Zuerst einmal muss gesagt sein, dass beide Autoren der CDU angehören, was eigentlich keine Rolle spielen sollte, aber im Buch auch mehrfach Erwähnung findet. Inhaltlich wird hier eine schwarz-weiß Malerei aufgemacht zwischen Männern und Frauen, die sich auf “gefühlte Wahrheiten“ und Erfahrungen stützt. Es gibt kaum Belege oder Quellenangaben, die irgendwelche Aussagen untermauern. Ich bin selbst eine Frau und habe einige Punkte in dem Buch so oder so ähnlich erlebt, würde aber nicht so weit gehen, mit dem Finger auf einzelne Eigenschaften, die angeblich frauen- oder männerspezifisch sein sollen, zu zeigen und diese als gegeben zu benennen und für jegliches Gute oder Böse in der Welt zu verwenden. Auch Merkel ist aus meiner Sicht kein geeignetes Beispiel, da sie in ihrer langen Amtszeit sehr wenig oder gar nichts für Frauen(rechte) voran getrieben hat.