Drei intellektuelle Frauen des 20. Jahrhunderts – die Bibliothekarin Helene Nathan, die Schriftstellerin Anna Seghers und die Philosophin Hannah Arendt – sind die Heldinnen dieser Graphic Novel. Nicht nur ihre jüdische Identität, auch ihr Denken machte ihnen ein Leben in Nazi-Deutschland unmöglich. Die drei Frauen sind auch die Heldinnen von Robin, Chioma und Irit – drei jungen Menschen, die im heutigen Berlin leben. In Begegnungen und Gesprächen erwecken sie die Schicksale der drei Andersdenkerinnen zum Leben.
Es war eigentlich ganz interessant, etwas über das Leben dreier jüdischer Frauen in der Nazizeit zu lesen, allerdings konnte ich dem Zeichenstil der Autorin auch bei dieser zweiten Graphic Novel, die ich von ihr gelesen habe, nicht viel abgewinnen. Ich hab tatsächlich noch eine Graphic Novel auf meinem SuB liegen. Wenn die mich nicht vom Gegenteil überzeugt, muss ich mir vielleicht einfach eingestehen, dass Graphic Novel kein Format ist, dass mich begeistern kann. Immerhin hab ich es mittlerweile ein paar mal probiert und bisher hat mich noch keine davon wirklich überzeugen können. Auch wenn ich die Themen wirklich wichtig und interessant fand.
Es war super spannend, sich den 3 Persönlichkeiten über diese Graphic Novel (wieder) zu nähern und die Relevanz ihrer Arbeit/Gedanken bis in die Gegenwart zu sehen. Mir haben die Illustrationen sehr gut gefallen und die Verbindungen zu Lebensgeschichten von Menschen auf der Flucht aus der Zivilgesellschaft.