Frauen und Männer sind beide Wunderwerke der Natur, von der Evolution in den 300 Millionen Jahren seit Entstehen der Zweigeschlechtlichkeit geschaffen, aber sie sind überaus unterschiedliche Wunderwerke. Der Arzt und Bestsellerautor Johannes Huber zeigt in diesem Buch, welche Unterschiede die Natur zwischen den Geschlechtern gemacht hat und warum sie das getan hat. Dabei nähert er sich dem Geheimnis des Lebens an und sorgt für viele Aha-Erlebnisse über das eigene und das andere Geschlecht. Ein durch und durch unterhaltsam lesbares und wissenschaftliches Buch, das nebenbei zu mehr Sachlichkeit in der Gender-Debatte mahnt.
Ich fand das Buch vielversprechend, meine Hauptkritik richtet sich grundsätzlich daran, dass permanent vor mediznischen Fakten betont wird wie großartig Mutter Natur, die Schöpfung oder die Biologie doch sei. Diese fast esoterisch-religiöse Formulierung fand ich unglaublich anstrengend.
Es klingt zumindest durch das der Autor Herr Professor Huber seinen Beruf als Mediziner wirklich mag da er vom menschlichen Körper u vorallem weiblichen Körper durch und durch fasziniert ist. Das ist natürlich von Vorteil wenn man als behandelnder Gynäkologe arbeitet, aber es in einem Buch auf jeder Seite zu erwähnen, ist nicht notwendig und macht das Lesen etwas monton.
Ansonsten waren einige nette Fakten dabei, ich hätte mir aber mehr wissenschaftliche Tiefe erwartet bei den Themen.
Ich fand es ziemlich gut. Es geht vor allem, um die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau, was echt sehr spannend war. Er versucht einfach, fachspezifische Dinge zu erklären, wobei man klar im Vorteil ist, wenn man sich mit Genetik etwas auskennt.