Wenn Dunkelheit die Welt zudeckt, wenn die Schatten tiefer und die Lichter heller werden, wenn die Uhren einen kleinen Moment lang den Atem dann ist Mitternacht. Ein Augenblick zwischen Gestern und Morgen, der zu kurz ist, um ein Heute zu sein. Ein Übergang, an dem alles passieren kann. Ob Geistererscheinungen, Wandlungen, Verbrechen oder heroische Taten. In 23 Beiträgen erzählen die Autor*innen von diesem Moment, in dem sich die Welt ändern kann. Oder die Uhren einfach weiterticken.
Die Geschichten: Heiko Hentschel: Ich bin Mitternacht Dani Aquitaine: Mitternachts-Gin Sarah Malhus: Project Opera Jon Barnis: Maloy der Bote Isa Mondrey: Die Saat der Sehnsucht Cara Osnik: Der Buchdieb Florian Waldner: Den Unterschied merkt niemand Matthias Sebastian Biehl: Die Grube Jule Jessenberger: Verflucht auf dem Mitternachtsfriedhof Sara G. Haus: Der Park Marina K. Wolf: Die Maske Höhe H. C. Schneider: Ophelia Maria E. Seychaska: Der Klang der Zeit Claire Cursed: Die Hundetage sind vorbei Eva Brune: Totenstille Carla Eisfeldt: Eine geistreiche Konversation Madgalena Freitag, Neuankömmling: Menschenhandel Roxane Bicker: Oma Lisbeth und die Wichteplage MarieTeres: Zweite Gesichter Julia Winterthal: Mitternachtfalter Tanja Binder: Henry und Freunde des ewig Bösen Tea Loewe: Zum Ende des Tages Saskia Dreßler: Nach oben
Sarah Malhus, Jahrgang 1989, schreibt schon seit ihrem 12. Lebensjahr. Tagsüber in einer Personalabteilung tätig, verbringt sie ihre Freizeit am liebsten mit Literatur, sei es produzierend oder konsumierend. Genreübergreifend schreibt sie alles, was ihr die Plotbunnys bringen – von Kurzgeschichte bis Roman – doch in der Fantasy fühlt sie sich zuhause.
Sie ist zudem als Herausgeberin und im Vorstand des gemeinnützigen Vereins Münchner Schreiberlinge e.V. tätig.
Die Autorin wohnt mit ihrem Lebensgefährten und zwei Kaninchen nördlich vor Münchens Stadttoren.
Weitere Informationen und Veröffentlichungen: Homepage: www.sarahmalhus.de Instagram/Twitter: @schreibmaid Facebook: schreibmaid
Die “Münchner Schreiberlinge” machen schöne Anthologien. Dabei gefiel mir allerdings die “Sonnenseiten” Anthologie besser, wahrscheinlich weil mich dort das Thema stärker angesprochen hat. Hier in den “Mitternachtsgeschichten” findet sich ein buntes Sammelsurium an Gespenstern, Vampiren, Werwölfen und ähnlichen phantastischen Gestalten. Es ist auch schon einmal gar nichts Phantastisches dabei und nur eine Geschichte, nämlich “Nach oben” von Saskia Dreßler, gerät in die Nähe von Science Fiction.