kennt das Gefühl, dass alles zu viel ist. Egal, wohin man guckt, ob im Weltgeschehen oder im Privatleben, es gibt zahlreiche Themen, die unsere Gedanken und Emotionen beschäftigen. Doch woher kommt das Gefühl von Überforderung? Was genau empfinden wir dabei? Und wie können wir darauf reagieren oder uns resilienter machen? Dieses Buch will den dabei helfen, individuelle Antworten auf diese Fragen zu finden und ihnen Wege zeigen, mit ihrer Überforderung umzugehen. Dabei helfen die Mit-Mach-Seiten, am Ende eines jeden Kapitels. Außerdem werden die empathisch verfassten Texte durch schöne Illustrationen in Szene gesetzt. Damit am Ende das Gefühl Alles wird gut!
Das neue Buch von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Sabine Steindor
Biniwini ist eine junge deutsche Bloggerin und Instagrammerin, die sich schon länger mit den Themen Achtsamkeit, Selbstliebe, Meditation und Dankbarkeit auseinandersetzt. Seit sie gemerkt hat, wie geerdet und geborgen sie sich fühlt, seitdem sie Achtsamkeit in ihren Alltag integriert hat, gibt sie auch anderen Hilfestellungen und Denkanstöße, um mehr Selbstakzeptanz, Achtsamkeit und Stressbewältigung in ihr Leben zu integrieren. Weiter Informationen unter: biniwini.de Instagram: @biniwinii
Mit „Notiz an mich: Alles wird gut“ präsentiert Sabine Steindor, die bekannte Influencerin für Achtsamkeit und Mental Health, ihr zweites Buch, der den Fokus auf Momente legt, bei denen sich alles zu viel anfühlt und Überforderung einen beeinflusst. Mit persönlichen Erlebnissen, kleinen Aufgaben und jeder Menge liebevoller und behutsamer Denkanstöße möchte sie den Leserinnen Hilfe geben, mit den Gefühlen umzugehen und sie einzuordnen, um am Ende positiv gestärkt und zuversichtlich nach vorn zu blicken.
Wie sieht es aus?
Das Buch ist ein Hardcover-Buch in hellgrau mit hübschen Wasserfarben-Blumen. Das Buch macht einen hochwertigen Eindruck, hat eine angenehme A5-Größe und lässt sich sehr gut aufschlagen. Die Innengestaltung ist ebenfalls sehr schlicht und zurückhaltend gehalten. Die Seiten sind weiß und unbeschichtet. Sie haben eine angenehm hochwertige Dicke. Die gestalterischen Elemente sind verspielte, aber dezente Elemente ebenfalls in Wasserfarben-Optik. Mit farblichen Hervorhebungen werden Tipps („Notiz an mich“), Aufgaben und persönliche Worte der Autorin eingebaut. Es gibt einige informative Zeichnungen und Übersichten. Die Schriftart ist schlicht, gut lesbar und wirkt sauber und ordentlich. Das Buch wirkt sehr liebevoll gestaltet und wirkt durch die Wahl der Schriftart und der Gestaltungen sehr persönlich.
Was erwartet einen?
Bei dem Buch handelt es sich um eine Mischung aus Arbeitsbuch und Sachbuch, aber auf einer sehr persönlichen Ebene. Es ist eine Art Anleitung zur Selbstreflexion und mit einigen persönlichen Geschichten der Autorin gespickt. Es gibt insgesamt 15 Kapitel, bei denen sich der erste Teil mit dem Gefühl der Überforderung befasst, während dann Glaubenssätze und der Umgang mit Gefühlen thematisiert werden. Zum Schluss werden einige ausgewählte Gefühl und ihre Bedeutung und Ursache beleuchtet (z. B. Angst, Wut, Trauer). Viele Abschnitte enden mit kleinen Arbeitsaufträgen, die helfen sollen, die Informationen im Kontext des eigenen Lebens zu beleuchten.
Mein Fazit
Ich muss gestehen, dass ich die Autorin bisher nicht kannte und mich in erster Linie die Beschreibung des Buches angesprochen hat. Deswegen bin ich mich recht wenig Erwartungen an das Buch herangegangen. Dass mich das Buch so sehr wird begeistern können, habe ich nicht gedacht!
Das Buch selbst habe ich etappenweise gelesen, meist 2-3 Kapitel am Abend. Einige Themen habe ich hierbei länger in mir nachhallen lassen, während andere hauptsächlich informativ, aber für mich aktuell nicht relevant sind. Das Lustige dabei ist, dass ich mich beim Lesen oft „ertappt“ gefühlt habe. Aber nicht im Negativen. Eher im Sinne von „verstanden“ oder „gesehen“. Die Autorin hat ein wundervolles Feingefühl zwischen Aufklärung und Erklärung, gibt tolle Anstöße aber immer in wahnsinnig liebevoller Art. Hier gibt es kein „du musst“ sondern viel „frag dich“. Die Botschaft des Buches ist dabei immer klar: Es soll mir gut gehen, ich soll mehr Verständnis für mich (und andere) aufbringen und die Messlatte an mich selbst nicht unermesslich hochhängen. Es war wahnsinnig interessant, für einige Verhaltensweisen Erklärungen zu kriegen, die so ganz anders waren, als man sich selbst immer eingeredet hat. Das war vor allem auch beim Thema Prokrastinieren sehr interessant für mich.
Ich denke, dass die größte Stärke des Buches (natürlich abgesehen vom vielfältigen Inhalt) die liebevolle Art der Autorin ist. Gerade wenn man sich mit Gefühlen auseinandersetzen soll, sind Druck, Erwartungen und Ansprüche ein großes Problem. Sabine Steindor schafft es aber, so behutsam, heilsam und verständnisvoll durch das Buch zu führen, dass ich mich nie gestresst gefühlt habe. Das Buch hat die Wirkung, dass man innehält, nachdenkt und sich gleichzeitig nicht gezwungen fühlt. Das hinzubekommen ist schon eine große Kunst.
Ich fand das Buch wirklich sehr gelungen und habe viel aus dem Buch mitgenommen – mental als auch an tatsächlichen Alltagswerkzeugen. In vielen Punkten hilft einfach ein Perspektivwechsel und die Erkenntnis, dass man manchmal sicher zu hart zu sich selbst ist. Ich habe das Buch auf jeden Fall schon einigen Freundinnen empfohlen, denen es sicher auch helfen kann.
[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, was mir freundlicherweise von dem Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung wurde hierdurch nicht beeinflusst.]
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit Zuerst möchte ich mich bei der Lesejury für die tolle Leserunde bedanken. Dies war ein Buch, was mich sehr bewegt hat und es war so toll mit den anderen mich auszutauschen. Dies ist ein Sachbuch des Lyx Verlags, es gibt noch einen Vorgänger. Ich finde das Cover ist wunderschön aber nicht nur das Cover. Sondern es ist auch richtig toll gestaltet, es gibt immer wieder kleine Blumen und es gibt Platz für meine eigenen Gedanken. Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die sich um ein bestimmtes Thema drehen. Es gibt wissenschaftliche Erklärungen und die Autorin sagt immer noch ein paar persönliche Worte. Dies hat mir auch richtig gut gefallen. Es gibt am Ende immer noch Übungen, die zu dem Thema passen. Es gibt zwei Kapitel die mich persönlich sehr berührt haben. Das Kapitel um Trauer und Wut, die Erklärungen aber auch die Ermunterungen haben etwas bewegt. Ihr könnt die Übungen auch dann machen wenn ihr sie braucht, sie sind aber eine richtig tolle Ergänzung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann euch das empfehlen vorallem wenn ihr jemanden kennt, dem es nicht so gut geht. Es ist wunderschön zum Verschenken aber auch ein tolles Geschenk für euch selbst. Ich werde das Buch immer mal wieder zur Hand nehmen und die ein oder andere Übung machen. Es hilft schon sich mit sich selber auseinandersetzen. Ich bin wirklich froh, dass ich dabei sein durfte. Ich mag den Schreibstil richtig gerne, er ist sachlich und die Erklärungen sind gut strukturiert aber vorallem die persönlichen Worte gehen unter die Haut bzw berühren einen sehr.
Wie schon das erste Buch „Ich bin genug“ von Sabine Steindor hat mir auch dieses wieder sehr gut gefallen.
Das Buch ist schön aufgemacht, alles wird gut erklärt und die Autorin bringt immer Beispiele zu den jeweiligen Themen und stellt dem Leser Aufgaben, an denen man seine eigenen Gedanken einbringen kann