werden. Für mich hat das Finale absolut gepasst und ich konnte atemlos mitfiebern.
„Dornenkrone“ ist der Finalband der Dilogie "Bronwick Hall" und stammt aus der Feder von Laura Labas. Nach dem vielversprechenden Reihenauftakt war ich wahnsinnig gespannt auf das Finale. Die Autorin punktet mit einem spannenden Abschluss, der einige Überraschungen für den Leser parat hält. Es wird wieder düster und spannend.
Während die Rebellen im Hintergrund ein Netz aus Intrigen spinnen, geben Blains Visionen immer mehr Details preis. Alles ist miteinander verwoben. Blaine, die Rebellen und all die schrecklichen Ereignisse der letzten Zeit. Als sich die Lage zuspitzt, sieht Blaine nur eine Möglichkeit, alles zu beenden. Sie muss sich den Rebellen anschließen und diese gefährliche Organisation infiltrieren. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und nichts ist so, wie es zu sein scheint.
Der Finalband schließt nahtlos an den ersten Band an und verschärft die Gefahr rund um Blaine und ihre Freunde. Laura Labas erzählt actionreich im lockeren Ton und kann auch in diesem Band mit ihrem einnehmenden Schreibstil begeistern. Im ersten Band hatten mir der Weltenaufbau und die Ideen der Autorin sehr gut gefallen. In diesem Finalband liegt der Fokus mehr auf dem Vorantreiben der Handlung. Laura Labas setzt auf Tempo, überraschende Wendungen und viele Gefahren, die Blaine und ihre Freunde bestehen müssen.
„Ich klaubte das Messer vom Boden. Seine Hand zitterte, als er sie um die Lederhalterung legte. Unsere Blicke trafen ein letztes Mal aufeinander. Für ein paar wenige Minuten befand ich mich wieder im Garten vor so langer Zeit und lauerte ihm auf. Er war ein Fremder, der bald schon mein ganzes Sein erfüllen würde.“ Zitat aus Bronwick Hall 2 - Dornenkrone von Laura Labas, eBook bei 37%.
Dunkle Geheimnisse, Intrigen, Verrat und unerwartete Verluste sorgen für dramatische Wendungen und lassen den Leser ordentlich leiden. Die düstere Atmosphäre voller unterschwelliger Gefahr zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Mit einer Wendung hatte ich überhaupt nicht gerechnet und es hat mir das Herz gebrochen. Die Liebesgeschichte spielt in diesem Band eine eher untergeordnete Reihe, was mir gut gefallen hat. Natürlich gibt es trotzdem ein wenig für das Herz, doch die spannende Handlung voller Überraschungen steht im Vordergrund. Dunkle Geheimnisse werden enthüllt und die Autorin sorgt für die eine oder andere Überraschung. Dadurch bleibt der Spannungsbogen straff gespannt. Die Geschichte der sieben Schwestern hat mir richtig gut gefallen. Die Reihe wird rund abgeschlossen, das Ende bietet jedoch Raum für unterschiedliche Interpretationen sowie eine Fortsetzung.
Fazit: Düster und mitreißend: Mit ihrem Finalband „Dornenkrone“ entführt Laura Labas den Leser tiefer in eine Welt voller Intrigen und Verrat. Die Autorin überzeugt mit starken Protagonisten, düsteren Enthüllungen und überraschenden Wendungen.
„Bronwick Hall - Dornenkrone“ ist das zweite Buch der New-Adult-Fantasy Reihe von Laura Labas. Es erschien 2024 im Piper ebooks Verlag und hat in der Print-Ausgabe 476 Seiten. In dem zweiten Buch erfährst du wie Blaine sich immer mehr an ihr erstes Leben erinnern kann und wie sie mit Henry nicht nur ihren Bruder aus den Fängen ihres Vaters, sondern auch die Unterwelt retten will. Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich bereits das erste gelesen habe.
Die Handlung folgt wieder Blaine, so wie im ersten Buch auch schon. Sie hat neue Gegner und erlebt viele Rückschläge und alles hat so Harry Potter Vibes. Viele Dinge werden häufig wiederholt, sodass wir als Leser mehr wissen, als unsere Protagonistin. „Es tut mir leid, Blaine. Es tut mir so, so leid. Du wirst mich dafür hassen.“, sagt Henry und wir alle wissen von was er spricht, nur sie weiß es nicht. Manchmal ist sie auch einfach wirklich begriffsstutzig. Es gibt eine böse Hexe. Mega Klischee. Und das die böse Hexe mit ihr Verbunden ist und ihr Antagonist ist auch überhaupt gar keine Überraschung. Mehrmals wird uns gesagt, dass Blaine Vegetarierin ist und dann kriegt sie von ihrer Großmutter eine Hühnersuppe. Positiv überrascht war ich von der Charakterentwicklung von Blaine’s Verlobten, ihrer Großmutter und ihrer Tante. Auch Blaine selbst konnte zwischendurch humorvoll sein. Leider nicht sehr häufig. Zwei Mal wurde ich tief berührt von der Handlung. Ein geliebter Charakter wurde ermordet und abgesehen davon, dass ich schockiert und traurig war, danke ich Laura Labas. Endlich eine unvorhersehbare Handlung. Es gab auch einen Moment mit der Großmutter, die mich emotional sehr berührt hat. Die Liebesgeschichte zwischen Blaine und Henry ist süß. Es gibt wieder 0 Spice und auch so ist sie weniger von Bedeutung.
Alles in allem hat mir Dornenkrone nicht so gut gefallen. Ich würde dieses Buch vor allem U14 empfehlen. Die Handlung ist nicht anspruchsvoll, kindlich und grob ausgearbeitet.
Teil 2 setzt zeitlich einen Monat nach den Ereignissen des Auftakts ein. Allerdings hat der tödlichen Unfall in „Dornengift“ Konsequenzen für Blaine. Bei einem Verhör durch die Herzogin wird diese festgenommen. Doch zu ihrem Glück vertraut ihr die Kaizerin und sie landet nicht im Kerker. Nach einem Zusammenstoß mit alten Bekannten und während die Rebellen sich immer wieder ausbreiten, fasst Blaine den Entschluss sich ihnen anzuschließen. Damit hofft sie dem Ganzen ein Ende setzen zu können. Doch natürlich überschlagen sich die Ereignisse und es sieht so aus, dass nicht Alles so ist, wie es ist.
Die Autorin wartet in diesem finalen Teil mit überraschenden Wendungen, Intrigen und Verrat auf. Genau nach meinem Geschmack. Gewohnt locker fluffig wird man zwischen die Seiten gezogen und erst am Ende wieder ausgespuckt.
Blaines Visionen rücken auch mehr in den Fokus und gewinnen an Klarheit. Man erfährt mehr über sie, die 7 Schwestern und die Verbindung zwischen Allem. Fand ich wirklich gut gemacht.
Mein Knackpunkt ist die Lovestory. Irgendwie hat sie mich nicht wirklich abgeholt und Blaine, die stellenweise zu impulsiv gehandelt hat bzw. zu viel im Alleingang stemmen wollte.
Die Atmosphäre ist sehr düster und auch spannungsgeladen. Das Akademiesetting ging mir persönlich aber leider irgendwie zu sehr unter.
Dennoch gab es auch viel Aufregendes, überraschendes und vor allem ein paar Fragen beantwortet.
Fazit
Nach einem wirklich guten Auftakt, bleibt es für mich zwar eine gute Fortsetzung bzw. ein gutes Finale, aber auch schwächer als sein Vorgänger. Die Atmosphäre und der Spannungsbogen waren super, aber irgendwie konnte mich der Storyverlauf dieses Mal weniger mitreißen, als bei „Dornengift“ und das obwohl auch viel Action vorhanden ist. Lesenswert bleibt es dennoch und bekommt von mir 4 Sterne.