Der Tod ist kein Puppenspiel – ein abgründiger Psychothriller von Bestsellerautorin Saskia Calden. »Sobald deine Puppe alles aufgegessen hat, darfst du mit ihr machen, was du willst, mein Liebling.« Ein Ausflug in die Stadt wird der 16-jährigen Jessica zum Verhängnis. Ein Mann verschleppt sie in sein abgelegenes Haus im Wald, um seiner Tochter den sehnlichsten Wunsch zu erfü eine lebende Puppe. Wie ein Spielzeug behandelt das kleine Mädchen sie – kindlich und grausam zugleich. Weigert sich Jessica, das zu tun, was das Mädchen verlangt, wird sie von dessen Vater bestraft. Seine wahren Absichten durchschaut sie nicht, bis er sie in seinen Keller bringt … Kommissarin Evelyn Holm, die den Fall übernimmt, ahnt, dass hinter der Entführung weit mehr steckt, als ihre Kollegen vermuten. Sie beginnt zu ermitteln und stößt auf eine Spur, die zu einer folgenschweren Gewissheit führt.
Handlung: Die Geschichte beginnt packend mit der Entführung der 16-jährigen Jessica, die in einem abgelegenen Haus im Wald festgehalten wird. Der Entführer und seine Tochter behandeln sie wie eine lebende Puppe. Der Anfang des Buches ist wirklich spannend und gut geschrieben, sodass ich unbedingt mehr über die Motive des Entführers erfahren wollte.
Positives: Besonders der erste Teil des Buches hat mich sehr abgeholt. Die beklemmende Atmosphäre und die Art und Weise, wie das kleine Mädchen Jessica behandelt, waren intensiv und fesselnd. Die Autorin hat es geschafft, Bilder im Kopf zu erzeugen, die mich nicht losgelassen haben.
Kritikpunkte: Leider ging der Plot dann in eine komplett andere Richtung. Plötzlich stirbt der Entführer, und die aufgebauten Vorstellungen entpuppen sich als Lügen. Besonders enttäuschend fand ich, dass der Mann der Polizistin Evelyn Holm in die Geschichte verwickelt war. Das fühlte sich weit hergeholt und konstruiert an, fast so, als hätte die Autorin gegen Ende die Inspiration verloren und musste das Buch irgendwie zu Ende bringen.
Fazit: Trotz der enttäuschenden Entwicklung und Auflösung des Plots gebe ich dem Buch 3 Sterne. Ein großer Teil der Story hat mich sehr gefesselt und ich bin dran geblieben. Fans von Psychothrillern könnten dennoch Gefallen an "Der Puppenwald" finden, auch wenn der Schluss nicht meinen Erwartungen entsprach.
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Mit dem locker leichten Schreibstil und kurzen Kapiteln konnte die Autorin Spannung erzeugen. Der POV-Wechsel zwischen den Opfer Jessica und der Ermittlerin Evelyn haben dem Ganzen nochmal extra Spannung hinzugefügt.
Die Idee hinter der Geschichte ist einfach nur gruselig. Ich meine: einen Menschen als lebende Puppe halten? Puppen sind an sich schon gruselig genug! 🙂↔️
Die Geschichte ist spannend, allerdings hat mir an gewissen Stellen die Tiefe gefehlt. Es ging mir gegen Ende hin leider ein wenig zu schnell, sodass ich der Geschichte leider nicht 5-Sterne geben kann.
Der Plot hat mich jedoch echt überraschen können. Gerechnet habe ich damit absolut nicht! 🤯
Ein Thriller, der gut für Zwischendurch ist. Von mir bekommt das Buch eine Empfehlung für alle, die Lust auf eine gruselige schnelllebige Geschichte haben. ☺️
PrimeReading – dafür echt ganz ok. Hier und da ein paar Schwächen im Lektorat, und das große Finale kam sehr schnell. Insgesamt könnte es für mich ein bisschen spannender sein, aber ich bin, was Thriller/Krimis angeht, auch etwas abgestumpft.
*3,5 Ich fand’s gut! „Gut“ trifft es. In meinem Gefühl hat es sich etwas gezogen, aber vieles davon war auch relativ wichtig. Bis 90% hatte ich keine Ahnung, was der krasse Twist sein wird, aber der hat’s nochmal rausgehauen. Die letzten 10% hatte ich dann schon erwartet, aber zum Glück nicht gleich von Anfang an durchschaut. Kann man auf jeden Fall mal lesen :)
Ich hatte tatsächlich etwas Angst vor meinem ersten "richtigen" Thriller, aber diese war definitiv unbegründet. Der Puppenwald hat mich nicht nur schockiert, verstört und mich permanent mit dem Kopf schütteln lassen, sondern konnte mich emotional auch komplett abholen. Der Schreibstil war sehr flüssig, sodass ich in einen Suchtmodus geriet. Und mal wieder erlebte ich zwei starke weibliche Hauptprotagonistinnen, die mich einfach nur begeisterten. Das Buch war so unglaublich spannend, beinhaltete so viele Wendungen, dass ich oft nicht mehr wusste, wo vorne und hinten ist. 😅🫠 Bis zum Ende wurde ich von der Autorin in die Irre geführt und den Ausgang der Story habe ich nicht kommen sehen. Ich war absolut sprachlos und musste das erstmal verarbeiten. 🤯 Da mich diese Geschichte so vereinnahmen und enorm faszinieren konnte, kann ich nur sagen: Wow und Highlight!!!
Theoretisch gute story line, aber das Ende hat es kaputt gemacht. Bisschen nach dem Motto: „Und dann bin ich aufgewacht und es war alles nur ein Traum.“
Die seit Wochen verschwundene 16-jährige Jessica taucht plötzlich wieder auf und berichtet Kommissarin Evelyn Holmes von ihrer Entführung. Sie wurde offenbar in einem abgelegenen Haus im Wald festgehalten, um der 4-jährigen Tochter des Entführers eine Spielgefährtin zu sein. Sie war die Lieblingspuppe der kleinen Clara, die sehr genaue Vorstellungen davon hatte, wie sich ihre Puppe zu verhalten hat. Und zack war ich mittendrin im Geschehen, gefangen in einer düsteren Welt voller Ängste und Bösartigkeiten.
Das Buch beginnt mit Jessicas Perspektive, die in allen schrecklichen Details ihre Zeit im Haus beschreibt. Ein Vater, der ein Mädchen entführt, damit seine Tochter eine lebendige Puppe hat, mit der sie machen kann, was sie will. Allein die Vorstellung fand ich richtig krass. Jessicas zahlreiche Fluchtversuche und ihre Schilderungen fesselten mich so sehr an das Buch, dass ich alles andere um mich herum gar nicht mehr wahrgenommen habe. Ich wurde einfach mitgerissen.
In einer weiteren Perspektive folgt der Leser Evelyns Gedanken, die voller Empathie sind. Sie will Jessica unbedingt helfen. Trotz etlicher Steine im Weg, findet sie Zusammenhänge, mit denen niemand - nicht einmal sie selbst (oder ich als geübte Thriller-Leserin) - gerechnet hätte. Saskia Calden führte mich mehrfach auf falsche Spuren, und als ich anfing, an den vielen komischen Zufällen zu zweifeln und allmählich Licht ins Dunkle zu bringen, überraschte die Autorin mich erneut mit einer weiteren Wendung. Ganz großes (Kopf)Kino!
Fazit: Ein sogartiger (und beeindruckender) Reihenauftakt zum Fingernägelkauen, dessen Plot ich durchweg überragend fand. Eine schier unglaubliche Story, die einem emotional einiges abverlangt. Inhaltlich und stilistisch ein Volltreffer. Ich fiebere schon jetzt dem nächsten Band entgegen.
Der Puppenwald von Saskia Calden war ein wirklich spannendes Buch, bei dem man immer wissen wollte, wie es weitergeht. So richtig aus der Hand legen könnte ich es nicht, denn es ist eine unglaubliche Story mit interessanten Charakteren. Die beiden Ermittler haben mich genauso begeistert wie Täter und Opfer, alles passte zusammen. Dennoch hat mich das Ende wirklich überrascht. Dies war bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin für mich
Schön geschrieben, spannend und gut zu lesen. Dass der Ehemann und Jessica nicht ganz so sind ,wie sie scheinen,war mir schnell klar. Allerdings nicht das ganze Ausmaß.
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Die 16jährige Jessica hat es geschafft, aus den Fängen eines Psychopathen zu entkommen und berichtet nun den Ermittlern, was sie während ihrer mehrwöchigen Gefangenschaft erlebt hat. Nach und nach kommen die grausamen und demütigenden Geschehnisse im Haus des Entführers ans Licht, der Jessica nicht als menschliches Wesen sondern als Spielobjekt für seine kleine Tochter betrachtet hat.
Neben diesem Teil der Geschichte, der aus Jessicas Sicht erzählt wird und der in der Vergangenheit spielt, erfährt der Leser die Geschehnisse der Gegenwart aus Sicht der Ermittlerin Evelyn Holm. Deren Ermittlungen werden nicht nur durch das Entsetzen geprägt, das Jessicas Bericht in ihr hervorruft, sondern auch durch Missstimmungen in ihrem Team.
Die Auflösung des Falls war für mich überraschend und hat sämtliche Fragen, die sich während des Lesens ergeben haben, nachvollziehbar erklärt.
Während mir die Ermittlerin schnell ans Herz gewachsen ist, blieb mir Jessica etwas fremd. Einige ihrer Handlungen und Gedanken konnte ich zunächst nicht nachvollziehen. Erst nach der Auflösung machte das meiste doch einen Sinn.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Es gibt viele unvorhersehbare Wendungen, die durchgehend für Spannung sorgen. Mich hat diese Geschichte gefesselt und ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine unterhaltsame, spannende Lektüre sucht.
Ich hatte andere Erwartungen an das Buch. Die Plottwists waren unerwartet, aber sie haben mich nicht überzeugt. Außerdem hat es mich etwas gestört, dass alles als ein Bericht erzählt wurde.
Viele haben es gelesen und auch ich wollte es natürlich genau wissen. Der Puppenwald von Saskia Calden. Allein der Klappentext verspricht schon eine mysteriöse und verstörende Geschichte. Und ich liebe Mysteriöses in Büchern, also war ich gleich neugierig.
In Kombination mit diesem genialen Cover, hat das Buch mich insgesamt schon am Haken gehabt. Außerdem wurde der Puppenwald ja von allen Ecken hoch gelobt.
Ich bin eine kritische Leserin. Konnte es auch mich überzeugen?
*Worum geht´s?
Im Klappentext heißt es:
»Sobald deine Puppe alles aufgegessen hat, darfst du mit ihr machen, was du willst, mein Liebling. Ein Ausflug in die Stadt wird der 16-jährigen Jessica zum Verhängnis. Ein Mann verschleppt sie in sein abgelegenes Haus im Wald, um seiner Tochter den sehnlichsten Wunsch zu erfüllen: eine lebende Puppe.« Also wenn das nicht mal ein Teaser ist! Saskia Calden verspricht in ihrem Klappentext nicht zu viel. Es ist genauso grausam, wie man es zu erwarten hat und noch mehr. Je weiter man liest, umso brutaler und abartiger wird das Ganze.
*Einfach nur brutal?
Nein. Saskia Calden schafft es, die geheimnisvolle Komponente ihrer Geschichte stark zu halten und das macht alles erträglicher. Vielmehr kann man die sich langsam entfaltenden Geschehnisse gar nicht erwarten. Es ist brutal, ja, aber meiner Meinung nach gibt es da gewisse Abstufungen bzw. "Schattierungen". Der Puppenwald enthält vor allem psychologische Gewalt. Es kommt eher weniger zu Blut, das literweise an die Wände spritzt.
Für mich war es ein gutes Maß, das in keinem Moment meine Grenze überschritten hat. Trotzdem muss man ganz klar sagen, dass die Geschichte nichts für Zartbesaitete ist!
*Fazit
Ich kann hier eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen. Es ist neu, es ist frisch und zumindest in der ersten Hälfte ein richtiger Psychothriller! Wer Geheimnisvolles, Abscheuliches und psychologische Gewalt in Büchern gerne mag, der ist hier genau richtig.
Liegt der Puppenwald bei jemandem noch auf dem Stapel? Bin gespannt, wie ihr es fandet.
Bis dahin, lest weiter, eure Sara
Die komplette Rezension findet ihr auf sarasbuecher.at (Link in Bio)
Neee also der Schreibstil hat mir von Anfang an gar nicht gefallen aber fand die Story an sich ganz packend. Das hat sich aber schnell geändert, nachdem der Plot irgendwie eine ganz andere Richtung genommen hat. Das fand ich einfach sinnlos und irgendwie so, als wüsste die Autorin selber nicht wirklich, wie sie die Geschichte zu Ende bringen soll.
Hat gut angefangen, dann aber doch sehr enttäuscht gegen Ende hin. Die Entwicklung der Geschichte war für mich etwas sehr weit her geholt und irgendwann nicht mehr wirklich glaubwürdig.
Das Buch wird aus zwei verschiedenen Schichten erzählt.. einmal Jessica, die entführt wurde in eine waldhütte von einem Mann, der sie als Puppe für seine kleine fünfjährige Tochter missbraucht. Sie wird auf dem dachboden gesperrt.. und nur als Spielzeug für die kleine Tochter rausgelassen.. sie muss mit der Tochter baden, darf nur essen, wenn sie von der Tochter gefüttert wird. Und wenn sie den Aufforderungen nicht voll geleistet, wird sie bestraft z.b mit Tagen ohne essen.. oder sie wird in eine Gruppe im Wald über Tage eingesperrt.
Jessica versucht mehrfach auszubrechen. Das Haus ist aber durch alarmanlagen gesichert.. nach einigen Wochen wird ihr klar, dass trotzdem einmal die Woche eine putzfrau ins Haus kommt. Sie sieht ihre Chance und hinterlässt dieser putzfrau eine Nachricht. Ein hilferuf. Der Mann, der sie festhält, bemerkt dies aber und bringt die putzfrau daraufhin um. In seinem Keller präpariert er wilde Tiere und verkauft diese.. er präpariert aber auch Menschen.. so zum Beispiel die vorherigen Puppen seiner Tochter.
Jessica ist auf dem polizeipräsidium und erzählt aus ihrer Sicht, was passiert ist und ihre Geschichte wie sie flüchten konnte.. Die Kommissarin Evelyn, der der Fall übertragen wurde, ermittelt.. hat Mitleid mit Jessica.. bei Jessica in einem Heim aufgewachsen ist, nachdem ihre Mutter verschwunden ist und ihr Vater kurze Zeit später durch eine bärenfalle getötet wurde. Schnell merkt Evelyn aber, dass das Verschwinden von jessicas Mutter seltsam ist.. und auch der plötzliche Todes Vaters wirkt nicht, als wäre das ein Versehen gewesen.
Am Ende der Geschichte kommt raus, dass Jessica sich diese ganze Story nur ausgedacht hat.. sie selbst ist dahinter gekommen was mit ihrem Eltern passiert ist und wollte den Fall quasi auf ihre Art aufdecken. Die kleine Tochter die sind. Für das gibt es gar nicht.. Clara, so war ihr Name.. ist in jessicas Fantasie gewesen. Clara war die ungeborene Tochter ihrer Mutter zu dem Zeitpunkt, als sie verschwand. Ihre Mutter ist einem auftragskiller zum Opfer gefallen.. nämlich der angebliche Entführer.. arbeitet als auftragskiller und als tierpräparator, jedoch hat er nie Menschen präpariert. Das hat Jessica alles erfunden. Rausgekommen ist auch, dass evelyns Mann, also der Mann der Kommissarin, den auftragskiller beauftragt hat, die Mutter von Jessica umzubringen, weil dieser selbst eine Affäre mit ihr hatte, sie schwanger wurde.. und er dieses Kind nicht wollte und keine andere Möglichkeit gesehen hat, den Seitensprung zu vertuschen.
Das Buch war absolut gut.. Die Auflösung und das Ende in keinster Weise vorhersehbar.. man hat mehrmals beim lesen vorahnungen und denkt sich okay. Ich weiss, wo die Reise hingeht.. dann kommt es komplett anders. Von daher supertalent Thriller. Auch die Auflösung am Ende ist plausibel und nachvollziehbar. Grosse leseempfehlung
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"Die Rachsüchtige" von der Autorin Saskia Calden war mein erster Thriller der Autorin, den ich gelesen habe. Dieser gehört immer noch zu einen meiner Lieblingsbücher. Umso mehr habe ich mich nun auf "Der Puppenwald" gefreut, welcher neu erscheint.
Ein Ausflug in die Stadt wird der 16-jährigen Jessica zum Verhängnis. Ein Mann verschleppt sie in sein abgelegenes Haus im Wald, um seiner Tochter den sehnlichsten Wunsch zu erfüllen: eine lebende Puppe. Wie ein Spielzeug behandelt das kleine Mädchen sie – kindlich und grausam zugleich. Weigert sich Jessica, das zu tun, was das Mädchen verlangt, wird sie von dessen Vater bestraft. Seine wahren Absichten durchschaut sie nicht, bis er sie in seinen Keller bringt …
Kommissarin Evelyn Holm, die den Fall übernimmt, ahnt, dass hinter der Entführung weit mehr steckt, als ihre Kollegen vermuten. Sie beginnt zu ermitteln und stößt auf eine Spur, die zu einer folgenschweren Gewissheit führt.
"Der Puppenwald" ist ein sehr gelungener Thriller, welcher mich durchgängig auf Grundlage eines spannenden sowie intensiven Plots unterhalten konnte. Calden hat mal wieder gezeigt, dass sie hochspannende, emotionale und tiefgründige Thriller schreiben kann. Mir ging das Buch unter die Haut.
Die Geschichte wird einerseits von Jessica (der Entführten), anderseits Evelyn, der Ermittlerin erzählt. Die wechselnde Erzählperspektive lag in einem guten ausgewogenem Verhältnis, sodass man einerseits die Entführung, anderseits die Ermittlungen verfolgen konnte. Beide Erzählstränge nahm ich als schlüssig und gelungen war. Besonders gelungen empfinde ich den Schreibstil der Autorin. Knackige Sätze, kurze Kapitel und ein rasantes Tempo - sowas mag ich an Thrillern und dadurch hatte ich noch ein intensiveres Leseerlebnis.
In die Hauptfiguren konnte ich mich einfühlen und besonders die Ermittlungen an Evelyns Seite gut wahrnehmen. Aber am meisten möchte ich das Ende des Buches loben. Calden hat sowohl in ihrem Buch "Die Rachsüchtige", aber auch in diesem Thriller gezeigt, dass sie grandiose, unerwartende Enden kreiieren kann. Ein wahres Feuerwerk wurde gezündet!
Ich kann jedem Thriller-Fan dieses Buch wirklich ans Herz legen. Es ist so gut geschrieben, hat einen wirklich spannenden Plot und wird euch an manchen Stellen aus der Fassung bringen. Aus diesem Grund gibt es dafür 5 Sterne. Leseempfehlung!!!
Der Titel passt perfekt, das düstere, ausdrucksstarke Cover ist richtig gut gelungen und bereits beim Lesen des Klappentextes begannen sich meine Nackenhaare ganz langsam aufzurichten.
Der Schreibstil von Saskia Calden ist flüssig und äußerst temporeich, die kurz gehaltenen Kapitel sind total packend und sehr angenehm zu lesen.
Die Orte und die einzelnen Charaktere wurden bildhaft und sehr gut vorstellbar beschrieben, hier fand ich die taffe und zielstrebige Kommissarin Evelyn Holm auf Anhieb super sympathisch. Die beiden Hauptprotagonisten Jessica und Clara haben bei mir ein wahres Wechselbad der Gefühle verursacht. Mit Jessica habe ich unentwegt gebangt, gehofft und gelitten – Clara hingegen bekam natürlich schon aufgrund ihres Alters von mir einen Mitleid-Bonus, war aber trotz allem ein kleines, total verwöhntes Biest, dem ich zu gerne einmal richtig Einhalt geboten hätte!
Ich war sofort in einem mega genialen Psychothriller drin, der von der ersten bis zur letzen Seite ein Höchstmaß an Spannung in sich hatte, meine Nerven waren während des Lesens bis aufs Äußerste angespannt und mein Kopfkino lief immer mehr zur Höchstform auf. Ihr kennt das während des Lesens doch auch „Nur noch dieses eine Kapitel“ – so funktioniert ein sensationeller und wahnsinnig gut durchdachter Psychothriller, man steckt ganz fest mittendrin im Geschehen und kommt nicht wieder raus. Und dann dieses Ende – wow… nun ja, aber dass müsst Ihr schon selbst lesen und herausfinden!
Dieses Buch hat mich total mitgenommen und echt begeistert – ich bin noch immer absolut sprachlos, fassungslos, geschockt! Für mich war dieser Psychothriller ein absolutes Lese-Highlight, hierfür gibt es natürlich hochverdiente 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!
Meinung: Als ich das Cover sah, konnte ich einfach nicht widerstehen, dieses Buch zu lesen. Die Autorin war mir bisher unbekannt, aber nach diesem Buch werde ich sie definitiv im Auge behalten, denn sie hat wirklich etwas drauf. Die fesselnde Geschichte startet mit der Vernehmung der 16-jährigen Jessica. Obwohl sie entführt wurde, gelang es ihr, ihrem Entführer zu entkommen. Evelyn Holm und Anton Bolte übernehmen als Ermittler den Fall und setzen alles daran, die Hintergründe aufzuklären. Die von Jessica geschilderten Ereignisse lassen einem das Blut in den Adern gefrieren: Jessica wurde dazu gezwungen, eine lebendige Puppe für ein 5-jähriges Mädchen zu spielen, andernfalls drohten drastische Strafen.
Die Geschichte fesselte mich von Anfang an, und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Spannung steigert sich durch den flüssigen und packenden Schreibstil der Autorin. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass sich das Buch rasch lesen lässt, während gleichzeitig die Intensität der Handlung erhalten bleibt. Die Erzählung aus Jessicas Perspektive ist so eindringlich und detailreich, dass ich mich fühlte, als wäre ich selbst in der Hütte und erlebte alles hautnah mit.
Die parallel laufenden Ermittlungen, da der Entführer noch auf freiem Fuß ist, werden ebenso überzeugend beschrieben. Evelyn Holm, eine faszinierende Ermittlerin, entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und tritt aus ihrem Schneckenhaus heraus. Ihr Charakter hat mich sofort für sich eingenommen. Das überraschende Ende hat mich regelrecht gepackt, und ich hätte nicht erwartet, wie die Handlung sich auflöst.
Die 16 jährige Jessica wird von einem Mann entführt und in seinem abgeschieden Haus im Wald festgehalten. Der Entführer steckt Jessica in ein kitschiges Kleid und in viel zu enge Schuhe. Wie albern sie aussieht, fast wie eine Puppe. Ab sofort heißt sie Sally und soll das Lieblingsspielzeug seiner kleinen Tochter Clara sein. Denn sie wünscht sich nichts sehnlicher, als eine lebende Puppe. Sally muss alles tun was Clara verlangt, ansonsten wird Jessica hart vom Vater bestraft. Um dem Albtraum zu entkommen muss Jessica alles versuchen, koste es was es wolle. Kriminalhauptkommissarin Evelyn Holm wird Jessicas Fall übergeben. Evelyn ahnt, dass hinter der Entführung noch viel mehr stecken muss. Und schon bald stößt ihr Team auf immer mehr Ungereimtheiten.
Die Geschichte beginnt mit Jessicas Aussage der Entführung und den ersten Tagen im Haus. Danach gibt es immer wieder einen Wechsel zwischen Evelyn Holms Perspektive und Jessicas Aussagen. Die Geschehnisse im Haus haben mich völlig in den Bann gezogen und ich war völlig gefesselt von der Geschichte. Evelyns Privatleben und die Ermittlungen waren eher unspektakulär. Besonders genervt hat mich ihr Kollege Bolte. Den hätte ich am liebsten eigenhändig erwürgt. Die Ermittlungen schleppen sich so dahin, aber man bekommt immer wieder neue Ansätze, in welche Richtung es gehen könnte. Der Schluss hat mich überrascht, dennoch fand ich ihn etwas zu überzogen.
Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen auch wenn der Schluss etwas übertrieben war. Bin gespannt auf den nächsten Band.
Also manchmal fragt man sich, wie Autoren auf die Ideen dazu stammen und bei drr Autorin Saskia Calden fragen ich mich, wie man sowas träumen kann😅 "Der Puppenwald" ist mein erstes Buch der Autorin und der Beginn der "Evelyn Holm"-Reihe.
Kurzer Einblick der Story: Die vermisste Jessica taucht bei der Polizei auf und erzählt, was sie erleben musste. Evelyn Holm bekommt den Fall und geht dem ganzen auf die Spur.
Man muss ehrlich sagen, es ist schon eine kranke Idee, einen Menschen als lebende Puppe dem Kind zu schenken😂
Spannung ist bei dem Buch definitiv von Anfang an vorhanden und besonders das Ende ist dann nochmal ganz anders als man die ganze Zeit vermutet. Allerdings muss ich sagen, ich hätte mir das Ende dramatischer vorgestellt oder nochmal einen Zacken mehr Spannung. Das Ende ging irgendwie etwas unter 🤔
Die Kapitel sind schön kurz, was ich ja super finde. Die Schreibweise ist auch klasse und man fliegt quasi nur so durch das Buch.
Ich finde die Protagonisten super ausgearbeitet und manche muss ich sagen, hasst man und manche mag man😅 Aber wenn man versteht, warum wer wie handelt, versteht man auch die Person besser.
Alles in allem kann ich dem Thriller eine Leseempfehlung aussprechen. Es ist spannend und die Idee dazu ist einfach klasse 😁