John H. Yoder, editor and translator. In the historic meeting held in 1527 at Schleitheim, Switzerland, an ad hoc group of Anabaptists worked through fundamental disagreements and emerged with a consensus on seven points of faith which became known as the Schleitheim Confession. One chapter from The Legacy of Michael Sattler.
Yoder was a Christian theologian, ethicist, and Biblical scholar best known for his radical Christian pacifism, his mentoring of future theologians such as Stanley Hauerwas, his loyalty to his Mennonite faith, and his 1972 magnum opus, "The Politics of Jesus".
Ich fand diese frühe täuferische Dokument, das einige wohl (fälschlicherweise) als eine Art täuferische Bekenntnisschrift sehen, echt spannend zu lesen. Ich fand es wohl gerade gut, weil es eben nicht klassische Themen von Bekenntnisschriften beinhaltet, denn "it is hardly interested in the content of belief, nor in the details of ethical behavior." Ich muss aber auch sagen, dass ich es jetzt sehr stark durch die Linse von dem eben zitierten Marius van Hooghstraten gelesen habe, der min. zwei Paper und ein ganzes Buch über die Schleitheimer Artikel geschrieben hat (alle Zitate hier sind aus seinem Paper zum 6. Artikel). Er sieht in diesem Dokument den Versuch einer Community, die sich inmitten von Krisen zu erhalten bzw. zu konstituieren versucht. Das macht es auch interessant für heute: "its concerns—how do we build faithful community in the midst of crisis and collapse?—may be closer to our contemporary predicament than we assume." Der besondere Mehrwert seines Papers lag für mich vor allem in der Verbindung zum Souveränitätsbegriff, wie ihn zum einen Carl Schmitt definiert hat und zum anderen Denker wie Michel Foucault, Giorgio Agamben sowie Michael Hardt und Antonio Negri kritisch weitergedacht haben. Bin aber gespannt, wie die Artikel geschichtlich bzw. von anderen (täuferischen) Theolog*innen heute verstanden wurden.
I mean, the Anabaptist were simply wrong, on many things, important things. Calling infant baptism a "popish invention" and such things. This is an interesting historical document, where they are right I agree but where they are wrong I find they are often extremely wrong.