"Ich will viel reisen und viel sehen. Das befördert die Poetery..." Diesen Gedanken im Kopf macht sich der junge Heine im Herbst 1824 auf die Reise quer durch den Harz. Vier Wochen lang wandert er von Göttingen über Goslar und den Brocken bis nach Ilsenburg und wieder zurück. 1826 veröffentlicht er in seinem ersten "Reisebild" eine Beschreibung dieser Harzreise und schafft mit dem Werk den literarischen Durchbruch. Auf meisterliche Weise vermischt Heine die Beschreibung der Natur mit satirischer Gesellschaftskritik. Heiter humoristisch setzt er sich mit den aktuellen politischen und literarischen Verhältnissen in Deutschland auseinander. Unnachahmlich erzählt er spöttisch und feinsinnig von den elementaren Dingen des Lebens: von Essen und Trinken, Frauen und Politik und von seinen Befindlichkeiten als Dichter - alles wird von seiner Feder kommentiert.
Christian Johann Heinrich Heine was one of the most significant German poets of the 19th century. He was also a journalist, essayist, and literary critic. He is best known outside Germany for his early lyric poetry, which was set to music in the form of Lieder (art songs) by composers such as Robert Schumann and Franz Schubert. Heine's later verse and prose is distinguished by its satirical wit and irony. His radical political views led to many of his works being banned by German authorities. Heine spent the last 25 years of his life as an expatriate in Paris.
I have read this several times, but only this time paid attention to the beginning of the second section in which Heine confesses that the Harzreise is and remains a fragment (p.56). That maybe is the point, it is a fragment from a fragmented life, a record of a few days on the edge of one fragment before starting on the next. With so many fragments there are a lot of edges and Heine is as a result a liminal figure. He is steeped in the Romantic, but frequently has his tongue in his cheek about it, something he hasn't quite outgrown, yet at the same time he bulges out of it, dangerously stressing the seams.
In this fragment he takes a walking tour from Göttingen, and heads in a north-eastly direction uphill to Goslar (via several mines ), then he turns sharply uphill, climbing the Brocken (1142 meters above sea level more or less), well in truth he walks, it is not strictly necessary to climb. There he overnights with an excitable crowd of tourist-students before heading back down the valley of the Ilse river and seeing the Ilse stone, a couple of paragraphs further and the fragment is over.
The prose is interspersed with poetry, the prose describing the people he meets on the way the staircases of tree branches that carry him up hill, the tight dark silver mines, where each narrow ladder leads to a narrow tunnel and a narrower ladder down to a narrower corridor switches between the evocative and the jokey. The jokes are so thick on the pages that you sense a desperate reaching for humour.
Heine writes of the university town of Göttingen that it is pretty and pleases one most once you have your back to it (p.6), he had gone there to study law and had just dropped out. One fragment of his life is closing, in the next he will convert to Protestantism in pursuit of a job and a career that he won't get in Prussia, in between he will attempt to clear his head by taking a walking tour through the hill country of the Harz while the Goddess of Justice pursues him in his dreams (or at least she ought to if life was truly as well structured as literature can be).
This all takes place in the 1820s. It is an odd time. There are already several tourist guides to the region, but plainly all these tourists are on foot, and probably nearly all of them are students. The Harz lies between the university towns of Göttingen and Halle whose students in addition to the guide books may well have been inspired by Goethe's Faust which features the Brocken in the witches Walpurgis night celebrations. The students that Heine meets on top of the Brocken appear to span the Germany speaking world from the Swiss Alps to the Baltic coast, just as Heine both participates and contributes towards the 'staycation' as nationalist self-discovery through publishing this fragment - he would also go on to discover the north sea, which although it had been sloshing backwards and forwards, fished in and sailed over, for thousands of years , it had also as a potential destination beating with poetry upon the sandy shores been largely ignored.
Heine's creativity I feel was all about the discovery of the everyday, here the boots thrown over board (out of his pack), the oriental fantasy that we know as coffee, the daydreams and nightmares of everyday life.
Ich hatte nicht erwartet, dass dieser Reisebericht so humorvoll ist. Heinrich Heine schreibt poetisch und gleichzeitig komisch, ich musste wirklich an einigen Stellen sehr lachen. Eine Schnullerbacke war Heine allerdings schon, er vergleicht so ziemlich alles (Berge, Blumen, ganze Landschaften) mit schönen Frauen und erzählt generell einige schöne Damen auf, denen er auf seiner Reise begegnet ist. Auf deren Schönheit singt er dann Loblieder, die etwas schmalzig, aber irgendwie auch wieder komisch sind. Abgesehen von den leicht schwülstigen Gedichten, war der poetische Schreibstil wunderschön, ebenso wie die Beschreibung von Land und Leuten. Es gab sogar eine Szene die fast schon etwas homoerotisch war. Ich mag Reiseberichte im Allgemeinen, Heine schreibt jedoch fast mehr über persönliche Erfahrungen in der Vergangenheit als über seine Reise. Insgesamt hat mir dieser Reisebericht jedoch sehr gut gefallen und wird nicht mein letztes Buch von Heine gewesen sein.
This is a short work in prose, which reads like poetry, and indeed includes many poems written on the road.
It is the author’s witty tale of his experiences, encounters, difficulties, and pleasures during A hiking trip, which he undertook, over several weeks, starting from Göttingen, where he was a student, across farmland, villages, mountains, forests and culminating on the top of the Blocksberg. (This is the very mountain celebrated in Goethe's ‘Faust,' with the wild dances of witches through Walpurgis Night. )
There he meets friends from Gottingen and makes many friends with other visitors. And the story ends with a long celebration at the tavern with drinks and songs without end, all night through. And after that, while they all had seen the sundown on the evening before, now went to see the sunrise.
I liked the outstanding quality of vocabulary and language. A refreshing reading pleasure.
Heinrich Heine nimmt uns mit auf seine Harzreise und hält dabei kein Blatt vor den Mund. Wir starten in Göttingen und folgen dann Heine über den Brocken bis nach Weimar. Dabei begegnen wir nicht nur allerlei Menschen und Ortschaften, sondern bekommen auch einen Einblick, was Heine von Ihnen hält. Sein Blick ist detailreich, kritisch und ironisch. Er nimmt alle Städte und Dörfer aufs Korn, hat aber viel für die Natur übrig. Mit romantischen Blick und scharfer Schreibfeder, erleben wir die Harzreise als Reisebericht der besonderen Sorte. Leicht und locker baut Heine auch immer wieder Gedichte in den fließenden Text ein.
Neben scharfer Kritik an Städten und Zeitgenossen, hat Heine aber auch den Blick für das Besondere und Romantische. So schreibt er wundervolle Naturbeobachtungen oder besucht die Bergleute, die seinen großen Respekt bekommen.
Heines geistige Haltung und teilweise abwertender Schreibstil, war ein Ergebnis der Umstände, unter denen Heine sich befand. Da er Jude war und zu dieser Zeit die Juden in Deutschland bereits starker Diskriminierung ausgesetzt waren, fühlte er sich nie wirklich zu Hause in Deutschland.
Heine wuchs in relativ guten Umständen auf und hatte später auch einen sehr reichen Onkel, der ihn unterstütze. Eine Arbeit im Tuchhandel war ihm in die Wiege gelegt, allerdings hatte Heine wenig Interesse daran. Er versuchte sich an einer Universitätskarriere in der Rechtswissenschaft und besuchte auch die Literaturvorlesungen von Schlegel, welche ihn sehr prägten. Als Jude kam er jedoch als Jurist weder an der Universität noch in anderen hohen Position unter und als ihm diese Karriere verwährt blieb, beschloss er sein Geld als Schriftsteller zu verdienen. Dies war für einen Zeitgenossen wie ihn, eine sehr ungewöhnliche Berufswahl und sicher auch ein bisschen von seinem Trotz beeinflusst.
Die ständigen Anfeindungen und Auseinandersetzungen mit seinen Zeitgenossen, führte zu einem sehr scharfen Schreibstil, der die Menschen nicht immer begeisterte, sondern ihm auch viel Kritik brachte. Seine Zeitgenossen kamen unter seiner Feder meist nicht gut weg. Letztendlich ging Heine nach Paris weil er sich dort wohler fühlte, als in Deutschland.
Die Harzreise war für mich ein perfekter Einstieg. Da ich selbst aus dem Harz stamme, konnte ich mir alles sehr lebhaft und bildlich vorstellen. Ich musste oft Schmunzeln, wie aktuell Heines Berichte doch sind. Tatsächlich ist es bis heute so, dass sich die Mentalität der Menschen nicht stark geändert hat. Noch immer wird man als Fremder argwöhnisch betrachtet und noch immer, ist die Natur dort wahnsinnig beeindruckend. Die Dörfer sind zwar etwas in der Zeit stehen geblieben, aber gerade wegen der wundervollen Landschaft und den ganzen mythologischen Sagen, ist der Harz unbedingt eine Reise wert.
Mich hat Heines Schreibstil total begeistert, er ist zwar scharf und kritisch, aber im Gegensatz zu manchen satirischen Zeitgenossen, trotzdem sehr gut beobachtend, einfühlsam und auf einem hohen intellektuellen Niveau. Ich kann mir vorstellen, dass nicht alle Leser Freude an diesem Stil haben, aber wenn man sich darauf einlässt, kann man viel Entdecken.
Passend zu meiner derzeitigen - und hoffentlich noch lange anhaltenden - Begeisterung für Wanderungen im Harzgebirge, versuche ich mich freilich auch mit entsprechender Literatur einzudecken. Die Empfindung mystischer Naturromantik wird ungleich intensiviert, wenn man die verschiedenen Monumente, Sehenswürdigkeiten, Berge, Flüsse und Orte nicht nur persönlich aufsucht, sondern zudem auch über sie liest.
Da darf Heine's Harzreise freilich nicht fehlen! Dieser Reisebericht des "letzten Dichters der Romantik" thematisiert jedoch nicht vorrangig den Harz als Gebirge, Ökosystem oder Platz mystischer Waldeinsamkeit. Heine beschreibt viel mehr Begegnungen mit Personen während seiner Wanderungen oder verliert sich in sympathisch spöttelnden Gesellschaftsbetrachtungen. Für den Leser des 21. Jahrhunderts geraten diese nicht selten gar satirischen Auswüchse allerdings zu einem ziemlichen Kraftakt. Denn weder hat man im Normalfall besonders viel Ahnung vom Gesellschaftsbild des frühen 19. Jahrhunderts, noch weiß man die damals gängigen Celebrities auswendig, wer mit wem, was der oder die gemacht hat, usw. Ein gutes Stück müsste man Die Harzreise parallel zu einem entsprechenden Geschichtsbuch lesen, um sie denn in Gänze zu verstehen.
Richtiggehend großartig, wenn freilich auch etwas kitschig, sind jedoch Heine's Naturbeschreibungen. Diese, wenn auch eher rar gesät, machen dieses Journal hin und wieder zu einem wahren Genuss - und Garanten für neu aufkeimende Wanderlust.
Eine Kostprobe gefällig:
Es ist unbeschreibbar, mit welcher Fröhlichkeit, Naivetät und Anmut die Ilse sich hinunter stürzt über die abenteuerlich gebildeten Felsstücke, die sie in ihrem Laufe findet, so daß das Wasser hier wild empor zischt oder schäumend überläuft, dort aus allerlei Steinspalten, wie aus vollen Gießkannen, in reinen Bögen sich ergießt, und unten wieder über die kleinen Steine hintrippelt, wie ein munteres Mädchen. Ja, die Sage ist wahr, die Ilse ist eine Prinzessin, die lachend und blühend den Berg hinabläuft. Wie blinkt im Sonnenschein ihr weißes Schaumgewand! Wie flattern im Winde ihre silbernen Busenbänder! Wie funkeln und blitzen ihre Diamanten! Die hohen Buchen stehen dabei gleich ernsten Vätern, die verstohlen lächelnd dem Mutwillen des lieblichen Kindes zusehen; die weißen Birken bewegen sich tantenhaft vergnügt, und doch zugleich ängstlich über die gewagten Sprünge; der stolze Eichbaum schaut drein wie ein verdrießlicher Oheim, der das schöne Wetter bezahlen soll; die Vöglein in den Lüften jubeln ihren Beifall, die Blumen am Ufer flüstern zärtlich: O, nimm uns mit, nimm uns mit, lieb’ Schwesterchen! — aber das lustige Mädchen springt unaufhaltsam weiter, und plötzlich ergreift sie den träumenden Dichter, und es strömt auf mich herab ein Blumenregen von klingenden Strahlen und strahlenden Klängen, und die Sinne vergehen mir vor lauter Herrlichkeit, und ich höre nur noch die flötensüße Stimme [...]
Planeten zu entdecken ist freilich aufregend, doch was sagt man zur Entdeckung eines Menschen, eines raren Menschen fürderhin in welchem sich die intellektuelle Aristokratie der Natur verkörpert? Ja, das ist gewiß eine viel unmittelbarere Entdeckung. Es ist äußerst selten, einen Sprachkünstler zu entdecken, einen Lyriker von höchstem Begriff, und so einer ist Heinrich Heine.
In diesem kurzen Reisebericht, beschreibt er mit scharfsichtigen Augen und einer unglaublichen Sprachgewalt die beobachteten Ereignisse, die Menschen und Zustände mit musikalischen Zeilen, in einer humorvollen, spöttischen Bosheit, die mich immer wieder zum lachen bringt und ohne die ich mir keine vollkommene Seele vorstellen kann! Einfach nur herrlich zum lesen, so etwas ist heute so gut wie ausgestorben.
Eine Kostprobe: "Die Zahl der Göttinger Philister muß sehr groß sein, wie Sand, oder besser gesagt, wie Kot am Meer; wahrlich, wenn ich sie des Morgens, mit ihren schmutzigen Gesichtern und weißen Rechnungen, vor den Pforten des akademischen Gerichtes aufgepflanzt sah, so mochte ich kaum begreifen, wie Gott nur soviel Lumpenpack erschaffen konnte."
Ich sag ja, herrlich und vorallem bis heute aktuell. Normale Menschen würden sich gewiß beklagen, dass in diesem Reisebericht auch Namen erwähnt werden und von Ereignissen gesprochen wird, von denen sie noch nie was gehört haben und würden folglich raten, vorher Geschichtsbücher zu wälzen. Nun auch ich kannte nicht alle Namen, hatte dennoch keine Schwierigkeiten den Gedanken und Beschreibungen zu folgen, denn das Offensichtliche, das worum es sich handelt und worauf es hinausläuft, ist stets und leicht zu erkennen.
Ich bin von Heine begeistert, eine solche Kunst die deutsche Sprache zu verschönern, ja sie mit Leben und Blut zu füllen, mit einer beißenden Bosheit, das ist zweifellos etwas, dass mein Gemüt in freudiger Weise erregt.
Wie immer ist Heine bissig, scharfsinnig und beschreibt die Welt, die ihn umgibt, mit einem Zauber, den nur wenige Autoren zu Stande bringen können.
Meine persönlichen Highlights dieses Werkes schließen einen bissigen Kommentar über Göttingen ("Die Stadt selbst ist schön und gefällt einem am besten, wenn man sie mit dem Rücken ansieht."), die Lüneburger Heide (""... Brust trostlos öde, wie die Lüneburger Heide") und andere Gemeinheiten und Beobachtungen Heines ein.
Inmitten dieser Gemeinheiten befinden sich auch wundervoll gemalten Bilder, die einen Reise Heines auf eine Art miterleben lassen, die einem gleich die Wanderschuhe anziehen und losmarschieren wollen lassen. (So zum Beispiel: "Wie ein guter Dichter liebt die Natur keine schroffen Übergänge. Die Wolken, so bizarr gestaltet sie auch zuweilen erscheinen, tragen ein weißes oder doch ein mildes, mit blauen Himmel und der grünen Erde harmonisch korrespondierendes Kolorit, so daß alle Farben einer Gegend wie leise Musik ineinanderschmelzen und jeder Naturanblick krampfstillend und gemütberuhigend wirkt.")
Noch dazu beschäftigt sich Heine auch in diesem Werk mit seinem Lieblingsthema: Den Deutschen. Heine kommentiert den deutschen Charakter und erzählt von all den wunderlichen Menschen, die einem im Harz begegnen können.
Ich finde die Harzreise sehr lesenswert. Allerdings, es ist Heine. Alles von Heine ist lesenswert. :D
Heine is probably my favourite poet. He is one of the few old authors whose humour remains intact. I caught myself slapping the desk laughing so hard at his verses. Humour is based on social norms regulating appropriate behaviour and social expectations. The breach of social expectation is often what constitutes humour. But because social expectations change over time, humour fades away and reconstitutes. For instance, a lot of what Jesus said in the Bible was supposed to be funny, but we do not see the humour in it anymore. Heine's humour still shines through his poetry and his ironic wit and satirical observations are probably only paralleled by Aristophanes.
A young man reporting on his hikes in the mid-range mountains of Central Europe is particularly interesting to me right now, since this year is the 20th anniversary of my own 10-day walk through the Elbe Sandstone Mountains and the hills of northern Bohemia. Nearly 200 years before Heinrich Heine left his university in Göttingen to climb the Harz highlands. He enjoys the nature, explores two silver mines, and mocks on many of the fellow beings he meets along the road - or just while they appear in his associative mind. Some poems crafted during this hike are also incorporated. The contrast between the romantic, sentimental, sensitive description of nature and the derisive and satirical remarks is what makes Heine stand out among the writers of his era. Literature scholars often didn't know how to handle this - as we can see from Friedrich Sengle's afterword in this volume - and tried to dismiss one side of Heine for the other, making him either a great romantic poet, who unfortunately also tried satire or a remarkable satirist who failed in his poetry. But no, I don't think that either of this would work. The greatness of this young, free-wheeling mind is not obvious when you only look on just one side of his personality. The clash of sentiment and satire is what this is all about, and what makes this a fascinating book.
"quando a alegria da juventude e a beleza da natureza se encontram, a felicidade é recíproca".
Nossa eu ADOREI ler esse livro, eu acho que já é um dos meus favoritos da vida... Tem tudo de bom aqui, humor, sarcasmo, contemplação e muita viagem <3 simplesmente obcecado pelo autor e como ele escreve muito bem, é incrível ver a versatilidade dele misturando a prosa e a poesia em vários momentos do livro, além de ser muito bom ver o pensamento que ele tem sobre os autores da época e do que estava acontecendo no mundo naquele momento. Com certeza vou reler mais e mais vezes porque foi tão divertido que quando acabei tudo que eu queria era voltar no tempo pra ler como se fosse pela primeira vez!
3/5 ⭐️ Gedanken, die ich während des Lesens hatte: - das Buch zu lesen, nachdem man selbst das erste mal seit langer Zeit wieder im Harz war, macht melancholisch - ich kann seine Sehnsucht nach den Bergen so gut verstehen - Heinrich Heine ist ein garstiger Wicht, er lästert so viel aber er ist auch lustig und bringt mich zum Lachen. Ich mag diesen Humor - Hofrat Rustikuss geiler Name - „die Bäume sind grün, weil grün gut für die Augen ist“ - Nein Heinrich, der Mond ist keine Frucht - Was hat er gegen Asiaten? - Beschreibung der Natur ist wunderschön, ich hätte gerne mehr darüber gelesen - „das Herz sollte, wie es sich gehört, auf der linken Seite sein.“ - sympathisch
Eine wirklich nette kleine Geschichte. Humorvoll und mit viel Esprit erzählt. Es gibt schon einen Grund, warum Heine zu den bedeutendsten Dichtern Deutschlands zählt. Er ist nicht nur ein poetisches und lyrisches Talent, auf seine fortschrittliche Geisteshaltung spiegelt sich in all seinen Texten wieder. Überrascht war ich nur mit dem Börne-Zitat am Anfang. Die beiden waren keine Freunde, dies hat sich auch sehr schnell ergeben.
In as much as I wasn't really able to get into this, because I read this with "assignment" in mind rather than just taking time to enjoy it, there were SOOOO many references to historical figures, landmarks, different German cities, mythology, religion, etc. It was kind of a lesson in culture as much as it was a story about the love of nature. Perhaps, because earth's history is as much a part of our blood and soil as the nature that surrounds us?
Le scritture di viaggio si compongono di una geografia immaginaria: il paesaggio è letto attraverso gli occhi dello scrittore, occhi deformanti, occhi che interrogano retoricamente, che già colgono in quelle case e in quei cieli le risposte che vogliono trovare. Se il paesaggio è malleabile e non può non esserlo dal momento che con questi occhi lo vediamo e non possiamo fare altrimenti, gli incontri no. L’incontro con l’Altro spesso è la vera forza motrice del viaggio: l’inaspettato, quella traiettoria che non ci aspettavamo di incrociare e che porta nuove prospettive da riporre nella nostra valigia. Se dovessi scegliere un compagno di viaggio per la mia prossima meta, forse sceglierei proprio uno come Heinrich Heine, qualcuno che sappia conciliare una visione del mondo del tutto parziale e definita con la casualità dell’incontro. Perché viaggiare è aprirsi a questa possibilità, e non solo, è aprirsi alla natura.
Il “Viaggio nello Harz” (Marsilio, 215 pp., Euro 14) è la breccia che si rompe nel tempio della poesia, è la scrittura poetica, nei contenuti, che si apre alla varietà della prosa. Heine è alla ricerca della sua voce mondana e questo ne fa un testo plurimo, dove più stili, più codici convivono insieme e si danno il cambio. Una possibilità di lettura del reale e dell’umano è quella parodica: Heine si trova a suo agio e vi veicola quel gusto per il particolare che sa farsi poi spunto per tratteggiare un quadro generale. Così i tanti tipi che ci scorrono davanti (il professore razionalista, lo studente malato di nazionalismo, i novelli giovani Werther etc.) ci rimangono nel cuore nelle loro pose plastiche, nel gesto che li immortala sulla pagina, come il dottor Saul Ascher, spettro che razionalisticamente nega se stesso, pur di mantenersi fedele al verbo kantiano:
harz« “[…] La ragione, dico io, la ragione!”. E lo spettro si inoltrò in un’analisi della medesima: citò la Critica della ragion pura di Kant, parte II, primo paragrafo, libro 2, terzo capoverso – la distinzione fra fenomeni e noumeni; costruì quindi la fede problematica negli spettri; pose un sillogismo sopra l’altro e concluse con la dimostrazione sillogica: gli spettri non esistono, in modo assoluto».
E poi c’è la voce romantica, quella che ci aspetteremmo da Heine, poeta romantico che le antologie e le storie della letteratura pongono in rivalità con Goethe:
«[…] Fra le mie ciglia brillavano perle preziose, come sui prati della valle. La rugiada mattutina dell’amore mi inumidiva le guance; gli abeti fruscianti mi capivano spalancando e agitando i loro rami, come i muti che manifestano a gesti la loro gioia».
Il “Viaggio nello Harz” alla fine più che un viaggio verso l’altopiano tedesco è il viaggio interiore di un autore alla ricerca della sua voce, di un poeta alla ricerca della umanizzazione della natura o della naturalizzazione dell’umano; è quello il viaggio che appaga in tutto e per tutto:
«Si prova un senso d’infinito appagamento quando il mondo esteriore dei fenomeni si salda al nostro mondo interiore e gli alberi verdi, i pensieri, i canti degli uccelli, la malinconia, l’azzurro del cielo, i ricordi e l’odore dell’erba si intrecciano in sinuosi arabeschi»
Nachdem ich "Deutschland. Ein Wintermärchen" von Heine gelesen hatte, hatte ich Hoffnung, dass Heine einer meiner liebsten Schriftsteller werden könnte aber durch "Die Harzreise" hat er mich leider wieder verloren. Mir gefällt diesmal sein Schreibstil gar nicht und es wirkte für mich sinnlos, dieses Buch zu lesen, da ich nicht in die Handlung hineingefunden habe.
Heinrich Heine patrí k najvýznamnejším nemeckým autorom 19. storočia. Študoval právo v Bonne, Berlíne a Göttingene a počas štúdia sa zoznámil s dielami romantických spisovateľov a filozofov. Po ukončení štúdia konvertoval na protestantizmus, no aj napriek tomu si len ťažko hľadal prácu ako právnik, keďže jeho pôvod bol židovský. Pracoval preto ako novinár a spisovateľ a vďaka tomuto zamestnaniu sa dostal do Paríža, kde zostal žiť až do smrti (do Nemecka sa počas života potom vrátil len dvakrát). V Nemecku boli od roku 1835 jeho diela zakázané.
Heineho spisovateľské začiatky silno ovplyvnili romantici. Heinrich sa však zvyčajne pohrával s tradičnými romantickými formami a motívmi a typické melancholicko-sentimentálno-zasnené romantické dojmy a zážitky "kazil" svojou iróniou a vtipom. Čoskoro sa však zmenil z romantika na kritika spoločnosti. Stal sa členom Junges Deutschland (Mladého Nemecka), skupiny, ktorá presadzovala novú, aktuálnu, politicky orientovanú literatúru. Junges Deutschland boli liberáli, ktorí podporovali emancipáciu žien, či slobodu tlače a prejavu a boli proti dogmatizmu, vplyvu cirkvi na štát a vtedajším hodnotám spoločnosti. To sú postačujúce myšlienky na to, aby skupinu vláda označila za „ohrozujúcu štát“ a zakázala ju (ako sa stalo v roku 1835).
***
Heinrich Heine bol najmä poet. Jeho básne sa vyznačujú zrozumiteľnosťou, ľahkosťou, čitateľnosťou a sentimentálnou iróniou. Okrem poézie sa však venoval aj literárnej kritike, novinárčine, či písaniu cestopisov.
A práve medzi cestopisy možno zaradiť fragment Die Harzreise (Cesta Harzom). Harz je nevysoké pohorie v severovýchodnom Nemecku, jeho najvyšším vrchom je Brocken (1141 m n. m.). Trasu, ktorú Heine v knižke opisuje (z mesta Göttingen, cez Nörten, Lerbach, Goslar, atď.), dodnes využíva množstvo turistov túlajúcich sa Harzom. Ale dosť už bolo opisov pozadia a vysvetliviek, poďme na samotné hodnotenie diela.
Musím povedať, že som sa na Cestu Harzom dosť tešila (ale to sa vlastne teším na drvivú väčšinu kníh, ktoré si chcem/musím prečítať, takže táto informácia je o ničom). Pred ňou som si prečítala niekoľko Heineho básní a veľmi ma nadchli, pretože som im porozumela. To sa mi predtým u profesionálnych básnikov nestávalo. Myslela som si teda, že som našla akúsi spriaznenú dušu nemeckej literatúry (čo sa mi tiež často nestáva) a dielko napísané v próze tento môj pocit zaklincuje.
Žiaľ, nestalo sa tak. Neviem, či to bude tým, že ide o cestopis, čo je žáner, ktorému som doteraz nevenovala pozornosť, alebo to bude tým, že Harz je pre mňa úplnou neznámou a pri čítaní som mala pocit, že knižka je určená ľuďom, ktorí tam buď boli, alebo Harz aspoň celkom slušne poznajú. Ďalšou možnosťou môže byť štýl, ktorý bol v tomto prípade dosť poetický. To mi príde trochu paradoxné: poéziu Heinricha Heineho vnímam ako prozaickú, zatiaľ čo prózu takú poetickú. V texte sa nachádza veľa metafor, prirovnaní, obrazných pomenovaní a nezvyčajných spojení, a tie si vyžadujú veľmi pozorného a takmer sústavne sústredeného čitateľa, ktorý sa bude niekoľkokrát vracať k tomu, čo práve prečítal, aby si okrem tej dejovej stránky vychutnal aj tú lyrickú, obraznú. Lyrickosť mi nevadí pri opise prírody a hôr, práve naopak, tam sa hodí. Skôr mi vadí pri opise postáv a udalostí, ktoré sa mu prihodili počas putovania. Zvláštnosť a rozvláčnosť Heineho štýlu spočíva určite aj v tom, že ide o dielo z 19. storočia, tam jednoducho autori písali inak ako tí dnešní. Jazyk sa vyvíja a mení, to je jasné. Pravdepodobne však majú na svedomí môj nie-veľmi-nadšený dojem z Cesty Harzom všetky vyššie spomenuté faktory dokopy.
Dosť už kritizovania, toto dielo má aj veľa svetlých stránok a častí, ktoré sa mi mimoriadne páčili. Vopred upozorňujem, že teraz vypíšem pár citátov z knižky, takže ak by sa niekto na ňu náhodou chystal, nečítajte, nechcem vám skaziť prekvapenie.
Na vrchy chcem stúpať hore, ta, kde zbožné chyžky stoja, ta, kde vejú voľné vánky a rozpína sa hruď nesvoja.
Na vrchy chcem stúpať hore, kde sa týčia sosny tmavé, riavy zurčia, vtáctvo spieva, mraky letia vo výšave.
Zbohom teda, ľstivé sály, slizké ženy! Slizkí páni! Na vrchy chcem stúpať hore a len smiať sa pri dívaní.
Krásne! Tento úryvok z úvodnej básne (pretože v Ceste Harzom sa nachádza aj zopár básničiek, ktoré sú, podľa mojej mienky, oveľa krajšie než prozaický text) vo mne vzbudzuje chuť vybehnúť na hory. Paráda. Keď už sme pri prírode, spomeniem aj ďalšie, veľmi pekné časti:
Ako dobrý básnik nemá ani príroda rada príkre prechody. Oblaky, aj keď sa ich tvar zavše zdá bizarný, majú biely, alebo aspoň jemný kolorit, harmonicky ladiaci s modrým nebom a so zelenou zemou, takže všetky farby v krajine sa zlievajú ako tichá hudba a pohľad na prírodu utišuje kŕče a upokojuje dušu. (...) Práve tak ako veľký básnik vie aj príroda vyvolať najväčšie efekty najskromnejšími prostriedkami. Sú tu len slnko, stromy, kvety, voda a láska. Pravdaže, ak to posledné chýba v srdci diváka, celok ponúka len nedobrý pohľad, priemer slnka je toľko a toľko míľ, stromy sa hodia na kúrenie, kvety sa triedia podľa tyčiniek a voda je mokrá.
Lahodný chládok a snivé bublanie prameňov. Tu a tam vidíš, ako pod kameňmi vyviera striebristo čistá voda a omýva nahé korene a korienky. Keď sa skloníš k tomu ruchu, akoby si počúval tajuplné dejiny zrodu rastlín a pokojný tep srdca vrchu. Na niektorých miestach tryská voda zo skál a koreňov silnejšie a tvorí malé kaskády. Tak dobre sa tu sedí. Buble a zurčí to tak čarovne, vtáky spievajú túžby prerývanými tónmi, stromy šepocú akoby tisícimi dievčenskými jazýčkami, tisícimi dievčenskými očami na nás hľadia najčudesnejšie horské kvety, vystierajú k nám podivuhodné široké, žartovne vrúbkované listy, veselé slnečné lúče sa hravo mihajú, duchaplné bylinky si rozprávajú zelené rozprávky, všetko je ako začarované, všetko je stále tajomnejšie a tajomnejšie, ožíva prastarý sen, zjavuje sa milá – ach, čo tak rýchlo zase mizne!
Na týchto úryvkoch je jasne vidieť, že Cesta Harzom patrí medzi Heineho diela z obdobia, keď bol ešte ovplyvnený romantizmom. Ako som však už spomínala vyššie, romantické opisy a nálady často spájal s ironicko-satirickými a vtipnými poznámkami, ako napr.:
Ale kniha, čo ležala pri mne, nebol korán. Pravda, nezmyslov v nej bolo dosť.
Človek vždy zájde na bočné cesty a chodníky a myslí si, že sa tak dostane bližšie k cieľu. A tak ako v živote, vodí sa nám aj v Harzi. Ale vždy sa nájdu dobré duše, čo nás opäť privedú na správnu cestu; robia to rady a navyše nachádzajú ešte zvláštny pôžitok v tom, keď nám so samoľúbou tvárou a blahosklonne zvýšeným hlasom dávajú na vedomie: aké veľké okľuky sme urobili, do akých priepastí a močiarov sme mohli spadnúť a aké máme veľké šťastie, že sme ešte včas naďabili na ľudí, čo tak dobre poznajú cestu ako oni.
V mincovni som už pochodil lepšie a mohol som sa prizerať, ako sa vyrábajú peniaze. Pravdaže, ďalej som sa nikdy nedostal. Pri takých príležitostiach som bol vždy divákom a myslím si, že keby toliare pršali z neba, zostali by mi po nich iba diery v hlave, kým dietky Izraela by striebornú manu s veselou mysľou pozbierali.
Cesta Harzom je spojená aj s úvahami o cestovaní, o človeku, o živote. Z týchto úvahových častí sa mi najviac páčila myšlienka o kontraste detstva a dospelosti. O zmenách, ktorými človek počas dospievania a v dospelosti prechádza.
Pre ten dôvod je náš život v detstve tak nevýslovne významný, v tom veku je pre nás všetko rovnako dôležité, všetko počujeme, všetko vidíme, všetky dojmy sú vyrovnané, zatiaľ čo neskôr prevládne zámernosť, väčšmi sa zaoberáme jednotlivosťami, čisté zlato vnímania namáhavo zamieňame za papierové peniaze knižných definícií a získavame toľko životnej šírky, koľko životnej hĺbky strácame. Teraz sme dospelí, vznešení ľudia; sťahujeme sa často do nových bytov, slúžka nám denne poupratuje a podľa chuti rozostavuje nábytok, ktorý nás neveľmi zaujíma, lebo je buď nový, alebo patrí dnes Jánovi a zajtra Izákovi; dokonca aj šaty sú nám cudzie, ani nevieme, koľko gombíkov je na plášti, ktorý práve máme na sebe; veď kusy nášho odevu meníme tak často, ako sa len dá, ani jeden z nich neostáva spojený s naším vnútorným a vonkajším osudom, sotva sa rozpamätáme, ako vyzerala tá hnedá vesta, pre ktorú sme raz utŕžili toľký posmech, a keď na jej širokých pásoch tak ľúbezne spočívala milá ruka našej milenky!
Ak si Cestu Harzom prečítate, nebudete ľutovať a plakať nad tým, že ste nad ňou strávili nejaký ten čas. Možno vás bude stáť trochu viac síl ako knižky, ktoré čítate bežne, možno sa v nej občas budete strácať a niektoré pasáže vás vôbec nebudú zaujímať, na druhej strane v nej však nájdete aj úseky, ktoré vás chytia za srdce, budú sa vám páčiť a budete si ich chcieť zapamätať navždy, tak ako ja. A potom možno napíšete aj veľmi dlhú recenziu, ktorú sa aj tak nebude nikomu chcieť čítať, ale vy budete spokojní, lebo viete, že vďaka nej sa k obľúbeným častiam tejto knižky budete môcť kedykoľvek vrátiť (hoci samotná kniha bude už dávno vrátená v knižnici :)).
(Citáty sú zo slovenského prekladu Mórica Mittelmanna-Dedinského a Júliusa Lenka.)
Heinrich Heine beschreibt mit sehr viel Humor und Ironie seine längere Harzreise. Obwohl das Buch nicht so lang ist, bleibt es einem trotzdem umso mehr im Gedächtnis.
Ich habe das Buch in einer etwas längeren Zugfahrt gelesen und war sofort in den Schreibstil von Heinrich Heine verliebt. Denn obwohl das Buch schon knapp 200 Jahre alt ist, trifft es genau meinen Humor. Die Beschreibung der Universitätsstadt Göttingen hat mich ganz an die Universität Leipzig erinnert. Die Studentenfeier am Brockenhaus war mir auch sehr sympathisch, so hat es für mich einen interessanten Blick in die Vergangenheit gegeben.
Als ich am Ende angekommen bin, war ich schon traurig dass es keine Fortsetzung oder weiteren Seiten mehr geben wird. Schade darum.
Heinrich Heine wandert als Student von Göttingen über den Brocken nach Ilsenburg. "Die Harzreise" handelt überwiegend von den Begegnungen mit anderen Personen, die er auf seiner Wanderung macht. Weniger geht es um die Landschaft und die Natur des Harzes, so wie ich es erwartet und mir gewünscht hätte. Erst im letzten Drittel werden seine Naturbeschreibungen detaillierter. Für den Großteil seiner Begegnungen hat Heine nur Spott übrig, was zwar eine Art von Humor ist, allerdings nicht meiner. Leider ist es für mich unverständlich, weshalb "Die Harzreise" eines von Heines beliebtesten Werken sein soll. Lediglich das letzte Drittel konnte mich überzeugen.
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Úsměvné počtení, na knihu bych asi bez VŠ nenarazila. Je to taková krátká, nedokončená povídka plná autorových vtipných poznámek a příhod.
"To bylo vyprávění, divení a domlouvání, smíchu a vzpomínek, a v duchu jsme byli zase v té naší učené Siberii, kde je kultura tak velká, že tam lidem věšejí v hospodách na nos místo bulíků medvědy a polární lišky dávají myslivcům dobrou noc."
"Jakási ženština, která tam provozuje své horizontální řemeslo, vyprovázela je až na silnici, zkušenou rukou poplácala hubené zadky koní.."
Heine hat mich mit den wunderbaren Naturberschreibungen gefesselt. Aber ich muss gestehen, dass mir die Sticheleien und Anspielungen besser gefallen haben. Heines Beschreibungen der Natur haben mir zwar von der Sprache her gut gefallen, aber ich fand sie ein bisschen unterkühlt. Da habe ich schon mehr Begeisterung bei einem Reisebericht gelesen. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich die Gegend nicht kenne und beim Lesen so keine Bilder im Kopf entstanden sind. Das soll aber nicht heißen, dass mir die Harzreise nicht gefallen hat, im Gegenteil.
"Aus demselben Grunde ist unser Leben in der Kindheit so unendlich bedeutend, in jener Zeit ist alles gleich wichtig, wir hören alles, wir sehen alles, bei allen Eindrücken ist Gleichmässigkeit, statt wir später absichtlicher werden, uns mit dem Einzelnen auschließlicher beschäftigen, das klare Geld der Anschauung für das Papiergeld der Bücherdefinition mühsam einwechseln, und an Lebensbreite gewinnen, was wir an Lebenstiefe verlieren."
Auf seiner Harzreise macht sich Heine über die zeitgenössische Universitätskultur, den aufkeimenden Nationalismus und die schwülstige Romantik lustig. All das interessiert mich nicht wirklich. Als Reisebeschreibung weckt es allerdings die Wanderlust und durch die genaue Beschreibung der Tagesetappen ist es möglich, den Tourenverlauf von Heine genau nachzuvollziehen.
не хочу судити етику, тому оцінюватиму цей текст за естетику. як це написано, манера оповіді — суцільна насолода. ода весні, юності, коханню. я багато сміялась, бо тут справді чимало дотепного і кумедного.
знаю, що в університеті доведеться подивитися на книгу крізь оптику раціо, але зараз емоціо в мені перемогло.
Não sou de dar risada com livros (risada mesmo, "haha"), no máximo dou um sorrisinho de canto de boca nas coisas mais engraçadas, mas esse livro me fez rir de verdade umas três ou quatro vezes. Jamais imaginaria que um poeta romântico alemão tivesse tanto senso de humor.