Hohler wuchs in Olten auf und besuchte die Kantonsschule Aarau bis zur Matura 1963. Dann begann er das Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich. Während des Studiums führte er sein erstes Soloprogramm pizzicato auf (1965). Dessen Erfolg ermutigte ihn, das Studium abzubrechen und sich ganz der Kunst zu widmen. Sein Werk umfasst unter anderem Kabarettprogramme, Theaterstücke, Film- und Fernseh-Produktionen, Kinderbücher, Kurzgeschichten und Romane. Er arbeitete immer wieder mit anderen Künstlern zusammen, beispielsweise auf der Bühne und am Fernsehen mit dem Pantomimen René Quellet, mit Hanns Dieter Hüsch oder als Autor und Produzent für Emil Steinberger. Charakteristisch für Hohlers Werk ist der Wechsel zwischen politischem Engagement und reiner Fabulierlust. Oft geht er auch von feinen Alltagsbeobachtungen aus, die unversehens ins Absurde kippen. Hohler begleitet sich bei seinen Auftritten oft selbst auf dem Cello (Celloballaden). Am 8. Dezember 2011 trat er mit seinem Programm "Das Grosse Buch – Kindergeschichten für Erwachsene" an der 20. Jubiläumsausgabe des Arosa Humor-Festivals auf. Er ist seit 1969 mit der Germanistin und Psychologin Ursula Nagel verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er wohnt in Zürich-Oerlikon.[1][2] Hohler ist Präsident der Prix-Courage-Jury. Er ist Mitglied beim Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz und bei International PEN.
Franz Hohler currently lives in Zurich. He is the author of many one-man shows and satirical programs for television and radio.He wrote theater pieces, children's books, stories and novels, and is equally loved and feared for his sharp, witted and pointy humor. In 2002 he received the Kassel Literary Prize for Grotesque Humor. One of his most famous works is the "Totemügerli". A "Swiss-German" story based upon a fabulous creature using word- creations, which do not exist.
Für mich persönlich ein Buch, das mich zurück in meine Jugend versetzt. So viele Details der Erzählung stimmen mit meiner Erinnerung an das schweizer Gemeindeleben aber auch an Nationale Symbole und Bräuche jener Zeit zurück. - Ansonsten gefiel mir auch der manchmal pausen- oder gar atemlose Beschrieb der Gedankengänge der Erwachsenen jener Zeit und deren Gefühle. Diese stetige Auseinandersetzung zwischen Tradition und Freiheit. Ein ganz interessanter Blick auf unsere Gesellschaft der 80er Jahre!
Der neue Berg ist ein Buch, dass durch seine Subtilität brilliert und dass sich nicht davor scheut, dem Leser den Spiegel vor die Nase zu halten. Das Buch ist zwar schon ein bisschen älter, doch die Thematik ist immer noch brandaktuell. Es ist eine Metapher für die Gegenwart, ja gar eine durchaus plausible Vorhersage, was uns einst blühen wird und teilweise schon blüht. Gemeint ist, das Offensichtliche nicht sehen zu können (oder meist nicht sehen zu wollen) und sich nicht Gedanken über Morgen zu machen, da man sich zu wohl fühlt im Hier und Jetzt und die Warnzeichen einer möglichen Katastrophe nicht ernst nimmt.
Immer noch eines der spannendsten und faszinierendsten Bücher von Franz Hohler - mir gefällt die Idee, wie die Natur zurückschlägt. Das tragische daran ist, würde das so passieren, würden die Menschen doch genauso reagieren - macht fast ein bisschen Angst!