Nostradamus, Archimède, l'homme des cavernes, aucun d'entre eux ne l'avait prédit, et pourtant il est là, et bien là : l'ordinateur envahit nos foyers ! Un regard amusé sur le fatras et les déboires domestiques causés par cette déferlante technologique.
The phenomenal Lewis Trondheim is never where you next expect him. As an artist and writer, Trondheim has earned an international following as one of the most inventive, versatile, and prolific graphic authors. From autobiography to adventure, from bestselling fantasy and children's books to visual essays, Trondheim's unique, seminal imagination consistently dazzles. His work has won numerous awards, including the Angoulême prize for best series with McConey and he also co-created the titanic fantasy epic Dungeon with Joann Sfar.
He is one of the founding members of the alternative publishing house L'Association, a proving ground for many of the greatest talents in European comics working today. He is also the editorial director of a new imprint called Shampooing, dedicated to comics for all ages.
Lewis lives in the South of France with his wife, Brigitte Findakly, and two children.
"Mein Freund, der Rechner" hat wie "Nicht ohne meine Konsole" - ein anderer Comicband der 4-teiligen Reihe "Haarsträubende Abenteuer ohne Herrn Hase"¹ - richtig Staub angesetzt. Die Veröffentlichung des französischen Originals liegt schon über 16 Jahre zurück und so sind auch die Computer-bezogenen Probleme, mit denen die Charaktere der Comicstrips konfrontiert sind, für heutige Menschen oft nicht mehr nachvollziehbar.
Manche Pointen zünden nicht, weil mittlerweile Dinge ins Leben der Menschen Einzug gehalten haben, die für die damalige Zeit anscheinend nicht denkbar oder mögliche Optionen waren, z.B. Online-Dating, automatische Speicherung bzw. Cloud-Synchronisierung oder der Online-Erwerb bzw. Download von Spielen. Und die Späße, die doch noch funktionieren, vermitteln eine mehr oder weniger starke Computer-Skepsis oder -Ablehnung und sind eher von der "leichteren Sorte". Ich hab schon Comicautoren erlebt, die konnten wesentlich besser mit dem Comicstrip-Format, das ja knackige Pointen oder geistreiche Beobachtungen voraussetzt, umgehen. Bei Trondheim fand ich die Versuche - zumindest in diesem Band - eher flach und wenig originell, auch wenn's ein paar amüsante Aussreisser gab.
Im Gegensatz zu "Nicht ohne meine Konsole"², der eine zusammenhängende Geschichte erzählt, besteht "Mein Freund, der Rechner" aus meist einseitigen Comicstrips mit wechselnden Protagonisten und Schauplätzen. Die häufigsten Auftritte im Comic haben jedoch ganz klar dicke, graue Röhrenmonitore - für heutige Augen ein Relikt aus finsterer Vorzeit. Im Großen und Ganzen eines von Trondheims schwächeren (Neben-)Werken.
¹ Eine Anspielung auf Lewis Trondheims, zumindest in Frankreich relativ bekannte Comicreihe "Haarsträubende Abenteuer mit Herrn Hase" ("Les Formidables Aventures de Lapinot", neun Bände, veröffentlicht 1993-2003).
² Auf dem Cover des Comicbandes prangt auch ein Zeichen, das um die Jahrtausendwende überaus gerne bei allen Dingen verwendet wurde, die auch nur ansatzweise etwas mit Internet oder digitaler Vernetzung zu tun hatten: das @. Mittlerweile ist es doch sehr in den Hintergrund gerückt.