4.5 Sterne
Mein Fazit: Schon die ersten drei Bände (Lehrjahre) konnten mich sehr begeistern, da Sam Feuerbach eine äußerst kurzweilige Art zu erzählen hat. Es macht einfach Spaß, den Weg der etwas ungewöhnlichen Helden zu verfolgen und es gibt viele Intrigen, alte Magie und neue Entwicklungen, die für ausreichend abwechslungsreiche Unterhaltung sorgen.
Im vierten Band, also Die Myrnengöttin, hatte ich ein bisschen das Gefühl, dass er etwas zu ausschweifend wird, wobei das wahrscheinlich gar nicht so war, da ich einfach gewohnt war, dass die Handlung sehr flott voranschreitet. Hier bremst er das Tempo etwas, wodurch der Schauplatz und die Atmosphäre anschaulicher werden. Gut war, dass der Autor hier einige Fragmente aus den ersten drei Bänden mit eingeflochten hat, damit man die Erinnerung etwas auffrischen kann.
Von Vorteil ist es allerdings nicht wirklich, wenn man als Leser schon zuviel weiß und dann warten muss, bis die Protagonisten soweit sind; wobei es ab der Hälfte dann wieder anzieht und während alte Magie entdeckt wird, werden neue Freunde gefunden und alte Feinde überlistet. Doch nichts kommt so wie geplant...
Es ging um Entscheidungen, die er selbst zu fällen hatte. Bevor er handelte, fragte er sich:
Ist das gerecht? Hierbei urteilte er natürlich nach seinem Maßstab. Nach welchem auch sonst?
Seite 64
Vor allem auch die vielen kleinen großen Botschaften, die er hinter den Figuren versteckt, wie auch in der Handlung, haben mir auch super gefallen - es war einfach rundum stimmig!
Allen High Fantasy Fans, die mit witzigen Geplänkeln, einem bissigen Humor und viel Abenteuerlust ihren Spaß haben, sei die Reihe sehr ans Herz gelegt!